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	<title>MünsterWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Münstersches Netz</title>
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		<updated>2016-12-14T14:11:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: /* Die Punkte des Münsterschen Netzes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Münstersche Verbindungsnetz war ein geodätisches [https://de.wikipedia.org/wiki/Triangulation_%28Geod%C3%A4sie%29 Triangulationsnetz] der Jahre 1881-1883.&lt;br /&gt;
Es war Teil einer Verbindungstriangulation, um die bereits bestehenden Dreiecksnetze des Dortmunder Kohlengebietes und des Rheinischen Dreiecksnetzes in einem trigonometrisches Gesamtnetz einheitlich zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Notwendigkeit einer Verbindungstriangulation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verbindungs-Triangulation.jpg|thumb|right|Verbindungs-Triangulation Rheinisches Dreiecknetz - Dortmunder Kohlerevier]] &lt;br /&gt;
Die geodätische Vermessung des Dortmunder Kohlenreviers ist in den Jahren 1876 und 1877 seitens der trigonometrischen Abteilung der [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Landesaufnahme_%28Beh%C3%B6rde%29 preussischen Landesaufnahme] erstellt worden. Ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Trigonometrischer_Punkt trigonometrischer Festpunkt] erster Ordnung lag in der Stadt Münster. Das Netz war speziell für die Bedürfnisse des Oberbergamts Dortmund bearbeitet worden. Es schloss an die von [https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Friedrich_Gau%C3%9F Gauss] ausgeführte [https://de.wikipedia.org/wiki/Gau%C3%9Fsche_Landesaufnahme Hannoverschen Landesvermessung] an, die wiederum nur durch eine Seite der Hannoversch-Sächsischen Kette mit den übrigen Preussischen Triangulationen in Verbindung stand und deshalb nur von eingeschränkter Genauigkeit war. Der Referenzpunkt der Dortmunder Triangulation war gegeben durch die astronomisch bestimmten geographischen Koordinaten der Berliner Sternwarte sowie das auf dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Rauenberg_%28Trigonometrischer_Punkt%29 Rauenberg] bei Berlin gemessene Azimut.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 1]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rheinische Dreiecksnetz dagegen hatte seinen Referenzpunkt an den astronomisch bestimmten Koordinaten der Bonner Sternwarte. Aufgrund der uneinheitlichen Maße und Orientierung war für die geplante [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme Preußische Neuaufnahme] die geodätische Zusammenführung der bestehenden Netze nach einer einheitlichen Metrik erforderlich. Zu diesem Zweck wurden drei trigonometrische Verbindungsnetze geschaffen&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 2]&amp;lt;/sup&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*das Düsseldorfer Netz&lt;br /&gt;
*das Münstersche Netz&lt;br /&gt;
*das Arnsberger Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Punkte des Münsterschen Netzes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MuensterschesNetz-Reinhertz.jpg|thumb|right|Das Münstersche Netz]]Das Münstersche Netz bestand aus fünf Punkten primärer Ordnung im westlichen Münsterland und Niederrhein, die an die bestehenden Punkte Duisburg - Bottrop - Buer - [https://de.wikipedia.org/wiki/Stimberg Stimberg] - Kemminghausen (sekundärer Punkt) - Nordick des Dortmunder Netzes angeschlossen waren. Die Punkte waren:&lt;br /&gt;
*Wesel&lt;br /&gt;
*Erle&lt;br /&gt;
*Hohemark &lt;br /&gt;
*Seppenrade&lt;br /&gt;
*Bochholt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben enthielt es neun Punkte sekundärer Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die trigonometrischen Festpunkte waren mit einer versenkten Platte im Boden und einem zentrisch darüber stehenden Stein aus Basalt vermarkt während der Vermessung mit Pyramidensignalen versehen worden.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Monument 53 Messpunkt Waldbeerenberg 2016-11-27 Haltern-3102.jpg|thumb|right|Denkmalgeschützter historischer Lagefestpunkt Hohemark (Waldbeerenberg) von 1881. Zwei Meter südlich davon im Hintergrund der moderne Festpunkt Nr 4208000320]]&lt;br /&gt;
Zumindest der Punkt &amp;quot;Hohemark&amp;quot; auf dem Waldbeerenberg in Haltern ist noch heute erhalten und als [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Haltern_am_See Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Haltern am See] eingetragen. Er ist auch heute noch als trigonometrischer Festpunkt Nr [http://www.afis.nrw.de/AfisTempAusgabe/2016-12-03_20.59.18_770_opendata_294199279_LFP-Kartei.htm 4208000301] in den [http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/geobasis/raumbezug/anwendungen_web/afis/afis_nrw/index.html Festpunktverzeichnissen] eingetragen.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten: 51°46'04,4636&amp;quot; Nord, 7°07'07,9026&amp;quot; Ost, Rechtswert: 2577227,38, Hochwert: 5737521,98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Festpunkt [https://de.wikipedia.org/wiki/Stimberg Stimberg] ist seit der Preussischen Landesaufnahme auch heute noch Festpunkt erster Ordnung im [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Hauptdreiecksnetz Deutschen Hauptdreiecknetz].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
*[1] [https://archive.org/stream/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ_djvu.txt Zeitschrift für Vermessungswesen XIX. Band. (1890) S. 365 f.]&lt;br /&gt;
*[2][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme, Stuttgart, 1889, S. 23 f]&lt;br /&gt;
*[3][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation ... S. 6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münsterland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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		<title>Münstersches Netz</title>
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		<updated>2016-12-14T14:11:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Münstersche Verbindungsnetz war ein geodätisches [https://de.wikipedia.org/wiki/Triangulation_%28Geod%C3%A4sie%29 Triangulationsnetz] der Jahre 1881-1883.&lt;br /&gt;
Es war Teil einer Verbindungstriangulation, um die bereits bestehenden Dreiecksnetze des Dortmunder Kohlengebietes und des Rheinischen Dreiecksnetzes in einem trigonometrisches Gesamtnetz einheitlich zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Notwendigkeit einer Verbindungstriangulation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verbindungs-Triangulation.jpg|thumb|right|Verbindungs-Triangulation Rheinisches Dreiecknetz - Dortmunder Kohlerevier]] &lt;br /&gt;
Die geodätische Vermessung des Dortmunder Kohlenreviers ist in den Jahren 1876 und 1877 seitens der trigonometrischen Abteilung der [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Landesaufnahme_%28Beh%C3%B6rde%29 preussischen Landesaufnahme] erstellt worden. Ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Trigonometrischer_Punkt trigonometrischer Festpunkt] erster Ordnung lag in der Stadt Münster. Das Netz war speziell für die Bedürfnisse des Oberbergamts Dortmund bearbeitet worden. Es schloss an die von [https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Friedrich_Gau%C3%9F Gauss] ausgeführte [https://de.wikipedia.org/wiki/Gau%C3%9Fsche_Landesaufnahme Hannoverschen Landesvermessung] an, die wiederum nur durch eine Seite der Hannoversch-Sächsischen Kette mit den übrigen Preussischen Triangulationen in Verbindung stand und deshalb nur von eingeschränkter Genauigkeit war. Der Referenzpunkt der Dortmunder Triangulation war gegeben durch die astronomisch bestimmten geographischen Koordinaten der Berliner Sternwarte sowie das auf dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Rauenberg_%28Trigonometrischer_Punkt%29 Rauenberg] bei Berlin gemessene Azimut.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 1]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rheinische Dreiecksnetz dagegen hatte seinen Referenzpunkt an den astronomisch bestimmten Koordinaten der Bonner Sternwarte. Aufgrund der uneinheitlichen Maße und Orientierung war für die geplante [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme Preußische Neuaufnahme] die geodätische Zusammenführung der bestehenden Netze nach einer einheitlichen Metrik erforderlich. Zu diesem Zweck wurden drei trigonometrische Verbindungsnetze geschaffen&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 2]&amp;lt;/sup&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*das Düsseldorfer Netz&lt;br /&gt;
*das Münstersche Netz&lt;br /&gt;
*das Arnsberger Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Punkte des Münsterschen Netzes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MuensterschesNetz-Reinhertz.jpg|thumb|right|Das Münstersche Netz]]Das Münstersche Netz bestand aus fünf Punkten primärer Ordnung im westlichen Münsterland und Niederrhein, die an die bestehenden Punkte Duisburg - Bottrop - Buer - [https://de.wikipedia.org/wiki/Stimberg Stimberg] - Kemminghausen (sekundärer Punkt) - Nordick des Dortmunder Netzes angeschlossen waren. Die Punkte waren:&lt;br /&gt;
*Wesel&lt;br /&gt;
*Erle&lt;br /&gt;
*Hohemark &lt;br /&gt;
*Seppenrade&lt;br /&gt;
*Bochholt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben enthielt es neun Punkte sekundärer Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die trigonometrischen Festpunkte waren mit einer versenkten Platte im Boden und einem zentrisch darüber stehenden Stein aus Basalt vermarkt während der Vermessung mit Pyramidensignalen versehen worden.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Monument 53 Messpunkt Waldbeerenberg 2016-11-27 Haltern-3102.jpg|thumb|right|Denkmalgeschützteer historischer Lagefestpunkt Hohemark (Waldbeerenberg) von 1881. Zwei Meter südlich davon im Hintergrund der moderne Festpunkt Nr 4208000320]]&lt;br /&gt;
