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	<title>MünsterWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=7082</id>
		<title>Aktuelle Ereignisse</title>
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		<updated>2007-02-27T11:29:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: /* na dann */ hat eine neue Internetpräsens, neu verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wenn das MünsterWiki einmal noch viel mehr regelmäßig schreibende Autorinnen und Autoren hat, könnten an dieser Stelle auch münsterspezifische Termine und Veranstaltungstipps stehen. Bis dahin finden hier Links auf internetbasierte Veranstaltungskalender aus Münster Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==münstermine==&lt;br /&gt;
Der Veranstaltungskalender aus dem publikom - Stadtnetz für Münster, ein Projekt der Stadt Münster und des [[Verein Bürgernetz|Verein Bürgernetz - büne e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://termine.muenster.org http://termine.muenster.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ultimo auf Draht==&lt;br /&gt;
ULTIMO auf Draht ist die Online-Ergänzung der beiden ULTIMO-Stadtillustrierten für Bielefeld und Münster. Mit Programm-Kalender für drei Tage (heute, morgen, übermorgen) und Tagestipps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.ultimo-bielefeld.de www.ultimo-bielefeld.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==na dann==&lt;br /&gt;
Die vor allem in der Papierversion bekannte Wochenschau für Münster bietet auch einen Veranstaltungskalender im Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://nadann.de/aktuell/Index-Veranstaltungskalender.html www.nadann.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Folk-Termine in Münster (und Umgebung)==&lt;br /&gt;
Auf der Seite &amp;quot;Folk in Münster (und Umgebung)&amp;quot; kann sich der/die Interessierte über Veranstaltungen mit Folk, Folklore, Weltmusik etc. in Münster und Umgebung informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.folk-treff.de/termine.htm www.folk-treff.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:MünsterWiki]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Flughafen_M%C3%BCnster/Osnabr%C3%BCck&amp;diff=7081</id>
		<title>Flughafen Münster/Osnabrück</title>
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		<updated>2007-02-27T11:25:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Flughafen Münster Osnabrück International Airport''' liegt im Stadtgebiet Greven, rund 25 km entfernt von Münster und 40 km von [[Osnabrück]]. Er ist seit 1986 ein offizieller internationaler Verkehrsflughafen [[Nordrhein-Westfalen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
1954 wurde das Gebiet des heutigen Flughafens Münster/Osnabrück als Segelfluggelänge zugelassen, drei Jahre später auch als Motorlandeplatz der Luftfahrtvereinigung [[Greven]]. Am 21. Dezember 1966 wurde von den Städten Münster, [[Greven]] und [[Osnabrück]] die &amp;quot;Flughafen Münster/Osnabrück GmbH&amp;quot; gegründet und nur knapp zwei Jahre später begann man mit dem Ausbau des Geländes, der ein Vorfeld und eine 2000 m lange Start- und Landebahn entstehen ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1972 wurde der Flughafen Münster/Osnabrück offiziell eröffnet. Drei Jahre später konnte der neue Tower in Betrieb genommen werden und die Erklärung zum Zollflughafen machte Frachtimport und –export, sowie &amp;quot;Duty-free&amp;quot; möglich. 1986 wurde der Flughafen 12. Mitglied der internationalen Verkehrsflughäfen der BRD und drei Jahre später der zehnte Verkehrflughafen im Nachtflugpostnetz der Lufthansa. 1987 kam es zur Fertigstellung der Flugzeughalle 4, 1990 konnte ein neuer Tower in Betrieb genommen werden und 1995 kam es zur Eröffnung des neuen Fluggastgebäudes. Nach der Eröffnung des neuen Terminals II im Jahre 2001 und einer extra für Air Berlin neu erbauten Flugzeugwartungshalle 2002, kam es im November 2004 zu einer viertägigen Schließung des Flughafens um die Start- und Landebahn komplett zu erneuern. Nachdem 1976 diese bereits um 170 m verlängert wurde, beschloss das Land [[Nordrhein-Westfalen]] 2005 die Verlängerung auf 3000 m auszuweiten. Nach mehreren Klagen vor dem [[Oberverwaltungsgericht Münster]] wird 2006 sogar eine Verlängerung der Start- und Landebahn auf 3600 m genehmigt, was das Land ca. 120 Mio. € kosten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kenn- und Basisdaten==&lt;br /&gt;
IATA:  FMO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ICAO:  EDDG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flugpatztyp:  Verkehrsflughafen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eröffnung:  1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreiber:  Flughafen Münster/Osnabrück GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fläche:  18,25 ha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Terminals:  2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passagiere:  1,55 Mio. (Stand: 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrsanbindung==&lt;br /&gt;
• Mit dem Auto:&lt;br /&gt;
  -  A1 aus Richtung Bremen/Osnabrück: die Ausfahrt 74 Ladbergen&lt;br /&gt;
  -  A1 / A43 aus Richtung Dortmund/Münster: die Ausfahrt 76 Greven&lt;br /&gt;
  -  A 30 aus Richtung Amsterdam/Rheine: die Ausfahrt 11b Ibbenbüren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Mit dem Bus:&lt;br /&gt;
  -  R51 Richtung Lengerich&lt;br /&gt;
  -  S50 Richtung Ibbenbüren&lt;br /&gt;
  -  S50, D50, R51 Richtung Münster&lt;br /&gt;
  -  X150 Richtung Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.flughafen-fmo.de/ Homepage Flughafen Münster/Osnabrück]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Guter_Montag&amp;diff=6474</id>
		<title>Guter Montag</title>
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		<updated>2006-12-05T11:51:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Gute Montag''' ist ein Traditionsfest, dass alle drei Jahre in Münster gefeiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Legende===&lt;br /&gt;
Das Fest geht auf die Legende zurück, dass münstersche Bäckergesellen 1683 die Stadt Wien vor der Erstürmung durch ein Türkenheer bewahrten. Sie sollen während der türkischen Belagerung eines Nachts verdächtige Geräusche wargenommen haben, die auf einen Tunnelbau unter den Stadtmauern Wiens hinwiesen. Die Meldung an den Wiener Stadtkommandanten konnte den Plan der Türken vereiteln und der österreichische Kaiser war nach der Überlieferung über die rechtzeitige Warnung und glückliche Rettung so froh, dass er der Bäckerkompanie das Privileg eines arbeitsfreien Tages gewährte - eben den &amp;quot;Guten Montag&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist es zweifelhaft, ob der &amp;quot;Türkensage&amp;quot; ein wahrer Kern zugrunde liegt, da erwiesen ist, dass es den &amp;quot;Guten Montag&amp;quot; als Gildefeiertag schon im späten Mittelalter gab. Traditionell wurde er am Montag nach Trinitatis (der ersten Woche nach Pfingsten) gefeiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Programm===&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Gute Montag&amp;quot;, dessen 300jähriges Jubiläum 1983 gefeiert wurde, hat ein traditionell genau festgelegtes Programm zu dem der feierliche Fahnenschlag und ein Ehrentrunk aus dem [[Goldener Hahn|Goldenen Hahn]] gehört. Zuvor erwartet die Bäcker und Konditoren ein Konzert und die Proklamation der Majestäten, dann ziehen sie zum Bischofshaus am [[Domplatz]], um dem münsterischen Bischof ihre Aufwartung zu machen. Glanzvoller Abschluss des &amp;quot;Guten Montag&amp;quot; ist seit Alters her der Königsball am folgenden Samstag. Dieser endet traditionsgemäß damit, dass alle Ballbesucher die neue Königin zu Fuß und mit Musik nach Hause geleiten, was wiederum einen (nächtlichen) Fahnenschlag und abschließenden Umtrunk nach sich zieht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Ludwig_Humborg&amp;diff=6470</id>
		<title>Ludwig Humborg</title>
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		<updated>2006-12-05T11:29:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ludwig Humborg''' (* 19.3.1890, + 11.1.1972) war ein Historiker aus Münster. Als Sohn einer angesehenen Kaufmannsfamilie besuchte er das [[Gymnasium Paulinum|Paulinum]] und promovierte im Jahre 1914 mit der Arbeit &amp;quot;Die Hexenprozesse in der Stadt Münster&amp;quot;. Geschichte, Kunst und Literatur waren seinen großen Leidenschaften geworden. Nach dem 1. Weltkrieg arbeitete Humborg als Studienrat am [[Städtisches Gymnasium|Städtischen Gymnasium]]. Doch neben seiner Lehrtätigkeit schuf er Studien zur Geschichte der Altstadtstraßen Münsters, die von bleibendem Wert sind: Straße für Straße und Haus für Haus ging er der Geschichte der Stadt nach. Auch organisierte er Exkursionen und Führungen durch das Münsterland und kaufte von dem Erlös verschiedene Skulpturen, die an diversen Stellen in Münster aufgestellt wurden. Erst nach seinem Tod wurde Humborgs Zutun hierzu bekannt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Di%C3%B6zesanbibliothek&amp;diff=6463</id>
		<title>Diözesanbibliothek</title>
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		<updated>2006-12-05T10:56:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[bild:dioezesanbibliothek.jpg|right|250x300px]].&lt;br /&gt;
Die '''Diözesanbibliothek''' in Münster ist als zentrale Bibliothek des [[Bistum|Bistums]] eine für Westfalen und den nordwestdeutschen Raum bedeutende Kultureinrichtung. Die Bibliothek blickt auf eine über sechshundertjährige Geschichte zurück. Sie gehört mit einem Bestand von rund 700.000 Bänden und etwa 700 laufend gehaltenen Zeitschriften zu den größten theologischen Spezialbibliotheken in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Den Grundstock für die Sammlungen der heutigen Diözesanbibliothek legten im Jahre [[1401]] die [[Fraterherren]], als sie als ''&amp;quot;Brüder vom gemeinsamen Leben&amp;quot;'' ein Haus in Münster errichteten. Ihren Lebensunterhalt verdienten sich die Fraterherren mit der Produktion, das heißt dem Abschreiben und Binden, und mit dem Vertrieb religiöser Schriften. Dabei entstanden auch immer Abschriften, die für den Gebrauch in der eigenen Gemeinschaft gefertigt wurden. Nach der Auflösung der Gemeinschaft [[1772]] wurde ihre Schriftensammlung mit der des Critinianums (des Vorläufers des [[Borromäum|Borromäums]]) zusammengefasst und bildete den Grundstock der Bibliothek des [[1776]] gegründeten Priesterseminars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts erhielt die Bibliothek einen nennenswerten Bestandszuwachs, als sie die Büchersammlungen aufgelöster Klosterbibliotheken übernahm. Bis [[1960]] fungierte sie als reine Hausbibliothek des Priesterseminars, danach war sie auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Januar [[1978]] entstand aus ihr die eigenständige Diözesanbibliothek, die im Januar [[1995]] die Bestände der Studien- und Zentralbibliothek der [[Franziskaner]] als Dauerleihgabe erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrer Gründung stand die Diözesanbibliothek bzw. ihre Vorläufer immer in der Trägerschaft kirchlicher Einrichtungen. Die ununterbrochene Sammlungstätigkeit während einer mehr als sechshundert Jahre dauernden Zeitspanne, die nur während der Täuferherrschaft der Jahre [[1534]] und [[1535]] (mit heute nicht näher bezifferbaren Verlusten) unterbrochen wurde, führte zu einem Bestand von annähernd 700.000 Bänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[9. Dezember]] [[2005]] wurde der an der Stelle des alten Gebäudes am Überwasserkirchplatz nach Entwürfen des Schweizer Architekten [[Max Dudler]] errichtete Neubau der Diözesanbibliothek von [[Bischof]] [[Reinhard Lettmann]] eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bestände==&lt;br /&gt;
Die Sammlung der Bibliothek wuchs seit 1975 von etwa 200.000 Bänden auf rund 700.000 Bände im Jahr 2005. Darin enthalten sind die etwa 150.000 Bände der Studien- und Zentralbibliothek der Franziskaner, die 1995 in die Diözesanbibliothek integriert wurden. Daneben werden etwa 700 Zeitschriften laufend gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sammelschwerpunkte===&lt;br /&gt;
Inhaltliche Schwerpunkte der Sammlung sind die Theologie und die Philosophie; daneben gilt die Sammeltätigkeit der mittelalterlichen Geistesgeschichte und der Geschichte des Bistums Münster, dem Mönchtum, der christlichen Kunst und Architektur (Kirchenbau) und der Kirchenmusik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besondere Sammlungen===&lt;br /&gt;
* Seit [[1862]] besitzt das Bistum Münster die sogenannte '''&amp;quot;Santini-Sammlung&amp;quot;'''. Sie ist eine der bedeutendsten und größten Sammlungen italienischer Musik des 17. und des 18. Jahrhunderts. Zusammengetragen wurde sie als private Sammlung des Priesters, Komponisten und Musiksammlers [[Fortunato Santini]] ([[1778]] - [[1861]]) in Rom. Nach dessen Tod wurde die Sammlung durch den münsterischen Domvikar Bernhard Quante nach Münster gebracht. Sie umfasst etwa 20.000 Titel, darunter 4500 Handschriften und 1500 Musikdrucke, die zum Teil nur noch als Unikate in der Diözesanbibliothek vorhanden sind. Die frühen Kantaten Georg Friedrich Händels finden sich ebenso in der Santini-Sammlung wie eine Messe von Giovanni Pierluigi da Palestrina und Kompositionen von Alessandro Scarlatti.&lt;br /&gt;
* Die '''Bibliothek der Fraterherren''', die den Grundstock der heutigen Diözesanbibliothek bildete, wurde als geschlossene Sammlung erhalten. Sie umfasst zwölf Handschriften, etwa 120 Wiegendrucke (aus der Zeit bis [[1500]]), etwa 300 Frühdrucke und ca. 1400 Bände aus der Zeit zwischen [[1531]] und [[1770]]. &lt;br /&gt;
* Neben der Fraterherren-Sammlung bildete die '''Bibliothek des Critinianums''', des Vorläufers des heutigen Borromäums, den Ausgangspunkt des Bestandsaufbaus der heutigen Diözesanbibliothek.&lt;br /&gt;
* Eine umfangreiche Sammlung für die Geschichte der Frömmigkeit in Nordwestdeutschland ist die '''Sammlung von Gebet- und Gesangbüchern des ehemaligen Ludgerianums'''.&lt;br /&gt;
Weitere besondere Sammlungen:&lt;br /&gt;
* Handschriften, Miniaturen und Zeichnungen aus dem ehemaligen Diözesanmuseum;&lt;br /&gt;
* historische Kloster- und Pfarrbibliotheken aus dem Bistum Münster (u.a. Kloster Marienfeld, Kleve-Kellen, Nordwalde);&lt;br /&gt;
* die Bibliothek und die Briefsammlung des Philosophen [[Peter Wust]];&lt;br /&gt;
* die Bibliothek des Ignatius-Jeiler-Hauses;&lt;br /&gt;
* Nachlässe und Teilnachlässe (u. a. [[Amalie von Gallitzin]], [[Christoph Bernhard Schlüter]], Johannes Maria Verweyen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Funktion und Nutzung==&lt;br /&gt;
Als theologische Spezialbibliothek hat die Diözesanbibliothek die Aufgabe, die relevante theologische Literatur umfassend zu sammeln, zu erschließen und zugänglich zu machen. Als zentrale Bibliothek des Bistums Münster sammelt sie darüber hinaus das Schrifttum über das Bistum in allen seinen Lebensbereichen möglichst lückenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser Arbeit am eigenen Bestand ist sie Dienstleister für Bibliotheken und Sammlungen kirchlicher Einrichtungen im Bistum Münster, d. h. sie katalogisiert und erschließt deren Bestände, um sie einem größeren Benutzerkreis zugänglich zu machen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Katalogisierung, Pflege und gegebenfalls Restaurierung wertvoller Altbestände in den Klöstern und Pfarreien des Bistums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Bibliothek vorhandenen und durch Kataloge nachgewiesenen Werke können zur Benutzung außerhalb der Bibliothek ausgeliehen werden, es sei denn, der Charakter der Werke steht einer Entleihung außer Haus im Wege. Das betrifft z. B. präsente Bestände wie Nachschlagewerke, die zur schnellen Informationen ständig zur Verfügung stehen sollen, aber auch Handschriften, Archivalien, Autographen und alte Druckschriften, die eines besonderen Schutzes bedürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
[http://www.dioezesanbibliothek-muenster.de  Webseite der Diözesanbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliotheken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Datei:Dioezesanbibliothek.jpg&amp;diff=6462</id>
		<title>Datei:Dioezesanbibliothek.jpg</title>
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		<updated>2006-12-05T10:52:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Weihnachtsm%C3%A4rkte&amp;diff=6461</id>
		<title>Weihnachtsmärkte</title>
