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	<title>MünsterWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Benutzer:Wilkinus</title>
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		<updated>2025-03-09T10:55:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: /* Persönliche Meinung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__notoc__&lt;br /&gt;
== Wilkinus ... ==&lt;br /&gt;
* sei die Synopse seiner persönlichen Abstammung und Interessen,&lt;br /&gt;
* war, ''jeder zu seiner Zeit''''':''' Domherr, Gutsherr, König der Wilkinen, Bildgießer und Bürger - &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#CD950C&amp;quot;&amp;gt;''nur soviel zum Thema „Wiedergeburt“''&amp;lt;/span&amp;gt;,&lt;br /&gt;
* „''hext''“ nicht nur [[Hauptseite |hier]] mit, sondern regelmäßig in vielen möglichen, anderen Wikis. Er sieht sich selbst dabei aber eher als &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#EE30A7&amp;quot;&amp;gt;''Zauberlehrling''&amp;lt;/span&amp;gt;, weniger als &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#8B0000&amp;quot;&amp;gt;''Hexenmeister''&amp;lt;/span&amp;gt;,&lt;br /&gt;
* ist davon überzeugt, dass Wikis nur (über)leben können, wenn alle Benutzer nach dem gleichen Prinzip handeln: „&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#00008B&amp;quot;&amp;gt;'''''Geben''' wollen &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; '''Nehmen''' können''&amp;lt;/span&amp;gt;“, &lt;br /&gt;
* ist immer auf der Suche nach neuen oder weiteren Angaben zu Denkmälern oder anderen interessanten Sachgebieten - und immer mit dem Hintergedanken: „Bildung schadet nicht ...“, &lt;br /&gt;
* betreibt seit ~ 40 Jahren kunst- und kulturhistorische Forschungen und Studien zu (''längst nicht mehr nur preußischen'') Personen- und Kriegerdenkmälern, &lt;br /&gt;
* betreibt ein eigenes, &amp;lt;u&amp;gt;''nicht offenes''&amp;lt;/u&amp;gt; „DenkmalWiki“, in dem er seine Forschungsergebnisse „veröffentlicht“. &amp;lt;br&amp;gt;''Mögen sich spätere Generationen darüber verständigen, ob (und wann) „DenkmalWiki“ frei zugänglich werde...''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dahinter steckt ... ==&lt;br /&gt;
'''Peter Wittgens''' aus Neuss am schönen Niederrhein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Meinung ==&lt;br /&gt;
Die gelegentliche Beschäftigung mit Denkmälern, Künstlern, Monarchen und Truppen der „Alten Armee“ erweitert bestimmt das Allgemeinwissen und den Horizont, denn ein umfassendes Allgemeinwissen schändet nicht!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Grabdenkmal_von_Horn&amp;diff=54263</id>
		<title>Grabdenkmal von Horn</title>
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		<updated>2024-04-07T20:05:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: Schon mal probiert einen Text „sauber“ zu drucken, wenn der Link in den Text integriert wurde? Mal ganz abgesehen davon, dass die Gänsefüßchen Nonsens sind.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Münster''' / Nordrhein-Westfalen &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Zugehörigkeit, aktuell: Bundesrepublik Deutschland &amp;gt; Bundesland Nordrhein-Westfalen &amp;gt; Regierungsbezirk Münster &amp;gt; Münster&lt;br /&gt;
; historisch (1914): [[Preußen |Königreich Preußen]], Provinz Westfalen &amp;gt; Regierungsbezirk Münster &amp;gt; Stadtkreis Münster &amp;gt; Münster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Art des Denkmals ==&lt;br /&gt;
'''Grabdenkmal des Generalleutnants Heinrich Wilhelm von Horn&lt;br /&gt;
* gusseiserner Rauch'scher Löwe auf dem Sockel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inschriften ===&lt;br /&gt;
;Inschrifttafeln am Sockel: &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=center | WILHELM VON HORN, &amp;lt;br&amp;gt;KÖNIGLICH PREUSSISCHER GENERAL-LIEUTENANT &amp;lt;br&amp;gt; UND &amp;lt;br&amp;gt; KOMMANDIERENDER GENERAL DES VII. ARMEE-COPRS &amp;lt;br&amp;gt;ZWEITER CHEF DES VIII. INFANTERIE-REGIMENTS &amp;lt;br&amp;gt;GENANNT LEIB&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;INFANTERIE&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;REGIMENT &amp;lt;br&amp;gt;RITTER DES SCHWARZEN ADLER-ORDENS &amp;lt;br&amp;gt;GEBOREN DEN XXXI. OCTOBER MDCCLXII, &amp;lt;br&amp;gt;GESTORBEN DEN XXXI. OCTOBER MDCCCXXIX.&lt;br /&gt;
| align=center | DAS &amp;lt;br&amp;gt;KOENIGLICHE PREUSSISCHE VII. ARMEE KORPS &amp;lt;BR&amp;gt; SEINEM VEREWIGTEN FUEHRER &amp;lt;BR&amp;gt;UND VORBILDE &amp;lt;BR&amp;gt;DER TREUE UND TAPFERKEIT&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
auf dem aufgelassenen Friedhof an der Wilhelmstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbleib ===&lt;br /&gt;
Das Denkmal ist erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwurf und Ausführung des Denkmals ==&lt;br /&gt;
=== Entwurf ===&lt;br /&gt;
''nach Bildhauer Christian Daniel Rauch''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ausführende Werkstätten / Material ===&lt;br /&gt;
;- Sockel: » Sandstein&lt;br /&gt;
;- Inschrifttafeln, Löwe: Königlich Preußische Eisengießerei, Gleiwitz &amp;lt;br&amp;gt;» Eisenguss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang des Denkmals ==&lt;br /&gt;
=== Projekt ===&lt;br /&gt;
* Stifter: Königreich Preußen&lt;br /&gt;
* Kosten: -?-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Errichtung des Denkmals ===&lt;br /&gt;
'''enthüllt __.__.1832'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabellarische Darstellung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur- und Quellenangaben / Weblinks ==&lt;br /&gt;
# Martin Bach: Studien zur Geschichte des deutschen Kriegerdenkmals in Westfalen und Lippe, Frankfurt am Main 1985, S. 162&lt;br /&gt;
# Zentral-Register der Preußischen Personen- und Krieger-Denkmäler - Z 3.000 (letzter Stand: 06.10.1998)&lt;br /&gt;
# [https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Wilhelm_von_Horn Wikipedia – Heinrich_Wilhelm_von_Horn] (abgerufen 07.04.2024)&lt;br /&gt;
# Besichtigung des Denkmals (Peter Wittgens: 11.04.2015)&lt;br /&gt;
# [https://de.wikipedia.org/wiki/Provinz_Westfalen Wikipedia – Provinz Westfalen] (abgerufen 07.04.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Benutzer:Wilkinus&amp;diff=50113</id>
		<title>Benutzer:Wilkinus</title>
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		<updated>2023-08-15T14:37:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: Umbau ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__notoc__&lt;br /&gt;
== Wilkinus ... ==&lt;br /&gt;
* sei die Synopse seiner persönlichen Abstammung und Interessen,&lt;br /&gt;
* war, ''jeder zu seiner Zeit''''':''' Domherr, Gutsherr, König der Wilkinen, Bildgießer und Bürger - &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#CD950C&amp;quot;&amp;gt;''nur soviel zum Thema „Wiedergeburt“''&amp;lt;/span&amp;gt;,&lt;br /&gt;
* „''hext''“ nicht nur [[Hauptseite |hier]] mit, sondern regelmäßig in vielen möglichen, anderen Wikis. Er sieht sich selbst dabei aber eher als &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#EE30A7&amp;quot;&amp;gt;''Zauberlehrling''&amp;lt;/span&amp;gt;, weniger als &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#8B0000&amp;quot;&amp;gt;''Hexenmeister''&amp;lt;/span&amp;gt;,&lt;br /&gt;
* ist davon überzeugt, dass Wikis nur (über)leben können, wenn alle Benutzer nach dem gleichen Prinzip handeln: „&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#00008B&amp;quot;&amp;gt;'''''Geben''' wollen &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; '''Nehmen''' können''&amp;lt;/span&amp;gt;“, &lt;br /&gt;
* ist immer auf der Suche nach neuen oder weiteren Angaben zu Denkmälern oder anderen interessanten Sachgebieten - und immer mit dem Hintergedanken: „Bildung schadet nicht ...“, &lt;br /&gt;
* betreibt seit ~ 40 Jahren kunst- und kulturhistorische Forschungen und Studien zu (''längst nicht mehr nur preußischen'') Personen- und Kriegerdenkmälern, &lt;br /&gt;
* betreibt ein eigenes, &amp;lt;u&amp;gt;''nicht offenes''&amp;lt;/u&amp;gt; „DenkmalWiki“, in dem er seine Forschungsergebnisse „veröffentlicht“. &amp;lt;br&amp;gt;''Mögen sich spätere Generationen darüber verständigen, ob (und wann) „DenkmalWiki“ frei zugänglich werde...''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dahinter steckt ... ==&lt;br /&gt;
'''Peter Wittgens''' aus Neuss am schönen Niederrhein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliche Meinung ==&lt;br /&gt;
Die gelegentliche Beschäftigung mit Denkmälern, Künstlern, Monarchen und Truppen der „Alten Armee“ erweitert bestimmt das Allgemeinwissen und den Horizont, den ein umfassendes Allgemeinwissen schändet nicht!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Diskussion:Friedensdenkmal&amp;diff=50063</id>
		<title>Diskussion:Friedensdenkmal</title>
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		<updated>2023-07-18T13:29:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: Was geschah in den sieben Jahren zwischen Projektbeginn und Enthüllung?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Viele Fragezeichen in der zeitlichen Abfolge zwischen Initiierung und Errichtung des Friedensdenkmals ==&lt;br /&gt;
Zwischen der Initiierung und der Enthüllung des Friedensdenkmals klafft eine Lücke von sieben Jahren! – Was ist in dieser Zeit passiert, und wie ist das Denkmal entstanden? &lt;br /&gt;
* Ganz bestimmt wurde ein Denkmalkomitee gebildet, das alle Maßnahmen koordinieren sollte. – Welche Herren bildeten das Komitee und wer war der Vorsitzende?&lt;br /&gt;
* Gab es großzügige Einzelspender für das Friedensdenkmal – oder wurden die Bürger von Münster und Umgebung, vielleicht auch der Provinz Westfalen, vielleicht sogar des Deutschen Reiches zu Spenden aufgerufen? &lt;br /&gt;