Zumindest der Punkt &amp;quot;Hohemark&amp;quot; auf dem Waldbeerenberg in Haltern ist noch heute erhalten und als [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Haltern_am_See Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Haltern am See] eingetragen. Er ist auch heute noch als trigonometrischer Festpunkt Nr [http://www.afis.nrw.de/AfisTempAusgabe/2016-12-03_20.59.18_770_opendata_294199279_LFP-Kartei.htm 4208000301] in den [http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/geobasis/raumbezug/anwendungen_web/afis/afis_nrw/index.html Festpunktverzeichnissen] eingetragen.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten: 51°46'04,4636&amp;quot; Nord, 7°07'07,9026&amp;quot; Ost, Rechtswert: 2577227,38, Hochwert: 5737521,98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Festpunkt [https://de.wikipedia.org/wiki/Stimberg Stimberg] ist seit der Preussischen Landesaufnahme auch heute noch Festpunkt erster Ordnung im [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Hauptdreiecksnetz Deutschen Hauptdreiecknetz].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
*[1] [https://archive.org/stream/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ_djvu.txt Zeitschrift für Vermessungswesen XIX. Band. (1890) S. 365 f.]&lt;br /&gt;
*[2][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme, Stuttgart, 1889, S. 23 f]&lt;br /&gt;
*[3][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation ... S. 6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münsterland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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		<title>Münstersches Netz</title>
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		<updated>2016-12-04T20:14:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Münstersche Verbindungsnetz war ein geodätisches [https://de.wikipedia.org/wiki/Triangulation_%28Geod%C3%A4sie%29 Triangulationsnetz] der Jahre 1881-1883.&lt;br /&gt;
Es war Teil einer Verbindungstriangulation, um die bereits bestehenden Dreiecksnetze des Dortmunder Kohlengebietes und des Rheinischen Dreiecksnetzes in einem trigonometrisches Gesamtnetz einheitlich zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Notwendigkeit einer Verbindungstriangulation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verbindungs-Triangulation.jpg|thumb|right|Verbindungs-Triangulation Rheinisches Dreiecknetz - Dortmunder Kohlerevier]] &lt;br /&gt;
Die geodätische Vermessung des Dortmunder Kohlenreviers ist in den Jahren 1876 und 1877 seitens der trigonometrischen Abteilung der [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Landesaufnahme_%28Beh%C3%B6rde%29 preussischen Landesaufnahme] erstellt worden. Ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Trigonometrischer_Punkt trigonometrischer Festpunkt] erster Ordnung lag in der Stadt Münster. Das Netz war speziell für die Bedürfnisse des Oberbergamts Dortmund bearbeitet worden. Es schloss an die von [https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Friedrich_Gau%C3%9F Gauss] ausgeführte [https://de.wikipedia.org/wiki/Gau%C3%9Fsche_Landesaufnahme Hannoverschen Landesvermessung] an, die wiederum nur durch eine Seite der Hannoversch-Sächsischen Kette mit den übrigen Preussischen Triangulationen in Verbindung stand und deshalb nur von eingeschränkter Genauigkeit war. Der Referenzpunkt der Dortmunder Triangulation war gegeben durch die astronomisch bestimmten geographischen Koordinaten der Berliner Sternwarte sowie das auf dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Rauenberg_%28Trigonometrischer_Punkt%29 Rauenberg] bei Berlin gemessene Azimut.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 1]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rheinische Dreiecksnetz dagegen hatte seinen Referenzpunkt an den astronomisch bestimmten Koordinaten der Bonner Sternwarte. Aufgrund der uneinheitlichen Maße und Orientierung war für die geplante [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme Preußische Neuaufnahme] die geodätische Zusammenführung der bestehenden Netze nach einer einheitlichen Metrik erforderlich. Zu diesem Zweck wurden drei trigonometrische Verbindungsnetze geschaffen&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 2]&amp;lt;/sup&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*das Düsseldorfer Netz&lt;br /&gt;
*das Münstersche Netz&lt;br /&gt;
*das Arnsberger Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Punkte des Münsterschen Netzes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MuensterschesNetz-Reinhertz.jpg|thumb|right|Das Münstersche Netz]]Das Münstersche Netz bestand aus fünf Punkten primärer Ordnung im westlichen Münsterland und Niederrhein, die an die bestehenden Punkte Duisburg - Bottrop - Buer - [https://de.wikipedia.org/wiki/Stimberg Stimberg] - Kemminghausen (sekundärer Punkt) - Nordick des Dortmunder Netzes angeschlossen waren. Die Punkte waren:&lt;br /&gt;
*Wesel&lt;br /&gt;
*Erle&lt;br /&gt;
*Hohemark &lt;br /&gt;
*Seppenrade&lt;br /&gt;
*Bochholt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben enthielt es neun Punkte sekundärer Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die trigonometrischen Festpunkte waren mit einer versenkten Platte im Boden und einem zentrisch darüber stehenden Stein aus Basalt vermarkt während der Vermessung mit Pyramidensignalen versehen worden.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Monument 53 Messpunkt Waldbeerenberg 2016-11-27 Haltern-3102.jpg|thumb|right|Historischer Lagefestpunkt Hohemark (Waldbeerenberg) von 1881. Zwei Meter südlich davon im Hintergrund der moderne Festpunkt Nr 4208000320]]&lt;br /&gt;
Zumindest der Punkt &amp;quot;Hohemark&amp;quot; auf dem Waldbeerenberg in Haltern ist noch heute erhalten und als [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Haltern_am_See Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Haltern am See] eingetragen. Er ist auch heute noch als trigonometrischer Festpunkt Nr [http://www.afis.nrw.de/AfisTempAusgabe/2016-12-03_20.59.18_770_opendata_294199279_LFP-Kartei.htm 4208000301] in den [http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/geobasis/raumbezug/anwendungen_web/afis/afis_nrw/index.html Festpunktverzeichnissen] eingetragen.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten: 51°46'04,4636&amp;quot; Nord, 7°07'07,9026&amp;quot; Ost, Rechtswert: 2577227,38, Hochwert: 5737521,98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Festpunkt [https://de.wikipedia.org/wiki/Stimberg Stimberg] ist seit der Preussischen Landesaufnahme auch heute noch Festpunkt erster Ordnung im [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Hauptdreiecksnetz Deutschen Hauptdreiecknetz].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
*[1] [https://archive.org/stream/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ_djvu.txt Zeitschrift für Vermessungswesen XIX. Band. (1890) S. 365 f.]&lt;br /&gt;
*[2][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme, Stuttgart, 1889, S. 23 f]&lt;br /&gt;
*[3][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation ... S. 6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münsterland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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		<title>Münstersches Netz</title>
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		<updated>2016-12-03T21:20:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Münstersche Verbindungsnetz war ein geodätisches [https://de.wikipedia.org/wiki/Triangulation_%28Geod%C3%A4sie%29 Triangulationsnetz] der Jahre 1881-1883.&lt;br /&gt;
Es war Teil einer Verbindungstriangulation, um die bereits bestehenden Dreiecksnetze des Dortmunder Kohlengebietes und des Rheinischen Dreiecksnetzes in einem trigonometrisches Gesamtnetz einheitlich zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Notwendigkeit einer Verbindungstriangulation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verbindungs-Triangulation.jpg|thumb|right|Verbindungs-Triangulation Rheinisches Dreiecknetz - Dortmunder Kohlerevier]] &lt;br /&gt;
Die geodätische Vermessung des Dortmunder Kohlenreviers ist in den Jahren 1876 und 1877 seitens der trigonometrischen Abteilung der [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme preussischen Landesaufnahme] erstellt worden. Ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Trigonometrischer_Punkt trigonometrischer Festpunkt] erster Ordnung lag in der Stadt Münster. Das Netz war speziell für die Bedürfnisse des Oberbergamts Dortmund bearbeitet worden. Es schloss an die von [https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Friedrich_Gau%C3%9F Gauss] ausgeführte Hannoverschen Landesvermessung an, die wiederum nur durch eine Seite der Hannoversch-Sächsischen Kette mit den übrigen Preussischen Triangulationen in Verbindung stand und deshalb nur von eingeschränkter Genauigkeit war. Der Referenzpunkt der Dortmunder Triangulation war gegeben durch die astronomisch bestimmten geographischen Koordinaten der Berliner Sternwarte sowie das auf dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Rauenberg_%28Trigonometrischer_Punkt%29 Rauenberg] bei Berlin gemessene Azimut.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 1]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rheinische Dreiecksnetz dagegen hatte seinen Referenzpunkt an den astronomisch bestimmten Koordinaten der Bonner Sternwarte. Aufgrund der uneinheitlichen Maße und Orientierung war für die geplante [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme Preußische Neuaufnahme] die geodätische Zusammenführung der bestehenden Netze nach einer einheitlichen Metrik erforderlich. Zu diesem Zweck wurden drei trigonometrische Verbindungsnetze geschaffen&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 2]&amp;lt;/sup&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*das Düsseldorfer Netz&lt;br /&gt;