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		<updated>2006-12-05T10:40:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alljährlich in der Vorweihnachtszeit lockt der '''Weihnachtsmarkt''' zahllose Besucher nach Münster. Mit seinen 280 Ständen, verteilt auf sechs Standorte, gehört er dabei zu den größten in Deutschland. Allein der Markt auf dem [[Platz des Westfälischen Friedens]] umfasst 120 Verkaufsstände - von der Spielzeugbude bis zum Würstchenstand - und läd beim Duft vom Glühwein und gebrannten Mandeln zum Bummeln und Verweilen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht weit entfernt findet der Besucher den ''Lichtermarkt St. Lamberti'' mit seinen kleinen blauen Spitzdachbuden, in denen vor allem Christbaumschmuck, Spielzeug und weihnachtliche Leckereien angeboten werden. Die Umrahmung durch Kirche und Bogenhäuser und die geschlossene Anordnung der Holzhäuser verleihen dem Markt eine besonders heimelige Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Stände finden sich im ''Weihnachtsdorf am Kiepenkerl'', in dessen Mitte ein großer Weihnachtsbaum steht, auf dem ''Adventsmarkt am Aegidiimarkt'', der besonders gerne abends von Studenten in Anspruch genommen wird um den Unialltag mit einer Tasse Glühwein zu beschließen, auf dem noch recht jungen ''Weihnachtsmarkt an der Pferdegasse'' und dem ''Markt am Hauptbahnhof'', der die Bahnreisenden bereits zu Beginn ihres Besuches mit Leckereien und vorweihnachtslicher Stimmung begrüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu vergessen ist, dass auch das historische Ambiente der Stadt und die dezente Beleuchtung von Museen, Kirchen und barocken Adelspalästen zum festlichen Rahmen in Münster gehören und Weihnachtsmarkt und Stadt zu einer Einheit verbinden. Nicht umsonst wurde Münster in einer representativen Umfrage auf Platz 2 der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Öffnungszeiten===&lt;br /&gt;
Alljährlich öffnet der Weihnachtsmarkt in Münster am 27. November und schließt  am 23. Dezember seine Pforten, nur der Lichtermarkt St. Lamberti schließt bereits einen Tag vorher. &lt;br /&gt;
Von Sonntags bis Donnerstags ist er von 11 bis 20 Uhr geöffnet, Freitags und Samstags kann man von 11 bis 21 Uhr die vorweihnachtliche Atmosphäre genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weblinks===&lt;br /&gt;
*[http://www.muenster.de/stadt/maerkte/weihnachtsmarkt.html Stadt Münster: Weihnachtsmärkte in Münster]&lt;br /&gt;
*[http://www.welt.de/data/2006/11/28/1121450.html Umfrage: Schönster Weihnachtsmarkt Deutschlands]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Pier_(Aasee)&amp;diff=6252</id>
		<title>Pier (Aasee)</title>
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		<updated>2006-11-15T19:26:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Pier.jpg|right|Pier am Aasee]]&lt;br /&gt;
Der '''Pier''' an der Längstseite de [[Aasee]]s wurde 1997 von dem gebürtigen Kubaner [[Jorge Pardo]] geschaffen. Der 40 Meter lange ''Pier'' aus kalifornischen Redwood endet in einen offenen, sechseckigen Pavillon auf dem See. Dieser läd zum Verweilen ein und erlaubt Rückblicke auf die Stadt. Die &amp;quot;leichte&amp;quot; Architektur erinnert sowohl an japanische Pavillons, als auch an die in den USA fortgeführte Tradition des Bauhauses.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Datei:Pier.jpg&amp;diff=6250</id>
		<title>Datei:Pier.jpg</title>
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		<updated>2006-11-15T19:26:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: Pier am Aasee&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pier am Aasee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Pier_(Aasee)&amp;diff=6249</id>
		<title>Pier (Aasee)</title>
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		<updated>2006-11-15T19:23:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Pier''' an der Längstseite de [[Aasee]]s wurde 1997 von dem gebürtigen Kubaner [[Jorge Pardo]] geschaffen. Der 40 Meter lange ''Pier'' aus kalifornischen Redwood endet in einen offenen, sechseckigen Pavillon auf dem See. Dieser läd zum Verweilen ein und erlaubt Rückblicke auf die Stadt. Die &amp;quot;leichte&amp;quot; Architektur erinnert sowohl an japanische Pavillons, als auch an die in den USA fortgeführte Tradition des Bauhauses.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Giant_Pool_Balls&amp;diff=6246</id>
		<title>Giant Pool Balls</title>
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		<updated>2006-11-15T19:14:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Poolballs.jpg|right|Die ''Giant Pool Balls'' am nördlichen Ufer des Aasees]]&lt;br /&gt;
Die '''Giant Pool Balls''', die drei überdimensionalen Billardkugeln am [[Aasee]], wurden 1977 vom amerikanischen Pop-Art-Vertreter [[Claes Oldenburg]] geschaffen. Längst sind die Betonkugeln (mit einem Durchmesser von dreieinhalb Metern) zu einem Wahrzeichen Münsters geworden. Ursprünglich war geplant, die kollosalen Kugeln über die ganze Stadt zu verteilen, doch nur drei wurden an den Aaseeterrassen arrangiert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
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		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Datei:Poolballs.jpg&amp;diff=6244</id>
		<title>Datei:Poolballs.jpg</title>
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		<updated>2006-11-15T19:10:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Giant_Pool_Balls&amp;diff=6243</id>
		<title>Giant Pool Balls</title>
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		<updated>2006-11-15T19:10:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Giant Pool Balls''', die drei überdimensionalen Billardkugeln am [[Aasee]], wurden 1977 vom amerikanischen Pop-Art-Vertreter [[Claes Oldenburg]] geschaffen. Längst sind die Betonkugeln (mit einem Durchmesser von dreieinhalb Metern) zu einem Wahrzeichen Münsters geworden. Ursprünglich war geplant, die kollosalen Kugeln über die ganze Stadt zu verteilen, doch nur drei wurden an den Aaseeterrassen arrangiert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Clemens_von_Ketteler&amp;diff=6097</id>
		<title>Clemens von Ketteler</title>
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		<updated>2006-10-24T15:37:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: Fettschrift ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Clemens August Freiherr von Ketteler''' wuchs in Münster auf. Er wurde 1900 als Botschafter des Deutschen Reiches während des 'Boxeraufstandes' [Aufstand der chinesischen Nationalbewegung] in Peking ermordet. Wilhelm II. nutzte den Mord an von Ketteler als Rechtfertigung für die blutige Niederschlagung des Boxeraufstandes durch deutsche Truppen. Heute erinnert ein Obelisk im Schloßgarten an von Ketteler. Er ist auf dem Zentralfriedhof begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clemens August von Ketteler wurde am 22. November 1853 als Sohn von Cäcilie von Luck und Witten und August Joseph von Ketteler in Potsdam geboren. Der Vater starb vor der Geburt seines Sohnes und die Mutter zog mit ihren Kindern nach Münster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schulzeit verbrachte Clemens von Ketteler zunächst am Paulinum und später am Gymnasium Coesfeld. Danach schlug er eine militärische Karriere ein, absolvierte dann aber eine diplomatische Ausbildung bei deutschen Gesandtschaften (Botschaften) in China. Berufliche Stationen waren u. a. Schanghai, Peking, Marrokko, Washington. 1896 wurde von Ketteler Gesandter (Botschafter) des Deutschen Reiches in Mexiko City. 1898 wurde er zum deutschen Botschafter von Peking berufen. Am 19. Juni 1900 wurde von Ketteler in Peking erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spuren in der Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Boxeraufstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boxer waren ein chinesicher Geheimbund, der für die nationale Unabhängigkeit Chinas und gegen die westlichen Besatzungsmächte kämpfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ermordung von Kettelers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus dem Augenzeugenbericht des Dolmetschers der deutschen Botschaft in Peking, Heinrich Cordes: &amp;quot;Als ich den Blick von ihm [einem Karren] wieder auf die 3 Schritte vor mir getragene Sänfte des Herrn Gesandten richtete, sah ich ein Bild, welches mein Blut eine Sekunde zum Stocken brachte: Links neben der Sänfte, welche soeben die Polizeistation nördlich des genannten Pailon passiert hatte, stand wie aus der Erde gewachsen ein Bannersoldat (augenscheinlich ein Mandschu) in voller Uniform, Mütze mit rotem Rangknopf und blauer Feder, in Anschlagstellung, die Gewehrmündung kaum einen Meter von dem Seitenfenster der Sänfte entfernt, genau da, wo sich der Kopf de Herrn von Ketteler befinden müßte - ich rief entsetzt 'halt' - in demselben Augenblick krachte der Schuß - die Sänften wurden hingeworfen.&amp;quot; In: AAA [Archiv des Auswärtigen Amtes], Personalakte von Ketteler Vol. 3, Nr. 70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sühne===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Kaiser nutze die Ermordung von Kettelers und edie Meldung über ein angebliches Massaker an allen Botschaftsangehörigen in Peking als Rechtfertigung für die Entsendung von 30000 Soldaten nach China. Bei der Verabschiedung der Truppen hielt Kaiser Wilhelm II. die sogenannte &amp;quot;Hunnenrede&amp;quot;: &amp;quot;[...] Pardon wird nicht gegeben, Gefangene werden nicht gemacht. Wie vor tausend Jahren die Hunnen unter König Etzel sich einen Namen gemacht haben, der sie noch jetzt in Überlieferung und Märchen gewaltig erscheinen läßt, so muß der Name &amp;quot;Deutscher&amp;quot; in China auf tausend Jahre durch Euch in einer Weise bestätigt werden, daß niemals wieder ein Chinese es wagt, einen Deutschen auch nur scheel anzusehen.&amp;quot; [In: Kieser, Egbert: Als China erwachte. Der Boxeraufstand. Berlin 1984, S. 220.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spuren in Münster==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Denkmal im Schloßgarten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod sollte von Ketteler zum Märtyrer des deutschen Imperialismus mythisiert werden. Auf nationaler Ebene bildete sich ein Komitee, das den Bau eines 'Ehrengrabes' für Ketteler plante. Gebaut werden sollte in Münster. Der Bildhauer Herrmann Hidding aus Berlin erhielt den Auftrag, Vorschläge für ein Denkmal im Schloßgarten auszuarbeiten. In seinem ersten Entwurf skizzierte Hidding eine monumentale nationale Weihestätte. In Anlehnung an altgermanische Hünengräber wollte er einen Grabhügel aufschütten, in dem der Totenkult zelebriert werden konnte. Auf dem Hügel sollte das eigentliche Denkmal, ein über 17 Meter hoher Obelisk mit Statue des Heiligen Michaels, gebaut werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaiser genehmigte diesen Plan, ohne allerdings die Kosten dafür übernehmen zu wollen. So war das Denkmal-Komitee darauf angewiesen, das Projekt mit Hilfe von Spenden zu verwirklichen. Es folgte eine internationale Werbekampagne: Es wurde nicht nur in Deutschland, sondern auch in Ländern und Städten, in denen Ketteler gearbeitet hatte, geworben. In ihren Spendenaufrufen appellierte das Denkmal-Komitee an das Nationalgefühl der Deutschen. Für den Plan Hiddings benötigte man 30000 Reichsmark. Das Nationalgefühl der Deutschen war jedoch weniger stark ausgeprägt als erhofft: nach 3 Jahren hatte das Komitee gerade mal 2000 Reichsmark gesammelt: genug Geld für einen schlichten und bescheidenen Obelisken. Dieser wurde am 25.10.1903 im Schloßgarten enthüllt und ist dort immer noch zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grab auf dem Zentralfriedhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. August 1900 wurde Clemens von Ketteler auf dem Zentralfriedhof in Münster beerdigt und zwar rechts neben dem großen Kreuz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langenscheid, Birgit und Viktoria von Schönfeldt: 'Märtyrer des deutschen Imperialismus': Das Ketteler Denkmal im Schloßgarten in Münster. In: Avenwedde, Heinrich und Heinz-Ulrich Eggert (Hrsg.): Denkmäler in Münster. Auf Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Münster 1996, S. 247-314.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Hermann_Mensing&amp;diff=6096</id>
		<title>Hermann Mensing</title>
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		<updated>2006-10-24T15:36:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hermann Mensing''' schreibt seit seinem Rowohlt Debüt heute Hörspiele, Theaterstücke, Gedichte, Geschichten und Romane für Kinder. Für sein Hörspiel &amp;quot;Die Hühner von Münster&amp;quot; sowie für seinen Roman &amp;quot;Flanken, Fouls und fiese Tricks&amp;quot; erhielt er die &amp;quot;Fällt aus dem Rahmen&amp;quot; Auszeichnung der Zeitschrift Eselsohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 1949 in Gronau&lt;br /&gt;
* 1965 bis 1968 kaufmännische Lehre&lt;br /&gt;
* Reisen nach England und Skandinavien&lt;br /&gt;
* 1968 bis 1970 Höhere Handelsschule in Ahaus&lt;br /&gt;
* 1970 Kibbuzaufenthalt&lt;br /&gt;
* Von 1970 bis 1972 Zivildienst&lt;br /&gt;
* 1972/1973 Reisen u.a. in die USA, nach Japan, Südamerika, Nordafrika und Spanien&lt;br /&gt;
* 1974 bis 1977 Studium in Münster (Englisch, Deutsch, Geschichte - Staatsexamen)&lt;br /&gt;
* Musikprojekte, Reisen nach Indien, Sri Lanka und Nepal&lt;br /&gt;
* 1980/81 Schauspieler am Deutschen Theater Göttingen&lt;br /&gt;
* Reise in die USA,&lt;br /&gt;
* seit 1984 Veröffentlichungen Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.hermann-mensing.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bücher von Hermann Mensing bei: Amazon.de==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Romane===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der radikale Träumer &lt;br /&gt;
Rowohlt Hamburg 1984 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sackgasse 13&lt;br /&gt;
Ueberreuter Wien 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Liebe Nr. 1&lt;br /&gt;
Ueberreuter Wien 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heilige Bimbam&lt;br /&gt;
Ueberreuter Wien 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flanken, Fouls und fiese Tricks&lt;br /&gt;
Ueberreuter Wien 2002&lt;br /&gt;
ausgezeichnet mit &amp;quot;Fällt aus dem Rahmen&amp;quot; Eselsohr 6/2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voll die Meise&lt;br /&gt;
Ueberreuter Wien 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zehnte Mond&lt;br /&gt;
Ueberreuter Wien 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends am Meer&lt;br /&gt;
Ueberreuter Wien 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vampir-Programm&lt;br /&gt;
Ueberreuter Wien 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zehnte Mond&lt;br /&gt;
Taschenbuchausgabe&lt;br /&gt;
Carlsen Verlag Hamburg 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Prinz&lt;br /&gt;
Eine historische Liebesgeschichte&lt;br /&gt;
Aschendorf Verlag Münster 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sackgasse 13&lt;br /&gt;
Taschenbuchausgabe&lt;br /&gt;
Carlsen Verlag Hamburg 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kurzgeschichten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hexen&lt;br /&gt;
in: Knapp Vierzig&lt;br /&gt;
Anthologie, Rowohlt Hamburg 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das GMG&lt;br /&gt;
in: Nie wieder neunundzwanzig&lt;br /&gt;
Anthologie, Rowohlt Hamburg1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nikolausfalle&lt;br /&gt;
in: Weihnachtszeit - Zauberzeit&lt;br /&gt;
Anthologie, Ueberreuter Wien 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Märchenzeit&lt;br /&gt;
in: Prickeln auf meiner Haut&lt;br /&gt;
Anthologie, Ueberreuter Wien 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider Lila&lt;br /&gt;
in: Beste Freundin - Schlimmste Feindin&lt;br /&gt;
Anthologie, Ueberreuter Wien 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles ist gut, gar nichts&lt;br /&gt;
in: Mut im Bauch&lt;br /&gt;
Anthologie, Ueberreuter Wien 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtwanderung&lt;br /&gt;
in: Grauen - Grusel &amp;amp; Co.&lt;br /&gt;
Anthologie, Ueberreuter Wien 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reise ins Glück&lt;br /&gt;
in: Du bist nicht wie wir&lt;br /&gt;
Anthologie, Ueberreuter Wien 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachts ABC&lt;br /&gt;
in: Weihnachten ganz wunderbar - Ein literarischer Adventskalender&lt;br /&gt;
Anthologie Ueberreuter Wien 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ballade von einer Kanaken Stadt&lt;br /&gt;
in: Rechtsherum - Wehrt Euch - Geschichten vom Wegsehen&lt;br /&gt;
Anthologie Ueberreuter Wien 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elefant&lt;br /&gt;
in: Von Strebern und Pausenclowns&lt;br /&gt;
Anthologie Ueberreuter Wien 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faxenmacher&lt;br /&gt;
in: Angst, Mut und echte Freunde&lt;br /&gt;
Anthologie Ueberreuter 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueberreuter Verlag Wien Homepage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Silbermond und...&lt;br /&gt;
Gedichte 1982 Eigenverlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ohrenbär - Rundfunkerzählungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links hinterm Regenbogen&lt;br /&gt;
SFB NDR MDR WDR 11/1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bär und der Fisch&lt;br /&gt;
SFB NDR MDR WDR 11/92&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benni Bohnensack&lt;br /&gt;
SFB NRDR MDR WDR 03/93&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kutte Lamprecht&lt;br /&gt;