* Wie wurden diese Spenden gesammelt: &amp;lt;br&amp;gt;Zogen womöglich die Vorstände und (freiwillige?) Mitglieder der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine in ihren Herkunftsorten mit Sammelbüchsen von Haustür zu Haustür? &lt;br /&gt;
* Welche Sammlungsergebnisse wurden öffentlich gemacht?&lt;br /&gt;
* Wie wurde der Bildhauer [[Wilhelm Bolte]] gefunden? Gab es die Ausschreibung eines Wettbewerbs zur Erlangung eines ''ausführbaren'' Entwurfes – oder hatte sich der Künstler selbst gemeldet und sich mit der Präsentation einer ''Modellskizze'' empfohlen?&lt;br /&gt;
* Zu einem Wettbewerb wurden Bildhauer und Architekten regelmäßig durch Veröffentlichungen in einschlägigen Zeitschriften und Zeitungen eingeladen. Oder es wurden in einem eingeschränkten Wettbewerb vorher bestimmte Künstler zu einem Angebot aufgefordert. – Gab es eine derartige „Konkurrenz“?&lt;br /&gt;
* Über einen Wettbewerb entschied anschließend eine Jury. – Wer waren die Mitglieder und an welche Künstler wurden der 1., 2. und 3. Preis vergeben? &amp;lt;br&amp;gt;Mit den Rängen waren Geldpreise verbunden – und regelmäßig bekam der Sieger den Ausführungsvertrag. &lt;br /&gt;
* Nur in ganz seltenen Fällen kümmerte sich der Bildhauer um alles selbst. Bei einem Bauvorhaben ist heutzutage der Statiker ein wichtiger Mann ''(pers. Anm: Gendern mag ich nicht!)''. Früher waren dafür Architekten zuständig, deren Namen aber bei den meisten Denkmälern nicht überliefert sind. &lt;br /&gt;
* Welche Steinwerke lieferten den Stufenunterbau und den Sockel, welche Bildgießerei die Bronzefiguren ''(Die Gladenbecks waren es nicht!)''&lt;br /&gt;
* Welche Ehrengäste waren zur Enthüllung eingeladen?&lt;br /&gt;
* Wie wurde die Enthüllung des Denkmals von der Bevölkerung angenommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste der Fragen ließe sich beliebig fortsetzen. Aber für heute soll es reichen. --[[Benutzer:Wilkinus|Wilkinus]] ([[Benutzer Diskussion:Wilkinus|Diskussion]]) 15:29, 18. Jul. 2023 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Wilhelm_Bolte&amp;diff=50062</id>
		<title>Wilhelm Bolte</title>
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		<updated>2023-07-18T12:28:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: /* Werke */ Das Friedensdenkmal wurde 1898 initiiert. Vermutlich nach einem Künstlerwettbewerb begann Bolte um 1902 mit der Ausführung des Denkmals.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:FriedensdenkmalBolte.jpg|thumb|150px|Friedensgöttin, 1905-1942 auf der Aegidiischanze&amp;lt;br /&amp;gt;Bild: Presseamt Münster]]&lt;br /&gt;
'''Wilhelm Bolte''' (* [[25. Mai]] [[1859]] in Münster; † [[25. Juli]] [[1941]] ebenda) war ein {{Wpl|Bildhauer}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Bolte studierte von 1881 bis 1886 Kunst in Berlin, unter anderem bei Professor {{Wpl|Heinrich Pohlmann}}. Er war Schüler der Münsteraner Bildhauer [[August Schmiemann]] und [[Heinrich Fleige]]. Bolte eröffnete [[1886]] sein Atelier in Münster, er war hauptsächlich im heimischen Raum mit sakralen Werken tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
;Bekannteste Werke in Münster: &lt;br /&gt;
* ''um 1905: das [[Friedensdenkmal |Friedensdenkmal zur Erinnerung an den Westfälischen Frieden 1648]]: &amp;lt;br&amp;gt;Zum 250jährigen Jubiläum wurde das Denkmal 1898 initiiert und in diesem Jahr auch beschlossen. Am [[1. Juli]] [[1905]] auf der Aegidiischanze [[am Kanonengraben]] feierlich enthüllt, wurden die Figuren der Friedensgöttin und des Reitersoldaten [[1942]] im Rahmen der ''Metallspende des Deutschen Volkes'' demontiert und zur Einschmelzung abgegeben. &amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 1; 2]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1905: Denkmal für den Priester und Ornithologen [[Bernard Altum]] in der Nähe des [[Buddenturm]]s, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.&lt;br /&gt;
*Skulpturen am Portal des neugotischen Turms der [[St.-Lamberti-Kirche]] in Münster.&lt;br /&gt;
*Altarbild vom Sterben des hl. Joseph in der Herz-Jesu-Kirche.&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 3]&amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Bild 64x.jpg|thumb|144px||St.-Antonius-Denkmal in Herten (Foto: Frank Vincentz [GFDL, CC BY-SA 3.0, vom Wikimedia Commons)]]&lt;br /&gt;
*1905–1907 Darstellungen zum Fest der Eucharistie im Chorraum der Kirche [[St. Joseph]]&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 4]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
*um 1913–1915: Marienfigur im Giebelfeld des [[Collegium Borromäum]] am Domplatz&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 5]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Weitere Werke, Auswahl:&lt;br /&gt;
*1883, noch während seiner Ausbildung: Marienkrönung des Eingangstorbogens der {{Wpl|Liebfrauenkirche (Dortmund)|Liebfrauenkirche}} in Dortmund &lt;br /&gt;
*1885/1890: 15 aus Eichenholz geschnitzte Figuren der Krippe der Kirchengemeinde St. Anna in {{Wpl|Twistringen}}&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 6]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1899/1900: Hauptportal der Kirche St. Aposteln in Dortmund&lt;br /&gt;
*1903: {{Wpl|Skulpturenpfad Herten#St. Antonius|St.-Antonius-Denkmal}}, Herten&lt;br /&gt;
*1906: Kriegerdenkmal, Marktplatz Warendorf&lt;br /&gt;
*1934: Skulptur Ecce Homo, Pfarrkirche St. Agatha, Mettingen&amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 7]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink und Quelle ==&lt;br /&gt;
*Brigitte Spieker, Dokumentationsstelle für Dortmunder Kirchengeschichte, wiedergegeben in: MK – kreiszeitung.de: [https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/twistringen-ort47316/twistringer-sternsinger-ziehen-wochenende-haus-haus-6018970.html ''250 Twistringer Sternsinger ziehen am Wochenende von Haus zu Haus''] 8. Januar 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ursula Uber: ''Freiplastiken in Münster''. Münster : Fahle 1977, S. 63&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
*[1] Presse- und Informationsamt: [https://www.muenster.de/stadt/presseservice/pressemeldungen/web/frontend/output/stadtmuseum_inc/design/standard/page/3/show/987098 ''Die Friedensstadt Münster und ihr ungeliebter Frieden''], 26. April 2018&lt;br /&gt;
*[2] Klaus Baumeister: [https://www.wn.de/Muenster/3418649-Erinnerung-an-historische-Friedensgoettin-SPD-plaediert-fuer-neues-Friedensdenkmal ''Erinnerung an historische Friedensgöttin. SPD plädiert für neues Friedensdenkmal''] Westfälische Nachrichten, 2. August 2018&lt;br /&gt;
*[3] Katholische Kirchengemeinde St. Mauritz: [https://www.sankt-mauritz.com/kirchen/herz-jesu-kirche ''Herz-Jesu-Kirche'']&lt;br /&gt;
*[4] www.dehio.org: [http://www.dehio.org/rundgang/westfalen/westfalen_stjoseph.html ''Rundgang. Kath. Pfarrkirche St. Joseph'']&lt;br /&gt;
*[5] Sylvaine Hänsel, Stefan Rethfeld: [https://www.reimer-mann-verlag.de/pdfs/101488_1.pdf ''Architekturführer Münster''], Dietrich Reimer Verlag, Berlin, Seite 63&lt;br /&gt;
*[6] [http://www.krippenverein-osnabrueck.de/Krippen.html krippenverein-osnabrueck.de]&lt;br /&gt;
*[7] Gabriele Böhm, Claudia Keller: [https://docplayer.org/63018224-Kirchen-entdecken-im-tecklenburger-land-katholische-pfarrkirche-st-agatha-mettingen.html Kirchwege Kirchräume. ''Katholische Pfarrkirche St. Agatha Mettingen''] online: docplayer . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aus Wikipedia|Wilhelm_Bolte_(Bildhauer)|Wilhelm Bolte (Bildhauer)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Bolte, Wilhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer|Bolte, Wilhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Münster|Bolte, Wilhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben in Münster|Bolte, Wilhelm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Diskussion:August_Schmiemann&amp;diff=47474</id>
		<title>Diskussion:August Schmiemann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Diskussion:August_Schmiemann&amp;diff=47474"/>
		<updated>2022-06-27T22:41:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: Neuer Abschnitt /* „Sonstige Werke“ */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Was sollen diese vagen Sätze? ==&lt;br /&gt;
„In Leipzig führte August Schmiemann den Entwurf eines Kollegen für ein Schiller-Denkmal in weißem Marmor aus. Dabei handelt es sich aber um den ältesten Sohn, der auch als Bildhauer arbeitete und sich in Leipzig niederließ.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schillerdenkmal_Leipzig.jpg Schiller-Denkmal] in Leipzig war ein Werk des Bildhauers [https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Hartmann_%28Bildhauer%29 Johannes Hartmann]. Aber wer war Johannes Hartmann (1869-1952), der Schöpfer des Schiller-Denkmals – war es der „Kollege“ oder dessen ältester Sohn? &amp;lt;br&amp;gt;Schmiemann wird weder bei Wikipedia, noch unter ''Hartmann, Johannes'' im Künstlerlexikon Thieme-Becker (Band 16, S. 81) erwähnt. Eine Referenzangabe, woher die Information stammt, wäre wirklich hilfreich. --[[Benutzer:Wilkinus|Wilkinus]] ([[Benutzer Diskussion:Wilkinus|Diskussion]]) 14:02, 3. Okt. 2015 (CEST)&lt;br /&gt;
: Ja in der Tat wäre eine Quelle hilfreich. Aber wahrscheinlich kann da nur [[Benutzer:Jwg]] Auskunft geben, er ist wohl der Autor des Artikels.--[[Benutzer:Norbert Bangert|Norbert Bangert]] ([[Benutzer Diskussion:Norbert Bangert|Diskussion]]) 17:05, 5. Okt. 2015 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Sonstige Werke“ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„... Schließlich stammt auch ein Kreuzweg in Sögel (Emsland) neben vielen anderen sakralen Kunstwerken von seiner Hand. Außerdem stammen von ihm Modelle für eine Kuhhirtin, einen alten Seidenweber, einen Hacketäuer, eine „Appeltiewe“ - alle mit dem gleichen Humor und Sinn für volkstümliche Gestalten geschaffen. ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal ganz abgesehen von den mit schöner Regelmäßigkeit falsch gesetzten Gänsefüßchen ... &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;»Was ist ein „Hacketäuer«? &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;[https://de.wikipedia.org/wiki/Infanterie-Regiment_%E2%80%9EFreiherr_von_Sparr%E2%80%9C_(3._Westf%C3%A4lisches)_Nr._16&amp;amp;nbsp; Hier steht eine Erklärung!] --[[Benutzer:Wilkinus|Wilkinus]] ([[Benutzer Diskussion:Wilkinus|Diskussion]]) 00:41, 28. Jun. 2022 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=August_Schmiemann&amp;diff=47473</id>