*das Münstersche Netz&lt;br /&gt;
*das Arnsberger Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Punkte des Münsterschen Netzes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MuensterschesNetz-Reinhertz.jpg|thumb|right|Das Münstersche Netz]]Das Münstersche Netz bestand aus fünf Punkten primärer Ordnung im westlichen Münsterland und Niederrhein, die an die bestehenden Punkte Duisburg - Bottrop - Buer - [https://de.wikipedia.org/wiki/Stimberg Stimberg] - Kemminghausen (sekundärer Punkt) - Nordick des Dortmunder Netzes angeschlossen waren. Die Punkte waren:&lt;br /&gt;
*Wesel&lt;br /&gt;
*Erle&lt;br /&gt;
*Hohemark &lt;br /&gt;
*Seppenrade&lt;br /&gt;
*Bochholt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben enthielt es neun Punkte sekundärer Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die trigonometrischen Festpunkte waren mit einer versenkten Platte im Boden und einem zentrisch darüber stehenden Stein aus Basalt vermarkt während der Vermessung mit Pyramidensignalen versehen worden.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Monument 53 Messpunkt Waldbeerenberg 2016-11-27 Haltern-3102.jpg|thumb|right|Historischer Lagefestpunkt Hohemark (Waldbeerenberg) von 1881. Zwei Meter südlich davon im Hintergrund der moderne Festpunkt Nr 4208000320]]&lt;br /&gt;
Zumindest der Punkt &amp;quot;Hohemark&amp;quot; auf dem Waldbeerenberg in Haltern ist noch heute erhalten und als [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Haltern_am_See Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Haltern am See] eingetragen. Er ist auch heute noch als trigonometrischer Festpunkt Nr [http://www.afis.nrw.de/AfisTempAusgabe/2016-12-03_20.59.18_770_opendata_294199279_LFP-Kartei.htm 4208000301] in den [http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/geobasis/raumbezug/anwendungen_web/afis/afis_nrw/index.html Festpunktverzeichnissen] eingetragen.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten: 51°46'04,4636&amp;quot; Nord, 7°07'07,9026&amp;quot; Ost, Rechtswert: 2577227,38, Hochwert: 5737521,98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Festpunkt [https://de.wikipedia.org/wiki/Stimberg Stimberg] ist seit der Preussischen Landesaufnahme auch heute noch Festpunkt erster Ordnung im [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Hauptdreiecksnetz Deutschen Hauptdreiecknetz].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
*[1] [https://archive.org/stream/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ_djvu.txt Zeitschrift für Vermessungswesen XIX. Band. (1890) S. 365 f.]&lt;br /&gt;
*[2][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme, Stuttgart, 1889, S. 23 f]&lt;br /&gt;
*[3][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation ... S. 6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münsterland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=M%C3%BCnstersches_Netz&amp;diff=34489</id>
		<title>Münstersches Netz</title>
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		<updated>2016-12-03T21:17:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: Links zu Wikipedia&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Münstersche Verbindungsnetz war ein geodätisches [https://de.wikipedia.org/wiki/Triangulation_%28Geod%C3%A4sie%29 Triangulationsnetz] der Jahre 1881-1883.&lt;br /&gt;
Es war Teil einer Verbindungstriangulation, um die bereits bestehenden Dreiecksnetze des Dortmunder Kohlengebietes und des Rheinischen Dreiecksnetzes in einem trigonometrisches Gesamtnetz einheitlich zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Notwendigkeit einer Verbindungstriangulation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verbindungs-Triangulation.jpg|thumb|right|Verbindungs-Triangulation Rheinisches Dreiecknetz - Dortmunder Kohlerevier]] &lt;br /&gt;
Die geodätische Vermessung des Dortmunder Kohlenreviers ist in den Jahren 1876 und 1877 seitens der trigonometrischen Abteilung der [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme preussischen Landesaufnahme] erstellt worden. Ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Trigonometrischer_Punkt trigonometrischer Festpunkt] erster Ordnung lag in der Stadt Münster. Das Netz war speziell für die Bedürfnisse des Oberbergamts Dortmund bearbeitet worden. Es schloss an die von [https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Friedrich_Gau%C3%9F Gauss] ausgeführte Hannoverschen Landesvermessung an, die wiederum nur durch eine Seite der Hannoversch-Sächsischen Kette mit den übrigen Preussischen Triangulationen in Verbindung stand und deshalb nur von eingeschränkter Genauigkeit war. Der Referenzpunkt der Dortmunder Triangulation war gegeben durch die astronomisch bestimmten geographischen Koordinaten der Berliner Sternwarte sowie das auf dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Rauenberg_%28Trigonometrischer_Punkt%29 Rauenberg] bei Berlin gemessene Azimut.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 1]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rheinische Dreiecksnetz dagegen hatte seinen Referenzpunkt an den astronomisch bestimmten Koordinaten der Bonner Sternwarte. Aufgrund der uneinheitlichen Maße und Orientierung war für die geplante [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme Preußische Neuaufnahme] die geodätische Zusammenführung der bestehenden Netze nach einer einheitlichen Metrik erforderlich. Zu diesem Zweck wurden drei trigonometrische Verbindungsnetze geschaffen&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 2]&amp;lt;/sup&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*das Düsseldorfer Netz&lt;br /&gt;
*das Münstersche Netz&lt;br /&gt;
*das Arnsberger Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Punkte des Münsterschen Netzes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MuensterschesNetz-Reinhertz.jpg|thumb|right|Das Münstersche Netz]]Das Münstersche Netz bestand aus fünf Punkten primärer Ordnung im westlichen Münsterland und Niederrhein, die an die bestehenden Punkte Duisburg - Bottrop - Buer - [https://de.wikipedia.org/wiki/Stimberg Stimberg] - Kemminghausen (sekundärer Punkt) - Nordick des Dortmunder Netzes angeschlossen waren. Die Punkte waren:&lt;br /&gt;
*Wesel&lt;br /&gt;
*Erle&lt;br /&gt;
*Hohemark &lt;br /&gt;
*Seppenrade&lt;br /&gt;
*Bochholt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben enthielt es neun Punkte sekundärer Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die trigonometrischen Festpunkte waren mit einer versenkten Platte im Boden und einem zentrisch darüber stehenden Stein aus Basalt vermarkt und zu bei der Vermessung mit Pyramidensignalen versehen worden.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Monument 53 Messpunkt Waldbeerenberg 2016-11-27 Haltern-3102.jpg|thumb|right|Historischer Lagefestpunkt Hohemark (Waldbeerenberg) von 1881. Zwei Meter südlich davon im Hintergrund der moderne Festpunkt Nr 4208000320]]&lt;br /&gt;
Zumindest der Punkt &amp;quot;Hohemark&amp;quot; auf dem Waldbeerenberg in Haltern ist noch heute erhalten und als [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Haltern_am_See Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Haltern am See] eingetragen. Er ist auch heute noch als trigonometrischer Festpunkt Nr [http://www.afis.nrw.de/AfisTempAusgabe/2016-12-03_20.59.18_770_opendata_294199279_LFP-Kartei.htm 4208000301] in den [http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/geobasis/raumbezug/anwendungen_web/afis/afis_nrw/index.html Festpunktverzeichnissen] eingetragen.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten: 51°46'04,4636&amp;quot; Nord, 7°07'07,9026&amp;quot; Ost, Rechtswert: 2577227,38, Hochwert: 5737521,98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Festpunkt [https://de.wikipedia.org/wiki/Stimberg Stimberg] ist seit der Preussischen Landesaufnahme auch heute noch Festpunkt erster Ordnung im [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Hauptdreiecksnetz Deutschen Hauptdreiecknetz].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
*[1] [https://archive.org/stream/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ_djvu.txt Zeitschrift für Vermessungswesen XIX. Band. (1890) S. 365 f.]&lt;br /&gt;
*[2][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme, Stuttgart, 1889, S. 23 f]&lt;br /&gt;
*[3][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation ... S. 6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münsterland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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		<title>Münstersches Netz</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Münstersche Verbindungsnetz war ein geodätisches [https://de.wikipedia.org/wiki/Triangulation_%28Geod%C3%A4sie%29 Triangulationsnetz] der Jahre 1881-1883.&lt;br /&gt;
Es war Teil einer Verbindungstriangulation, um die bereits bestehenden Dreiecksnetze des Dortmunder Kohlengebietes und des Rheinischen Dreiecksnetzes in einem trigonometrisches Gesamtnetz einheitlich zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Notwendigkeit einer Verbindungstriangulation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verbindungs-Triangulation.jpg|thumb|right|Verbindungs-Triangulation Rheinisches Dreiecknetz - Dortmunder Kohlerevier]] &lt;br /&gt;