SFB NDR MDR WDR 06/93&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Birne aus dem siebten Himmel&lt;br /&gt;
SFB NDR MDR WDR 05/94&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina Rotzepruster&lt;br /&gt;
SFB NDR MDR WDR 04/96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Benni Bohnensacks sechstem Sommer&lt;br /&gt;
SFB NDR MDR WDR 04/96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pitti Pörtner und der kleine König&lt;br /&gt;
SFB NDR MDR WDR 10/98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weggezauberten Eltern&lt;br /&gt;
SFB NDR MDR WDR 10/99&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohrenbär Berlin Homepage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hörspiele==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiflug nach Pampalonien&lt;br /&gt;
WDR 1994 Deutschlandradio Berlin 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cash Money Brothers&lt;br /&gt;
WDR 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hölscher der Herzensbrecher&lt;br /&gt;
WDR 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manni und die große Welt&lt;br /&gt;
WDR 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Kleinbein und die Märchenkutsche&lt;br /&gt;
BR 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Hühnerschulte&lt;br /&gt;
WDR 1996 HR 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schinkenbaums Zoo&lt;br /&gt;
WDR 1996&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riese Schmalhans, Kapitän Silberbacke und der verschwundene Donner&lt;br /&gt;
Deutschlandradio Berlin 1997 WDR 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klabautschke &amp;amp; Listig&lt;br /&gt;
WDR 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hühner von Münster&lt;br /&gt;
WDR 1999 HR 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor Siebenlist&lt;br /&gt;
WDR 1999 SWRundfunk 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mohr von Roxel&lt;br /&gt;
WDR 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Hühnerschulte&lt;br /&gt;
Hessisches Staatstheater Wiesbaden&lt;br /&gt;
1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Cassette - CD==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Kleinbein und die Märchenkutsche&lt;br /&gt;
Patmos Verlag Düsseldorf 1997 &lt;br /&gt;
Hörspiel Cassette&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hühner von Münster&lt;br /&gt;
Ein musikalisches Spektakel&lt;br /&gt;
Patmos Verlag Düsseldorf 2000&lt;br /&gt;
Hörspiel CD - MC&lt;br /&gt;
ausgezeichnet mit &amp;quot;Fällt aus dem Rahmen&amp;quot; Eselsohr 06/2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur im Web==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heldengedicht an einen Edlen&lt;br /&gt;
Literaturcafé 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Satz für Satz &lt;br /&gt;
Literaturcafé 2002 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Feigheit des Internet-Spanners&lt;br /&gt;
Literaturcafé 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei geträumte Briefe an den bedeutenden Schriftsteller Genazino&lt;br /&gt;
Literaturcafé 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reise zu den äußeren Hebriden&lt;br /&gt;
Literaturcafé 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Halbnackte und Nackte&lt;br /&gt;
Literaturcafé 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Zimmer, verschiedene Räume&lt;br /&gt;
Literaturcafé 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese vor, andere hören zu und staunen, vielleicht...&lt;br /&gt;
Bericht einer Lesereise zum anspruchsvollsten Publikum der Welt&lt;br /&gt;
Literaturcafé 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flutlichter - Gedichte&lt;br /&gt;
Literaturcafé 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Externe Links ==&lt;br /&gt;
[http://www.hermann-mensing.de zur Homepage des Schriftstellers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-url/index%3Dbooks-de%26field-keywords%3DHermann%20Mensing/ref%3Dxs%5Fap%5Fsai4%5Fxgl/028-0481371-3799733 Buecher des Autors H. Mensing bei Amazon de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Umweltforum_M%C3%BCnster&amp;diff=6095</id>
		<title>Umweltforum Münster</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Umweltforum_M%C3%BCnster&amp;diff=6095"/>
		<updated>2006-10-24T15:30:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: Kontakt siehe Weblink&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Allgemeine Aufgaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltforum Münster ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Umweltgruppen in Münster. Dabei verfolgt das Umweltforum das Ziel, die Arbeit der einzelnen Mitglieder der Umweltgruppen zu koordninieren und so verschiedene Aktionen effektiver zu gestalten. Durch diese Zusammenarbeit soll das Thema Umweltschutz aufmerksamkeitswirksamer in der Öffentlichkeit platziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 Vereine mit insgesamt mehr als 7000 Mitgliedern widmen sich dieser Aufgabe seit nunmehr 15 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Angebote===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anlaufstelle für InteresstInnen vermitteln wir Experten und ReferentInnen aus den Umweltverbänden und halten vielfältige Informationen rund um das Thema &amp;quot;Umwelt in Münster&amp;quot; bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Veranstaltungsprogramm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umweltforum bietet zweimonatlich ein Veranstaltungsprogramm an. Es liegt im [[Umwelthaus]], in der Münsterinformation und an vielen anderen Stellen kostenlos aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.muenster.org/umweltforum/ Umweltforum Münster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Gr%C3%BCner_Winkel&amp;diff=6094</id>
		<title>Grüner Winkel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Gr%C3%BCner_Winkel&amp;diff=6094"/>
		<updated>2006-10-24T15:25:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Grüne Winkel''' verläuft vom [[Inselbogen]] bei Nr.47 in nördliche Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postleitzahlen==&lt;br /&gt;
48147&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausnummern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bushaltestellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Gr%C3%BCner_Weg&amp;diff=6093</id>
		<title>Grüner Weg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Gr%C3%BCner_Weg&amp;diff=6093"/>
		<updated>2006-10-24T15:24:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Grüne Weg''' führt von [[Buxtrup]] zur [[Pewostraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postleitzahlen==&lt;br /&gt;
48167&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausnummern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bushaltestellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Gr%C3%BCner_Hang&amp;diff=6092</id>
		<title>Grüner Hang</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Gr%C3%BCner_Hang&amp;diff=6092"/>
		<updated>2006-10-24T15:16:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Grüne Hang''' verläuft vom [[Inselbogen]] bei Nr.25 in nördliche Richtung. Der Name verweist auf die umliegenden Kleingärten und Grünflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postleitzahlen==&lt;br /&gt;
48151&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausnummern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bushaltestellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Gr%C3%BCner_Grund&amp;diff=6091</id>
		<title>Grüner Grund</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Gr%C3%BCner_Grund&amp;diff=6091"/>
		<updated>2006-10-24T14:37:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Straße '''Grüner Grund''' führt vom [[Sentmaringer Weg]] bei Nr.28 nach rechts gabelförmig zum [[Inselbogen]]. Die Straße gehört zu einem Wiesengelände im Tal des alten versiegten [[Geistbach]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postleitzahlen==&lt;br /&gt;
48151&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausnummern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bushaltestellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Grottenkamp&amp;diff=6082</id>
		<title>Grottenkamp</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Grottenkamp&amp;diff=6082"/>
		<updated>2006-10-24T11:55:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Grottenkamp''' führt von der [[Pröbstingstraße]] zur [[Warendorfer Straße]], sie verläuft 200m westlich und parallel zur [[Handorfer Straße]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postleitzahlen==&lt;br /&gt;
48157&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausnummern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bushaltestellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Gro%C3%9Fe_Wiese&amp;diff=6081</id>
		<title>Große Wiese</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Gro%C3%9Fe_Wiese&amp;diff=6081"/>
		<updated>2006-10-24T11:52:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Straße '''Große Wiese''' führt von [[Kinderhaus]] in nordwestlicher Richtung zur [[Von-Humboldt-Straße]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postleitzahlen==&lt;br /&gt;
48159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausnummern==&lt;br /&gt;
'''14''' Waldschule Kinderhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bushaltestellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Gro%C3%9Fe_Helkamp&amp;diff=6080</id>
		<title>Große Helkamp</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Gro%C3%9Fe_Helkamp&amp;diff=6080"/>
		<updated>2006-10-24T11:50:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Große Helkamp''' führt von der [[Kapellenstraße]] zur [[Schelmenstiege]]. Der Name entstammt einer seit 1659 belegten Flurbezeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postleitzahlen==&lt;br /&gt;
48161&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausnummern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bushaltestellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Gropperstra%C3%9Fe&amp;diff=6079</id>
		<title>Gropperstraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Gropperstra%C3%9Fe&amp;diff=6079"/>
		<updated>2006-10-24T11:48:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Gropperstraße''' verläuft von der [[Piusallee]] bei Nr.53 nach links. Benannt ist sie nach Johannes Gropper (1503-1559).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postleitzahlen==&lt;br /&gt;
48147&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausnummern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bushaltestellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Gropper Johannes Gropper] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Gropiusstra%C3%9Fe&amp;diff=6078</id>
		<title>Gropiusstraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Gropiusstra%C3%9Fe&amp;diff=6078"/>
		<updated>2006-10-24T11:46:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Gropiusstraße''' führt von der [[Wiedaustraße]] zu [[Im Mühlenweg]]. Benannt ist sie nach Walter Gropius (1883-1969), dem Architekten des Bauhauses Dessau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postleitzahlen==&lt;br /&gt;
48163&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausnummern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bushaltestellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Gropius Walter Gropius]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Gronowskistra%C3%9Fe&amp;diff=6075</id>
		<title>Gronowskistraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Gronowskistra%C3%9Fe&amp;diff=6075"/>
		<updated>2006-10-24T11:43:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Gronowskistraße''' fürht von der [[Dieckmannstraße]] in nördliche Richtung und nach 250m rechtwinklig zum [[Asbeckweg]]. Benannt wurde sie nach Johannes Gronowski (1874-1958), dem Oberpräsidenten von Westfalen und Mitbegründer der CDU in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postleitzahlen==&lt;br /&gt;
48161&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausnummern==&lt;br /&gt;
'''1''' Hugo de Groot School&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''70''' Kath. Kindergarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bushaltestellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Gronowski Johannes Gronowski]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Gebhard_Leberecht_von_Bl%C3%BCcher&amp;diff=5978</id>
		<title>Gebhard Leberecht von Blücher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Gebhard_Leberecht_von_Bl%C3%BCcher&amp;diff=5978"/>
		<updated>2006-10-13T10:44:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gebhard Leberecht von Blücher, Fürst von Wahlstatt''' (* 16.12.1742 in Rostock, † 12.9.1819 in Krieblowitz) war ein preußischer Generalfeldmarschall, der einige Jahre seines Lebens in Münster verbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
===Anfänge===&lt;br /&gt;
Blücher wurde 1742 als jüngster von sieben Söhnen eines kurhessischen Rittmeisters in Rostock geboren. Nach einem eher mäßigen Schulabschluss trat er 1756 gegen den Willen seines Vaters zusammen mit einem seiner älteren Brüder in schwedische Dienste und wurde Husar im Siebenjährigen Krieg. Am 29. August 1760 wurde er allerdings, nachdem man sein Pferd erschossen hatte, von einer Abteilung des preußischen Husaren-Regiments Belling gefangengenommen. Dieser fand Gefallen an Blücher, mit dem er verschwägert war, und überredete ihn, in preußische Dienste einzutreten, so dass er sein Adjutant wurde. Bis 1771 stieg er zum Stabsrittmeister auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blücher wurde in diesen Jahren hoch gelobt für seine Reitkünste und sein frisches und geistreiches Wesen, jedoch hatte er oftmals auch Streitigkeiten auszufechten, bedingt durch seine Freude an der Jagd, dem Wein und dem Spiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines ungültigen Berichtes des General von Lossow, indem sein lockeres Leben, sein Verhältnis zu polnischen Familien und die Misshandlung eines katholischen Geistlichen zur Sprache kamen, wurde Blücher bei der bevorstehenden Beförderung zum Major und Eskadronschef übergangen. Beleidigt erklärte er daraufhin 1773 seinen Rücktritt aus der Armee, der ihm von Friedrich dem Großen mit den Worten ''&amp;quot;Der Rittmeister von Blücher kann sich zum Teufel scheren&amp;quot;'' gewährt wurde. Als Blücher später seinen Entschluss bereute, verweigerte Friedrich im trotz langjähriger Gesuche die Rückkehr in die Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits mit der Tochter des sächsischen Oberst von Mehling verlobt, heiratete Blücher nun und pachtete das kleine Gut Gerrissunde von seinem Schwiegervater. Da er sich in der Landwirtschaft recht tüchtig anstellte, konnte er sich schon nach einigen Jahren Gut Raddow in Hinterpommern kaufen. Mit seiner Frau hatte Blücher sieben Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rückkehr in die Armee===&lt;br /&gt;
Erst nach dem Tod Friedrich des Großen konnte er erneut, durch Friedrich Wilhelm II., als Major in sein altes Regiment eintreten (1787). In dieser Zeit hatte er sich sehr verschuldet, da er seine Güter aufgrund seines Ärgers über die verweigerte Wiedereinstellung als Soldat vernachlässigt hatte. Nach dem Feldzug gegen Holland unter der Führung des Herzogs von Braunschweig wurde er 1788 zum Oberstlieutenant ernannt und 1794 als Oberst zum Kommandeur de Regiments der roten Hussaren. Bei Kirrweiler erbeutete er sechs Kanonen, sowie Wagen und Pferde und machte 500 Gefangene, was ihm die Ernennung zu Generalmajor einbrachte. Über diese und andere Gefechte hat Blücher Tagebuch geführt, die sehr lebendig geschrieben sind. Sie wurden später veröffentlicht. 1799 trat Blücher dann in Hanau der Loge &amp;quot;Zum hellen Licht&amp;quot; bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1795 lernte er in Aurich die Tochter des dortigen Kammerpräsidenten von Colomb kennen und ging mit ihr seine 2. Ehe ein, die jedoch kinderlos blieb. 1801 wurde er zu Generallieutenant und zum Gouverneur von Münster ernannt. Die Münsteraner zeigten sich wenig erfreut über den Anschluss an Preußen, so dass eine Abneigung beiderseits bestand - denn auch Blücher, der &amp;quot;Marschall Vorwärts&amp;quot;, wie man ihn auch nannte, fühlte sich in Münster nicht wohl. In einem Brief an von Zarstrow schrieb er einmal klagend: ''&amp;quot;Wann werde ich denn einmal aus diesem Lande der Heiligen erlöst werden, wo die Menschen weit ärmer an Verstand wie an Gütern sind, wo 42 übermütige Domherren den Schweiß der Armut unverdient verprassen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in dieser Zeit wurde Blücher politisch aktiv, sprach seinen Haß gegen Napoleon offen aus und warnte vor einem Bündnis mit ihm. So drängte er 1805 auch zur Teilnahme am Krieg gegen Frankreich. Bei Ausbruch des Krieges 1806 stieß er mit den westfälischen Truppen in Thüringen zum Herzog von Braunschweig und führte in der Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt den ersten Angriff der Kavallerie aus. Dieser misslang, jedoch gelang es Blücher später 34 schwere Kanonen mit Hilfe von Gerhard von Scharnhorst in Sicherheit zu bringen. Seine Kanonenrettung und der Rückzug nach Lübeck machten ihn zu einer Legende in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzem Aufenthalt am nach Königsberg ausgewichenen Königshof bekam er das Kommando, ein preußisches Hilfskorps dem schwedischen König Gustav IV. Adolf zu unterstellen, und wurde nach Schwedisch-Pommern geschickt, um die Schweden zu unterstützen. In den folgenden Jahren stieg er zum Generalgouverneur in Pommern und der Neumark (1807) und General der Kavallerie (1809) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befreiungskrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlacht von Waterloo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/REL?PPN=118511882 Literatur zu Blücher] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek&lt;br /&gt;