		<title>August Schmiemann</title>
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		<updated>2022-06-27T22:28:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: /* Der Sense(n)mann in Köln */ Gänsefüßchen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Der Sensemann2.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Der Sensemann, Skulptur von August Schmiemann auf dem Melaten-Friedhof in Köln]] &lt;br /&gt;
'''August Schmiemann'''  (* [[17. Februar]] [[1846]] in Münster; † [[5. August]] [[1927]] in Münster) war ein Münsteraner Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schmiemann entstammt einer alteingesessenen „Paohlbürger“-Familie. Pate war sein Onkel, der Theologie-Professor [[August Bisping]]. Seine Eltern schickten ihn aufs Gymnasium, weil sie und der Taufpate ihn als Geistlichen wünschten. August setzte sich nach dem Schulabschluss gegen alle Widerstände durch und absolvierte eine Lehre beim Bildhauer Wörmann. Der Nachbar, ein Ofensetzer, hatte als erster sein Talent erkannt: „''Schmiemanns Vater, ick sägge di, de Junge hät Schanie''“. Die Wanderjahre führten August nach Hannover und Amsterdam, wo er die Kunstschule Felix Meritis besuchte, und schließlich zur Weiterbildung nach Berlin. Danach zog er in den Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871. Nach seiner Rückkehr heiratete er seine Jugendliebe Elisabeth Meschewsky; mit ihr hatte er zehn Kinder, davon wurden drei Söhne Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Schmiemann schuf zahlreiche sakrale und profane Werke. Religiöse Kunstwerke stehen in 150 Kirchen - Altäre, Heiligenfiguren und Grabmale. Monumente für den Reichskanzler von Bismarck und Friedrich Schiller entstanden in rascher Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kiepenkerl ===&lt;br /&gt;
[[bild:Kiepenkerl1 mittel.jpg|thumb|right|Foto: Presseamt Stadt Münster / Angelika Klauser.]] &lt;br /&gt;
Im Oktober 1895 schloss der [[Verschönerungsverein Münster]] mit dem Bildhauer einen Vertrag über die Schaffung eines [[Kiepenkerl]]-Denkmals. Die Statue sollte 1,75 m groß sein und auf einem Sockel aus Sandstein stehen. Als Vergütung wurde ein Betrag von 2.960 Mark vereinbart. Die Statue wurde am [[16. Oktober]] [[1896]] unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Sie wurde allgemein geschätzt. Dazu trug bei, dass Schmiemann einen klugen Mann dargestellt hatte, der um keine Worte verlegen war, um seine Kunden zu bedienen. Hinzu kam ein bodenständiger Humor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal überstand die Bombenangriffe auf Münster im Oktober 1943: »Während rundherum die Altstadt brannte, blieb die Statue ohne Beschädigung stehen. Daraufhin ließen die Nationalsozialisten ein Plakat mit seinem Foto drucken und der Aufschrift: „''Wi staoht fast - trotzdem und dennoch!''“ Diesem Umstand ist es zuzuschreiben, daß die US-amerikanischen Besatzer bei ihrem Einmarsch in Münster einen Zusammenhang zwischen Nationalsozialisten und Kiepenkerl herstellten und das Denkmal mit einem Panzer umlegten.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Münster noch in Trümmern lag, schrieb die [[Niederdeutsche Bühne]] einen Wettbewerb für die neu zu errichtende Kiepenkerl-Statue aus. Die zwölf eingesandten Entwürfe sagten der Jury unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. [[Karl Zuhorn]] jedoch nicht zu. Als dann der Bildhauer [[Albert Mazzotti (junior)|Albert Mazzotti jr.]] in einem Brief die Stadtverwaltung anflehte, ihm angesichts seiner desolaten wirtschaftlichen Lage eine Arbeitsmöglichkeit zu verschaffen, beauftragte man ihn und seinen Kollegen [[Heinrich Ostlinning]], eine dem ursprünglichen Denkmal ähnliche Statue zu erstellen. Dieser Auftrag wurde zur allgemeinen Zufriedenheit erfüllt. So konnte dieses Denkmal in Beisein von Bundespräsident [[Theodor Heuss]] anläßlich des 20. Deutschen Bauerntages in Münster enthüllt werden. Mazzotti jr. bezeichnete diesen Auftrag als seine wichtigste Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmal Christoph Bernhard von Galen ===&lt;br /&gt;
Der Pfarrer von Telgte, Anton Hovestadt, regte 1896 an, zum 250. Jahrestag der Errichtung der Wallfahrtskapelle Telgte im Jahre 1904 ihrem Erbauer, Sr. Excellenz Fürstbischof [[Christoph Bernhard von Galen]], ein Denkmal zu setzen. Das zu diesem Zweck gebildete Komitee erließ einen Spendenaufruf und suchte Sponsoren. Schmiemann wurde damit beauftragt, einen Entwurf für dieses Denkmal zu liefern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Galen war in Münster wegen seiner Streitbarkeit und zahlreichen Fehden unbeliebt und wurde hier nur „Bombenbernd“ genannt; u.a. hatte er die Stadt acht Monate lang belagert. Da er ein großer Förderer der Marienwallfahrt nach Telgte, war, zeigt ihn ein Relief im Sockel des Denkmals am Münstertor in Telgte als Betender vor der Marien-Pietà. Zwar konnte die [[Plastik]] im Ersten Weltkrieg vor der sog. „Metallspende“ für die Rüstungsindustrie bewahrt werden, aber im Zweiten Weltkrieg blieb sie davon nicht verschont. Nach dem Krieg wurde das Standbild neu gegossen und an gleicher Stelle errichtet. Seit 1996 steht es auf der Denkmalliste der Stadt Telgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmäler für Politiker ===&lt;br /&gt;
Der Ruf des Bildhauers führte dazu, dass ihm zahlreiche Aufträge zuteil wurden. Nach seinem Entwurf wurde das Bismarck-Standbild in Herne-Eickel in Bronze gegossen. Aus seiner Hand entstand für den Reichskanzler Otto von Bismarck ein Bismarck-Denkmal in Bad Bentheim, das am 16.06.1901 feierlich enthüllt wurde. Das Denkmal ist erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Populäre Typen: Landois und Kuhhirte ===&lt;br /&gt;
[[bild:Landois-im-zoo.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Hermann Landois als Skulptur von August Schmiemann]] &lt;br /&gt;
Anlässlich der „Silberhochzeits-Feier&amp;quot; des [[Allwetterzoo|Zoologischen Gartens Münster]] im Jahre 1900 beauftragten Freunde von Prof. [[Hermann Landois]] den Künstler, eine [[Skulptur]] von ihm anzufertigen. Landois hatte den Zoo im Jahre 1875 gegründet und sollte nicht vergessen werden. Anfangs stand das Denkmal vor der [[Tuckesburg]] am Zoo, wo Landois mit seiner Nichte Pollak und dem [[Lehmann (Affe)|Affen „Lehmann“]] wohnte. Später wurde es – wie der Zoo – zum [[Aasee]] umgesiedelt, wo es heute die Gäste im Eingangsbereich begrüßt. Im Kopf des Denkmals befindet sich ein Nistkasten für Stare. Landois meinte dazu: ''„Ick hew mien ganz Liäwen lang eenen Vuogel innen Kopp hat! Nu sallt de Vüögel sick up mien Denkmaol setten.“'' [Anm. 1]. Barbara Klössel bezeichnet das Denkmal als ''„Grenzposition der damaligen Kunstübung“'' [Anm. 1], weil es in akribischer Genauigkeit die Gestalt von Landois mit all ihren spezifischen Merkmalen – in der Haltung, der Gestik und Mimik, sowie den Attributen – in Kupfer getrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Bochum wollte mit einem Denkmal an die Vergangenheit als Ackerbürger-Städtchen erinnern. Der Bildhauer wurde beauftragt, den städtischen Kuhhirten, die bis 1870 tätig waren, ein Denkmal zu errichten. Das von Schmiemann geschaffene Werk stellt einen Kuhhirten mit seinem Hund dar, in der Hand ein Horn, mit dem er das Vieh der Bochumer Bürger auf die [[Vöde]] trieb, die damals ein städtisches Weideland war. Ein Teil der Vöde ist heutzutage der Stadtpark von Bochum. Das Denkmal ist am [[30. Mai]] [[1908]] auf dem Alten Markt in Bochum der Öffentlichkeit übergeben worden. Im Zweiten Weltkrieg wurde es für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen und im Jahre 1962 vom Bochumer [[Kruse (Bildhauer)|Bildhauer Kruse]] in einer Neufassung wieder errichtet. Sein Standort wurde aufgrund der städtebaulichen Umgestaltung nach 1945 um einige Meter versetzt. &amp;lt;br&amp;gt;In Bochum wird das Denkmal im Allgemeinen mit dem letzten „Kuhhirte Fritz Kortebusch“ in Verbindung gebracht. Dieser [[Henrich Kortebusch]] starb zwar vier Jahre vor Ende des Viehtriebes, ist aber als langjähriger Viehhirte belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiller-Denkmal in Leipzig ===&lt;br /&gt;
In Leipzig führte August Schmiemann den Entwurf eines Kollegen für ein Schiller-Denkmal in weißem Marmor aus. Dabei handelt es sich aber um den ältesten Sohn, der auch als Bildhauer arbeitete und sich in Leipzig niederließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sense(n)mann in Köln ===&lt;br /&gt;
Auf dem Melaten-Friedhof in Köln steht ein Grabmal für den Kaufmann Johann Müllemeister in Form eines „Sensenmanns“ mit Sanduhr und Sense.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Werke ===&lt;br /&gt;
Schließlich stammt auch ein Kreuzweg in Sögel (Emsland) neben vielen anderen sakralen Kunstwerken von seiner Hand. Außerdem stammen von ihm Modelle für eine Kuhhirtin, einen alten Seidenweber, einen Hacketäuer, eine &amp;quot;Appeltiewe&amp;quot; - alle mit dem gleichen Humor und Sinn für volkstümliche Gestalten geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schmiemann als Lehrer ==&lt;br /&gt;
