23. Mai

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Ereignisse

  • 1525 : Der Rat lässt drei Handwerker in Haft nehmen, die am Abend zuvor in das Nonnenkloster Niesinck eingedrungen waren, um - so die Klosterchronik - sich am Eigentum des Klosters zu vergreifen. Die drei waren aber unverrichteter Dinge wieder gegangen, nachdem sie ein reichliches Abendbrot bekommen hatten. Gegen ihre Verhaftung protestieren ihre Kollegen mit einem Auflauf vor dem Rathaus. Über den formalen Protestgrund hinaus (die Einwilligung der Gesamtgilde war vom Rat nicht eingeholt worden) artikuliert sich der Unmut der Gildehandwerker gegen die wirtschaftliche Betätigung in den Klöstern, die von den Gildegenossen als unlauterer Wettbewerb empfunden wird.
  • 1802 : Das Kaiserreich Frankreich und das Königreich Preußen schließen in Paris ein Abkommen mit weitreichenden Konsequenzen auch für das Fürstbistum Münster. Für die linksrheinischen Territorien, die an Frankreich fallen, wird Preußen mit dem östlichen Teil des Fürstbistums Münster, den Fürstbistümern Paderborn und Hildesheim und einigen kleineren Gebieten entschädigt. Allen Protesten des Domkapitels zum Trotz hören die Bistümer auf, als eigenständige Fürstentümer zu bestehen.

Geboren

  • 1939 (in Schramberg, Kreis Rottweil) : Dieter Stöffler, Geologe und Mineraloge, Hochschullehrer der WWU
  • 1944 (in Immenstadt im Allgäu) : Wolfgang Orth, Althistoriker, Hochschullehrer der WWU

Gestorben