* [http://www.bluechermuseum-kaub.de/ Blüchermuseum in Kaub]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Siebenj%C3%A4hriger_Krieg Siebenjähriger Krieg]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_II._%28Preu%C3%9Fen%29 Friedrich der Große]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_von_Scharnhorst Gerhard von Scharnhorst]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_II._%28Preu%C3%9Fen%29 Friedrich Wilhelm II.]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_IV._Adolf Gustav IV. Adolf von Schweden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Heinrich_B%C3%A4umer&amp;diff=5977</id>
		<title>Heinrich Bäumer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Heinrich_B%C3%A4umer&amp;diff=5977"/>
		<updated>2006-10-13T10:27:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Heinrich Bäumer''' (* 8.9.1874 in Münster, † 20.12.1951 in Münster) war ein münsteraner Bildhauer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Seine künstlerische Ausbildung genoss Bäumer in Dresden bei seinem Onkel, dem Professor an der dortigen Akademie. Nach Abschluss seiner Ausbildung kehrte Bäumer zurück nach Münster und arbeitete zuerst im Atelier von [[Anton Rüller]], bevor er sich in Jahr 1906 selbstständig machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
Zu seinen bedeutendsten Werken zählte der alte Lambertibrunnen (1909) vor der Lambertikirche, der allerdings im 2. Weltkrieg zerstört wurde. Der jetzige Brunnen wurde noch von Heinrich Bäumer mitentworfen, die Ausführung übernahm jeoch sein Sohn Heinrich Bäumer jun., der ebenfalls den Beruf des Bildhauers ergriff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Gebhard_Leberecht_von_Bl%C3%BCcher&amp;diff=5975</id>
		<title>Gebhard Leberecht von Blücher</title>
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		<updated>2006-10-13T10:09:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gebhard Leberecht von Blücher, Fürst von Wahlstatt''' (* 16.12.1742 in Rostock, † 12.9.1819 in Krieblowitz) war ein preußischer Generalfeldmarschall, der einige Jahre seines Lebens in Münster verbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Blücher wurde 1742 als jüngster von sieben Söhnen eines kurhessischen Rittmeisters in Rostock geboren. Nach einem eher mäßigen Schulabschluss trat er 1756 gegen den Willen seines Vaters zusammen mit einem seiner älteren Brüder in schwedische Dienste und wurde Husar im Siebenjährigen Krieg. Am 29. August 1760 wurde er allerdings, nachdem man sein Pferd erschossen hatte, von einer Abteilung des preußischen Husaren-Regiments Belling gefangengenommen. Dieser fand Gefallen an Blücher, mit dem er verschwägert war, und überredete ihn, in preußische Dienste einzutreten, so dass er sein Adjutant wurde. Bis 1771 stieg er zum Stabsrittmeister auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blücher wurde in diesen Jahren hoch gelobt für seine Reitkünste und sein frisches und geistreiches Wesen, jedoch hatte er oftmals auch Streitigkeiten auszufechten, bedingt durch seine Freude an der Jagd, dem Wein und dem Spiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines ungültigen Berichtes des General von Lossow, indem sein lockeres Leben, sein Verhältnis zu polnischen Familien und die Misshandlung eines katholischen Geistlichen zur Sprache kamen, wurde Blücher bei der bevorstehenden Beförderung zum Major und Eskadronschef übergangen. Beleidigt erklärte er daraufhin 1773 seinen Rücktritt aus der Armee, der ihm von Friedrich dem Großen mit den Worten ''&amp;quot;Der Rittmeister von Blücher kann sich zum Teufel scheren&amp;quot;'' gewährt wurde. Als Blücher später seinen Entschluss bereute, verweigerte Friedrich im trotz langjähriger Gesuche die Rückkehr in die Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits mit der Tochter des sächsischen Oberst von Mehling verlobt, heiratete Blücher nun und pachtete das kleine Gut Gerrissunde von seinem Schwiegervater. Da er sich in der Landwirtschaft recht tüchtig anstellte, konnte er sich schon nach einigen Jahren Gut Raddow in Hinterpommern kaufen. Mit seiner Frau hatte Blücher sieben Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Tod Friedrich des Großen konnte er erneut, durch Friedrich Wilhelm II., als Major in sein altes Regiment eintreten (1787). In dieser Zeit hatte er sich sehr verschuldet, da er seine Güter aufgrund seines Ärgers über die verweigerte Wiedereinstellung als Soldat vernachlässigt hatte. Nach dem Feldzug gegen Holland unter der Führung des Herzogs von Braunschweig wurde er 1788 zum Oberstlieutenant ernannt und 1794 als Oberst zum Kommandeur de Regiments der roten Hussaren. Bei Kirrweiler erbeutete er sechs Kanonen, sowie Wagen und Pferde und machte 500 Gefangene, was ihm die Ernennung zu Generalmajor einbrachte. Über diese und andere Gefechte hat Blücher Tagebuch geführt, die sehr lebendig geschrieben sind. Sie wurden später veröffentlicht. 1799 trat Blücher dann in Hanau der Loge &amp;quot;Zum hellen Licht&amp;quot; bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1795 lernte er in Aurich die Tochter des dortigen Kammerpräsidenten von Colomb kennen und ging mit ihr seine 2. Ehe ein, die jedoch kinderlos blieb. 1801 wurde er zu Generallieutenant und zum Gouverneur von Münster ernannt. Die Münsteraner zeigten sich wenig erfreut über den Anschluss an Preußen, so dass eine Abneigung beiderseits bestand - denn auch Blücher, der &amp;quot;Marschall Vorwärts&amp;quot;, wie man ihn auch nannte, fühlte sich in Münster nicht wohl. In einem Brief an von Zarstrow schrieb er einmal klagend: ''&amp;quot;Wann werde ich denn einmal aus diesem Lande der Heiligen erlöst werden, wo die Menschen weit ärmer an Verstand wie an Gütern sind, wo 42 übermütige Domherren den Schweiß der Armut unverdient verprassen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in dieser Zeit wurde Blücher politisch aktiv, sprach seinen Haß gegen Napoleon offen aus und warnte vor einem Bündnis mit ihm. So drängte er 1805 auch zur Teilnahme am Krieg gegen Frankreich. Bei Ausbruch des Krieges 1806 stieß er mit den westfälischen Truppen in Thüringen zum Herzog von Braunschweig und führte in der Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt den ersten Angriff der Kavallerie aus. Dieser misslang jedoch.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Wolbeck&amp;diff=5974</id>
		<title>Wolbeck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Wolbeck&amp;diff=5974"/>
		<updated>2006-10-13T08:20:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Wolbeck''' liegt im Südosten Münsters am Rande zum Kreis [[Warendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Ackerbürgerdorf erhielt früh besondere Rechte, die es zum [[wikipedia:de:Wigbold|Wigbold]] machten. Bis [[1975]] hatte Wolbeck einen eigenen Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prägend sind der [[Tiergarten]] und der [[Drostenhof]] mit dem [[Westpreußischen Landesmuseum]]. Bis ins Ruhrgebiet hinein bekannt ist Wolbeck für den [[Ziegenbocks-Montag]], der eine Woche vor dem Rosenmontagszug Tausende nach Wolbeck lockt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wolbeck bietet zu einer breiten Grundversorgen mit Kindergärten, Grundschule und weiterführenden Schulen ein großes Kulturangebot und besitzt ein reiches Vereinsleben. Auch die Kirchengemeinden bieten zahlreiche Angebote für alle Altersgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen &amp;amp; Hausnummern==&lt;br /&gt;
'''Wolbecker Windmühle 29''' [[Geburtshaus Münster e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.wolbeck-muenster.de Portal für Münster-Wolbeck: Termine und Informationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Stadtteilnavigation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[kategorie:Stadtteil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Wolbeck&amp;diff=5973</id>
		<title>Wolbeck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Wolbeck&amp;diff=5973"/>
		<updated>2006-10-13T08:18:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Wolbeck''' liegt im Südosten Münsters am Rande zum Kreis [[Warendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Ackerbürgerdorf erhielt früh besondere Rechte, die es zum [[wikipedia:de:Wigbold|Wigbold]] machten. Bis [[1975]] hatte Wolbeck einen eigenen Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prägend sind der [[Tiergarten]] und der [[Drostenhof]] mit dem [[Westpreußischen Landesmuseum]]. Bis ins Ruhrgebiet hinein bekannt ist Wolbeck für den [[Ziegenbocks-Montag]], der eine Woche vor dem Rosenmontagszug Tausende nach Wolbeck lockt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wolbeck bietet zu einer breiten Grundversorgen mit Kindergärten, Grundschule und weiterführenden Schulen ein großes Kulturangebot und besitzt ein reiches Vereinsleben. Auch die Kirchengemeinden bieten zahlreiche Angebote für alle Altersgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausnummern==&lt;br /&gt;
'''29''' [[Geburtshaus Münster e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.wolbeck-muenster.de Portal für Münster-Wolbeck: Termine und Informationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Stadtteilnavigation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[kategorie:Stadtteil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Ludwig_Freiherr_von_Vincke&amp;diff=5962</id>
		<title>Ludwig Freiherr von Vincke</title>
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		<updated>2006-10-12T13:33:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[bild:Freiherr_von_Vincke.jpg|thumb|Freiherr von Vincke]]&lt;br /&gt;
'''Ludwig Freiherr von Vincke''' (* 23.12.1774 in Minden, † 2.12.1844 in Münster) war erster Oberpräsident der Provinz Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Ludwig von Vincke entstammt einem alten Adelsgeschlecht und wird 1774 in Minden geboren. Obwohl in seiner Familie die Tradition der Militärskarriere vorherrscht, schlägt er eine Verwaltungslaufbahn im preußischen Staatsdienst ein. 1798 wird er Landrat in Minden und nimmt 1803 das Präsidentenamt der Kriegs- und Domänenkammer in Aurich (Ostfriesland) an. Ein Jahr später wird [[Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein|Freiherr vom Stein]] als Minister nach Berlin berufen, so dass der Präsidentenstuhl der Kammern von Münster und Hamm frei ist. Vincke tritt die Nachfolge des Freiherrn an und bekleidet dieses Amt bis 1806. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage Preußens gegen Napoleon flieht Vincke nach England. Bei seiner Rückkehr 1807 schließt er sich dem Reformerkreis um [[Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein|Freiherr vom und zum Stein]] an. Bis zur Entlassung von Steins im November 1808 werden unter der Mitwirkung von Vinckes als entscheidende Reformen die Aufhebung der Leibeigenschaft und Erbuntertänigkeit, eine neue Gewerbeordnung und die kommunale Selbstverwaltung der Städte durchgesetzt. Nach Steins Rücktritt wird Vincke 1809 kurmärkischer Kammerpräsident in Potsdam, zieht sich aber 1810 auf seine privaten Güter zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1813 nach Niederlage der Franzosen in der Völkerschlacht bei Leipzig wird er Gouverneur des Zivilgouvernements zwischen Weser und Rhein. Auf dem Wiener Kongress wird die Neuordnung Europas beschlossen, die zur Gründung der neuem preußischen Provinz [[Westfalen]] führt. Über den Regierungspräsidenten der drei zugehörigen Regierungsbezirke steht jetzt der Oberpräsident der Provinz. Dieses Amt übernimmt Vincke und für fast drei Jahrzehnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fördert die Industrialisierung Westfalens, bringt den Infrastrukturausbau beispielsweise durch die Kanalisierung der Lippe voran und setzt sich für ein starkes Bauerntum ein. Er bemüht sich vor allem darum, die aus zahlreichen Territorien zusammengesetzte neue Provinz zu einen. Als Preuße und Westfale ist er für diese Aufgabe prädestiniert. Vincke stammt aus Minden, der preußischsten aller Städte Westfalens, sprach aber zugleich stets von seinem &amp;quot;Vaterland Westfalen&amp;quot;. Sein Lebenswerk hat er in den Dienst dieser Provinz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Ludwig von Vincke erinnert der Vincketurm auf der Dortmunder Hohensyburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Kongress Wiener Kongress]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Westfalen Westfalen]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fen Preußen]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Vincketurm Vincketurm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[bild:Ludwig-Freiherr-von-Vincke.jpg|thumb|Freiherr von Vincke]]&lt;br /&gt;
'''Ludwig Freiherr von Vincke''' (* 23.12.1774 in Minden, † 2.12.1844 in Münster) war erster Oberpräsident der Provinz Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Ludwig von Vincke entstammt einem alten Adelsgeschlecht und wird 1774 in Minden geboren. Obwohl in seiner Familie die Tradition der Militärskarriere vorherrscht, schlägt er eine Verwaltungslaufbahn im preußischen Staatsdienst ein. 1798 wird er Landrat in Minden und nimmt 1803 das Präsidentenamt der Kriegs- und Domänenkammer in Aurich (Ostfriesland) an. Ein Jahr später wird [[Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein|Freiherr vom Stein]] als Minister nach Berlin berufen, so dass der Präsidentenstuhl der Kammern von Münster und Hamm frei ist. Vincke tritt die Nachfolge des Freiherrn an und bekleidet dieses Amt bis 1806. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage Preußens gegen Napoleon flieht Vincke nach England. Bei seiner Rückkehr 1807 schließt er sich dem Reformerkreis um [[Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein|Freiherr vom und zum Stein]] an. Bis zur Entlassung von Steins im November 1808 werden unter der Mitwirkung von Vinckes als entscheidende Reformen die Aufhebung der Leibeigenschaft und Erbuntertänigkeit, eine neue Gewerbeordnung und die kommunale Selbstverwaltung der Städte durchgesetzt. Nach Steins Rücktritt wird Vincke 1809 kurmärkischer Kammerpräsident in Potsdam, zieht sich aber 1810 auf seine privaten Güter zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1813 nach Niederlage der Franzosen in der Völkerschlacht bei Leipzig wird er Gouverneur des Zivilgouvernements zwischen Weser und Rhein. Auf dem Wiener Kongress wird die Neuordnung Europas beschlossen, die zur Gründung der neuem preußischen Provinz [[Westfalen]] führt. Über den Regierungspräsidenten der drei zugehörigen Regierungsbezirke steht jetzt der Oberpräsident der Provinz. Dieses Amt übernimmt Vincke und für fast drei Jahrzehnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fördert die Industrialisierung Westfalens, bringt den Infrastrukturausbau beispielsweise durch die Kanalisierung der Lippe voran und setzt sich für ein starkes Bauerntum ein. Er bemüht sich vor allem darum, die aus zahlreichen Territorien zusammengesetzte neue Provinz zu einen. Als Preuße und Westfale ist er für diese Aufgabe prädestiniert. Vincke stammt aus Minden, der preußischsten aller Städte Westfalens, sprach aber zugleich stets von seinem &amp;quot;Vaterland Westfalen&amp;quot;. Sein Lebenswerk hat er in den Dienst dieser Provinz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Ludwig von Vincke erinnert der Vincketurm auf der Dortmunder Hohensyburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Kongress Wiener Kongress]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Westfalen Westfalen]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fen Preußen]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Vincketurm Vincketurm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
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		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Datei:Ludwig-Freiherr-von-Vincke.jpg&amp;diff=5959</id>
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		<updated>2006-10-12T12:57:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
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		<title>Aktuelle Ereignisse</title>
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		<updated>2006-10-12T12:49:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herbst-Send 2006==&lt;br /&gt;