Der Künstler war auch als Lehrer aktiv. Der emsländische Bildhauer Bernhard Heller (1878-1937), genannt Hellerbernd, absolvierte zwischen 1895 und 1900 bei Professor Schmiemann eine gründliche Ausbildung in allen Bildhauerarbeiten. Auch der Bildhauer Wilhelm Haverkamp (1864-1929) aus Senden, ein Vertreter der Stilepoche des Historismus, fand seine erste künstlerische Ausbildung schon als 13-jähriger Junge bei Schmiemann und [[Heinrich Fleige]]. Von 1877 bis 1881 absolvierte er eine Bildhauerlehre und wurde Gehilfe von Schmiemann. Er bat diesen um Unterstützung zum Erlangen eines Stipendiums, damit er die Berliner Kunstakademie besuchen konnte. Dies gelang ihm mit einer Gruppe &amp;quot;Rotkäppchen&amp;quot;, wofür er 1883 einen 1. Preis erhielt und von der Stadt Münster ein Stipendium in Höhe von 400 Mark. Schließlich wirkte er zusammen mit anderen Münsteraner Bildhauern am Westportal der St.-Lamberti-Kirche mit, wo eine ganze Reihe von Skulpturen vereinigt sind, von denen zwei eine frappierende Ähnlichkeit mit Goethe und Schiller aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausblick ==&lt;br /&gt;
Eli Marcus, der bekannte jüdische Schriftsteller aus Münster (1854-1935), mit dem Schmiemann befreundet war, schrieb im Jahre 1910 einen Beitrag für die illustrierte Halbmonatsschrift &amp;quot;Niedersachsen&amp;quot;. Darin führte er u.a. aus, Schmiemann nehme unter den westfälischen Künstlern eine &amp;quot;ganz besondere Stellung&amp;quot; ein. Er nannte ihn ''den'' niederdeutschen Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Person von August Schmiemann weithin vergessen. Keine Straße in Münster erinnert an sein Wirken. Auch die Archive als Gedächtnis einer Stadt weisen nur rudimentäre Erinnerungen an seine Biografie auf. Seine Werke aber haben Bestand, obwohl sie durch ihre natürliche Darstellung von der modernen, abstrakten Kunst nur belächelt werden. Seine Werke erfreuen sich nach wie vor &lt;br /&gt;
- wie das Denkmal für Professor Landois und vor allem der Kiepenkerl in Münster - erheblicher Beliebtheit. Sie gelten als Symbole der sog. &amp;quot;guten alten Zeit&amp;quot;, weil man deren harte Realität weder erleben konnte noch sich überhaupt nur vorstellen kann. Diese nostalgische Hinwendung geht so weit, dass der US-amerikanische Modekünstler Jeff Koons (Jg. 1955) zur Internationalen Ausstellung [[Skulptur-Projekte 1987]] eine Kiepenkerl-Statue aus Stahl ausstellte, die heute im Hirschhorn-Museum and Skulpture-Garden Washington D.C. steht. Offenbar versprechen sich Politiker von solchen populären Skulpturen positiven Eindruck auf Bürger; so ließ sich der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, bei seinem Aufenthalt in Washington im Februar 2009 neben dieser Skulptur ablichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
*[Anm. 1] Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aloys Buschmann: ''Münsters Bildhauer der Gegenwart.'' Münster o.J. (ca. 1920).&lt;br /&gt;
* Eli Marcus: ''Ein niederdeutscher Künstler.'' In: ''Niedersachsen, illustrierte Halbmonatsschrift'', 15. Jahrgang 1909/1910, S. 123-125.&lt;br /&gt;
* Walter Werland: ''Bildhauer August Schmiemann.'' In: ''[[Westfälische Nachrichten]]'' (Ausgabe Münster?) vom 31. Januar 1984&lt;br /&gt;
* ''August Schmiemann.'' In: Helmut Ebert: ''Lexikon der bildenden und gestaltenden Künstlerinnen und Künstler in Westfalen-Lippe.'' Aschendorff, Münster 2001, ISBN 3-402-05458-2.&lt;br /&gt;
* Fred Kaspar: ''Ein Denkmal für Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen.'' In: ''Westfalen'', Band 82 (2004, erschienen 2007), S. 343-354.&lt;br /&gt;
* Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gernert: ''August Schmiemann schuf Denkmäler und Grabmale.'' In: ''Jahrbuch Unser Westfalen'', Hamm (Westfälischer Anzeiger) 2010, S. 99/100; Derselbe, Der vergessene Bildhauer August Schmiemann (1846-1927). In: Zeitschrift Westfalen, 89.Bd. 2011, Münster 2012, S. 273-300, ISNN 0043-4337&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Münster|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben in Münster|Schmiemann, August]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=August_Schmiemann&amp;diff=47472</id>
		<title>August Schmiemann</title>
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		<updated>2022-06-27T22:27:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: /* Populäre Typen: Landois und Kuhhirte */ Gänsefüßchen, Skulptur vs. Plastik, Unterschiede zwischen Fritz und Henrich Kortebbusch? Landois ist eine Kupfertreibarbeit, kein Bronzeguss!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Der Sensemann2.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Der Sensemann, Skulptur von August Schmiemann auf dem Melaten-Friedhof in Köln]] &lt;br /&gt;
'''August Schmiemann'''  (* [[17. Februar]] [[1846]] in Münster; † [[5. August]] [[1927]] in Münster) war ein Münsteraner Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schmiemann entstammt einer alteingesessenen „Paohlbürger“-Familie. Pate war sein Onkel, der Theologie-Professor [[August Bisping]]. Seine Eltern schickten ihn aufs Gymnasium, weil sie und der Taufpate ihn als Geistlichen wünschten. August setzte sich nach dem Schulabschluss gegen alle Widerstände durch und absolvierte eine Lehre beim Bildhauer Wörmann. Der Nachbar, ein Ofensetzer, hatte als erster sein Talent erkannt: „''Schmiemanns Vater, ick sägge di, de Junge hät Schanie''“. Die Wanderjahre führten August nach Hannover und Amsterdam, wo er die Kunstschule Felix Meritis besuchte, und schließlich zur Weiterbildung nach Berlin. Danach zog er in den Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871. Nach seiner Rückkehr heiratete er seine Jugendliebe Elisabeth Meschewsky; mit ihr hatte er zehn Kinder, davon wurden drei Söhne Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Schmiemann schuf zahlreiche sakrale und profane Werke. Religiöse Kunstwerke stehen in 150 Kirchen - Altäre, Heiligenfiguren und Grabmale. Monumente für den Reichskanzler von Bismarck und Friedrich Schiller entstanden in rascher Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kiepenkerl ===&lt;br /&gt;
[[bild:Kiepenkerl1 mittel.jpg|thumb|right|Foto: Presseamt Stadt Münster / Angelika Klauser.]] &lt;br /&gt;
Im Oktober 1895 schloss der [[Verschönerungsverein Münster]] mit dem Bildhauer einen Vertrag über die Schaffung eines [[Kiepenkerl]]-Denkmals. Die Statue sollte 1,75 m groß sein und auf einem Sockel aus Sandstein stehen. Als Vergütung wurde ein Betrag von 2.960 Mark vereinbart. Die Statue wurde am [[16. Oktober]] [[1896]] unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Sie wurde allgemein geschätzt. Dazu trug bei, dass Schmiemann einen klugen Mann dargestellt hatte, der um keine Worte verlegen war, um seine Kunden zu bedienen. Hinzu kam ein bodenständiger Humor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal überstand die Bombenangriffe auf Münster im Oktober 1943: »Während rundherum die Altstadt brannte, blieb die Statue ohne Beschädigung stehen. Daraufhin ließen die Nationalsozialisten ein Plakat mit seinem Foto drucken und der Aufschrift: „''Wi staoht fast - trotzdem und dennoch!''“ Diesem Umstand ist es zuzuschreiben, daß die US-amerikanischen Besatzer bei ihrem Einmarsch in Münster einen Zusammenhang zwischen Nationalsozialisten und Kiepenkerl herstellten und das Denkmal mit einem Panzer umlegten.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Münster noch in Trümmern lag, schrieb die [[Niederdeutsche Bühne]] einen Wettbewerb für die neu zu errichtende Kiepenkerl-Statue aus. Die zwölf eingesandten Entwürfe sagten der Jury unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. [[Karl Zuhorn]] jedoch nicht zu. Als dann der Bildhauer [[Albert Mazzotti (junior)|Albert Mazzotti jr.]] in einem Brief die Stadtverwaltung anflehte, ihm angesichts seiner desolaten wirtschaftlichen Lage eine Arbeitsmöglichkeit zu verschaffen, beauftragte man ihn und seinen Kollegen [[Heinrich Ostlinning]], eine dem ursprünglichen Denkmal ähnliche Statue zu erstellen. Dieser Auftrag wurde zur allgemeinen Zufriedenheit erfüllt. So konnte dieses Denkmal in Beisein von Bundespräsident [[Theodor Heuss]] anläßlich des 20. Deutschen Bauerntages in Münster enthüllt werden. Mazzotti jr. bezeichnete diesen Auftrag als seine wichtigste Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmal Christoph Bernhard von Galen ===&lt;br /&gt;
Der Pfarrer von Telgte, Anton Hovestadt, regte 1896 an, zum 250. Jahrestag der Errichtung der Wallfahrtskapelle Telgte im Jahre 1904 ihrem Erbauer, Sr. Excellenz Fürstbischof [[Christoph Bernhard von Galen]], ein Denkmal zu setzen. Das zu diesem Zweck gebildete Komitee erließ einen Spendenaufruf und suchte Sponsoren. Schmiemann wurde damit beauftragt, einen Entwurf für dieses Denkmal zu liefern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Galen war in Münster wegen seiner Streitbarkeit und zahlreichen Fehden unbeliebt und wurde hier nur „Bombenbernd“ genannt; u.a. hatte er die Stadt acht Monate lang belagert. Da er ein großer Förderer der Marienwallfahrt nach Telgte, war, zeigt ihn ein Relief im Sockel des Denkmals am Münstertor in Telgte als Betender vor der Marien-Pietà. Zwar konnte die [[Plastik]] im Ersten Weltkrieg vor der sog. „Metallspende“ für die Rüstungsindustrie bewahrt werden, aber im Zweiten Weltkrieg blieb sie davon nicht verschont. Nach dem Krieg wurde das Standbild neu gegossen und an gleicher Stelle errichtet. Seit 1996 steht es auf der Denkmalliste der Stadt Telgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmäler für Politiker ===&lt;br /&gt;
Der Ruf des Bildhauers führte dazu, dass ihm zahlreiche Aufträge zuteil wurden. Nach seinem Entwurf wurde das Bismarck-Standbild in Herne-Eickel in Bronze gegossen. Aus seiner Hand entstand für den Reichskanzler Otto von Bismarck ein Bismarck-Denkmal in Bad Bentheim, das am 16.06.1901 feierlich enthüllt wurde. Das Denkmal ist erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Populäre Typen: Landois und Kuhhirte ===&lt;br /&gt;