Die geodätische Vermessung des Dortmunder Kohlenreviers ist in den Jahren 1876 und 1877 seitens der trigonometrischen Abteilung der [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme preussischen Landesaufnahme] erstellt worden. Ein trigonometrischer Festpunkt erster Ordnung lag in der Stadt Münster. Das Netz war speziell für die Bedürfnisse des Oberbergamts Dortmund bearbeitet worden. Es schloss an die von Gauss ausgeführte Hannoverschen Landesvermessung an, die wiederum nur durch eine Seite der Hannoversch-Sächsischen Kette mit den übrigen Preussischen Triangulationen in Verbindung stand und deshalb nur von eingeschränkter Genauigkeit war. Der Referenzpunkt der Dortmunder Triangulation war gegeben durch die astronomisch bestimmten geographischen Koordinaten der Berliner Sternwarte sowie das auf dem Rauenberg bei Berlin gemessene Azimut.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 1]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rheinische Dreiecksnetz dagegen hatte seinen Referenzpunkt an den astronomisch bestimmten Koordinaten der Bonner Sternwarte. Aufgrund der uneinheitlichen Maße und Orientierung war für die geplante [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme Preußische Neuaufnahme] die geodätische Zusammenführung der bestehenden Netze nach einer einheitlichen Metrik erforderlich. Zu diesem Zweck wurden drei trigonometrische Verbindungsnetze geschaffen&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 2]&amp;lt;/sup&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*das Düsseldorfer Netz&lt;br /&gt;
*das Münstersche Netz&lt;br /&gt;
*das Arnsberger Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Punkte des Münsterschen Netzes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MuensterschesNetz-Reinhertz.jpg|thumb|right|Das Münstersche Netz]]Das Münstersche Netz bestand aus fünf Punkten primärer Ordnung im westlichen Münsterland und Niederrhein, die an die bestehenden Punkte Duisburg - Bottrop - Buer - Stimberg - Kemminghausen (sekundärer Punkt) - Nordick des Dortmunder Netzes angeschlossen waren. Die Punkte waren:&lt;br /&gt;
*Wesel&lt;br /&gt;
*Erle&lt;br /&gt;
*Hohemark &lt;br /&gt;
*Seppenrade&lt;br /&gt;
*Bochholt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben enthielt es neun Punkte sekundärer Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die trigonometrischen Festpunkte waren mit einer versenkten Platte im Boden und einem zentrisch darüber stehenden Stein aus Basalt vermarkt und zu bei der Vermessung mit Pyramidensignalen versehen worden.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Monument 53 Messpunkt Waldbeerenberg 2016-11-27 Haltern-3102.jpg|thumb|right|Historischer Lagefestpunkt Hohemark (Waldbeerenberg) von 1881. Zwei Meter südlich davon im Hintergrund der moderne Festpunkt Nr 4208000320]]&lt;br /&gt;
Zumindest der Punkt &amp;quot;Hohemark&amp;quot; auf dem Waldbeerenberg in Haltern ist noch heute erhalten und als [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Haltern_am_See Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Haltern am See] eingetragen. Er ist auch heute noch als trigonometrischer Festpunkt Nr [http://www.afis.nrw.de/AfisTempAusgabe/2016-12-03_20.59.18_770_opendata_294199279_LFP-Kartei.htm 4208000301] in den [http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/geobasis/raumbezug/anwendungen_web/afis/afis_nrw/index.html Festpunktverzeichnissen] eingetragen.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten: 51°46'04,4636&amp;quot; Nord, 7°07'07,9026&amp;quot; Ost, Rechtswert: 2577227,38, Hochwert: 5737521,98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Festpunkt Stimberg ist seit der Preussischen Landesaufnahme auch heute noch Festpunkt erster Ordnung im [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Hauptdreiecksnetz Deutschen Hauptdreiecknetz].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
*[1] [https://archive.org/stream/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ_djvu.txt Zeitschrift für Vermessungswesen XIX. Band. (1890) S. 365 f.]&lt;br /&gt;
*[2][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme, S. 23 f]&lt;br /&gt;
*[3][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation ... S. 6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münsterland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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		<title>Münstersches Netz</title>
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		<updated>2016-12-03T21:05:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Münstersche Verbindungsnetz war ein geodätisches [https://de.wikipedia.org/wiki/Triangulation_%28Geod%C3%A4sie%29 Triangulationsnetz] der Jahre 1881-1883.&lt;br /&gt;
Es war Teil einer Verbindungstriangulation, um die bereits bestehenden Dreiecksnetze des Dortmunder Kohlengebietes und des Rheinischen Dreiecksnetzes in einem trigonometrisches Gesamtnetz einheitlich zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Notwendigkeit einer Verbindungstriangulation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verbindungs-Triangulation.jpg|thumb|right|Verbindungs-Triangulation Rheinisches Dreiecknetz - Dortmunder Kohlerevier]] &lt;br /&gt;
Die geodätische Vermessung des Dortmunder Kohlenreviers ist in den Jahren 1876 und 1877 seitens der trigonometrischen Abteilung der [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme preussischen Landesaufnahme] erstellt worden. Ein trigonometrischer Festpunkt erster Ordnung lag in der Stadt Münster. Das Netz war speziell für die Bedürfnisse des Oberbergamts Dortmund bearbeitet worden. Es schloss an die von Gauss ausgeführte Hannoverschen Landesvermessung an, die wiederum nur durch eine Seite der Hannoversch-Sächsischen Kette mit den übrigen Preussischen Triangulationen in Verbindung stand und deshalb nur von eingeschränkter Genauigkeit war. Der Referenzpunkt der Dortmunder Triangulation war gegeben durch die astronomisch bestimmten geographischen Koordinaten der Berliner Sternwarte sowie das auf dem Rauenberg bei Berlin gemessene Azimut.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 1]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rheinische Dreiecksnetz dagegen hatte seinen Referenzpunkt an den astronomisch bestimmten Koordinaten der Bonner Sternwarte. Aufgrund der uneinheitlichen Maße und Orientierung war für die geplante [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme Preußische Neuaufnahme] die geodätische Zusammenführung der bestehenden Netze nach einer einheitlichen Metrik erforderlich. Zu diesem Zweck wurden drei trigonometrische Verbindungsnetze geschaffen&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 2]&amp;lt;/sup&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*das Düsseldorfer Netz&lt;br /&gt;
*das Münstersche Netz&lt;br /&gt;
*das Arnsberger Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Punkte des Münsterschen Netzes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MuensterschesNetz-Reinhertz.jpg|thumb|right|Das Münstersche Netz]]Das Münstersche Netz bestand aus fünf Punkten primärer Ordnung im westlichen Münsterland und Niederrhein, die an die bestehenden Punkte Duisburg - Bottrop - Buer - Stimberg - Kemminghausen (sekundärer Punkt) - Nordick des Dortmunder Netzes angeschlossen waren. Die Punkte waren:&lt;br /&gt;
*Wesel&lt;br /&gt;
*Erle&lt;br /&gt;
*Hohemark &lt;br /&gt;
*Seppenrade&lt;br /&gt;
*Bochholt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben enthielt es neun Punkte sekundärer Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die trigonometrischen Festpunkte waren mit einer versenkten Platte im Boden und einem zentrisch darüber stehenden Stein aus Basalt vermarkt und zu bei der Vermessung mit Pyramidensignalen versehen worden.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Monument 53 Messpunkt Waldbeerenberg 2016-11-27 Haltern-3102.jpg|thumb|right|Historischer Lagefestpunkt Hohemark (Waldbeerenberg) von 1881. Zwei Meter südlich davon im Hintergrund der moderne Festpunkt Nr 4208000320]]&lt;br /&gt;
Zumindest der Punkt &amp;quot;Hohemark&amp;quot; auf dem Waldbeerenberg in Haltern ist noch heute erhalten und als [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Haltern_am_See Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Haltern am See] eingetragen. Er ist auch heute noch als trigonometrischer Festpunkt Nr [http://www.afis.nrw.de/AfisTempAusgabe/2016-12-03_20.59.18_770_opendata_294199279_LFP-Kartei.htm 4208000301] in den [http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/geobasis/raumbezug/anwendungen_web/afis/afis_nrw/index.html Festpunktverzeichnissen] eingetragen.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Koordinaten: 51°46'04,4636&amp;quot; Nord, 7°07'07,9026&amp;quot; Ost, Rechtswert: 2577227,38, Hochwert: 5737521,98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Festpunkt Stimberg ist seit der Preussischen Landesaufnahme auch heute noch Festpunkt erster Ordnung im [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Hauptdreiecksnetz Deutschen Hauptdreiecknetz].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
*[1] [https://archive.org/stream/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ_djvu.txt Zeitschrift für Vermessungswesen XIX. Band. (1890) S. 365 f.]&lt;br /&gt;
*[2][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme, S. 23 f]&lt;br /&gt;
*[3][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation ... S. 6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münsterland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=M%C3%BCnstersches_Netz&amp;diff=34486</id>
		<title>Münstersches Netz</title>
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		<updated>2016-12-03T21:02:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Münstersche Verbindungsnetz war ein geodätisches [https://de.wikipedia.org/wiki/Triangulation_%28Geod%C3%A4sie%29 Triangulationsnetz] der Jahre 1881-1883.&lt;br /&gt;