[[bild:Send_Karussel.jpg|right|Send in Münster]]Zwischen dem '''19.''' und '''23. Oktober 2006''' findet wieder der Herbstsend auf dem Hindenburgplatz statt, Münsters beliebte Familienkirmes. Vom Riesenrad über halsbrecherische Karussels bis hin zu Buden mit den schönsten Leckereien - es ist wie immer für jeden Geschmack etwas dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Donnerstag beginnt der Send um 14 Uhr mit einem '''Familientag''', mit Ermäßigungen bis zu 20%. Das Highlight des Samstagabend ist das traditionelle '''Feuerwerk''' gegen 21 Uhr. Am Sonntag ist bereits um 11 Uhr '''Frühschoppen''' angesagt und auch ein Bummel durch die Altstadt lohnt sich, da heute alle Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet haben. Am letzten Tag der Kirmes (Montag, 23.10.) findet wieder der '''PlusCard-Tag''' statt, der den Besuchern nocheinmal Vergünstigungen bietet. [http://www.muenster.de/stadt/maerkte/aktuellhs2006.html Herbstsend]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==24. KinderFilmFest Münster==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom '''8.''' bis '''15. Oktober 2006''' findet im Schlosstheater Münster bereits zum 24. Mal das '''KinderFilmFest''' statt. Auch in diesem Jahr stehen für Kinder aller Altersklassen wieder 13 Langfilme und ein Kurzfilm auf dem Programm - fünf Filme stehen im Wettbewerb um &amp;quot;StadtBus-Filmpreis Jule&amp;quot; der Stadtwerke Münster, der von einer Kinderjury vergeben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kinderfilmfest-muenster.de/index1.html Zum KinderFilmFest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Münsterländer Apfeltag==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag, '''1. Oktober 2006''', bietet der NABU Münster alles, was sich um leckere Früchte dreht: Eine Sortenausstellung mit über 200 Apfelsorten, Säfte, Liköre, Obstbrände, Eingewecktes und vieles mehr warten auf entdeckungsfreudige Gaumen. [http://www.muenster.org/nabu/cms/front_content.php?idcat=4 Zur Veranstaltungsseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sparkassen Münsterland GIRO.2006==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am '''3. Oktober 2006''' laden die Sparkassen Münsterland zum Radrennen. Neben Profis wie Eric Zabel, Fabian Wegmann, Linus Gerdemann oder Rolf Aldag ist auch &amp;quot;jedermann&amp;quot; eingeladen, sich für ein Rennen durch Münster und das Münsterland anzumelden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 9:30 und 17:30 Uhr dreht sich zwischen Coesfeld und Münster alles um den Radsport. Genauere Informationen zur Anmeldung und Streckenführung finden Sie unter: [http://www.sparkassen-muensterland-giro.de www.sparkassen-muensterland-giro.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:MünsterWiki]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Sankt_Nikolaus_(Wolbeck)&amp;diff=5957</id>
		<title>Sankt Nikolaus (Wolbeck)</title>
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		<updated>2006-10-12T12:42:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: /* Ausstattung des Kircheninneren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Sankt Nikolaus ist der Patron der katholischen Kirchengemeinde und ihrer Pfarrkirche in [[Wolbeck]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 13. Jahrhunderts unterwarf Bischof [[Ludolf von Holte]] die am Bach &amp;quot;Walbekke&amp;quot; südöstlich von  Münster ansässige Sippe der [[Meinhövel]]. Er ließ ihre befestigten Besitzungen schleifen. An die Stelle der Meinhövel-Burg ließ er eine befestigte Landesburg setzen, um die herum sich im Anschluss der Wigbold und die um 1245 neu errichtete Pfarrei Wolbeck entwickelten.&lt;br /&gt;
Der Pfarrsprengel Sankt Nikolaus in Wolbeck wurde aus Teilen der Pfarreien [[Sankt Clemens]] in [[Hiltrup]] und Sankt Ludgerus in Albersloh gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Gründungszeit von Pfarrei und Kirche (um 1245) stammt der untere Teil des aus Sandstein-Bruchmauerwerk errichteten Turms der Kirche. Der übrige erste Kirchbau dürfte ein Holzbau gewesen sein. Um die Mitte des 14. Jahrhunderts wurde diese ursprüngliche Kirche durch eine gotische Hallenkirche mit einem hohen Satteldach und schmalen, schlanken Fenstern ersetzt. Im 17. Jahrhundert wurde der massive Sandstein-Unterbau des Turmes durch Aufstockungen aus Backstein erweitert. In dieser Zeit erhielt der Turm auch seinen barocken Turmhelm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert erhielt die Sankt-Nikolaus-Kirche einen östlichen Kapellenanbau, in dem sich die Gruft der Grafen [[von Merveldt]] befindet. Als &amp;quot;Alte Sakristei&amp;quot; dient er heute als Gottesdienstraum für kleinen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausstattung des Kircheninneren==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Betreten der Kirche wirkt der Innenraum seltsam disproportioniert: die Halle unter der straffen gotischen Einwölbung erscheint zu niedrig und die Säulen zu kurz geraten zu sein. Die vor allem im Frühjahr auftretenden Überschwemmungen der nahebei fließenden [[Angel]] haben das Kirchengebäude häufig unter Wasser gesetzt. Aus diesem Grunde sind wohl die Aufschüttungen um die Kirche und im Inneren vorgenommen worden, die das Höhenniveau des Bodens um ca. 1,50 Meter angehoben haben. Spuren dieser Veränderungen sind an den Sockeln der Säulen und an dem einen oder anderen &amp;quot;zu niedrig geratenen&amp;quot; Türsturz erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chorraum wurde nachträglich erhöht. In seinem Zentrum steht ein barocker Hochaltar mit krönendem Gebälk und Figurenaufsatz, die auf schlanken Säulen ruhen. Die Pläne für diesen Altar stammen von [[Johann Conrad Schlaun]]. Dieser prächtige Hochaltar ist das Grabmonument des 1727 verstorbenen Grafen [[Goswin von Merveldt]], eines Großpriors der Malteser. In den Chorseiten finden sich Epitaphe aus Sandstein von Angehörigen der Drostenfamilie [[von Merveldt]], an erster Stelle der Epitaph des [[Droste|Drosten]] [[Dirk von Merveldt]] († 1564).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Ausstattung der Kirche mit Kunstwerken blieb erhalten, als nach dem II. Vatikanischen Konzil die Kirchenräume für die neuen liturgischen Bedürfnisse der Pfarrgemeinde neu geordnet und umgestaltet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Hagemann, Karl; Münster - Stadt der Kirchen. 70 Gotteshäuser und ihre Gemeinden im Porträt; Münster : Aschendorff 1983; ISBN 3-402-05204-0''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.st-nikolaus-wolbeck.de|Kath. Pfarrgemeinde St. Nikolaus Wolbeck]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Julius_Otto_Grimm&amp;diff=5956</id>
		<title>Julius Otto Grimm</title>
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		<updated>2006-10-12T12:36:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Julius Otto Grimm''' (* 6.3.1827 in Pernau, † 7.12.1903 in Münster) war ein Komponist und Musiker aus Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Grimm studierte an der Universität Dorpat Philologie und Psychologie. Nach seinem Examen 1848 schlug er eine Laufbahn als Hauslehrer in Petersburg ein. Hier widmete er sich zum ersten Mal der musikalischen Komposition, bis er 1851/52 am Leipziger Konservatorium zu studieren begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 lernte er Johannes Brahms und 1854 Robert und Clara Schumann in Düsseldorf kennen. Grimm wurde 1855 als Musiklehrer und Chordirigent nach Göttingen berufen und 1860 zum Dirigenten des Musikvereins in Münster ernannt. Seit 1878 war er Lektor für Musiktheorie und Gesang. Daneben leitete er mehrere Gesangvereine in Münster. Im Allgemeinen setzte sich Grimm mehr für die Föderung der Musik lebender Komponisten seiner Zeit ein, als selbst kompositorisch tätig zu sein. Vor allem zu Brahms und seiner Musik fühlte er sich zeitlebens hingezogen. Zahlreiche Ehrungen, Ernennungen und Mitgliedschaften erhielt Grimm während seiner 40jährigen Tätigkeit in Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimm soll zu Beginn seiner Zeit in Münster gesagt haben, dass er die Stadt nicht mochte. Erst allmählich hat sich der Musiker an die Stadt und seine Bewohner gewöhnt, so dass er schließlich bis zu seinem Tod hier blieb. Als prägende Figur des Musiklebens von Münster widmete man ihm eine Portraitbüste an der Promenade, in Höhe Kreuzschanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Brahms Johannes Brahms]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Clara_Schumann Clara Schumann]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann Robert Schumann]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Dorpat Dorpat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Gerard_Terborch&amp;diff=5954</id>
		<title>Gerard Terborch</title>
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		<updated>2006-10-12T11:17:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: /* Werke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[bild:Westfaelischer_Friede_in_Muenster.jpg|thumb|223px|right|Ein Spanier und sechs Niederländer beschwören im Rathaus zu Münster den spanisch-niederländischen Friedensvertrag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gerhard Terborch''' (1617 in Zwolle, 8.12.1681 in Deventer) ist ein niederländischer Maler, dessen größtes Werk &amp;quot;Der Friedensschluß zu Münster&amp;quot; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Gerhard ter Borch erhielt durch seinen Vater die erste künstlerische Ausbildung. Dieser war es auch, der seine ersten Werke (die frühsten stammen von 1625) sorgfältig aufbewahrte, so dass sie heute noch erhalten sind. Nach einem Aufenthalt 1632 in Amsterdam, kehrte er ein Jahr später nach Zwolle zurück und begab sich im Sommer 1633 nach Haarlem in die Lehre des Landschaftsmalers Pieter de Molyn. Zwei Jahre später verfügte er über das Meisterrecht und durfte seine Bilder signieren. Erste signierte Werke von ihm stammen somit aus dem Jahr 1635. Bei einer Reise nach London im gleichen Jahr lernte er Anthonis van Dyck kennen. Nach Studienreisen nach Italien und Spanien fertigte er im Jahre 1639 ein Portrait des Königs Philipp IV. an, das jedoch nicht erhalten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1640 bis 1645 ging Terborch wieder in die Niederlande, von wo aus ihn sein Weg nach Münster führt, da er vom holländischen Gesandten Adriaen Pauw aufgrund seines bereits erlangten Bekanntheitsgrades gebeten wurde, ihn zu den Friedensverhandlungen zwischen Holland und Spanien zu begleiten. So wurde er Augenzeuge des am 15. Mai 1648 geschlossenen Separatfriedens, welchen er auf seinem berühmten Bild &amp;quot;&amp;quot;Der Friedensschluß zu Münster&amp;quot; festhielt. Lange behielt er dieses Werk noch in seinem Besitz, bis er es für die enorme Summe von 6000 Gulden zum Verkauf anbot. Heute hängt das Bild in der Londoner National Gallery. Noch im selben Jahr kehrte Terborch nach Holland zurück und war in verschiedenen Städten tätig, wobei sein Haupttätigkeitsfeld in der Genremalerei lag. Heute ist er einer der bedeutendsten Vertreter dieses Genres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Februar 1654 heiratete Gerhard Terborch und ließ sich endgültig in Deventer nieder. Ab diesem Zeitpunkt widtmete er sich verstärkt der Portraitmalerei, so dass nur noch wenige Genrebilder entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
*'''Amsterdam, Rijksmuseum'''&lt;br /&gt;
**Bildnis des Gerard Abrahamsz. van der Schalcke. 1644&lt;br /&gt;
**Bildnis der Johanna Bardoel. 1644&lt;br /&gt;
**Bildnis der Helena van der Schalcke als Kind. um 1644&lt;br /&gt;
**Frau vor einem Spiegel. um 1650&lt;br /&gt;
**Sitzendes Mädchen in bäuerlichem Kostüm. um 1650&lt;br /&gt;
**„Die väterliche Ermahnung“. 1655&lt;br /&gt;
**Bildnis des Moses ter Borch. 1667 ''(zusammen mit Gesina ter Borch)''&lt;br /&gt;
**Bildnis des François de Vicq. 1670&lt;br /&gt;
**Bildnis der Aletta Pancras. 1670&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. &lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau. &lt;br /&gt;
**Bildnis des Godard van Reede.&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes in Rüstung.  &lt;br /&gt;
**Bildnis des Jacob de Graeff.&lt;br /&gt;
*'''Antwerpen, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten'''&lt;br /&gt;
**Die Mandolinenspielerin. um 1657&lt;br /&gt;
*'''Bergamo, Accademia Carrara'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines dicken Mannes. um 1670&lt;br /&gt;
*'''Berlin, Gemäldegalerie'''&lt;br /&gt;
**Die Konsultation. 1635&lt;br /&gt;
**Kartenspielende Soldaten im Freien. um 1640 – 1645&lt;br /&gt;
**Die Familie des Schleifers. um 1653&lt;br /&gt;
**„Die väterliche Ermahnung“. um 1654/55&lt;br /&gt;
**Bildnis eines stehenden alten Mannes. um 1660&lt;br /&gt;
**Junges Paar beim Wein. um 1662/63&lt;br /&gt;
**Der Raucher. um 1663 – 1665&lt;br /&gt;
**Bildnis des Willem Marienburg. um 1664 – 1667&lt;br /&gt;
**Bildnis der Gertruida Assink. um 1664 – 1667&lt;br /&gt;
**Das Konzert. um 1675&lt;br /&gt;
**Selbstbildnis. um 1675&lt;br /&gt;
*ehemals '''Berlin, Kaiser-Friedrich-Museum'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. ''(wahrscheinlich 1945 zerstört)''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines jungen Mannes. ''(wahrscheinlich 1945 zerstört)''&lt;br /&gt;
*'''Boston, Museum of Fine Arts'''&lt;br /&gt;
** Reiter, von hinten gesehen. &lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau. um 1660&lt;br /&gt;
*'''Bremen, Kunsthalle Bremen'''&lt;br /&gt;
**Die Tricktrackspieler. um 1640&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1648&lt;br /&gt;
*'''Cincinnati, Cincinnati Art Museum'''&lt;br /&gt;
**Das Konzert. um 1675&lt;br /&gt;
*'''Den Haag, Mauritshuis'''&lt;br /&gt;
**Die Läusesucherin. um 1652/53&lt;br /&gt;
**Die Briefschreiberin. um 1655&lt;br /&gt;
**Selbstbildnis. &lt;br /&gt;
*'''Detroit, Gemäldegalerie'''&lt;br /&gt;
**Frau bei der Toilette. um 1660&lt;br /&gt;
**Brieflesender Mann. um 1680&lt;br /&gt;
*'''Deventer, Rathaus'''&lt;br /&gt;
**Gruppenbildnis des Magistrats von Deventer. 1667&lt;br /&gt;
*'''Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister'''&lt;br /&gt;
**Ein Dame, sich die Hände waschend. um 1655&lt;br /&gt;
**Der brieflesende Offizier. um 1657/58&lt;br /&gt;
*'''Embach, Fondation D’Art du docteur Rau'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1670&lt;br /&gt;
*'''Frankfurt/M., Städelsches Kunstinstitut'''&lt;br /&gt;
**Frau mit Weinglas. um 1656/57&lt;br /&gt;
*'''Gotha, Staatliche Galerie'''&lt;br /&gt;
**Die Nachricht. &lt;br /&gt;
*'''Haarlem, Frans-Hals-Museum'''&lt;br /&gt;
**Gruppenbildnis des Anthonis de Liedekercke, seiner Frau Willemina van Braeckel und seinem Sohn Samuel. um 1650 – 1655&lt;br /&gt;
*'''Hamburg, Kunsthalle'''&lt;br /&gt;
**Bildnis des Nicolas Pancras. 1670&lt;br /&gt;
*'''Helsinki, Sinebrychoff Kunstmuseum'''&lt;br /&gt;
**Sitzende Frau mit Weinglas. um 1665&lt;br /&gt;
*'''Isselburg, Wasserburg Anholt'''&lt;br /&gt;
**Bildnis der Gesina ter Borch als Schäferin.&lt;br /&gt;
*'''Kansas City, Willie Rockhill Nelson Gallery of Art'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes.&lt;br /&gt;
*'''Kassel, Gemäldegalerie Alte Meister'''&lt;br /&gt;
**Die Lautenspielerin. um 1667/68&lt;br /&gt;
**Junge Frau und Offizier beim Musizieren. um 1670 – 1675&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1675 – 1681&lt;br /&gt;
*'''Köln, Wallraf-Richartz-Museum'''&lt;br /&gt;
**Die Wachstube. um 1650 – 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis eines jungen Mannes. um 1670&lt;br /&gt;
*'''Leipzig, Museum der bildenden Künste'''&lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau.&lt;br /&gt;
*'''London, National Gallery'''&lt;br /&gt;
**Der Friedensschluß zu Münster. 1648&lt;br /&gt;
**Ein Offizier diktiert einen Brief. um 1655 – 1658&lt;br /&gt;
**Bildnis eines jungen Mannes. um 1663/64&lt;br /&gt;
**Bildnis der Hermanna van der Cruis. um 1665 – 1669&lt;br /&gt;
**Gitarre spielende Frau mit zwei Männern. um 1667/68&lt;br /&gt;
*'''London, Royal Collection'''&lt;br /&gt;
**Die Briefleserin. um 1660 – 1662&lt;br /&gt;
*'''London, Victoria &amp;amp; Albert Museum'''&lt;br /&gt;
**Kavaliere. 1638&lt;br /&gt;
*'''London, Wallace Collection'''&lt;br /&gt;
**Frau, ihr Haar ordnend. um 1655 – 1660&lt;br /&gt;
**Die Briefleserin. um 1660 – 1667&lt;br /&gt;
*'''Los Angeles, J. Paul Getty Museum'''&lt;br /&gt;
**Eine Magd melkt eine Kuh. um 1652 – 1654&lt;br /&gt;
**Der Pferdestall. um 1652 – 1654&lt;br /&gt;
**Die Musikstunde. um 1668&lt;br /&gt;
*'''Lyon, Musée des Beaux-Arts'''&lt;br /&gt;
**Die Briefleserin. &lt;br /&gt;
*'''Madrid, Museo Thyssen-Bornemisza'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. 1652&lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau. 1652&lt;br /&gt;
**Bildnis eines lesenden Mannes. um 1675&lt;br /&gt;
*'''Manchester, Manchester Art Gallery'''&lt;br /&gt;
**Bildnis des Gerbrand Pancras. 1670&lt;br /&gt;
*'''Melburne, National Gallery of Victoria'''&lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau mit Fächer.&lt;br /&gt;
*'''Montpellier, Musée Fabre'''&lt;br /&gt;