[[bild:Landois-im-zoo.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Hermann Landois als Skulptur von August Schmiemann]] &lt;br /&gt;
Anlässlich der „Silberhochzeits-Feier&amp;quot; des [[Allwetterzoo|Zoologischen Gartens Münster]] im Jahre 1900 beauftragten Freunde von Prof. [[Hermann Landois]] den Künstler, eine [[Skulptur]] von ihm anzufertigen. Landois hatte den Zoo im Jahre 1875 gegründet und sollte nicht vergessen werden. Anfangs stand das Denkmal vor der [[Tuckesburg]] am Zoo, wo Landois mit seiner Nichte Pollak und dem [[Lehmann (Affe)|Affen „Lehmann“]] wohnte. Später wurde es – wie der Zoo – zum [[Aasee]] umgesiedelt, wo es heute die Gäste im Eingangsbereich begrüßt. Im Kopf des Denkmals befindet sich ein Nistkasten für Stare. Landois meinte dazu: ''„Ick hew mien ganz Liäwen lang eenen Vuogel innen Kopp hat! Nu sallt de Vüögel sick up mien Denkmaol setten.“'' [Anm. 1]. Barbara Klössel bezeichnet das Denkmal als ''„Grenzposition der damaligen Kunstübung“'' [Anm. 1], weil es in akribischer Genauigkeit die Gestalt von Landois mit all ihren spezifischen Merkmalen – in der Haltung, der Gestik und Mimik, sowie den Attributen – in Kupfer getrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Bochum wollte mit einem Denkmal an die Vergangenheit als Ackerbürger-Städtchen erinnern. Der Bildhauer wurde beauftragt, den städtischen Kuhhirten, die bis 1870 tätig waren, ein Denkmal zu errichten. Das von Schmiemann geschaffene Werk stellt einen Kuhhirten mit seinem Hund dar, in der Hand ein Horn, mit dem er das Vieh der Bochumer Bürger auf die [[Vöde]] trieb, die damals ein städtisches Weideland war. Ein Teil der Vöde ist heutzutage der Stadtpark von Bochum. Das Denkmal ist am [[30. Mai]] [[1908]] auf dem Alten Markt in Bochum der Öffentlichkeit übergeben worden. Im Zweiten Weltkrieg wurde es für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen und im Jahre 1962 vom Bochumer [[Kruse (Bildhauer)|Bildhauer Kruse]] in einer Neufassung wieder errichtet. Sein Standort wurde aufgrund der städtebaulichen Umgestaltung nach 1945 um einige Meter versetzt. &amp;lt;br&amp;gt;In Bochum wird das Denkmal im Allgemeinen mit dem letzten „Kuhhirte Fritz Kortebusch“ in Verbindung gebracht. Dieser [[Henrich Kortebusch]] starb zwar vier Jahre vor Ende des Viehtriebes, ist aber als langjähriger Viehhirte belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiller-Denkmal in Leipzig ===&lt;br /&gt;
In Leipzig führte August Schmiemann den Entwurf eines Kollegen für ein Schiller-Denkmal in weißem Marmor aus. Dabei handelt es sich aber um den ältesten Sohn, der auch als Bildhauer arbeitete und sich in Leipzig niederließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sense(n)mann in Köln ===&lt;br /&gt;
Auf dem Melaten-Friedhof in Köln steht ein Grabmal für den Kaufmann Johann Müllemeister in Form eines &amp;quot;Sensenmanns&amp;quot; mit Sanduhr und Sense. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Werke ===&lt;br /&gt;
Schließlich stammt auch ein Kreuzweg in Sögel (Emsland) neben vielen anderen sakralen Kunstwerken von seiner Hand. Außerdem stammen von ihm Modelle für eine Kuhhirtin, einen alten Seidenweber, einen Hacketäuer, eine &amp;quot;Appeltiewe&amp;quot; - alle mit dem gleichen Humor und Sinn für volkstümliche Gestalten geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schmiemann als Lehrer ==&lt;br /&gt;
Der Künstler war auch als Lehrer aktiv. Der emsländische Bildhauer Bernhard Heller (1878-1937), genannt Hellerbernd, absolvierte zwischen 1895 und 1900 bei Professor Schmiemann eine gründliche Ausbildung in allen Bildhauerarbeiten. Auch der Bildhauer Wilhelm Haverkamp (1864-1929) aus Senden, ein Vertreter der Stilepoche des Historismus, fand seine erste künstlerische Ausbildung schon als 13-jähriger Junge bei Schmiemann und [[Heinrich Fleige]]. Von 1877 bis 1881 absolvierte er eine Bildhauerlehre und wurde Gehilfe von Schmiemann. Er bat diesen um Unterstützung zum Erlangen eines Stipendiums, damit er die Berliner Kunstakademie besuchen konnte. Dies gelang ihm mit einer Gruppe &amp;quot;Rotkäppchen&amp;quot;, wofür er 1883 einen 1. Preis erhielt und von der Stadt Münster ein Stipendium in Höhe von 400 Mark. Schließlich wirkte er zusammen mit anderen Münsteraner Bildhauern am Westportal der St.-Lamberti-Kirche mit, wo eine ganze Reihe von Skulpturen vereinigt sind, von denen zwei eine frappierende Ähnlichkeit mit Goethe und Schiller aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausblick ==&lt;br /&gt;
Eli Marcus, der bekannte jüdische Schriftsteller aus Münster (1854-1935), mit dem Schmiemann befreundet war, schrieb im Jahre 1910 einen Beitrag für die illustrierte Halbmonatsschrift &amp;quot;Niedersachsen&amp;quot;. Darin führte er u.a. aus, Schmiemann nehme unter den westfälischen Künstlern eine &amp;quot;ganz besondere Stellung&amp;quot; ein. Er nannte ihn ''den'' niederdeutschen Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Person von August Schmiemann weithin vergessen. Keine Straße in Münster erinnert an sein Wirken. Auch die Archive als Gedächtnis einer Stadt weisen nur rudimentäre Erinnerungen an seine Biografie auf. Seine Werke aber haben Bestand, obwohl sie durch ihre natürliche Darstellung von der modernen, abstrakten Kunst nur belächelt werden. Seine Werke erfreuen sich nach wie vor &lt;br /&gt;
- wie das Denkmal für Professor Landois und vor allem der Kiepenkerl in Münster - erheblicher Beliebtheit. Sie gelten als Symbole der sog. &amp;quot;guten alten Zeit&amp;quot;, weil man deren harte Realität weder erleben konnte noch sich überhaupt nur vorstellen kann. Diese nostalgische Hinwendung geht so weit, dass der US-amerikanische Modekünstler Jeff Koons (Jg. 1955) zur Internationalen Ausstellung [[Skulptur-Projekte 1987]] eine Kiepenkerl-Statue aus Stahl ausstellte, die heute im Hirschhorn-Museum and Skulpture-Garden Washington D.C. steht. Offenbar versprechen sich Politiker von solchen populären Skulpturen positiven Eindruck auf Bürger; so ließ sich der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, bei seinem Aufenthalt in Washington im Februar 2009 neben dieser Skulptur ablichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
*[Anm. 1] Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aloys Buschmann: ''Münsters Bildhauer der Gegenwart.'' Münster o.J. (ca. 1920).&lt;br /&gt;
* Eli Marcus: ''Ein niederdeutscher Künstler.'' In: ''Niedersachsen, illustrierte Halbmonatsschrift'', 15. Jahrgang 1909/1910, S. 123-125.&lt;br /&gt;
* Walter Werland: ''Bildhauer August Schmiemann.'' In: ''[[Westfälische Nachrichten]]'' (Ausgabe Münster?) vom 31. Januar 1984&lt;br /&gt;
* ''August Schmiemann.'' In: Helmut Ebert: ''Lexikon der bildenden und gestaltenden Künstlerinnen und Künstler in Westfalen-Lippe.'' Aschendorff, Münster 2001, ISBN 3-402-05458-2.&lt;br /&gt;
* Fred Kaspar: ''Ein Denkmal für Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen.'' In: ''Westfalen'', Band 82 (2004, erschienen 2007), S. 343-354.&lt;br /&gt;
* Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gernert: ''August Schmiemann schuf Denkmäler und Grabmale.'' In: ''Jahrbuch Unser Westfalen'', Hamm (Westfälischer Anzeiger) 2010, S. 99/100; Derselbe, Der vergessene Bildhauer August Schmiemann (1846-1927). In: Zeitschrift Westfalen, 89.Bd. 2011, Münster 2012, S. 273-300, ISNN 0043-4337&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Münster|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben in Münster|Schmiemann, August]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
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		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=August_Schmiemann&amp;diff=47471</id>
		<title>August Schmiemann</title>
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		<updated>2022-06-27T22:12:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: /* Denkmäler für Politiker */ Das „Preußen-Denkmal“ in Ibbenbüren entfernt, es ist weder ein Denkmal für einen Staatsmann, noch für einen Politiker, sondern wurde zur Erinnerung an die Zugehörigkeit zur preußischen Krone errichtet.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Der Sensemann2.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Der Sensemann, Skulptur von August Schmiemann auf dem Melaten-Friedhof in Köln]] &lt;br /&gt;
'''August Schmiemann'''  (* [[17. Februar]] [[1846]] in Münster; † [[5. August]] [[1927]] in Münster) war ein Münsteraner Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schmiemann entstammt einer alteingesessenen „Paohlbürger“-Familie. Pate war sein Onkel, der Theologie-Professor [[August Bisping]]. Seine Eltern schickten ihn aufs Gymnasium, weil sie und der Taufpate ihn als Geistlichen wünschten. August setzte sich nach dem Schulabschluss gegen alle Widerstände durch und absolvierte eine Lehre beim Bildhauer Wörmann. Der Nachbar, ein Ofensetzer, hatte als erster sein Talent erkannt: „''Schmiemanns Vater, ick sägge di, de Junge hät Schanie''“. Die Wanderjahre führten August nach Hannover und Amsterdam, wo er die Kunstschule Felix Meritis besuchte, und schließlich zur Weiterbildung nach Berlin. Danach zog er in den Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871. Nach seiner Rückkehr heiratete er seine Jugendliebe Elisabeth Meschewsky; mit ihr hatte er zehn Kinder, davon wurden drei Söhne Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Schmiemann schuf zahlreiche sakrale und profane Werke. Religiöse Kunstwerke stehen in 150 Kirchen - Altäre, Heiligenfiguren und Grabmale. Monumente für den Reichskanzler von Bismarck und Friedrich Schiller entstanden in rascher Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kiepenkerl ===&lt;br /&gt;
[[bild:Kiepenkerl1 mittel.jpg|thumb|right|Foto: Presseamt Stadt Münster / Angelika Klauser.]] &lt;br /&gt;