Es war Teil einer Verbindungstriangulation, um die bereits bestehenden Dreiecksnetze des Dortmunder Kohlengebietes und des Rheinischen Dreiecksnetzes in einem trigonometrisches Gesamtnetz einheitlich zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Notwendigkeit einer Verbindungstriangulation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verbindungs-Triangulation.jpg|thumb|right|Verbindungs-Triangulation Rheinisches Dreiecknetz - Dortmunder Kohlerevier]] &lt;br /&gt;
Die geodätische Vermessung des Dortmunder Kohlenreviers ist in den Jahren 1876 und 1877 seitens der trigonometrischen Abteilung der [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme preussischen Landesaufnahme] erstellt worden. Ein trigonometrischer Festpunkt erster Ordnung lag in der Stadt Münster. Das Netz war speziell für die Bedürfnisse des Oberbergamts Dortmund bearbeitet worden. Es schloss an die von Gauss ausgeführte Hannoverschen Landesvermessung an, die wiederum nur durch eine Seite der Hannoversch-Sächsischen Kette mit den übrigen Preussischen Triangulationen in Verbindung stand und deshalb nur von eingeschränkter Genauigkeit war. Der Referenzpunkt der Dortmunder Triangulation war gegeben durch die astronomisch bestimmten geographischen Koordinaten der Berliner Sternwarte sowie das auf dem Rauenberg bei Berlin gemessene Azimut.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 1]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rheinische Dreiecksnetz dagegen hatte seinen Referenzpunkt an den astronomisch bestimmten Koordinaten der Bonner Sternwarte. Aufgrund der uneinheitlichen Maße und Orientierung war für die geplante [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme Preußische Neuaufnahme] die geodätische Zusammenführung der bestehenden Netze nach einer einheitlichen Metrik erforderlich. Zu diesem Zweck wurden drei trigonometrische Verbindungsnetze geschaffen&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 2]&amp;lt;/sup&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*das Düsseldorfer Netz&lt;br /&gt;
*das Münstersche Netz&lt;br /&gt;
*das Arnsberger Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Punkte des Münsterschen Netzes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MuensterschesNetz-Reinhertz.jpg|thumb|right|Das Münstersche Netz]]Das Münstersche Netz bestand aus fünf Punkten primärer Ordnung im westlichen Münsterland und Niederrhein, die an die bestehenden Punkte Duisburg - Bottrop - Buer - Stimberg - Kemminghausen (sekundärer Punkt) - Nordick des Dortmunder Netzes angeschlossen waren. Die Punkte waren:&lt;br /&gt;
*Wesel&lt;br /&gt;
*Erle&lt;br /&gt;
*Hohemark &lt;br /&gt;
*Seppenrade&lt;br /&gt;
*Bochholt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben enthielt es neun Punkte sekundärer Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die trigonometrischen Festpunkte waren mit einer versenkten Platte im Boden und einem zentrisch darüber stehenden Stein aus Basalt vermarkt und zu bei der Vermessung mit Pyramidensignalen versehen worden.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Monument 53 Messpunkt Waldbeerenberg 2016-11-27 Haltern-3102.jpg|thumb|right|Historischer Lagefestpunkt Hohemark (Waldbeerenberg) von 1881]]&lt;br /&gt;
Zumindest der Punkt &amp;quot;Hohemark&amp;quot; auf dem Waldbeerenberg in Haltern ist noch heute erhalten und als [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Haltern_am_See Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Haltern am See] eingetragen. Er ist auch heute noch als trigonometrischer Festpunkt Nr [http://www.afis.nrw.de/AfisTempAusgabe/2016-12-03_20.59.18_770_opendata_294199279_LFP-Kartei.htm 4208000301] in den [http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/geobasis/raumbezug/anwendungen_web/afis/afis_nrw/index.html Festpunktverzeichnissen] eingetragen.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Koordinaten: 51°46'04,4636&amp;quot; Nord, 7°07'07,9026&amp;quot; Ost, Rechtswert: 2577227,38, Hochwert: 5737521,98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Festpunkt Stimberg ist seit der Preussischen Landesaufnahme auch heute noch Festpunkt erster Ordnung im [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Hauptdreiecksnetz Deutschen Hauptdreiecknetz].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
*[1] [https://archive.org/stream/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ_djvu.txt Zeitschrift für Vermessungswesen XIX. Band. (1890) S. 365 f.]&lt;br /&gt;
*[2][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme, S. 23 f]&lt;br /&gt;
*[3][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation ... S. 6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münsterland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=M%C3%BCnstersches_Netz&amp;diff=34485</id>
		<title>Münstersches Netz</title>
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		<updated>2016-12-03T20:59:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Münstersche Verbindungsnetz war ein geodätisches [https://de.wikipedia.org/wiki/Triangulation_%28Geod%C3%A4sie%29 Triangulationsnetz] der Jahre 1881-1883.&lt;br /&gt;
Es war Teil einer Verbindungstriangulation, um die bereits bestehenden Dreiecksnetze des Dortmunder Kohlengebietes und des Rheinischen Dreiecksnetzes in einem trigonometrisches Gesamtnetz einheitlich zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Notwendigkeit einer Verbindungstriangulation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verbindungs-Triangulation.jpg|thumb|right|Verbindungs-Triangulation Rheinisches Dreiecknetz - Dortmunder Kohlerevier]] &lt;br /&gt;
Die geodätische Vermessung des Dortmunder Kohlenreviers ist in den Jahren 1876 und 1877 seitens der trigonometrischen Abteilung der preussischen Landesaufnahme erstellt worden. Ein Trigonometrischer Festpunkt erster Ordnung lag in der Stadt Münster. Das Netz war speziell für die Bedürfnisse des Oberbergamts Dortmund bearbeitet worden. Es schloss an die von Gauss ausgeführte Hannoverschen Landesvermessung an, die wiederum nur durch eine Seite der Hannoversch-Sächsischen Kette mit den übrigen Preussischen Triangulationen in Verbindung stand und deshalb nur von eingeschränkter Genauigkeit war. Der Referenzpunkt der Dortmunder Triangulation war gegeben durch die astronomisch bestimmten geographischen Koordinaten der Berliner Sternwarte sowie das auf dem Rauenberg bei Berlin gemessene Azimut.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 1]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rheinische Dreiecksnetz dagegen hatte seinen Referenzpunkt an den astronomisch bestimmten Koordinaten der Bonner Sternwarte. Aufgrund der uneinheitlichen Maße und Orientierung war für die geplante [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme Preußische Neuaufnahme] die geodätische Zusammenführung der bestehenden Netze nach einer einheitlichen Metrik erforderlich. Zu diesem Zweck wurden drei trigonometrische Verbindungsnetze geschaffen&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 2]&amp;lt;/sup&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*das Düsseldorfer Netz&lt;br /&gt;
*das Münstersche Netz&lt;br /&gt;
*das Arnsberger Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Punkte des Münsterschen Netzes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MuensterschesNetz-Reinhertz.jpg|thumb|right|Das Münstersche Netz]]Das Münstersche Netz bestand aus fünf Punkten primärer Ordnung im westlichen Münsterland und Niederrhein, die an die bestehenden Punkte Duisburg - Bottrop - Buer - Stimberg - Kemminghausen (sekundärer Punkt) - Nordick des Dortmunder Netzes angeschlossen waren. Die Punkte waren:&lt;br /&gt;
*Wesel&lt;br /&gt;
*Erle&lt;br /&gt;
*Hohemark &lt;br /&gt;
*Seppenrade&lt;br /&gt;
*Bochholt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben enthielt es neun Punkte sekundärer Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die trigonometrischen Festpunkte waren mit einer versenkten Platte im Boden und einem zentrisch darüber stehenden Stein aus Basalt vermarkt und zu bei der Vermessung mit Pyramidensignalen versehen worden.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Monument 53 Messpunkt Waldbeerenberg 2016-11-27 Haltern-3102.jpg|thumb|right|Historischer Lagefestpunkt Hohemark (Waldbeerenberg) von 1881]]&lt;br /&gt;
Zumindest der Punkt &amp;quot;Hohemark&amp;quot; auf dem Waldbeerenberg in Haltern ist noch heute erhalten und als [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Haltern_am_See Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Haltern am See] eingetragen. Er ist auch heute noch als trigonometrischer Festpunkt Nr [http://www.afis.nrw.de/AfisTempAusgabe/2016-12-03_20.59.18_770_opendata_294199279_LFP-Kartei.htm 4208000301] in den [http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/geobasis/raumbezug/anwendungen_web/afis/afis_nrw/index.html Festpunktverzeichnissen] eingetragen.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Koordinaten: 51°46'04,4636&amp;quot; Nord, 7°07'07,9026&amp;quot; Ost, Rechtswert: 2577227,38, Hochwert: 5737521,98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Festpunkt Stimberg ist seit der Preussischen Landesaufnahme auch heute noch Festpunkt erster Ordnung im [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Hauptdreiecksnetz Deutschen Hauptdreiecknetz].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
*[1] [https://archive.org/stream/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ_djvu.txt Zeitschrift für Vermessungswesen XIX. Band. (1890) S. 365 f.]&lt;br /&gt;
*[2][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme, S. 23 f]&lt;br /&gt;
*[3][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation ... S. 6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münsterland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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		<title>Münstersches Netz</title>