**In einer Schenke. &lt;br /&gt;
*'''Moskau, Puschkin-Museum'''&lt;br /&gt;
**Der galante Offizier. 1650&lt;br /&gt;
**Bildnis einer stehenden Frau mit Fächer. um 1660 – 1670&lt;br /&gt;
**Die Musikstunde.&lt;br /&gt;
*'''München, Alte Pinakothek'''&lt;br /&gt;
**Ein Knabe floht seinen Hund. um 1655&lt;br /&gt;
**Der verweigerte Brief. um 1655&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1660 – 1665&lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau. um 1660 – 1665&lt;br /&gt;
*'''Münster, Stadtmuseum'''&lt;br /&gt;
**Einzug des Gesandten Adriaen Pauw in Münster.&lt;br /&gt;
*'''New York, Frick Collection'''&lt;br /&gt;
**Bildnis einer jungen Frau. um 1665 – 1670&lt;br /&gt;
*'''New York, Metropolitan Museum of Art'''&lt;br /&gt;
**Die Neugier. um 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis des Jan van Duren. um 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis der Margaretha van Haexbergen. um 1660&lt;br /&gt;
*'''Paris, Musée National du Louvre'''&lt;br /&gt;
**Ein Soldat bietet einer Frau Geld an. um 1662/63&lt;br /&gt;
**Das Konzert. um 1657&lt;br /&gt;
**Die Lesestunde. &lt;br /&gt;
*'''Paris, Petit Palais'''&lt;br /&gt;
**Galante Unterhaltung. &lt;br /&gt;
*'''Philadelphia, Museum of Art'''&lt;br /&gt;
**Auf einen Brief wartender Bote. um 1657/58&lt;br /&gt;
*'''Polesden Lacey (The National Trust)'''&lt;br /&gt;
**Das Tanzpaar. um 1660&lt;br /&gt;
*'''Rotterdam, Museum Boymans-van Beuningen'''&lt;br /&gt;
**Die Spinnerin. um 1652/53&lt;br /&gt;
**Bildnis des Grafen von Peñeranda. &lt;br /&gt;
**Flaggellanten-Prozession. &lt;br /&gt;
*'''San Francisco, Fine Arts Museum'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes in Schwarz. um 1639/40&lt;br /&gt;
*'''Shorehaven, Collection E. L. Garbaty'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines jungen Mannes. &lt;br /&gt;
*'''Schwerin, Staatliches Museum'''&lt;br /&gt;
**Der Besuch. 1658&lt;br /&gt;
**Der Lesende.  &lt;br /&gt;
*'''St. Petersburg, Eremitage'''&lt;br /&gt;
**Das Glas Limonade. um 1655 – 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Offiziers. um 1680&lt;br /&gt;
**Bildnis der Catarina van Leunink. &lt;br /&gt;
**Die Nachricht. &lt;br /&gt;
**Der Violinenspieler. &lt;br /&gt;
*'''Vaduz, Sammlungen des Fürsten von Liechtenstein'''&lt;br /&gt;
**Bildnis des Jan van Goyen. um 1652/53&lt;br /&gt;
*'''Versailles, Sammlung H. Leroux'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1648&lt;br /&gt;
*'''Warschau, Muzeum Narodowe'''&lt;br /&gt;
** Ein Offizier diktiert einen Befehl.&lt;br /&gt;
*'''Washington, National Gallery of Art'''&lt;br /&gt;
**Der Besucher. um 1658&lt;br /&gt;
*'''Wien, Kunsthistorisches Museum'''&lt;br /&gt;
**Die Apfelschälerin.  um 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis der Hermanna van der Cruis. um 1667 – 1669&lt;br /&gt;
*'''Winterthur, Sammlung Reinhart'''&lt;br /&gt;
**Die Kartenspieler. um 1650&lt;br /&gt;
*'''Zürich, Sammlung E. G. Bührle'''&lt;br /&gt;
**Der Besuch. um 1660&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.musee-imaginaire.de/lesesaal/terborch/kurzbio-fr.htm Kurzbiographie Terborch]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Anthonis_van_Dyck van Dyck]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Adriaen_Pauw Adriaen Pauw]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Friede_von_M%C3%BCnster Friede von Münster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Gerard_Terborch&amp;diff=5953</id>
		<title>Gerard Terborch</title>
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		<updated>2006-10-12T11:14:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[bild:Westfaelischer_Friede_in_Muenster.jpg|thumb|223px|right|Ein Spanier und sechs Niederländer beschwören im Rathaus zu Münster den spanisch-niederländischen Friedensvertrag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gerhard Terborch''' (1617 in Zwolle, 8.12.1681 in Deventer) ist ein niederländischer Maler, dessen größtes Werk &amp;quot;Der Friedensschluß zu Münster&amp;quot; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Gerhard ter Borch erhielt durch seinen Vater die erste künstlerische Ausbildung. Dieser war es auch, der seine ersten Werke (die frühsten stammen von 1625) sorgfältig aufbewahrte, so dass sie heute noch erhalten sind. Nach einem Aufenthalt 1632 in Amsterdam, kehrte er ein Jahr später nach Zwolle zurück und begab sich im Sommer 1633 nach Haarlem in die Lehre des Landschaftsmalers Pieter de Molyn. Zwei Jahre später verfügte er über das Meisterrecht und durfte seine Bilder signieren. Erste signierte Werke von ihm stammen somit aus dem Jahr 1635. Bei einer Reise nach London im gleichen Jahr lernte er Anthonis van Dyck kennen. Nach Studienreisen nach Italien und Spanien fertigte er im Jahre 1639 ein Portrait des Königs Philipp IV. an, das jedoch nicht erhalten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1640 bis 1645 ging Terborch wieder in die Niederlande, von wo aus ihn sein Weg nach Münster führt, da er vom holländischen Gesandten Adriaen Pauw aufgrund seines bereits erlangten Bekanntheitsgrades gebeten wurde, ihn zu den Friedensverhandlungen zwischen Holland und Spanien zu begleiten. So wurde er Augenzeuge des am 15. Mai 1648 geschlossenen Separatfriedens, welchen er auf seinem berühmten Bild &amp;quot;&amp;quot;Der Friedensschluß zu Münster&amp;quot; festhielt. Lange behielt er dieses Werk noch in seinem Besitz, bis er es für die enorme Summe von 6000 Gulden zum Verkauf anbot. Heute hängt das Bild in der Londoner National Gallery. Noch im selben Jahr kehrte Terborch nach Holland zurück und war in verschiedenen Städten tätig, wobei sein Haupttätigkeitsfeld in der Genremalerei lag. Heute ist er einer der bedeutendsten Vertreter dieses Genres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Februar 1654 heiratete Gerhard Terborch und ließ sich endgültig in Deventer nieder. Ab diesem Zeitpunkt widtmete er sich verstärkt der Portraitmalerei, so dass nur noch wenige Genrebilder entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
*'''Amsterdam, Rijksmuseum'''&lt;br /&gt;
**Bildnis des Gerard Abrahamsz. van der Schalcke. 1644&lt;br /&gt;
**Bildnis der Johanna Bardoel. 1644&lt;br /&gt;
**Bildnis der Helena van der Schalcke als Kind. um 1644&lt;br /&gt;
**Frau vor einem Spiegel. um 1650&lt;br /&gt;
**Sitzendes Mädchen in bäuerlichem Kostüm. um 1650&lt;br /&gt;
**„Die väterliche Ermahnung“. 1655&lt;br /&gt;
**Bildnis des Moses ter Borch. 1667 ''(zusammen mit Gesina ter Borch)''&lt;br /&gt;
**Bildnis des François de Vicq. 1670&lt;br /&gt;
**Bildnis der Aletta Pancras. 1670&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. &lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau. &lt;br /&gt;
**Bildnis des Godard van Reede.&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes in Rüstung.  &lt;br /&gt;
**Bildnis des Jacob de Graeff.&lt;br /&gt;
*'''Antwerpen, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten'''&lt;br /&gt;
**Die Mandolinenspielerin. um 1657&lt;br /&gt;
*'''Bergamo, Accademia Carrara'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines dicken Mannes. um 1670&lt;br /&gt;
[[Bild:Gerard ter Borch d. J. 016.jpg|thumb|right|200px|''&amp;quot;Die väterliche Ermahnung&amp;quot;'', Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gerard ter Borch d. J. 004.jpg|thumb|right|200px|Das Konzert, Berlin]]&lt;br /&gt;
*'''[[Gemäldegalerie (Berlin)|Berlin, Gemäldegalerie]]'''&lt;br /&gt;
**Die Konsultation. 1635&lt;br /&gt;
**Kartenspielende Soldaten im Freien. um 1640 – 1645&lt;br /&gt;
**Die Familie des Schleifers. um 1653&lt;br /&gt;
**„Die väterliche Ermahnung“. um 1654/55&lt;br /&gt;
**Bildnis eines stehenden alten Mannes. um 1660&lt;br /&gt;
**Junges Paar beim Wein. um 1662/63&lt;br /&gt;
**Der Raucher. um 1663 – 1665&lt;br /&gt;
**Bildnis des Willem Marienburg. um 1664 – 1667&lt;br /&gt;
**Bildnis der Gertruida Assink. um 1664 – 1667&lt;br /&gt;
**Das Konzert. um 1675&lt;br /&gt;
**Selbstbildnis. um 1675&lt;br /&gt;
*ehemals '''Berlin, Kaiser-Friedrich-Museum'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. ''(wahrscheinlich 1945 zerstört)''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines jungen Mannes. ''(wahrscheinlich 1945 zerstört)''&lt;br /&gt;
*'''Boston, Museum of Fine Arts'''&lt;br /&gt;
** Reiter, von hinten gesehen. &lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau. um 1660&lt;br /&gt;
*'''Bremen, [[Kunsthalle Bremen]]'''&lt;br /&gt;
**Die Tricktrackspieler. um 1640&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1648&lt;br /&gt;
*'''Cincinnati, Cincinnati Art Museum'''&lt;br /&gt;
**Das Konzert. um 1675&lt;br /&gt;
*'''Den Haag, Mauritshuis'''&lt;br /&gt;
**Die Läusesucherin. um 1652/53&lt;br /&gt;
**Die Briefschreiberin. um 1655&lt;br /&gt;
**Selbstbildnis. &lt;br /&gt;
*'''Detroit, Gemäldegalerie'''&lt;br /&gt;
**Frau bei der Toilette. um 1660&lt;br /&gt;
**Brieflesender Mann. um 1680&lt;br /&gt;
*'''Deventer, Rathaus'''&lt;br /&gt;
**Gruppenbildnis des Magistrats von Deventer. 1667&lt;br /&gt;
*'''Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister'''&lt;br /&gt;
**Ein Dame, sich die Hände waschend. um 1655&lt;br /&gt;
**Der brieflesende Offizier. um 1657/58&lt;br /&gt;
*'''Embach, Fondation D’Art du docteur Rau'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1670&lt;br /&gt;
*'''Frankfurt/M., Städelsches Kunstinstitut'''&lt;br /&gt;
**Frau mit Weinglas. um 1656/57&lt;br /&gt;
*'''Gotha, Staatliche Galerie'''&lt;br /&gt;
**Die Nachricht. &lt;br /&gt;
*'''Haarlem, Frans-Hals-Museum'''&lt;br /&gt;
**Gruppenbildnis des Anthonis de Liedekercke, seiner Frau Willemina van Braeckel und seinem Sohn Samuel. um 1650 – 1655&lt;br /&gt;
*'''Hamburg, Kunsthalle'''&lt;br /&gt;
**Bildnis des Nicolas Pancras. 1670&lt;br /&gt;
*'''Helsinki, Sinebrychoff Kunstmuseum'''&lt;br /&gt;
**Sitzende Frau mit Weinglas. um 1665&lt;br /&gt;
*'''Isselburg, Wasserburg Anholt'''&lt;br /&gt;
**Bildnis der Gesina ter Borch als Schäferin.&lt;br /&gt;
*'''Kansas City, Willie Rockhill Nelson Gallery of Art'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes.&lt;br /&gt;
*'''Kassel, Gemäldegalerie Alte Meister'''&lt;br /&gt;
**Die Lautenspielerin. um 1667/68&lt;br /&gt;
**Junge Frau und Offizier beim Musizieren. um 1670 – 1675&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1675 – 1681&lt;br /&gt;
*'''Köln, Wallraf-Richartz-Museum'''&lt;br /&gt;
**Die Wachstube. um 1650 – 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis eines jungen Mannes. um 1670&lt;br /&gt;
*'''Leipzig, Museum der bildenden Künste'''&lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau.&lt;br /&gt;
*'''London, National Gallery'''&lt;br /&gt;
**Der Friedensschluß zu Münster. 1648&lt;br /&gt;
**Ein Offizier diktiert einen Brief. um 1655 – 1658&lt;br /&gt;
**Bildnis eines jungen Mannes. um 1663/64&lt;br /&gt;
**Bildnis der Hermanna van der Cruis. um 1665 – 1669&lt;br /&gt;
**Gitarre spielende Frau mit zwei Männern. um 1667/68&lt;br /&gt;
*'''London, Royal Collection'''&lt;br /&gt;
**Die Briefleserin. um 1660 – 1662&lt;br /&gt;
*'''London, Victoria &amp;amp; Albert Museum'''&lt;br /&gt;
**Kavaliere. 1638&lt;br /&gt;
*'''London, Wallace Collection'''&lt;br /&gt;
**Frau, ihr Haar ordnend. um 1655 – 1660&lt;br /&gt;
**Die Briefleserin. um 1660 – 1667&lt;br /&gt;
*'''Los Angeles, J. Paul Getty Museum'''&lt;br /&gt;
**Eine Magd melkt eine Kuh. um 1652 – 1654&lt;br /&gt;
**Der Pferdestall. um 1652 – 1654&lt;br /&gt;
**Die Musikstunde. um 1668&lt;br /&gt;
*'''Lyon, Musée des Beaux-Arts'''&lt;br /&gt;
**Die Briefleserin. &lt;br /&gt;
*'''Madrid, Museo Thyssen-Bornemisza'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. 1652&lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau. 1652&lt;br /&gt;
**Bildnis eines lesenden Mannes. um 1675&lt;br /&gt;
*'''Manchester, Manchester Art Gallery'''&lt;br /&gt;
**Bildnis des Gerbrand Pancras. 1670&lt;br /&gt;
*'''Melburne, National Gallery of Victoria'''&lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau mit Fächer.&lt;br /&gt;
*'''Montpellier, Musée Fabre'''&lt;br /&gt;
**In einer Schenke. &lt;br /&gt;
*'''Moskau, Puschkin-Museum'''&lt;br /&gt;
**Der galante Offizier. 1650&lt;br /&gt;
**Bildnis einer stehenden Frau mit Fächer. um 1660 – 1670&lt;br /&gt;
**Die Musikstunde.&lt;br /&gt;
*'''München, Alte Pinakothek'''&lt;br /&gt;
**Ein Knabe floht seinen Hund. um 1655&lt;br /&gt;
**Der verweigerte Brief. um 1655&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1660 – 1665&lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau. um 1660 – 1665&lt;br /&gt;
*'''Münster, Stadtmuseum'''&lt;br /&gt;
**Einzug des Gesandten Adriaen Pauw in Münster.&lt;br /&gt;
*'''New York, Frick Collection'''&lt;br /&gt;
**Bildnis einer jungen Frau. um 1665 – 1670&lt;br /&gt;
*'''New York, Metropolitan Museum of Art'''&lt;br /&gt;
**Die Neugier. um 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis des Jan van Duren. um 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis der Margaretha van Haexbergen. um 1660&lt;br /&gt;
*'''Paris, Musée National du Louvre'''&lt;br /&gt;
**Ein Soldat bietet einer Frau Geld an. um 1662/63&lt;br /&gt;
**Das Konzert. um 1657&lt;br /&gt;
**Die Lesestunde. &lt;br /&gt;
*'''Paris, Petit Palais'''&lt;br /&gt;
**Galante Unterhaltung. &lt;br /&gt;
*'''Philadelphia, Museum of Art'''&lt;br /&gt;
**Auf einen Brief wartender Bote. um 1657/58&lt;br /&gt;
*'''Polesden Lacey (The National Trust)'''&lt;br /&gt;
**Das Tanzpaar. um 1660&lt;br /&gt;
*'''Rotterdam, Museum Boymans-van Beuningen'''&lt;br /&gt;
**Die Spinnerin. um 1652/53&lt;br /&gt;
**Bildnis des Grafen von Peñeranda. &lt;br /&gt;
**Flaggellanten-Prozession. &lt;br /&gt;
*'''San Francisco, Fine Arts Museum'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes in Schwarz. um 1639/40&lt;br /&gt;
*'''Shorehaven, Collection E. L. Garbaty'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines jungen Mannes. &lt;br /&gt;
*'''Schwerin, Staatliches Museum'''&lt;br /&gt;
**Der Besuch. 1658&lt;br /&gt;
**Der Lesende.  &lt;br /&gt;
*'''St. Petersburg, Eremitage'''&lt;br /&gt;
**Das Glas Limonade. um 1655 – 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Offiziers. um 1680&lt;br /&gt;
**Bildnis der Catarina van Leunink. &lt;br /&gt;
**Die Nachricht. &lt;br /&gt;
**Der Violinenspieler. &lt;br /&gt;
*'''Vaduz, Sammlungen des Fürsten von Liechtenstein'''&lt;br /&gt;
**Bildnis des Jan van Goyen. um 1652/53&lt;br /&gt;
*'''Versailles, Sammlung H. Leroux'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1648&lt;br /&gt;
*'''Warschau, Muzeum Narodowe'''&lt;br /&gt;
** Ein Offizier diktiert einen Befehl.&lt;br /&gt;
*'''Washington, National Gallery of Art'''&lt;br /&gt;
**Der Besucher. um 1658&lt;br /&gt;
*'''Wien, Kunsthistorisches Museum'''&lt;br /&gt;
**Die Apfelschälerin.  um 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis der Hermanna van der Cruis. um 1667 – 1669&lt;br /&gt;
*'''Winterthur, Sammlung Reinhart'''&lt;br /&gt;
**Die Kartenspieler. um 1650&lt;br /&gt;
*'''Zürich, Sammlung E. G. Bührle'''&lt;br /&gt;
**Der Besuch. um 1660&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.musee-imaginaire.de/lesesaal/terborch/kurzbio-fr.htm Kurzbiographie Terborch]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Anthonis_van_Dyck van Dyck]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Adriaen_Pauw Adriaen Pauw]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Friede_von_M%C3%BCnster Friede von Münster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Gerard_Terborch&amp;diff=5952</id>
		<title>Gerard Terborch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Gerard_Terborch&amp;diff=5952"/>
		<updated>2006-10-12T11:11:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[bild:Westfaelischer_Friede_in_Muenster.jpg|thumb|223px|right|Ein Spanier und sechs Niederländer beschwören im Rathaus zu Münster den spanisch-niederländischen Friedensvertrag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gerhard Terborch''' (1617 in Zwolle, 8.12.1681 in Deventer) ist ein niederländischer Maler, dessen größtes Werk &amp;quot;Der Friedensschluß zu Münster&amp;quot; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Gerhard ter Borch erhielt durch seinen Vater die erste künstlerische Ausbildung. Dieser war es auch, der seine ersten Werke (die frühsten stammen von 1625) sorgfältig aufbewahrte, so dass sie heute noch erhalten sind. Nach einem Aufenthalt 1632 in Amsterdam, kehrte er ein Jahr später nach Zwolle zurück und begab sich im Sommer 1633 nach Haarlem in die Lehre des Landschaftsmalers Pieter de Molyn. Zwei Jahre später verfügte er über das Meisterrecht und durfte seine Bilder signieren. Erste signierte Werke von ihm stammen somit aus dem Jahr 1635. Bei einer Reise nach London im gleichen Jahr lernte er Anthonis van Dyck kennen. Nach Studienreisen nach Italien und Spanien fertigte er im Jahre 1639 ein Portrait des Königs Philipp IV. an, das jedoch nicht erhalten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1640 bis 1645 ging Terborch wieder in die Niederlande, von wo aus ihn sein Weg nach Münster führt, da er vom holländischen Gesandten Adriaen Pauw aufgrund seines bereits erlangten Bekanntheitsgrades gebeten wurde, ihn zu den Friedensverhandlungen zwischen Holland und Spanien zu begleiten. So wurde er Augenzeuge des am 15. Mai 1648 geschlossenen Separatfriedens, welchen er auf seinem berühmten Bild &amp;quot;&amp;quot;Der Friedensschluß zu Münster&amp;quot; festhielt. Lange behielt er dieses Werk noch in seinem Besitz, bis er es für die enorme Summe von 6000 Gulden zum Verkauf anbot. Heute hängt das Bild in der Londoner National Gallery. Noch im selben Jahr kehrte Terborch nach Holland zurück und war in verschiedenen Städten tätig, wobei sein Haupttätigkeitsfeld in der Genremalerei lag. Heute ist er einer der bedeutendsten Vertreter dieses Genres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Februar 1654 heiratete Gerhard Terborch und ließ sich endgültig in Deventer nieder. Ab diesem Zeitpunkt widtmete er sich verstärkt der Portraitmalerei, so dass nur noch wenige Genrebilder entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