Im Oktober 1895 schloss der [[Verschönerungsverein Münster]] mit dem Bildhauer einen Vertrag über die Schaffung eines [[Kiepenkerl]]-Denkmals. Die Statue sollte 1,75 m groß sein und auf einem Sockel aus Sandstein stehen. Als Vergütung wurde ein Betrag von 2.960 Mark vereinbart. Die Statue wurde am [[16. Oktober]] [[1896]] unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Sie wurde allgemein geschätzt. Dazu trug bei, dass Schmiemann einen klugen Mann dargestellt hatte, der um keine Worte verlegen war, um seine Kunden zu bedienen. Hinzu kam ein bodenständiger Humor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal überstand die Bombenangriffe auf Münster im Oktober 1943: »Während rundherum die Altstadt brannte, blieb die Statue ohne Beschädigung stehen. Daraufhin ließen die Nationalsozialisten ein Plakat mit seinem Foto drucken und der Aufschrift: „''Wi staoht fast - trotzdem und dennoch!''“ Diesem Umstand ist es zuzuschreiben, daß die US-amerikanischen Besatzer bei ihrem Einmarsch in Münster einen Zusammenhang zwischen Nationalsozialisten und Kiepenkerl herstellten und das Denkmal mit einem Panzer umlegten.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Münster noch in Trümmern lag, schrieb die [[Niederdeutsche Bühne]] einen Wettbewerb für die neu zu errichtende Kiepenkerl-Statue aus. Die zwölf eingesandten Entwürfe sagten der Jury unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. [[Karl Zuhorn]] jedoch nicht zu. Als dann der Bildhauer [[Albert Mazzotti (junior)|Albert Mazzotti jr.]] in einem Brief die Stadtverwaltung anflehte, ihm angesichts seiner desolaten wirtschaftlichen Lage eine Arbeitsmöglichkeit zu verschaffen, beauftragte man ihn und seinen Kollegen [[Heinrich Ostlinning]], eine dem ursprünglichen Denkmal ähnliche Statue zu erstellen. Dieser Auftrag wurde zur allgemeinen Zufriedenheit erfüllt. So konnte dieses Denkmal in Beisein von Bundespräsident [[Theodor Heuss]] anläßlich des 20. Deutschen Bauerntages in Münster enthüllt werden. Mazzotti jr. bezeichnete diesen Auftrag als seine wichtigste Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmal Christoph Bernhard von Galen ===&lt;br /&gt;
Der Pfarrer von Telgte, Anton Hovestadt, regte 1896 an, zum 250. Jahrestag der Errichtung der Wallfahrtskapelle Telgte im Jahre 1904 ihrem Erbauer, Sr. Excellenz Fürstbischof [[Christoph Bernhard von Galen]], ein Denkmal zu setzen. Das zu diesem Zweck gebildete Komitee erließ einen Spendenaufruf und suchte Sponsoren. Schmiemann wurde damit beauftragt, einen Entwurf für dieses Denkmal zu liefern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Galen war in Münster wegen seiner Streitbarkeit und zahlreichen Fehden unbeliebt und wurde hier nur „Bombenbernd“ genannt; u.a. hatte er die Stadt acht Monate lang belagert. Da er ein großer Förderer der Marienwallfahrt nach Telgte, war, zeigt ihn ein Relief im Sockel des Denkmals am Münstertor in Telgte als Betender vor der Marien-Pietà. Zwar konnte die [[Plastik]] im Ersten Weltkrieg vor der sog. „Metallspende“ für die Rüstungsindustrie bewahrt werden, aber im Zweiten Weltkrieg blieb sie davon nicht verschont. Nach dem Krieg wurde das Standbild neu gegossen und an gleicher Stelle errichtet. Seit 1996 steht es auf der Denkmalliste der Stadt Telgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmäler für Politiker ===&lt;br /&gt;
Der Ruf des Bildhauers führte dazu, dass ihm zahlreiche Aufträge zuteil wurden. Nach seinem Entwurf wurde das Bismarck-Standbild in Herne-Eickel in Bronze gegossen. Aus seiner Hand entstand für den Reichskanzler Otto von Bismarck ein Bismarck-Denkmal in Bad Bentheim, das am 16.06.1901 feierlich enthüllt wurde. Das Denkmal ist erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Populäre Typen: Landois und Kuhhirte ===&lt;br /&gt;
[[bild:Landois-im-zoo.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Hermann Landois als Skulptur von August Schmiemann]] &lt;br /&gt;
Anlässlich der &amp;quot;Silberhochzeits-Feier&amp;quot; des [[Allwetterzoo|Zoologischen Gartens Münster]] im Jahre 1900 beauftragten Freunde von Prof. [[Hermann Landois]] den Künstler, eine Skulptur von ihm anzufertigen. Landois hatte den Zoo im Jahre 1875 gegründet und sollte nicht vergessen werden. Anfangs stand das Denkmal vor der [[Tuckesburg]] am Zoo, wo Landois mit seiner Nichte Pollak und dem Affen [[Lehmann (Affe)|Lehmann]] wohnte. Später wurde es - wie der Zoo - zum [[Aasee umgesiedelt]], wo es heute die Gäste im Eingangsbereich begrüßt. Im Kopf des Denkmals befindet sich ein Nistkasten für Stare. Landois meinte dazu: ''&amp;quot;Ick hew mien ganz Liäwen lang eenen Vuogel innen Kopp hat! Nu sallt de Vüögel sick up mien Denkmaol setten&amp;quot;'' [Anm. 1]. Barbara Klössel bezeichnet das Denkmal als ''&amp;quot;Grenzposition der damaligen Kunstübung&amp;quot;'' [Anm. 1], weil es in akribischer Genauigkeit die Gestalt von Landois mit all ihren spezifischen Merkmalen - in der Haltung, der Gestik und Mimik, sowie den Attributen - in Metall getrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Bochum wollte mit einem Denkmal an die Vergangenheit als Ackerbürger-Städtchen erinnern. Dem Bildhauer wurde der Auftrag erteilt, dem städtischen Kuhhirten, die bis 1870 tätig waren, ein Denkmal zu errichten. Das von Schmiemann geschaffene Werk stellt einen Kuhhirten mit seinem Hund dar, in der Hand ein Horn, mit dem er das Vieh der Bochumer Bürger auf die [[Vöde]] trieb, die damals ein städtisches Weideland war. Ein Teil der Vöde ist nun der Stadtpark von Bochum. Das Denkmal ist am [[30. Mai]] [[1908]] auf dem alten Markt in Bochum der Öffentlichkeit übergeben worden. Im Zweiten Weltkrieg wurde es für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen und im Jahre 1962 vom Bochumer Bildhauer Kruse in einer Neufassung wieder errichtet. Sein Standort wurde aufgrund der städtebaulichen Umgestaltung nach 1945 um einige Meter verrückt.&lt;br /&gt;
In Bochum wird das Denkmal im Allgemeinen mit &amp;quot;dem letzten Kuhhirte Fritz Kortebusch&amp;quot; in Verbindung gebracht. Dieser Henrich Kortebusch starb zwar vier Jahre vor Ende des Viehtriebes, ist aber als langjähriger Viehhirte belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiller-Denkmal in Leipzig ===&lt;br /&gt;
In Leipzig führte August Schmiemann den Entwurf eines Kollegen für ein Schiller-Denkmal in weißem Marmor aus. Dabei handelt es sich aber um den ältesten Sohn, der auch als Bildhauer arbeitete und sich in Leipzig niederließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sense(n)mann in Köln ===&lt;br /&gt;
Auf dem Melaten-Friedhof in Köln steht ein Grabmal für den Kaufmann Johann Müllemeister in Form eines &amp;quot;Sensenmanns&amp;quot; mit Sanduhr und Sense. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Werke ===&lt;br /&gt;
Schließlich stammt auch ein Kreuzweg in Sögel (Emsland) neben vielen anderen sakralen Kunstwerken von seiner Hand. Außerdem stammen von ihm Modelle für eine Kuhhirtin, einen alten Seidenweber, einen Hacketäuer, eine &amp;quot;Appeltiewe&amp;quot; - alle mit dem gleichen Humor und Sinn für volkstümliche Gestalten geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schmiemann als Lehrer ==&lt;br /&gt;
Der Künstler war auch als Lehrer aktiv. Der emsländische Bildhauer Bernhard Heller (1878-1937), genannt Hellerbernd, absolvierte zwischen 1895 und 1900 bei Professor Schmiemann eine gründliche Ausbildung in allen Bildhauerarbeiten. Auch der Bildhauer Wilhelm Haverkamp (1864-1929) aus Senden, ein Vertreter der Stilepoche des Historismus, fand seine erste künstlerische Ausbildung schon als 13-jähriger Junge bei Schmiemann und [[Heinrich Fleige]]. Von 1877 bis 1881 absolvierte er eine Bildhauerlehre und wurde Gehilfe von Schmiemann. Er bat diesen um Unterstützung zum Erlangen eines Stipendiums, damit er die Berliner Kunstakademie besuchen konnte. Dies gelang ihm mit einer Gruppe &amp;quot;Rotkäppchen&amp;quot;, wofür er 1883 einen 1. Preis erhielt und von der Stadt Münster ein Stipendium in Höhe von 400 Mark. Schließlich wirkte er zusammen mit anderen Münsteraner Bildhauern am Westportal der St.-Lamberti-Kirche mit, wo eine ganze Reihe von Skulpturen vereinigt sind, von denen zwei eine frappierende Ähnlichkeit mit Goethe und Schiller aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausblick ==&lt;br /&gt;
Eli Marcus, der bekannte jüdische Schriftsteller aus Münster (1854-1935), mit dem Schmiemann befreundet war, schrieb im Jahre 1910 einen Beitrag für die illustrierte Halbmonatsschrift &amp;quot;Niedersachsen&amp;quot;. Darin führte er u.a. aus, Schmiemann nehme unter den westfälischen Künstlern eine &amp;quot;ganz besondere Stellung&amp;quot; ein. Er nannte ihn ''den'' niederdeutschen Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Person von August Schmiemann weithin vergessen. Keine Straße in Münster erinnert an sein Wirken. Auch die Archive als Gedächtnis einer Stadt weisen nur rudimentäre Erinnerungen an seine Biografie auf. Seine Werke aber haben Bestand, obwohl sie durch ihre natürliche Darstellung von der modernen, abstrakten Kunst nur belächelt werden. Seine Werke erfreuen sich nach wie vor &lt;br /&gt;
- wie das Denkmal für Professor Landois und vor allem der Kiepenkerl in Münster - erheblicher Beliebtheit. Sie gelten als Symbole der sog. &amp;quot;guten alten Zeit&amp;quot;, weil man deren harte Realität weder erleben konnte noch sich überhaupt nur vorstellen kann. Diese nostalgische Hinwendung geht so weit, dass der US-amerikanische Modekünstler Jeff Koons (Jg. 1955) zur Internationalen Ausstellung [[Skulptur-Projekte 1987]] eine Kiepenkerl-Statue aus Stahl ausstellte, die heute im Hirschhorn-Museum and Skulpture-Garden Washington D.C. steht. Offenbar versprechen sich Politiker von solchen populären Skulpturen positiven Eindruck auf Bürger; so ließ sich der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, bei seinem Aufenthalt in Washington im Februar 2009 neben dieser Skulptur ablichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