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		<updated>2016-12-03T20:59:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Münstersche Verbindungsnetz war ein geodätisches [[https://de.wikipedia.org/wiki/Triangulation_%28Geod%C3%A4sie%29 Triangulationsnetz]] der Jahre 1881-1883.&lt;br /&gt;
Es war Teil einer Verbindungstriangulation, um die bereits bestehenden Dreiecksnetze des Dortmunder Kohlengebietes und des Rheinischen Dreiecksnetzes in einem trigonometrisches Gesamtnetz einheitlich zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Notwendigkeit einer Verbindungstriangulation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verbindungs-Triangulation.jpg|thumb|right|Verbindungs-Triangulation Rheinisches Dreiecknetz - Dortmunder Kohlerevier]] &lt;br /&gt;
Die geodätische Vermessung des Dortmunder Kohlenreviers ist in den Jahren 1876 und 1877 seitens der trigonometrischen Abteilung der preussischen Landesaufnahme erstellt worden. Ein Trigonometrischer Festpunkt erster Ordnung lag in der Stadt Münster. Das Netz war speziell für die Bedürfnisse des Oberbergamts Dortmund bearbeitet worden. Es schloss an die von Gauss ausgeführte Hannoverschen Landesvermessung an, die wiederum nur durch eine Seite der Hannoversch-Sächsischen Kette mit den übrigen Preussischen Triangulationen in Verbindung stand und deshalb nur von eingeschränkter Genauigkeit war. Der Referenzpunkt der Dortmunder Triangulation war gegeben durch die astronomisch bestimmten geographischen Koordinaten der Berliner Sternwarte sowie das auf dem Rauenberg bei Berlin gemessene Azimut.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 1]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rheinische Dreiecksnetz dagegen hatte seinen Referenzpunkt an den astronomisch bestimmten Koordinaten der Bonner Sternwarte. Aufgrund der uneinheitlichen Maße und Orientierung war für die geplante [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme Preußische Neuaufnahme] die geodätische Zusammenführung der bestehenden Netze nach einer einheitlichen Metrik erforderlich. Zu diesem Zweck wurden drei trigonometrische Verbindungsnetze geschaffen&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 2]&amp;lt;/sup&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*das Düsseldorfer Netz&lt;br /&gt;
*das Münstersche Netz&lt;br /&gt;
*das Arnsberger Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Punkte des Münsterschen Netzes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MuensterschesNetz-Reinhertz.jpg|thumb|right|Das Münstersche Netz]]Das Münstersche Netz bestand aus fünf Punkten primärer Ordnung im westlichen Münsterland und Niederrhein, die an die bestehenden Punkte Duisburg - Bottrop - Buer - Stimberg - Kemminghausen (sekundärer Punkt) - Nordick des Dortmunder Netzes angeschlossen waren. Die Punkte waren:&lt;br /&gt;
*Wesel&lt;br /&gt;
*Erle&lt;br /&gt;
*Hohemark &lt;br /&gt;
*Seppenrade&lt;br /&gt;
*Bochholt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben enthielt es neun Punkte sekundärer Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die trigonometrischen Festpunkte waren mit einer versenkten Platte im Boden und einem zentrisch darüber stehenden Stein aus Basalt vermarkt und zu bei der Vermessung mit Pyramidensignalen versehen worden.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Monument 53 Messpunkt Waldbeerenberg 2016-11-27 Haltern-3102.jpg|thumb|right|Historischer Lagefestpunkt Hohemark (Waldbeerenberg) von 1881]]&lt;br /&gt;
Zumindest der Punkt &amp;quot;Hohemark&amp;quot; auf dem Waldbeerenberg in Haltern ist noch heute erhalten und als [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Haltern_am_See Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Haltern am See] eingetragen. Er ist auch heute noch als trigonometrischer Festpunkt Nr [http://www.afis.nrw.de/AfisTempAusgabe/2016-12-03_20.59.18_770_opendata_294199279_LFP-Kartei.htm 4208000301] in den [http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/geobasis/raumbezug/anwendungen_web/afis/afis_nrw/index.html Festpunktverzeichnissen] eingetragen.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Koordinaten: 51°46'04,4636&amp;quot; Nord, 7°07'07,9026&amp;quot; Ost, Rechtswert: 2577227,38, Hochwert: 5737521,98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Festpunkt Stimberg ist seit der Preussischen Landesaufnahme auch heute noch Festpunkt erster Ordnung im [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Hauptdreiecksnetz Deutschen Hauptdreiecknetz].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
*[1] [https://archive.org/stream/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ_djvu.txt Zeitschrift für Vermessungswesen XIX. Band. (1890) S. 365 f.]&lt;br /&gt;
*[2][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme, S. 23 f]&lt;br /&gt;
*[3][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation ... S. 6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münsterland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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		<title>Münstersches Netz</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Münstersche Verbindungsnetz war ein geodätisches [[https://de.wikipedia.org/wiki/Triangulation_%28Geod%C3%A4sie%29 Triangulationsnetz]] der Jahre 1881-1883.&lt;br /&gt;
Es war Teil einer Verbindungstriangulation, um die bereits bestehenden Dreiecksnetze des Dortmunder Kohlengebietes und des Rheinischen Dreiecksnetzes in einem trigonometrisches Gesamtnetz einheitlich zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Notwendigkeit einer Verbindungstriangulation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verbindungs-Triangulation.jpg|thumb|right|Verbindungs-Triangulation Rheinisches Dreiecknetz - Dortmunder Kohlerevier]] &lt;br /&gt;
Die geodätische Vermessung des Dortmunder Kohlenreviers ist in den Jahren 1876 und 1877 seitens der trigonometrischen Abteilung der preussischen Landesaufnahme erstellt worden. Ein Trigonometrischer Festpunkt erster Ordnung lag in der Stadt Münster. Das Netz war speziell für die Bedürfnisse des Oberbergamts Dortmund bearbeitet worden. Es schloss an die von Gauss ausgeführte Hannoverschen Landesvermessung an, die wiederum nur durch eine Seite der Hannoversch-Sächsischen Kette mit den übrigen Preussischen Triangulationen in Verbindung stand und deshalb nur von eingeschränkter Genauigkeit war. Der Referenzpunkt der Dortmunder Triangulation war gegeben durch die astronomisch bestimmten geographischen Koordinaten der Berliner Sternwarte sowie das auf dem Rauenberg bei Berlin gemessene Azimut.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 1]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rheinische Dreiecksnetz dagegen hatte seinen Referenzpunkt an den astronomisch bestimmten Koordinaten der Bonner Sternwarte. Aufgrund der uneinheitlichen Maße und Orientierung war für die geplante [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme Preußische Neuaufnahme] die geodätische Zusammenführung der bestehenden Netze nach einer einheitlichen Metrik erforderlich. Zu diesem Zweck wurden drei trigonometrische Verbindungsnetze geschaffen&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 2]&amp;lt;/sup&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*das Düsseldorfer Netz&lt;br /&gt;
*das Münstersche Netz&lt;br /&gt;
*das Arnsberger Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Punkte des Münsterschen Netzes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MuensterschesNetz-Reinhertz.jpg|thumb|right|Das Münstersche Netz]]Das Münstersche Netz bestand aus fünf Punkten primärer Ordnung, die an die bestehenden Punkte Duisburg - Bottrop - Buer - Stimberg - Kemm. Nordhausen angeschlossen war. Die Punkte waren:&lt;br /&gt;
*Wesel&lt;br /&gt;
*Erle&lt;br /&gt;
*Hohemark &lt;br /&gt;
*Seppenrade&lt;br /&gt;
*Bochholt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben enthielt es neun Punkte sekundärer Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die trigonometrischen Festpunkte waren mit einer versenkten Platte und einem zentrisch darüber stehenden Stein aus Basalt vermarkt.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Monument 53 Messpunkt Waldbeerenberg 2016-11-27 Haltern-3102.jpg|thumb|right|Historischer Lagefestpunkt Hohemark (Waldbeerenberg) von 1881]]&lt;br /&gt;
Zumindest der Punkt &amp;quot;Hohemark&amp;quot; ist noch heute erhalten und als [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Haltern_am_See Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Haltern am See] eingetragen. Er ist auch heute noch als trigonometrischer Festpunkt Nr [http://www.afis.nrw.de/AfisTempAusgabe/2016-12-03_20.59.18_770_opendata_294199279_LFP-Kartei.htm 4208000301] in den [http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/geobasis/raumbezug/anwendungen_web/afis/afis_nrw/index.html Festpunktverzeichnissen] eingetragen.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Koordinaten: 51°46'04,4636&amp;quot; Nord, 7°07'07,9026&amp;quot; Ost, Rechtswert: 2577227,38, Hochwert: 5737521,98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Festpunkt Stimberg ist seit der Preussischen Landesaufnahme auch heute noch Festpunkt erster Ordnung im [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Hauptdreiecksnetz Deutschen Hauptdreiecknetz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
*[1] [https://archive.org/stream/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ_djvu.txt Zeitschrift für Vermessungswesen XIX. Band. (1890) S. 365 f.]&lt;br /&gt;
*[2][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme, S. 23 f]&lt;br /&gt;
*[3][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation ... S. 6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münsterland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=M%C3%BCnstersches_Netz&amp;diff=34482</id>