*'''Amsterdam, Rijksmuseum'''&lt;br /&gt;
**Bildnis des Gerard Abrahamsz. van der Schalcke. 1644&lt;br /&gt;
**Bildnis der Johanna Bardoel. 1644&lt;br /&gt;
**Bildnis der Helena van der Schalcke als Kind. um 1644&lt;br /&gt;
**Frau vor einem Spiegel. um 1650&lt;br /&gt;
**Sitzendes Mädchen in bäuerlichem Kostüm. um 1650&lt;br /&gt;
**„Die väterliche Ermahnung“. 1655&lt;br /&gt;
**Bildnis des Moses ter Borch. 1667 ''(zusammen mit Gesina ter Borch)''&lt;br /&gt;
**Bildnis des François de Vicq. 1670&lt;br /&gt;
**Bildnis der Aletta Pancras. 1670&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. &lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau. &lt;br /&gt;
**Bildnis des Godard van Reede.&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes in Rüstung.  &lt;br /&gt;
**Bildnis des Jacob de Graeff.&lt;br /&gt;
*'''Antwerpen, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten'''&lt;br /&gt;
**Die Mandolinenspielerin. um 1657&lt;br /&gt;
*'''Bergamo, Accademia Carrara'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines dicken Mannes. um 1670&lt;br /&gt;
[[Bild:Gerard ter Borch d. J. 016.jpg|thumb|right|200px|''&amp;quot;Die väterliche Ermahnung&amp;quot;'', Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gerard ter Borch d. J. 004.jpg|thumb|right|200px|Das Konzert, Berlin]]&lt;br /&gt;
*'''[[Gemäldegalerie (Berlin)|Berlin, Gemäldegalerie]]'''&lt;br /&gt;
**Die Konsultation. 1635&lt;br /&gt;
**Kartenspielende Soldaten im Freien. um 1640 – 1645&lt;br /&gt;
**Die Familie des Schleifers. um 1653&lt;br /&gt;
**„Die väterliche Ermahnung“. um 1654/55&lt;br /&gt;
**Bildnis eines stehenden alten Mannes. um 1660&lt;br /&gt;
**Junges Paar beim Wein. um 1662/63&lt;br /&gt;
**Der Raucher. um 1663 – 1665&lt;br /&gt;
**Bildnis des Willem Marienburg. um 1664 – 1667&lt;br /&gt;
**Bildnis der Gertruida Assink. um 1664 – 1667&lt;br /&gt;
**Das Konzert. um 1675&lt;br /&gt;
**Selbstbildnis. um 1675&lt;br /&gt;
*ehemals '''Berlin, Kaiser-Friedrich-Museum'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. ''(wahrscheinlich 1945 zerstört)''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines jungen Mannes. ''(wahrscheinlich 1945 zerstört)''&lt;br /&gt;
*'''Boston, Museum of Fine Arts'''&lt;br /&gt;
** Reiter, von hinten gesehen. &lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau. um 1660&lt;br /&gt;
*'''Bremen, [[Kunsthalle Bremen]]'''&lt;br /&gt;
**Die Tricktrackspieler. um 1640&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1648&lt;br /&gt;
*'''Cincinnati, Cincinnati Art Museum'''&lt;br /&gt;
**Das Konzert. um 1675&lt;br /&gt;
*'''Den Haag, Mauritshuis'''&lt;br /&gt;
**Die Läusesucherin. um 1652/53&lt;br /&gt;
**Die Briefschreiberin. um 1655&lt;br /&gt;
**Selbstbildnis. &lt;br /&gt;
*'''Detroit, Gemäldegalerie'''&lt;br /&gt;
**Frau bei der Toilette. um 1660&lt;br /&gt;
**Brieflesender Mann. um 1680&lt;br /&gt;
*'''Deventer, Rathaus'''&lt;br /&gt;
**Gruppenbildnis des Magistrats von Deventer. 1667&lt;br /&gt;
*'''Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister'''&lt;br /&gt;
**Ein Dame, sich die Hände waschend. um 1655&lt;br /&gt;
**Der brieflesende Offizier. um 1657/58&lt;br /&gt;
*'''Embach, Fondation D’Art du docteur Rau'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1670&lt;br /&gt;
*'''Frankfurt/M., Städelsches Kunstinstitut'''&lt;br /&gt;
**Frau mit Weinglas. um 1656/57&lt;br /&gt;
*'''Gotha, Staatliche Galerie'''&lt;br /&gt;
**Die Nachricht. &lt;br /&gt;
*'''Haarlem, Frans-Hals-Museum'''&lt;br /&gt;
**Gruppenbildnis des Anthonis de Liedekercke, seiner Frau Willemina van Braeckel und seinem Sohn Samuel. um 1650 – 1655&lt;br /&gt;
*'''Hamburg, Kunsthalle'''&lt;br /&gt;
**Bildnis des Nicolas Pancras. 1670&lt;br /&gt;
*'''Helsinki, Sinebrychoff Kunstmuseum'''&lt;br /&gt;
**Sitzende Frau mit Weinglas. um 1665&lt;br /&gt;
*'''Isselburg, Wasserburg Anholt'''&lt;br /&gt;
**Bildnis der Gesina ter Borch als Schäferin.&lt;br /&gt;
*'''Kansas City, Willie Rockhill Nelson Gallery of Art'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes.&lt;br /&gt;
*'''Kassel, Gemäldegalerie Alte Meister'''&lt;br /&gt;
**Die Lautenspielerin. um 1667/68&lt;br /&gt;
**Junge Frau und Offizier beim Musizieren. um 1670 – 1675&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1675 – 1681&lt;br /&gt;
*'''Köln, Wallraf-Richartz-Museum'''&lt;br /&gt;
**Die Wachstube. um 1650 – 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis eines jungen Mannes. um 1670&lt;br /&gt;
*'''Leipzig, Museum der bildenden Künste'''&lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau.&lt;br /&gt;
*'''London, National Gallery'''&lt;br /&gt;
**Der Friedensschluß zu Münster. 1648&lt;br /&gt;
**Ein Offizier diktiert einen Brief. um 1655 – 1658&lt;br /&gt;
**Bildnis eines jungen Mannes. um 1663/64&lt;br /&gt;
**Bildnis der Hermanna van der Cruis. um 1665 – 1669&lt;br /&gt;
**Gitarre spielende Frau mit zwei Männern. um 1667/68&lt;br /&gt;
*'''London, Royal Collection'''&lt;br /&gt;
**Die Briefleserin. um 1660 – 1662&lt;br /&gt;
*'''London, Victoria &amp;amp; Albert Museum'''&lt;br /&gt;
**Kavaliere. 1638&lt;br /&gt;
*'''London, Wallace Collection'''&lt;br /&gt;
**Frau, ihr Haar ordnend. um 1655 – 1660&lt;br /&gt;
**Die Briefleserin. um 1660 – 1667&lt;br /&gt;
*'''Los Angeles, J. Paul Getty Museum'''&lt;br /&gt;
**Eine Magd melkt eine Kuh. um 1652 – 1654&lt;br /&gt;
**Der Pferdestall. um 1652 – 1654&lt;br /&gt;
**Die Musikstunde. um 1668&lt;br /&gt;
*'''Lyon, Musée des Beaux-Arts'''&lt;br /&gt;
**Die Briefleserin. &lt;br /&gt;
*'''Madrid, Museo Thyssen-Bornemisza'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. 1652&lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau. 1652&lt;br /&gt;
**Bildnis eines lesenden Mannes. um 1675&lt;br /&gt;
*'''Manchester, Manchester Art Gallery'''&lt;br /&gt;
**Bildnis des Gerbrand Pancras. 1670&lt;br /&gt;
*'''Melburne, National Gallery of Victoria'''&lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau mit Fächer.&lt;br /&gt;
*'''Montpellier, Musée Fabre'''&lt;br /&gt;
**In einer Schenke. &lt;br /&gt;
*'''Moskau, Puschkin-Museum'''&lt;br /&gt;
**Der galante Offizier. 1650&lt;br /&gt;
**Bildnis einer stehenden Frau mit Fächer. um 1660 – 1670&lt;br /&gt;
**Die Musikstunde.&lt;br /&gt;
*'''München, Alte Pinakothek'''&lt;br /&gt;
**Ein Knabe floht seinen Hund. um 1655&lt;br /&gt;
**Der verweigerte Brief. um 1655&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1660 – 1665&lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau. um 1660 – 1665&lt;br /&gt;
*'''Münster, Stadtmuseum'''&lt;br /&gt;
**Einzug des Gesandten Adriaen Pauw in Münster.&lt;br /&gt;
*'''New York, Frick Collection'''&lt;br /&gt;
**Bildnis einer jungen Frau. um 1665 – 1670&lt;br /&gt;
*'''New York, Metropolitan Museum of Art'''&lt;br /&gt;
**Die Neugier. um 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis des Jan van Duren. um 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis der Margaretha van Haexbergen. um 1660&lt;br /&gt;
*'''Paris, Musée National du Louvre'''&lt;br /&gt;
**Ein Soldat bietet einer Frau Geld an. um 1662/63&lt;br /&gt;
**Das Konzert. um 1657&lt;br /&gt;
**Die Lesestunde. &lt;br /&gt;
*'''Paris, Petit Palais'''&lt;br /&gt;
**Galante Unterhaltung. &lt;br /&gt;
*'''Philadelphia, Museum of Art'''&lt;br /&gt;
**Auf einen Brief wartender Bote. um 1657/58&lt;br /&gt;
*'''Polesden Lacey (The National Trust)'''&lt;br /&gt;
**Das Tanzpaar. um 1660&lt;br /&gt;
*'''Rotterdam, Museum Boymans-van Beuningen'''&lt;br /&gt;
**Die Spinnerin. um 1652/53&lt;br /&gt;
**Bildnis des Grafen von Peñeranda. &lt;br /&gt;
**Flaggellanten-Prozession. &lt;br /&gt;
*'''San Francisco, Fine Arts Museum'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes in Schwarz. um 1639/40&lt;br /&gt;
*'''Shorehaven, Collection E. L. Garbaty'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines jungen Mannes. &lt;br /&gt;
*'''Schwerin, Staatliches Museum'''&lt;br /&gt;
**Der Besuch. 1658&lt;br /&gt;
**Der Lesende.  &lt;br /&gt;
*'''St. Petersburg, Eremitage'''&lt;br /&gt;
**Das Glas Limonade. um 1655 – 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Offiziers. um 1680&lt;br /&gt;
**Bildnis der Catarina van Leunink. &lt;br /&gt;
**Die Nachricht. &lt;br /&gt;
**Der Violinenspieler. &lt;br /&gt;
*'''Vaduz, Sammlungen des Fürsten von Liechtenstein'''&lt;br /&gt;
**Bildnis des Jan van Goyen. um 1652/53&lt;br /&gt;
*'''Versailles, Sammlung H. Leroux'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1648&lt;br /&gt;
*'''Warschau, Muzeum Narodowe'''&lt;br /&gt;
** Ein Offizier diktiert einen Befehl.&lt;br /&gt;
*'''Washington, National Gallery of Art'''&lt;br /&gt;
**Der Besucher. um 1658&lt;br /&gt;
*'''Wien, Kunsthistorisches Museum'''&lt;br /&gt;
**Die Apfelschälerin.  um 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis der Hermanna van der Cruis. um 1667 – 1669&lt;br /&gt;
*'''Winterthur, Sammlung Reinhart'''&lt;br /&gt;
**Die Kartenspieler. um 1650&lt;br /&gt;
*'''Zürich, Sammlung E. G. Bührle'''&lt;br /&gt;
**Der Besuch. um 1660&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.musee-imaginaire.de/lesesaal/terborch/kurzbio-fr.htm Kurzbiographie Terborch]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Anthonis_van_Dyck van Dyck]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Adriaen_Pauw Adriaen Pauw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Datei:Westfaelischer_Friede_in_Muenster.jpg&amp;diff=5951</id>
		<title>Datei:Westfaelischer Friede in Muenster.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Datei:Westfaelischer_Friede_in_Muenster.jpg&amp;diff=5951"/>
		<updated>2006-10-12T11:10:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: Ein Spanier und sechs Niederländer beschwören im Rathaus zu Münster den spanisch-niederländischen Friedensvertrag&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Spanier und sechs Niederländer beschwören im Rathaus zu Münster den spanisch-niederländischen Friedensvertrag&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Gerard_Terborch&amp;diff=5950</id>
		<title>Gerard Terborch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Gerard_Terborch&amp;diff=5950"/>
		<updated>2006-10-12T11:09:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gerhard Terborch''' (1617 in Zwolle, 8.12.1681 in Deventer) ist ein niederländischer Maler, dessen größtes Werk &amp;quot;Der Friedensschluß zu Münster&amp;quot; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Gerhard ter Borch erhielt durch seinen Vater die erste künstlerische Ausbildung. Dieser war es auch, der seine ersten Werke (die frühsten stammen von 1625) sorgfältig aufbewahrte, so dass sie heute noch erhalten sind. Nach einem Aufenthalt 1632 in Amsterdam, kehrte er ein Jahr später nach Zwolle zurück und begab sich im Sommer 1633 nach Haarlem in die Lehre des Landschaftsmalers Pieter de Molyn. Zwei Jahre später verfügte er über das Meisterrecht und durfte seine Bilder signieren. Erste signierte Werke von ihm stammen somit aus dem Jahr 1635. Bei einer Reise nach London im gleichen Jahr lernte er Anthonis van Dyck kennen. Nach Studienreisen nach Italien und Spanien fertigte er im Jahre 1639 ein Portrait des Königs Philipp IV. an, das jedoch nicht erhalten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1640 bis 1645 ging Terborch wieder in die Niederlande, von wo aus ihn sein Weg nach Münster führt, da er vom holländischen Gesandten Adriaen Pauw aufgrund seines bereits erlangten Bekanntheitsgrades gebeten wurde, ihn zu den Friedensverhandlungen zwischen Holland und Spanien zu begleiten. So wurde er Augenzeuge des am 15. Mai 1648 geschlossenen Separatfriedens, welchen er auf seinem berühmten Bild &amp;quot;&amp;quot;Der Friedensschluß zu Münster&amp;quot; festhielt. Lange behielt er dieses Werk noch in seinem Besitz, bis er es für die enorme Summe von 6000 Gulden zum Verkauf anbot. Heute hängt das Bild in der Londoner National Gallery. Noch im selben Jahr kehrte Terborch nach Holland zurück und war in verschiedenen Städten tätig, wobei sein Haupttätigkeitsfeld in der Genremalerei lag. Heute ist er einer der bedeutendsten Vertreter dieses Genres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Februar 1654 heiratete Gerhard Terborch und ließ sich endgültig in Deventer nieder. Ab diesem Zeitpunkt widtmete er sich verstärkt der Portraitmalerei, so dass nur noch wenige Genrebilder entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
*'''Amsterdam, Rijksmuseum'''&lt;br /&gt;
**Bildnis des Gerard Abrahamsz. van der Schalcke. 1644&lt;br /&gt;
**Bildnis der Johanna Bardoel. 1644&lt;br /&gt;
**Bildnis der Helena van der Schalcke als Kind. um 1644&lt;br /&gt;
**Frau vor einem Spiegel. um 1650&lt;br /&gt;
**Sitzendes Mädchen in bäuerlichem Kostüm. um 1650&lt;br /&gt;
**„Die väterliche Ermahnung“. 1655&lt;br /&gt;
**Bildnis des Moses ter Borch. 1667 ''(zusammen mit Gesina ter Borch)''&lt;br /&gt;
**Bildnis des François de Vicq. 1670&lt;br /&gt;
**Bildnis der Aletta Pancras. 1670&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. &lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau. &lt;br /&gt;
**Bildnis des Godard van Reede.&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes in Rüstung.  &lt;br /&gt;
**Bildnis des Jacob de Graeff.&lt;br /&gt;
*'''Antwerpen, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten'''&lt;br /&gt;
**Die Mandolinenspielerin. um 1657&lt;br /&gt;
*'''Bergamo, Accademia Carrara'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines dicken Mannes. um 1670&lt;br /&gt;
[[Bild:Gerard ter Borch d. J. 016.jpg|thumb|right|200px|''&amp;quot;Die väterliche Ermahnung&amp;quot;'', Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gerard ter Borch d. J. 004.jpg|thumb|right|200px|Das Konzert, Berlin]]&lt;br /&gt;
*'''[[Gemäldegalerie (Berlin)|Berlin, Gemäldegalerie]]'''&lt;br /&gt;
**Die Konsultation. 1635&lt;br /&gt;
**Kartenspielende Soldaten im Freien. um 1640 – 1645&lt;br /&gt;
**Die Familie des Schleifers. um 1653&lt;br /&gt;
**„Die väterliche Ermahnung“. um 1654/55&lt;br /&gt;
**Bildnis eines stehenden alten Mannes. um 1660&lt;br /&gt;
**Junges Paar beim Wein. um 1662/63&lt;br /&gt;
**Der Raucher. um 1663 – 1665&lt;br /&gt;
**Bildnis des Willem Marienburg. um 1664 – 1667&lt;br /&gt;
**Bildnis der Gertruida Assink. um 1664 – 1667&lt;br /&gt;
**Das Konzert. um 1675&lt;br /&gt;
**Selbstbildnis. um 1675&lt;br /&gt;
*ehemals '''Berlin, Kaiser-Friedrich-Museum'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. ''(wahrscheinlich 1945 zerstört)''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines jungen Mannes. ''(wahrscheinlich 1945 zerstört)''&lt;br /&gt;
*'''Boston, Museum of Fine Arts'''&lt;br /&gt;
** Reiter, von hinten gesehen. &lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau. um 1660&lt;br /&gt;
*'''Bremen, [[Kunsthalle Bremen]]'''&lt;br /&gt;
**Die Tricktrackspieler. um 1640&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1648&lt;br /&gt;
*'''Cincinnati, Cincinnati Art Museum'''&lt;br /&gt;
**Das Konzert. um 1675&lt;br /&gt;
*'''Den Haag, Mauritshuis'''&lt;br /&gt;
**Die Läusesucherin. um 1652/53&lt;br /&gt;
**Die Briefschreiberin. um 1655&lt;br /&gt;
**Selbstbildnis. &lt;br /&gt;
*'''Detroit, Gemäldegalerie'''&lt;br /&gt;
**Frau bei der Toilette. um 1660&lt;br /&gt;
**Brieflesender Mann. um 1680&lt;br /&gt;
*'''Deventer, Rathaus'''&lt;br /&gt;
**Gruppenbildnis des Magistrats von Deventer. 1667&lt;br /&gt;
*'''Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister'''&lt;br /&gt;
**Ein Dame, sich die Hände waschend. um 1655&lt;br /&gt;
**Der brieflesende Offizier. um 1657/58&lt;br /&gt;
*'''Embach, Fondation D’Art du docteur Rau'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1670&lt;br /&gt;
*'''Frankfurt/M., Städelsches Kunstinstitut'''&lt;br /&gt;
**Frau mit Weinglas. um 1656/57&lt;br /&gt;
*'''Gotha, Staatliche Galerie'''&lt;br /&gt;
**Die Nachricht. &lt;br /&gt;
*'''Haarlem, Frans-Hals-Museum'''&lt;br /&gt;
**Gruppenbildnis des Anthonis de Liedekercke, seiner Frau Willemina van Braeckel und seinem Sohn Samuel. um 1650 – 1655&lt;br /&gt;
*'''Hamburg, Kunsthalle'''&lt;br /&gt;
**Bildnis des Nicolas Pancras. 1670&lt;br /&gt;
*'''Helsinki, Sinebrychoff Kunstmuseum'''&lt;br /&gt;
**Sitzende Frau mit Weinglas. um 1665&lt;br /&gt;
*'''Isselburg, Wasserburg Anholt'''&lt;br /&gt;