*[Anm. 1] Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aloys Buschmann: ''Münsters Bildhauer der Gegenwart.'' Münster o.J. (ca. 1920).&lt;br /&gt;
* Eli Marcus: ''Ein niederdeutscher Künstler.'' In: ''Niedersachsen, illustrierte Halbmonatsschrift'', 15. Jahrgang 1909/1910, S. 123-125.&lt;br /&gt;
* Walter Werland: ''Bildhauer August Schmiemann.'' In: ''[[Westfälische Nachrichten]]'' (Ausgabe Münster?) vom 31. Januar 1984&lt;br /&gt;
* ''August Schmiemann.'' In: Helmut Ebert: ''Lexikon der bildenden und gestaltenden Künstlerinnen und Künstler in Westfalen-Lippe.'' Aschendorff, Münster 2001, ISBN 3-402-05458-2.&lt;br /&gt;
* Fred Kaspar: ''Ein Denkmal für Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen.'' In: ''Westfalen'', Band 82 (2004, erschienen 2007), S. 343-354.&lt;br /&gt;
* Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gernert: ''August Schmiemann schuf Denkmäler und Grabmale.'' In: ''Jahrbuch Unser Westfalen'', Hamm (Westfälischer Anzeiger) 2010, S. 99/100; Derselbe, Der vergessene Bildhauer August Schmiemann (1846-1927). In: Zeitschrift Westfalen, 89.Bd. 2011, Münster 2012, S. 273-300, ISNN 0043-4337&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Münster|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben in Münster|Schmiemann, August]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
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		<title>August Schmiemann</title>
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		<updated>2022-06-27T22:05:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: /* Denkmäler für Staatsmänner */ „Staatsmänner“ durch »Politiker« ersetzt. – Es gibt auch keine Staatsfrauen!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Der Sensemann2.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Der Sensemann, Skulptur von August Schmiemann auf dem Melaten-Friedhof in Köln]] &lt;br /&gt;
'''August Schmiemann'''  (* [[17. Februar]] [[1846]] in Münster; † [[5. August]] [[1927]] in Münster) war ein Münsteraner Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schmiemann entstammt einer alteingesessenen „Paohlbürger“-Familie. Pate war sein Onkel, der Theologie-Professor [[August Bisping]]. Seine Eltern schickten ihn aufs Gymnasium, weil sie und der Taufpate ihn als Geistlichen wünschten. August setzte sich nach dem Schulabschluss gegen alle Widerstände durch und absolvierte eine Lehre beim Bildhauer Wörmann. Der Nachbar, ein Ofensetzer, hatte als erster sein Talent erkannt: „''Schmiemanns Vater, ick sägge di, de Junge hät Schanie''“. Die Wanderjahre führten August nach Hannover und Amsterdam, wo er die Kunstschule Felix Meritis besuchte, und schließlich zur Weiterbildung nach Berlin. Danach zog er in den Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871. Nach seiner Rückkehr heiratete er seine Jugendliebe Elisabeth Meschewsky; mit ihr hatte er zehn Kinder, davon wurden drei Söhne Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Schmiemann schuf zahlreiche sakrale und profane Werke. Religiöse Kunstwerke stehen in 150 Kirchen - Altäre, Heiligenfiguren und Grabmale. Monumente für den Reichskanzler von Bismarck und Friedrich Schiller entstanden in rascher Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kiepenkerl ===&lt;br /&gt;
[[bild:Kiepenkerl1 mittel.jpg|thumb|right|Foto: Presseamt Stadt Münster / Angelika Klauser.]] &lt;br /&gt;
Im Oktober 1895 schloss der [[Verschönerungsverein Münster]] mit dem Bildhauer einen Vertrag über die Schaffung eines [[Kiepenkerl]]-Denkmals. Die Statue sollte 1,75 m groß sein und auf einem Sockel aus Sandstein stehen. Als Vergütung wurde ein Betrag von 2.960 Mark vereinbart. Die Statue wurde am [[16. Oktober]] [[1896]] unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Sie wurde allgemein geschätzt. Dazu trug bei, dass Schmiemann einen klugen Mann dargestellt hatte, der um keine Worte verlegen war, um seine Kunden zu bedienen. Hinzu kam ein bodenständiger Humor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal überstand die Bombenangriffe auf Münster im Oktober 1943: »Während rundherum die Altstadt brannte, blieb die Statue ohne Beschädigung stehen. Daraufhin ließen die Nationalsozialisten ein Plakat mit seinem Foto drucken und der Aufschrift: „''Wi staoht fast - trotzdem und dennoch!''“ Diesem Umstand ist es zuzuschreiben, daß die US-amerikanischen Besatzer bei ihrem Einmarsch in Münster einen Zusammenhang zwischen Nationalsozialisten und Kiepenkerl herstellten und das Denkmal mit einem Panzer umlegten.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Münster noch in Trümmern lag, schrieb die [[Niederdeutsche Bühne]] einen Wettbewerb für die neu zu errichtende Kiepenkerl-Statue aus. Die zwölf eingesandten Entwürfe sagten der Jury unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. [[Karl Zuhorn]] jedoch nicht zu. Als dann der Bildhauer [[Albert Mazzotti (junior)|Albert Mazzotti jr.]] in einem Brief die Stadtverwaltung anflehte, ihm angesichts seiner desolaten wirtschaftlichen Lage eine Arbeitsmöglichkeit zu verschaffen, beauftragte man ihn und seinen Kollegen [[Heinrich Ostlinning]], eine dem ursprünglichen Denkmal ähnliche Statue zu erstellen. Dieser Auftrag wurde zur allgemeinen Zufriedenheit erfüllt. So konnte dieses Denkmal in Beisein von Bundespräsident [[Theodor Heuss]] anläßlich des 20. Deutschen Bauerntages in Münster enthüllt werden. Mazzotti jr. bezeichnete diesen Auftrag als seine wichtigste Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmal Christoph Bernhard von Galen ===&lt;br /&gt;
Der Pfarrer von Telgte, Anton Hovestadt, regte 1896 an, zum 250. Jahrestag der Errichtung der Wallfahrtskapelle Telgte im Jahre 1904 ihrem Erbauer, Sr. Excellenz Fürstbischof [[Christoph Bernhard von Galen]], ein Denkmal zu setzen. Das zu diesem Zweck gebildete Komitee erließ einen Spendenaufruf und suchte Sponsoren. Schmiemann wurde damit beauftragt, einen Entwurf für dieses Denkmal zu liefern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Galen war in Münster wegen seiner Streitbarkeit und zahlreichen Fehden unbeliebt und wurde hier nur „Bombenbernd“ genannt; u.a. hatte er die Stadt acht Monate lang belagert. Da er ein großer Förderer der Marienwallfahrt nach Telgte, war, zeigt ihn ein Relief im Sockel des Denkmals am Münstertor in Telgte als Betender vor der Marien-Pietà. Zwar konnte die [[Plastik]] im Ersten Weltkrieg vor der sog. „Metallspende“ für die Rüstungsindustrie bewahrt werden, aber im Zweiten Weltkrieg blieb sie davon nicht verschont. Nach dem Krieg wurde das Standbild neu gegossen und an gleicher Stelle errichtet. Seit 1996 steht es auf der Denkmalliste der Stadt Telgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmäler für Politiker ===&lt;br /&gt;
Der Ruf des Bildhauers führte dazu, dass ihm zahlreiche Aufträge zuteil wurden. So hat er beispielsweise in Ibbenbüren ein Preußen-Denkmal geschaffen. Nach seinem Entwurf wurde das Bismarck-Standbild in Herne-Eickel in Bronze gegossen. Aus seiner Hand entstand für den Reichskanzler Otto von Bismarck ein Bismarck-Denkmal in Bad Bentheim, das am 16.06.1901 feierlich enthüllt wurde. Das Denkmal ist erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Populäre Typen: Landois und Kuhhirte ===&lt;br /&gt;
[[bild:Landois-im-zoo.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Hermann Landois als Skulptur von August Schmiemann]] &lt;br /&gt;
Anlässlich der &amp;quot;Silberhochzeits-Feier&amp;quot; des [[Allwetterzoo|Zoologischen Gartens Münster]] im Jahre 1900 beauftragten Freunde von Prof. [[Hermann Landois]] den Künstler, eine Skulptur von ihm anzufertigen. Landois hatte den Zoo im Jahre 1875 gegründet und sollte nicht vergessen werden. Anfangs stand das Denkmal vor der [[Tuckesburg]] am Zoo, wo Landois mit seiner Nichte Pollak und dem Affen [[Lehmann (Affe)|Lehmann]] wohnte. Später wurde es - wie der Zoo - zum [[Aasee umgesiedelt]], wo es heute die Gäste im Eingangsbereich begrüßt. Im Kopf des Denkmals befindet sich ein Nistkasten für Stare. Landois meinte dazu: ''&amp;quot;Ick hew mien ganz Liäwen lang eenen Vuogel innen Kopp hat! Nu sallt de Vüögel sick up mien Denkmaol setten&amp;quot;'' [Anm. 1]. Barbara Klössel bezeichnet das Denkmal als ''&amp;quot;Grenzposition der damaligen Kunstübung&amp;quot;'' [Anm. 1], weil es in akribischer Genauigkeit die Gestalt von Landois mit all ihren spezifischen Merkmalen - in der Haltung, der Gestik und Mimik, sowie den Attributen - in Metall getrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Bochum wollte mit einem Denkmal an die Vergangenheit als Ackerbürger-Städtchen erinnern. Dem Bildhauer wurde der Auftrag erteilt, dem städtischen Kuhhirten, die bis 1870 tätig waren, ein Denkmal zu errichten. Das von Schmiemann geschaffene Werk stellt einen Kuhhirten mit seinem Hund dar, in der Hand ein Horn, mit dem er das Vieh der Bochumer Bürger auf die [[Vöde]] trieb, die damals ein städtisches Weideland war. Ein Teil der Vöde ist nun der Stadtpark von Bochum. Das Denkmal ist am [[30. Mai]] [[1908]] auf dem alten Markt in Bochum der Öffentlichkeit übergeben worden. Im Zweiten Weltkrieg wurde es für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen und im Jahre 1962 vom Bochumer Bildhauer Kruse in einer Neufassung wieder errichtet. Sein Standort wurde aufgrund der städtebaulichen Umgestaltung nach 1945 um einige Meter verrückt.&lt;br /&gt;
In Bochum wird das Denkmal im Allgemeinen mit &amp;quot;dem letzten Kuhhirte Fritz Kortebusch&amp;quot; in Verbindung gebracht. Dieser Henrich Kortebusch starb zwar vier Jahre vor Ende des Viehtriebes, ist aber als langjähriger Viehhirte belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiller-Denkmal in Leipzig ===&lt;br /&gt;