		<title>Münstersches Netz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=M%C3%BCnstersches_Netz&amp;diff=34482"/>
		<updated>2016-12-03T20:37:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Münstersche Verbindungsnetz war ein geodätisches [[https://de.wikipedia.org/wiki/Triangulation_%28Geod%C3%A4sie%29 Triangulationsnetz]] der Jahre 1881-1883. Es war Teil einer Verbindungstriangulation, um die bereits bestehenden Dreiecksnetze des Dortmunder Kohlengebietes und des Rheinischen Dreiecksnetzes zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Notwendigkeit einer Verbindungstriangulation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verbindungs-Triangulation.jpg|thumb|right|Verbindungs-Triangulation Rheinisches Dreiecknetz - Dortmunder Kohlerevier]] &lt;br /&gt;
Die geodätische Vermessung des Dortmunder Kohlenreviers ist in den Jahren 1876 und 1877 seitens der trigonometrischen Abteilung der preussischen Landesaufnahme erstellt worden. Ein Trigonometrischer Festpunkt erster Ordnung lag in der Stadt Münster. Es war speziell für die Bedürfnisse des Oberbergamts Dortmund bearbeitet worden. Es schließft ab die von Gauss ausgeführte Hannoverschen Landesvermessung an, die wiederum nur durch eine Seite der Hannoversch-Sächsischen Kette mit den übrigen Preussischen Triangulationen in Verbindung stand und deshalb nur von eingeschränkter Genauigkeit war. Der Referenzpunkt der Dortmunder Triangulation ist gegeben durch die geographischen Koordinaten, Polhöhe und Länge der Berliner Sternwarte sowie das auf dem Rauenberg bei Berlin gemessene Azimut.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 1]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rheinische Dreiecksnetz dagegen hat seine Lage auf dem Bessel'schen Erdellipsoid von der Bonner Sternwarte. Die Resultate der Triangulation liegen in geographischen Koordinaten bezogen auf die Bonner Sternwarte vor. Aufgrund der unterschiedlichen Maße und Orientierung war für die geplante [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme Preußische Neuaufnahme] die geodätische Zusammenführung der bestehenden Netze nach einer einheitlichen Metrik erforderlich. Zu diesem Zweck wurden drei trigonometrische Verbindungsnetze geschaffen&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 2]&amp;lt;/sup&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*das Düsseldorfer Netz&lt;br /&gt;
*das Münstersche Netz&lt;br /&gt;
*das Arnsberger Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Punkte des Münsterschen Netzes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MuensterschesNetz-Reinhertz.jpg|thumb|right|Das Münstersche Netz]]Das Münstersche Netz bestand aus fünf Punkten primärer Ordnung, die an die bestehenden Punkte Duisburg - Bottrop - Buer - Stimberg - Kemm. Nordhausen angeschlossen war. Die Punkte waren&lt;br /&gt;
*Wesel&lt;br /&gt;
*Erle&lt;br /&gt;
*Hohemark &lt;br /&gt;
*Seppenrade&lt;br /&gt;
*Bochholt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben enthielt es neun Punkte sekundärer Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die trigonometrischen Festpunkte waren mit einer versenkten Platte und einem zentrisch darüber stehenden Stein aus Basalt vermarkt.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Monument 53 Messpunkt Waldbeerenberg 2016-11-27 Haltern-3102.jpg|thumb|right|Historischer Lagefestpunkt Hohemark (Waldbeerenberg) von 1881]]&lt;br /&gt;
Zumindest der Punkt &amp;quot;Hohemark&amp;quot; ist noch heute erhalten und als [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Haltern_am_See Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Haltern am See] eingetragen. Er ist auch heute noch als trigonometrischer Festpunkt Nr [http://www.afis.nrw.de/AfisTempAusgabe/2016-12-03_20.59.18_770_opendata_294199279_LFP-Kartei.htm 4208000301] in den [http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/geobasis/raumbezug/anwendungen_web/afis/afis_nrw/index.html Festpunktverzeichnissen] eingetragen.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Koordinaten: 51°46'04,4636&amp;quot; Nord, 7°07'07,9026&amp;quot; Ost, Rechtswert: 2577227,38, Hochwert: 5737521,98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
*[1] [https://archive.org/stream/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ_djvu.txt Zeitschrift für Vermessungswesen XIX. Band. (1890) S. 365 f.]&lt;br /&gt;
*[2][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme, S. 23 f]&lt;br /&gt;
*[3][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation ... S. 6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münsterland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=M%C3%BCnstersches_Netz&amp;diff=34481</id>
		<title>Münstersches Netz</title>
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		<updated>2016-12-03T20:32:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Münstersche Verbindungsnetz war ein geodätisches Triangulationsnetz der Jahre 1881-1883. Es war Teil einer Verbindungstriangulation, um die bereits bestehenden Dreiecksnetze des Dortmunder Kohlengebietes und des Rheinischen Dreiecksnetzes zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Notwendigkeit einer Verbindungstriangulation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verbindungs-Triangulation.jpg|thumb|right|Verbindungs-Triangulation Rheinisches Dreiecknetz - Dortmunder Kohlerevier]] &lt;br /&gt;
Die geodätische Vermessung des Dortmunder Kohlenreviers ist in den Jahren 1876 und 1877 seitens der trigonometrischen Abteilung der preussischen Landesaufnahme erstellt worden. Ein Trigonometrischer Festpunkt erster Ordnung lag in der Stadt Münster. Es war speziell für die Bedürfnisse des Oberbergamts Dortmund bearbeitet worden. Es schließft ab die von Gauss ausgeführte Hannoverschen Landesvermessung an, die wiederum nur durch eine Seite der Hannoversch-Sächsischen Kette mit den übrigen Preussischen Triangulationen in Verbindung stand und deshalb nur von eingeschränkter Genauigkeit war. Referenzpunkt der Dortmunder Triangulation ist gegeben durch geographische Koordinaten, deren Berechnung die Bessel’schen Erddimensionen, die Polhöhe und Länge der Berliner Sternwarte und das auf dem Rauenberg bei Berlin gemessene Azimut zu Grunde liegen.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 1]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rheinische Dreiecksnetz dagegen hat seine Lage auf dem Bessel'schen Erdellipsoid von der Bonner Sternwarte. Die Resultate der Triangulation liegen in geographischen Koordinaten bezogen auf die Bonner Sternwarte vor. Aufgrund der unterschiedlichen Maße und Orientierung war für die geplante [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme Preußische Neuaufnahme] die geodätische Zusammenführung der bestehenden Netze nach einer einheitlichen Metrik erforderlich. Zu diesem Zweck wurden drei trigonometrische Verbindungsnetze geschaffen&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 2]&amp;lt;/sup&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*das Düsseldorfer Netz&lt;br /&gt;
*das Münstersche Netz&lt;br /&gt;
*das Arnsberger Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Punkte des Münsterschen Netzes ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MuensterschesNetz-Reinhertz.jpg|thumb|right|Das Münstersche Netz]]Das Münstersche Netz bestand aus fünf Punkten primärer Ordnung, die an die bestehenden Punkte Duisburg - Bottrop - Buer - Stimberg - Kemm. Nordhausen angeschlossen war. Die Punkte waren&lt;br /&gt;
*Wesel&lt;br /&gt;
*Erle&lt;br /&gt;
*Hohemark &lt;br /&gt;
*Seppenrade&lt;br /&gt;
*Bochholt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben enthielt es neun Punkte sekundärer Ordnung.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die trigonometrischen Festpunkte waren mit einer versenkten Platte und einem zentrisch darüber stehenden Stein aus Basalt vermarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Monument 53 Messpunkt Waldbeerenberg 2016-11-27 Haltern-3102.jpg|thumb|right|Historischer Lagefestpunkt Hohemark (Waldbeerenberg) von 1881]]&lt;br /&gt;
Zumindest der Punkt &amp;quot;Hohemark&amp;quot; ist noch heute erhalten und als [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Haltern_am_See Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Haltern am See] eingetragen. Er ist auch heute noch als trigonometrischer Festpunkt Nr [http://www.afis.nrw.de/AfisTempAusgabe/2016-12-03_20.59.18_770_opendata_294199279_LFP-Kartei.htm 4208000301] in den [http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/geobasis/raumbezug/anwendungen_web/afis/afis_nrw/index.html Festpunktverzeichnissen] eingetragen.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Koordinaten: 51°46'04,4636&amp;quot; Nord, 7°07'07,9026&amp;quot; Ost, Rechtswert: 2577227,38, Hochwert: 5737521,98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
*[1] [https://archive.org/stream/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ_djvu.txt Zeitschrift für Vermessungswesen XIX. Band. (1890) S. 365 f.]&lt;br /&gt;
*[2][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme, S. 23 f]&lt;br /&gt;
*[3][http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation ... S. 6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münsterland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Datei:Monument_53_Messpunkt_Waldbeerenberg_2016-11-27_Haltern-3102.jpg&amp;diff=34480</id>
		<title>Datei:Monument 53 Messpunkt Waldbeerenberg 2016-11-27 Haltern-3102.jpg</title>
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		<updated>2016-12-03T20:29:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: Haltern am See, Monument 53, Messpunkt Waldbeerenberg, Lagefestpunkt Nr 4208000301. 