**Bildnis der Gesina ter Borch als Schäferin.&lt;br /&gt;
*'''Kansas City, Willie Rockhill Nelson Gallery of Art'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes.&lt;br /&gt;
*'''Kassel, Gemäldegalerie Alte Meister'''&lt;br /&gt;
**Die Lautenspielerin. um 1667/68&lt;br /&gt;
**Junge Frau und Offizier beim Musizieren. um 1670 – 1675&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1675 – 1681&lt;br /&gt;
*'''Köln, Wallraf-Richartz-Museum'''&lt;br /&gt;
**Die Wachstube. um 1650 – 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis eines jungen Mannes. um 1670&lt;br /&gt;
*'''Leipzig, Museum der bildenden Künste'''&lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau.&lt;br /&gt;
*'''London, National Gallery'''&lt;br /&gt;
**Der Friedensschluß zu Münster. 1648&lt;br /&gt;
**Ein Offizier diktiert einen Brief. um 1655 – 1658&lt;br /&gt;
**Bildnis eines jungen Mannes. um 1663/64&lt;br /&gt;
**Bildnis der Hermanna van der Cruis. um 1665 – 1669&lt;br /&gt;
**Gitarre spielende Frau mit zwei Männern. um 1667/68&lt;br /&gt;
*'''London, Royal Collection'''&lt;br /&gt;
**Die Briefleserin. um 1660 – 1662&lt;br /&gt;
*'''London, Victoria &amp;amp; Albert Museum'''&lt;br /&gt;
**Kavaliere. 1638&lt;br /&gt;
*'''London, Wallace Collection'''&lt;br /&gt;
**Frau, ihr Haar ordnend. um 1655 – 1660&lt;br /&gt;
**Die Briefleserin. um 1660 – 1667&lt;br /&gt;
*'''Los Angeles, J. Paul Getty Museum'''&lt;br /&gt;
**Eine Magd melkt eine Kuh. um 1652 – 1654&lt;br /&gt;
**Der Pferdestall. um 1652 – 1654&lt;br /&gt;
**Die Musikstunde. um 1668&lt;br /&gt;
*'''Lyon, Musée des Beaux-Arts'''&lt;br /&gt;
**Die Briefleserin. &lt;br /&gt;
*'''Madrid, Museo Thyssen-Bornemisza'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. 1652&lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau. 1652&lt;br /&gt;
**Bildnis eines lesenden Mannes. um 1675&lt;br /&gt;
*'''Manchester, Manchester Art Gallery'''&lt;br /&gt;
**Bildnis des Gerbrand Pancras. 1670&lt;br /&gt;
*'''Melburne, National Gallery of Victoria'''&lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau mit Fächer.&lt;br /&gt;
*'''Montpellier, Musée Fabre'''&lt;br /&gt;
**In einer Schenke. &lt;br /&gt;
*'''Moskau, Puschkin-Museum'''&lt;br /&gt;
**Der galante Offizier. 1650&lt;br /&gt;
**Bildnis einer stehenden Frau mit Fächer. um 1660 – 1670&lt;br /&gt;
**Die Musikstunde.&lt;br /&gt;
*'''München, Alte Pinakothek'''&lt;br /&gt;
**Ein Knabe floht seinen Hund. um 1655&lt;br /&gt;
**Der verweigerte Brief. um 1655&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1660 – 1665&lt;br /&gt;
**Bildnis einer Frau. um 1660 – 1665&lt;br /&gt;
*'''Münster, Stadtmuseum'''&lt;br /&gt;
**Einzug des Gesandten Adriaen Pauw in Münster.&lt;br /&gt;
*'''New York, Frick Collection'''&lt;br /&gt;
**Bildnis einer jungen Frau. um 1665 – 1670&lt;br /&gt;
*'''New York, Metropolitan Museum of Art'''&lt;br /&gt;
**Die Neugier. um 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis des Jan van Duren. um 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis der Margaretha van Haexbergen. um 1660&lt;br /&gt;
*'''Paris, Musée National du Louvre'''&lt;br /&gt;
**Ein Soldat bietet einer Frau Geld an. um 1662/63&lt;br /&gt;
**Das Konzert. um 1657&lt;br /&gt;
**Die Lesestunde. &lt;br /&gt;
*'''Paris, Petit Palais'''&lt;br /&gt;
**Galante Unterhaltung. &lt;br /&gt;
*'''Philadelphia, Museum of Art'''&lt;br /&gt;
**Auf einen Brief wartender Bote. um 1657/58&lt;br /&gt;
*'''Polesden Lacey (The National Trust)'''&lt;br /&gt;
**Das Tanzpaar. um 1660&lt;br /&gt;
*'''Rotterdam, Museum Boymans-van Beuningen'''&lt;br /&gt;
**Die Spinnerin. um 1652/53&lt;br /&gt;
**Bildnis des Grafen von Peñeranda. &lt;br /&gt;
**Flaggellanten-Prozession. &lt;br /&gt;
*'''San Francisco, Fine Arts Museum'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes in Schwarz. um 1639/40&lt;br /&gt;
*'''Shorehaven, Collection E. L. Garbaty'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines jungen Mannes. &lt;br /&gt;
*'''Schwerin, Staatliches Museum'''&lt;br /&gt;
**Der Besuch. 1658&lt;br /&gt;
**Der Lesende.  &lt;br /&gt;
*'''St. Petersburg, Eremitage'''&lt;br /&gt;
**Das Glas Limonade. um 1655 – 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Offiziers. um 1680&lt;br /&gt;
**Bildnis der Catarina van Leunink. &lt;br /&gt;
**Die Nachricht. &lt;br /&gt;
**Der Violinenspieler. &lt;br /&gt;
*'''Vaduz, Sammlungen des Fürsten von Liechtenstein'''&lt;br /&gt;
**Bildnis des Jan van Goyen. um 1652/53&lt;br /&gt;
*'''Versailles, Sammlung H. Leroux'''&lt;br /&gt;
**Bildnis eines Mannes. um 1648&lt;br /&gt;
*'''Warschau, Muzeum Narodowe'''&lt;br /&gt;
** Ein Offizier diktiert einen Befehl.&lt;br /&gt;
*'''Washington, National Gallery of Art'''&lt;br /&gt;
**Der Besucher. um 1658&lt;br /&gt;
*'''Wien, Kunsthistorisches Museum'''&lt;br /&gt;
**Die Apfelschälerin.  um 1660&lt;br /&gt;
**Bildnis der Hermanna van der Cruis. um 1667 – 1669&lt;br /&gt;
*'''Winterthur, Sammlung Reinhart'''&lt;br /&gt;
**Die Kartenspieler. um 1650&lt;br /&gt;
*'''Zürich, Sammlung E. G. Bührle'''&lt;br /&gt;
**Der Besuch. um 1660&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.musee-imaginaire.de/lesesaal/terborch/kurzbio-fr.htm Kurzbiographie Terborch]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Anthonis_van_Dyck van Dyck]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Adriaen_Pauw Adriaen Pauw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[bild:Paulus_Melchers.jpg|right|Paulus Melchers]] '''Paulus Melchers''' (* 6.1.1813 in Münster, + 14.12.1895 in Rom) war Erzbischof von Köln und ist Ehrenbürger der Stadt Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Melchers wurde 1813 als Sohn einer Kaufmannsfamilie in Münster geboren. 1829 legte er hier das Abitur ab und studierte Philosophie an der [[Universität]] Münster, später Jura in Bonn. Nach seinem Staatsexamen 1833 leistete Melchers in dem folgenden Jahr seinen Wehrdienst ab und schlug dann zuerst eine juristische Laufbahn ein, bevor er sich 1839 für das Priesteramt entschied und Theologie an der Universität München studierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5.6.1841 empfing er in München die Pristerweihe und 1852 stieg er zum Generalvikar des Bistums Münster auf. Nachdem er bereits 1847 und 1856 Kandidat zur Wahl des Bischofs von Münster bzw. Paderborn war, wurde er 1857 zum ersten residierenden Bischof von Osnabrück nach der Säkularisation gewählt. Im gleichen Jahr ernannte ihn die Stadt Münster zu seinem Ehrenbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melchers wurde am 8. Januar 1866 zum Erzbischof von Köln ernannt, ein Jahr später übernahm er den Vorsitz der deutschen Bischofskonferenz in Fulda. Da er der Unfehlbarkeit des Papstes kritisch gegenüber stand, reiste er am 18. Juli 1870 zusammen mit 54 weiteren Bischöfen noch vor der Abstimmung des Konzils aus Rom ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Kulturkampfes geriet der konservative und antipreußisch eingestellte Erzbischof zwischen die Fronten von Staat und Kirche, was sich bis zum Jahr 1874 derart verschärfte, dass Melchers aufgrund von diversen unbezahlten Geldbußen verhaftet wurde und ein halbes Jahr im Gefängnis Klingelpütz einsaß. Zwei Jahre später sollte es erneut zu einer Verhalftung kommen, der sich Melchers jedoch durch Flucht in die Niederlande entzog. Von dort aus versuchte er, das Erzbistum Köln zu leiten. Um jedoch einer Einigung zwischen katholischer Kirche und preußischem Staat nicht im Wege zu stehen, trat Melchers 1885 auf persönlichen Wunsch des Papstes von der Leitung der Diozöse Köln zurück. Er wurde daraufhin von Leo XIII. am 27. Juli 1885 zum Kardinal ernannt und kehrte nach Rom zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.koelner-dom.de/paulusmelchers.html www.koelner-dom.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.jva-koeln.nrw.de/wir/historie/intro.htm Historie der JVA Köln]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Leo_XIII. Papst Leo XIII.]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturkampf Kulturkampf]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Vatikanisches_Konzil Erstes Vatikanisches Konzil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
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&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ferdinand Eimermacher''' (* 10.12.1881 in Straßburg, + 19.3.1961 in Münster) war ein Fabrikant, der als erster ziviler Ballonfahrer in Deutschland bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eimermacher gründete Anfang des letzten Jahrhunderts im Münsterland einen kleinen Öl- und Fettbetrieb und belieferte fortan Münsters Gastronomie mit Speiseöl und Seife. Seine große Leidenschaft hingegen gehörte der Ballonfahrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 war Eimermacher Mitbegründer des münsterschen Freiballonvereins und ein Jahr später erwarb er als erster Zivilpilot das Ballonführerpatent. Einer seiner größten Erfolge war sein 6-Stunden-Flug von Münster nach Königsberg, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 148km/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Jahrzehnte folgte ein Wettkampf, ein Sieg dem nächsten. Zu Eimermachers Spezialitäten gehörten dabei die Langstreckenflüge - sein längster Flug dauerte ganze 56 Stunden. Während des 2. Weltkrieges war er gezwungen, das Ballonfahren einzustellen, da man ihm Flugverbot auferlegte, doch bereits 1945 unter britischer Besatzung sorgte er für die Neubelebung des Ballonsports.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins hohe Alter kümmerte sich Eimermeier um den Nachwuchs und blieb auch selbst aktiv. Ihm ist es zu verdanken, dass die Stadt Münster zu einer Wiege des deutschen Freiballonsports gezählt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.eimermacher.de/eimermacher/firma.html Firma Eimermacher]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.pilotundluftschiff.de/Ballone.htm Die Entwicklung der Ballonfahrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
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		<title>Paulus Melchers</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Paulus Melchers''' (* 6.1.1813 in Münster, + 14.12.1895 in Rom) war Erzbischof von Köln und ist Ehrenbürger der Stadt Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Melchers wurde 1813 als Sohn einer Kaufmannsfamilie in Münster geboren. 1829 legte er hier das Abitur ab und studierte Philosophie an der [[Universität]] Münster, später Jura in Bonn. Nach seinem Staatsexamen 1833 leistete Melchers in dem folgenden Jahr seinen Wehrdienst ab und schlug dann zuerst eine juristische Laufbahn ein, bevor er sich 1839 für das Priesteramt entschied und Theologie an der Universität München studierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5.6.1841 empfing er in München die Pristerweihe und 1852 stieg er zum Generalvikar des Bistums Münster auf. Nachdem er bereits 1847 und 1856 Kandidat zur Wahl des Bischofs von Münster bzw. Paderborn war, wurde er 1857 zum ersten residierenden Bischof von Osnabrück nach der Säkularisation gewählt. Im gleichen Jahr ernannte ihn die Stadt Münster zu seinem Ehrenbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melchers wurde am 8. Januar 1866 zum Erzbischof von Köln ernannt, ein Jahr später übernahm er den Vorsitz der deutschen Bischofskonferenz in Fulda. Da er der Unfehlbarkeit des Papstes kritisch gegenüber stand, reiste er am 18. Juli 1870 zusammen mit 54 weiteren Bischöfen noch vor der Abstimmung des Konzils aus Rom ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Kulturkampfes geriet der konservative und antipreußisch eingestellte Erzbischof zwischen die Fronten von Staat und Kirche, was sich bis zum Jahr 1874 derart verschärfte, dass Melchers aufgrund von diversen unbezahlten Geldbußen verhaftet wurde und ein halbes Jahr im Gefängnis Klingelpütz einsaß. Zwei Jahre später sollte es erneut zu einer Verhalftung kommen, der sich Melchers jedoch durch Flucht in die Niederlande entzog. Von dort aus versuchte er, das Erzbistum Köln zu leiten. Um jedoch einer Einigung zwischen katholischer Kirche und preußischem Staat nicht im Wege zu stehen, trat Melchers 1885 auf persönlichen Wunsch des Papstes von der Leitung der Diozöse Köln zurück. Er wurde daraufhin von Leo XIII. am 27. Juli 1885 zum Kardinal ernannt und kehrte nach Rom zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.koelner-dom.de/paulusmelchers.html www.koelner-dom.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.jva-koeln.nrw.de/wir/historie/intro.htm Historie der JVA Köln]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Leo_XIII. Papst Leo XIII.]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturkampf Kulturkampf]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Vatikanisches_Konzil Erstes Vatikanisches Konzil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Gronauweg</title>
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		<updated>2006-10-11T19:22:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Gronauweg''' führt vom [[Rüschhausweg]] zum [[Enschedeweg]]. Er wurde benannt nach&lt;br /&gt;
der Stadt Gronau, der Grenzstadt im westlichen Münsterland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postleitzahlen==&lt;br /&gt;
48161&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausnummern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bushaltestellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Gronau_%28Westf.%29 Gronau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
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	<entry>
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		<title>Claudia Biene</title>
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		<updated>2006-10-11T19:05:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;D.Kuhlmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Claudia Biene''' wurde am 17. Dezember 1973 in Münster geboren. Sie ist eine erfolgreiche deutsche Leichtathletik-Behindertensportlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Claudia Biene wurde in Münster geboren, zog jedoch im Jahr 1982 mit ihren Eltern nach [[Warendorf]] um. Bereits als Kind war sie sehr sportbegeistert, liebte das Rollschuhfahren und Klettern. Nach der Grundschule besuchte sie ab 1985 die Bundeswehrschule Warendorf - LG Ems - und trainierte die Leichtathletik. Im Sommer 1988 erfährt die damals 14jährige, dass sie an Knochenkrebs im linken Oberschenkel leidet. Man entscheidet sich für eine Amputation in Form einer Umkehrplastik, bei der der betroffene Teil des Beines entfernt und dann der Fuß - um 180° gedreht - wieder angepasst wird. Claudia Biene besiegte nach einem Jahr Chemotherapie den Krebs und kehrte in den Schulalltag zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 machte sie Abitur und bekam einen Studienplatz an der [[Universität Münster]]. Fünf Jahre später begann sie eine Ausbildung zur Logopädin in Leipzig, die sie 2001 beendete. Daraufhin zog sie nach Berlin und trat ihre erste Arbeitsstelle in einer logopädischen Praxis an. Im Sommer 2002, während eines Besuches bei ihren Eltern und ihrem behandelnden Arzt lernte Biene die Medaillengewinnerin Michaela Daamen und ihren Trainer kennen, der sie zu einem Leistungslehrgang einläd, in dem sie von verschiedenen Trainern in unterschiedlichen Disziplinen beobachtet wird. Im Winter 2003 begann sie erneut mit dem Studieren, diesmal an der FU Berlin im Fach Psychologie, 2005 folgte noch ein Fernstudium der Betriebswirtschaftslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
Durch die Paralympics 2000 in Sydney auf Michaela Daamen aufmerksam geworden, versuchte sich Biene erneut als Leichtathletin. Nach mehreren Gesprächen mit ihren Trainern entschied sie sich zu einer Karriere als Behindertensportlerin im Paralympischen Sportclub Berlin, wobei sie sich besonders auf die Disziplinen Weitsprung, Diskus- und Speerwurf konzentrierte. Bereits bei ihrem ersten internationalen Wettkampf, den Internationalen Deutschen Meisterschaften, belegte Claudia Biene im Diskuswurf den ersten Platz, den 4. Platz im Speerwurf und Weitsprung. 2004 belegte sie bei den IDM in Wilhelmshaven erneut den ersten Platz im Diskuswurf und schafft durch eine Weite von 28,32 Metern einen neuen Weltrekord. Bei den Olympischen Spielen in Athen 2004 erlangte sie in dieser Disziplin den 2. Platz, musste jedoch verletzungsbedingt auf den Wettkampf im Weitsprung verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre letzten großen Erfolge feierte Biene im August 2006 bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften in Leverkusen, wo sie im Diskuswurf den 3. Platz mit ihrer persönlichen Bestleistung von 28,98m belegte, im Speerwurf mit 29,25m die Weltrekordweite erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.claudiabiene.de/ Offizielle Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.dbs-leichtathletik.de/nationalmannschaft/kader/female/biene.htm Homepage des Deutschen Behinderten-Sportverbandes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>D.Kuhlmann</name></author>
		
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