Jutta Bitsch

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Die Organistin Jutta Bitsch (*1969, Mainz) ist die Kirchenmusikerin an der Heilig-Kreuz-Kirche und Bezirkskantorin. Sie verarbeitet gern theologische Texte wie in ihrem Schöpfungsoratorium, aber auch schon in ihrer ersten Kantate.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Jutta Bitsch absolvierte in Mainz von 1989 bis 1993 das Studium der Kirchenmusik mit dem Schwerpunkt Improvisation und schloss mit einem A-ExamenWP ab. Dort nahm sie auch Studien zur Komposition bei Prof. Martin Kürschner auf. 1993 wurde auch ihre erste Komposition, eine Kantate, öffentlich aufgeführt. Danach absolvierte sie in Saarbrücken ein Kompositionsstudium bei Prof. Theo BrandmüllerWP.

Sie war Stipendiatin der Villa MusicaWP. 1999 errang sie den 2. Preis und den Publikumspreis des Festivals Europäische KirchenmusikWP. Sei war Dozentin für Musiktheorie, Gehörbildung und Improvisation an der Musikhochschule Mainz und in der Kirchenmusikausbildung des Bistums Mainz.

2000 gewann sie den Kompositionswettbewerb der Universität Mainz mit einer Vertonung des Johannesprologs. Aufführung in Münster durch den Kammerchor canticum novum 2004.

Münster

An der Heilig-Kreuz-Kirche ist sie seit 1998 Kantorin, also zuständig für die gesamte musikalische Begleitung der Gottesdienste. Unter Ihrer Ägide testete die Gemeinde 2008 das neue Gebet- und Gesangbuch für die deutschsprachigen Katholiken. Sie engagiert sich im Förderverein Heilig Kreuz, einer Stiftung zweier Münsteraner Bürger zur Unterstützung der Kirchengemeinde.

Sie ist auch Bezirkskantorin im Auftrag des Bistums Münster und Stadtdekanatskantorin sowie zuständig für die Gasangsausbildung der künftigen Priester am Collegium Borromaeum.

Sie gehört der Jury der „editionKirche+Leben“ des dialogverlages an, welche über die Vergabe der Förderung von Kirchenmusik entscheidet.

Jutta Bitsch komponierte das Schöpfungsoratorium Mit allen Augen anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Instituts für Theologische Zoologie, Uraufführung unter der Leitung von Michael Schmutte am 28. September 2014 in der Heilig-Kreuz-Kirche.

Im Rahmen der Konzertreihe Suche Frieden beim Katholikentag 2018 wurde die von Bitsch komponierte MotetteWP für Chor „Suche Frieden“ vom Kammerchor der Universität am 12. November 2017 in der Heilig-Kreuz-Kirche uraufgeführt.[Anm. 1]

Werke

  • Dem Licht antworten – licht werden. Kantate, 1993
  • Fons aquae salientis für Orgel. Mainz 1998[Anm. 2]
  • Komposition über Gedichte von Carl Zuckmayer für die Gemeinde NackenheimWP (Zuckmayers Geburtsort), 1997
  • ich fischer shimon, Petrus-Oratorium, Auftrag vom Dom zu Worms, 2000
  • Vertonung des Johannesprologs für Bariton, Klarinette und Chor, 2001. Erstaufführung in Münster durch den Kammerchor canticum novum 2004
  • Abbing - Bitsch - Brandmüller - Maurer spielen Bitsch - Brandmüller - Maros - Szathmáry , Are Musik, 2001
  • Kugel im Licht – Oratorium über den hl. Benedikt für das Kultusministerium des Landes Rheinland-Pfalz, 2002
  • Schwester M. Euthymia: Ein Oratorium von Jutta Bitsch (Komposition) und Gisbert Wellerdiek (Text), Edition Kirche + Leben, Dialogverlag, 2002
  • Aufnahme aus der Kirche der Edith-Stein-Gemeinde, Münster, 6. November 2005, unter der Leitung von Jutta Bitsch. Im Rahmen des Bistumsjubiläums „Eine Liebesgeschichte – 1200 Jahre Bistum Münster“
  • Vertonung von Verleih uns Frieden gnädiglichWP, 2007, für das fünfte Deutsche Chorfest Pueri Cantores 2008 in Münster[Anm. 3]
  • Fais le grandir! ‚Lass es wachsen!‘, Oratorium für das Jubiläum „350 Jahre Kloster und Schulen St. Michael“ in Paderborn, Juni 2008
  • Schöpfungsoratorium Mit allen Augen anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Instituts für Theologische Zoologie, Uraufführung am 28. September 2014 in der Heilig-Kreuz-Kirche
  • Suche Frieden, Chormotette, uraufgeführt am 12. November 2017 in der Heilig-Kreuz-Kirche

Quellen und Weblinks

Einzelnachweise