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* [[1918]] :  Am gleichen Tag wie in Berlin wird in Münster auf dem Neuplatz, dem heutigen [[Hindenburgplatz]], die Republik ausgerufen. In Münster bildet sich ein [[Arbeiter- und Soldatenrat]], der die Zivilverwaltung der Stadt übernimmt.
 
* [[1918]] :  Am gleichen Tag wie in Berlin wird in Münster auf dem Neuplatz, dem heutigen [[Hindenburgplatz]], die Republik ausgerufen. In Münster bildet sich ein [[Arbeiter- und Soldatenrat]], der die Zivilverwaltung der Stadt übernimmt.
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*[[1933]] : Drei Tage vor der von der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Regierung inszenierten Reichstagswahl nach Einheitsliste und Volksabstimmung über den Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund rufen der Paderborner Erzbischof Caspar Klein und der zwei Wochen zuvor geweihte [[Liste der Bischöfe|Bischof]] von Münster [[Clemens August Graf von Galen]] die Katholiken zur Stimmabgabe auf: "'' Es erscheint uns deswegen als vaterländische Pflicht, dem deutschen Vaterland und Volk wie bisher, so auch in der gegenwärtigen Schicksalsstunde die Liebe und Treue zu wahren und am 12. November die Einmütigkeit mit den übrigen Volksgenossen zu beweisen.''" Der Aufruf erscheint unter den Überschrift: "''Westfalens Katholiken vetrtrauen Adolf Hitler!''".
  
 
* [[1938]] : Während der von den Nazis organisierten [[Reichspogromnacht]] wird die [[Synagoge (alt)|Synagoge]] der [[Jüdische Gemeinden|jüdischen Gemeinde]] in der [[Klosterstraße]] in Brand gesetzt und zerstört.
 
* [[1938]] : Während der von den Nazis organisierten [[Reichspogromnacht]] wird die [[Synagoge (alt)|Synagoge]] der [[Jüdische Gemeinden|jüdischen Gemeinde]] in der [[Klosterstraße]] in Brand gesetzt und zerstört.

Version vom 13. Juli 2012, 19:54 Uhr

Ereignisse

  • 1918 : Am gleichen Tag wie in Berlin wird in Münster auf dem Neuplatz, dem heutigen Hindenburgplatz, die Republik ausgerufen. In Münster bildet sich ein Arbeiter- und Soldatenrat, der die Zivilverwaltung der Stadt übernimmt.
  • 1933 : Drei Tage vor der von der nationalsozialistischen Regierung inszenierten Reichstagswahl nach Einheitsliste und Volksabstimmung über den Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund rufen der Paderborner Erzbischof Caspar Klein und der zwei Wochen zuvor geweihte Bischof von Münster Clemens August Graf von Galen die Katholiken zur Stimmabgabe auf: " Es erscheint uns deswegen als vaterländische Pflicht, dem deutschen Vaterland und Volk wie bisher, so auch in der gegenwärtigen Schicksalsstunde die Liebe und Treue zu wahren und am 12. November die Einmütigkeit mit den übrigen Volksgenossen zu beweisen." Der Aufruf erscheint unter den Überschrift: "Westfalens Katholiken vetrtrauen Adolf Hitler!".

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