Im Hintergrund moderner Festpunkt Nr. 42080003020&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Haltern am See, Monument 53, Messpunkt Waldbeerenberg, Lagefestpunkt Nr 4208000301. &lt;br /&gt;
Im Hintergrund moderner Festpunkt Nr. 42080003020&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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		<updated>2016-12-03T20:24:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: Das Münstersche Verbindungsnetz 1881-1883, Teilnetz der Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers

Aus: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem …&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Münstersche Verbindungsnetz 1881-1883, Teilnetz der Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme : ausgeführt von der Preussischen Katasterverwaltung / Karl Reinhertz 1889&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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		<title>Datei:Verbindungs-Triangulation.jpg</title>
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		<updated>2016-12-03T20:19:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme Stuttgart, 1889&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme Stuttgart, 1889&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Münstersches Netz</title>
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		<updated>2016-12-03T18:43:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: W.Strickling verschob die Seite Münstersches netz nach Münstersches Netz: Orthografie&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Münstersche Verbindungsnetz war ein geodätisches Triangulationsnetz der Jahre 1881-1883. Es war Teil einer Verbindungstriangulation, um die bereits bestehenden Dreiecksnetze des Dortmunder Kohlengebietes und des Rheinischen Dreiecksnetzes zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Notwendigkeit einer Verbindungstriangulation==&lt;br /&gt;
Die geodätische Vermessung des Dortmunder Kohlenreviers ist in den Jahren 1876 und 1877 seitens der trigonometrischen Abteilung der preussischen Landesaufnahme erstellt worden. Ein Trigonometrischer Festpunkt erster Ordnung lag in der Stadt Münster. Es war speziell für die Bedürfnisse des Oberbergamts Dortmund bearbeitet worden. Es schließft ab die von Gauss ausgeführte Hannoverschen Landesvermessung an, die wiederum nur durch eine Seite der Hannoversch-Sächsischen Kette mit den übrigen Preussischen Triangulationen in Verbindung stand und deshalb nur von eingeschränkter Genauigkeit war. Referenzpunkt der Dortmunder Triangulation ist gegeben durch geographische Koordinaten, deren Berechnung die Bessel’schen Erddimensionen, die Polhöhe und Länge der Berliner Sternwarte und das auf dem Rauenberg bei Berlin gemessene Azimut zu Grunde liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rheinische Dreiecksnetz dagegen hat seine Lage auf dem Bessel'schen Erdellipsoid von der Bonner Sternwarte. Die Resultate der Triangulation liegen in geographischen Koordinaten bezogen auf die Bonner Sternwarte vor. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ_djvu.txt Zeitschrift für Vermessungswesen XIX. Band. (1890) S. 365 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;Aufgrund der unterschiedlichen Maße und Orientierung war für die geplante [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme Preußische Neuaufnahme] die geodätische Zusammenführung der bestehenden Netze nach einer einheitlichen Metrik erforderlich. Zu diesem Zweck wurden drei trigonometrische Verbindungsnetze geschaffen:&lt;br /&gt;
*das Düsseldorfer Netz&lt;br /&gt;
*das Münstersche Netz&lt;br /&gt;
*das Arnsberger Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Punkte des Münsterschen Netzes==&lt;br /&gt;
Das Münstersche Netz bestand aus fünf Punkten primärer Ordnung, die an die bestehenden Punkte Duisburg - Bottrop - Buer - Stimberg - Kemm. Nordhausen angeschlossen war. Die Punkte waren&lt;br /&gt;
*Wesel&lt;br /&gt;
*Erle&lt;br /&gt;
*Hohemark &lt;br /&gt;
*Seppenrade&lt;br /&gt;
*Bochholt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben enthielt es neun Punkte sekundärer Ordnung. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme, S. 23 f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die trigonometrischen Festpunkte waren mit einer versenkten Platte und einem zentrisch darüber stehenden Stein aus Basalt vermarkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation ... S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest der Punkt &amp;quot;Hohemark&amp;quot; ist noch heute erhalten und als Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Haltern am See eingetragen. Er ist auch noch als trigonometrischer Festpunkt in den Festpunktverzeichnissen eing&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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		<title>Münstersches netz</title>
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		<updated>2016-12-03T18:43:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: W.Strickling verschob die Seite Münstersches netz nach Münstersches Netz: Orthografie&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Münstersches Netz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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		<title>Münstersches Netz</title>
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		<updated>2016-12-03T18:40:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Münstersche Verbindungsnetz war ein geodätisches Triangulationsnetz der Jahre 1881-1883. Es war Teil einer Verbindungstriangulation, um die bereits bestehenden Dreiecksnetze des Dortmunder Kohlengebietes und des Rheinischen Dreiecksnetzes zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Notwendigkeit einer Verbindungstriangulation==&lt;br /&gt;
Die geodätische Vermessung des Dortmunder Kohlenreviers ist in den Jahren 1876 und 1877 seitens der trigonometrischen Abteilung der preussischen Landesaufnahme erstellt worden. Ein Trigonometrischer Festpunkt erster Ordnung lag in der Stadt Münster. Es war speziell für die Bedürfnisse des Oberbergamts Dortmund bearbeitet worden. Es schließft ab die von Gauss ausgeführte Hannoverschen Landesvermessung an, die wiederum nur durch eine Seite der Hannoversch-Sächsischen Kette mit den übrigen Preussischen Triangulationen in Verbindung stand und deshalb nur von eingeschränkter Genauigkeit war. Referenzpunkt der Dortmunder Triangulation ist gegeben durch geographische Koordinaten, deren Berechnung die Bessel’schen Erddimensionen, die Polhöhe und Länge der Berliner Sternwarte und das auf dem Rauenberg bei Berlin gemessene Azimut zu Grunde liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rheinische Dreiecksnetz dagegen hat seine Lage auf dem Bessel'schen Erdellipsoid von der Bonner Sternwarte. Die Resultate der Triangulation liegen in geographischen Koordinaten bezogen auf die Bonner Sternwarte vor. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ_djvu.txt Zeitschrift für Vermessungswesen XIX. Band. (1890) S. 365 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;Aufgrund der unterschiedlichen Maße und Orientierung war für die geplante [https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Neuaufnahme Preußische Neuaufnahme] die geodätische Zusammenführung der bestehenden Netze nach einer einheitlichen Metrik erforderlich. Zu diesem Zweck wurden drei trigonometrische Verbindungsnetze geschaffen:&lt;br /&gt;
*das Düsseldorfer Netz&lt;br /&gt;
*das Münstersche Netz&lt;br /&gt;
*das Arnsberger Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Punkte des Münsterschen Netzes==&lt;br /&gt;
Das Münstersche Netz bestand aus fünf Punkten primärer Ordnung, die an die bestehenden Punkte Duisburg - Bottrop - Buer - Stimberg - Kemm. Nordhausen angeschlossen war. Die Punkte waren&lt;br /&gt;
*Wesel&lt;br /&gt;
*Erle&lt;br /&gt;
*Hohemark &lt;br /&gt;
*Seppenrade&lt;br /&gt;
*Bochholt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben enthielt es neun Punkte sekundärer Ordnung. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation zwischen dem Rheinischen Dreiecksnetze der Europäischen Gradmessung und der Triangulation des Dortmunder Kohlenreviers der Landesaufnahme, S. 23 f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die trigonometrischen Festpunkte waren mit einer versenkten Platte und einem zentrisch darüber stehenden Stein aus Basalt vermarkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/3990835 Reinhertz, Karl: Die Verbindungs-Triangulation ... S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest der Punkt &amp;quot;Hohemark&amp;quot; ist noch heute erhalten und als Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Haltern am See eingetragen. Er ist auch noch als trigonometrischer Festpunkt in den Festpunktverzeichnissen eing&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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		<title>Münstersches Netz</title>
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		<updated>2016-12-03T18:31:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;W.Strickling: Erster Entwurf&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Münstersche Verbindungsnetz war ein geodätisches Triangulationsnetz der Jahre 1881-1883. Es war Teil einer Verbindungstriangulation, um die bereits bestehenden Dreiecksnetze des Dortmunder Kohlengebietes und des Rheinischen Dreiecksnetzes zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Notwendigkeit einer Verbindungstriangulation==&lt;br /&gt;
Diegeodätische Vermessung des Dortmunder Kohlenreviers ist in den Jahren 1876 und &lt;br /&gt;
1877 seitens der trigonometrischen Abteilung der preussischen Landesaufnahme erstellt worden. Ein Trigonometrischer Festpunkt erster Ordnung lag in der Stadt Münster. Es war speziell für die Bedürfnisse des Oberbergamts Dortmund bearbeitet worden. Es schließft ab die von Gauss ausgeführte Hannoverschen Landesvermessung an, die wiederum nur durch eine Seite der Hannoversch-Sächsischen Kette mit den übrigen Preussischen Triangulationen in Verbindung stand und deshalb nur von eingeschränkter Genauigkeit war. Referenzpunkt der Dortmunder Triangulation ist gegeben durch geographische Koordinaten, deren Berechnung die Bessel’schen Erddimensionen, die Polhöhe und Länge der Berliner Sternwarte und das auf dem Rauenberg bei Berlin gemessene Azimut zu Grunde liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rheinische Dreiecksnetz dagegen hat seine Lage auf dem Bessel'schen Erdellipsoid von der Bonner Sternwarte. Die Resultate der Triangulation liegen in geographischen Koordinaten bezogen auf die Bonner Sternwarte vor. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ/bub_gb_8J1IAAAAMAAJ_djvu.txt Zeitschrift für Vermessungswesen XIX. Band. (1890) S. 365 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;Aufgrund der unterschiedlichen Maße und Orientierung war für die geplante Preußische Neuaufnahme die geodätsche Zusammenführung der bestehenden Netze anch einer einheitlichen Metrik erforderlich. Zus deisem Zweck wurden drei trigonometrische Verbindungsnetze geschaffen:&lt;br /&gt;
*das Düsseldorfer Netz&lt;br /&gt;
*das Münstersche Netz&lt;br /&gt;
*das Arnsberger Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Punkte des Münsterschen Netzes==&lt;br /&gt;
Das Münstersche netz bestand aus fünf Punkten primärer Ordnung, die an die bestehenden Punkte Duisburg - Bottrop - Buer - Stimberg - Kemm. Nordhausen angeschlossen war. Die Punkte waren&lt;br /&gt;
*Wesel&lt;br /&gt;
*Erle&lt;br /&gt;
*Hohemark (heutiger Waldbeerenberg)&lt;br /&gt;
*Seppenrade&lt;br /&gt;
*Bochholt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>W.Strickling</name></author>
		
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