In Leipzig führte August Schmiemann den Entwurf eines Kollegen für ein Schiller-Denkmal in weißem Marmor aus. Dabei handelt es sich aber um den ältesten Sohn, der auch als Bildhauer arbeitete und sich in Leipzig niederließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sense(n)mann in Köln ===&lt;br /&gt;
Auf dem Melaten-Friedhof in Köln steht ein Grabmal für den Kaufmann Johann Müllemeister in Form eines &amp;quot;Sensenmanns&amp;quot; mit Sanduhr und Sense. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Werke ===&lt;br /&gt;
Schließlich stammt auch ein Kreuzweg in Sögel (Emsland) neben vielen anderen sakralen Kunstwerken von seiner Hand. Außerdem stammen von ihm Modelle für eine Kuhhirtin, einen alten Seidenweber, einen Hacketäuer, eine &amp;quot;Appeltiewe&amp;quot; - alle mit dem gleichen Humor und Sinn für volkstümliche Gestalten geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schmiemann als Lehrer ==&lt;br /&gt;
Der Künstler war auch als Lehrer aktiv. Der emsländische Bildhauer Bernhard Heller (1878-1937), genannt Hellerbernd, absolvierte zwischen 1895 und 1900 bei Professor Schmiemann eine gründliche Ausbildung in allen Bildhauerarbeiten. Auch der Bildhauer Wilhelm Haverkamp (1864-1929) aus Senden, ein Vertreter der Stilepoche des Historismus, fand seine erste künstlerische Ausbildung schon als 13-jähriger Junge bei Schmiemann und [[Heinrich Fleige]]. Von 1877 bis 1881 absolvierte er eine Bildhauerlehre und wurde Gehilfe von Schmiemann. Er bat diesen um Unterstützung zum Erlangen eines Stipendiums, damit er die Berliner Kunstakademie besuchen konnte. Dies gelang ihm mit einer Gruppe &amp;quot;Rotkäppchen&amp;quot;, wofür er 1883 einen 1. Preis erhielt und von der Stadt Münster ein Stipendium in Höhe von 400 Mark. Schließlich wirkte er zusammen mit anderen Münsteraner Bildhauern am Westportal der St.-Lamberti-Kirche mit, wo eine ganze Reihe von Skulpturen vereinigt sind, von denen zwei eine frappierende Ähnlichkeit mit Goethe und Schiller aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausblick ==&lt;br /&gt;
Eli Marcus, der bekannte jüdische Schriftsteller aus Münster (1854-1935), mit dem Schmiemann befreundet war, schrieb im Jahre 1910 einen Beitrag für die illustrierte Halbmonatsschrift &amp;quot;Niedersachsen&amp;quot;. Darin führte er u.a. aus, Schmiemann nehme unter den westfälischen Künstlern eine &amp;quot;ganz besondere Stellung&amp;quot; ein. Er nannte ihn ''den'' niederdeutschen Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Person von August Schmiemann weithin vergessen. Keine Straße in Münster erinnert an sein Wirken. Auch die Archive als Gedächtnis einer Stadt weisen nur rudimentäre Erinnerungen an seine Biografie auf. Seine Werke aber haben Bestand, obwohl sie durch ihre natürliche Darstellung von der modernen, abstrakten Kunst nur belächelt werden. Seine Werke erfreuen sich nach wie vor &lt;br /&gt;
- wie das Denkmal für Professor Landois und vor allem der Kiepenkerl in Münster - erheblicher Beliebtheit. Sie gelten als Symbole der sog. &amp;quot;guten alten Zeit&amp;quot;, weil man deren harte Realität weder erleben konnte noch sich überhaupt nur vorstellen kann. Diese nostalgische Hinwendung geht so weit, dass der US-amerikanische Modekünstler Jeff Koons (Jg. 1955) zur Internationalen Ausstellung [[Skulptur-Projekte 1987]] eine Kiepenkerl-Statue aus Stahl ausstellte, die heute im Hirschhorn-Museum and Skulpture-Garden Washington D.C. steht. Offenbar versprechen sich Politiker von solchen populären Skulpturen positiven Eindruck auf Bürger; so ließ sich der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, bei seinem Aufenthalt in Washington im Februar 2009 neben dieser Skulptur ablichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
*[Anm. 1] Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aloys Buschmann: ''Münsters Bildhauer der Gegenwart.'' Münster o.J. (ca. 1920).&lt;br /&gt;
* Eli Marcus: ''Ein niederdeutscher Künstler.'' In: ''Niedersachsen, illustrierte Halbmonatsschrift'', 15. Jahrgang 1909/1910, S. 123-125.&lt;br /&gt;
* Walter Werland: ''Bildhauer August Schmiemann.'' In: ''[[Westfälische Nachrichten]]'' (Ausgabe Münster?) vom 31. Januar 1984&lt;br /&gt;
* ''August Schmiemann.'' In: Helmut Ebert: ''Lexikon der bildenden und gestaltenden Künstlerinnen und Künstler in Westfalen-Lippe.'' Aschendorff, Münster 2001, ISBN 3-402-05458-2.&lt;br /&gt;
* Fred Kaspar: ''Ein Denkmal für Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen.'' In: ''Westfalen'', Band 82 (2004, erschienen 2007), S. 343-354.&lt;br /&gt;
* Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gernert: ''August Schmiemann schuf Denkmäler und Grabmale.'' In: ''Jahrbuch Unser Westfalen'', Hamm (Westfälischer Anzeiger) 2010, S. 99/100; Derselbe, Der vergessene Bildhauer August Schmiemann (1846-1927). In: Zeitschrift Westfalen, 89.Bd. 2011, Münster 2012, S. 273-300, ISNN 0043-4337&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Münster|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben in Münster|Schmiemann, August]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
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		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=August_Schmiemann&amp;diff=47469</id>
		<title>August Schmiemann</title>
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		<updated>2022-06-27T22:01:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: /* Denkmal Christoph Bernhard von Galen */ Ergänzung Excellenz (damals war das noch wichtig!), Gänsefüßchen, Absätze – Das Denkmal ist eine Plastik! – keine Skulptur. ,&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Der Sensemann2.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Der Sensemann, Skulptur von August Schmiemann auf dem Melaten-Friedhof in Köln]] &lt;br /&gt;
'''August Schmiemann'''  (* [[17. Februar]] [[1846]] in Münster; † [[5. August]] [[1927]] in Münster) war ein Münsteraner Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schmiemann entstammt einer alteingesessenen „Paohlbürger“-Familie. Pate war sein Onkel, der Theologie-Professor [[August Bisping]]. Seine Eltern schickten ihn aufs Gymnasium, weil sie und der Taufpate ihn als Geistlichen wünschten. August setzte sich nach dem Schulabschluss gegen alle Widerstände durch und absolvierte eine Lehre beim Bildhauer Wörmann. Der Nachbar, ein Ofensetzer, hatte als erster sein Talent erkannt: „''Schmiemanns Vater, ick sägge di, de Junge hät Schanie''“. Die Wanderjahre führten August nach Hannover und Amsterdam, wo er die Kunstschule Felix Meritis besuchte, und schließlich zur Weiterbildung nach Berlin. Danach zog er in den Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871. Nach seiner Rückkehr heiratete er seine Jugendliebe Elisabeth Meschewsky; mit ihr hatte er zehn Kinder, davon wurden drei Söhne Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Schmiemann schuf zahlreiche sakrale und profane Werke. Religiöse Kunstwerke stehen in 150 Kirchen - Altäre, Heiligenfiguren und Grabmale. Monumente für den Reichskanzler von Bismarck und Friedrich Schiller entstanden in rascher Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kiepenkerl ===&lt;br /&gt;
[[bild:Kiepenkerl1 mittel.jpg|thumb|right|Foto: Presseamt Stadt Münster / Angelika Klauser.]] &lt;br /&gt;
Im Oktober 1895 schloss der [[Verschönerungsverein Münster]] mit dem Bildhauer einen Vertrag über die Schaffung eines [[Kiepenkerl]]-Denkmals. Die Statue sollte 1,75 m groß sein und auf einem Sockel aus Sandstein stehen. Als Vergütung wurde ein Betrag von 2.960 Mark vereinbart. Die Statue wurde am [[16. Oktober]] [[1896]] unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Sie wurde allgemein geschätzt. Dazu trug bei, dass Schmiemann einen klugen Mann dargestellt hatte, der um keine Worte verlegen war, um seine Kunden zu bedienen. Hinzu kam ein bodenständiger Humor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal überstand die Bombenangriffe auf Münster im Oktober 1943: »Während rundherum die Altstadt brannte, blieb die Statue ohne Beschädigung stehen. Daraufhin ließen die Nationalsozialisten ein Plakat mit seinem Foto drucken und der Aufschrift: „''Wi staoht fast - trotzdem und dennoch!''“ Diesem Umstand ist es zuzuschreiben, daß die US-amerikanischen Besatzer bei ihrem Einmarsch in Münster einen Zusammenhang zwischen Nationalsozialisten und Kiepenkerl herstellten und das Denkmal mit einem Panzer umlegten.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Münster noch in Trümmern lag, schrieb die [[Niederdeutsche Bühne]] einen Wettbewerb für die neu zu errichtende Kiepenkerl-Statue aus. Die zwölf eingesandten Entwürfe sagten der Jury unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. [[Karl Zuhorn]] jedoch nicht zu. Als dann der Bildhauer [[Albert Mazzotti (junior)|Albert Mazzotti jr.]] in einem Brief die Stadtverwaltung anflehte, ihm angesichts seiner desolaten wirtschaftlichen Lage eine Arbeitsmöglichkeit zu verschaffen, beauftragte man ihn und seinen Kollegen [[Heinrich Ostlinning]], eine dem ursprünglichen Denkmal ähnliche Statue zu erstellen. Dieser Auftrag wurde zur allgemeinen Zufriedenheit erfüllt. So konnte dieses Denkmal in Beisein von Bundespräsident [[Theodor Heuss]] anläßlich des 20. Deutschen Bauerntages in Münster enthüllt werden. Mazzotti jr. bezeichnete diesen Auftrag als seine wichtigste Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmal Christoph Bernhard von Galen ===&lt;br /&gt;
Der Pfarrer von Telgte, Anton Hovestadt, regte 1896 an, zum 250. Jahrestag der Errichtung der Wallfahrtskapelle Telgte im Jahre 1904 ihrem Erbauer, Sr. Excellenz Fürstbischof [[Christoph Bernhard von Galen]], ein Denkmal zu setzen. Das zu diesem Zweck gebildete Komitee erließ einen Spendenaufruf und suchte Sponsoren. Schmiemann wurde damit beauftragt, einen Entwurf für dieses Denkmal zu liefern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Galen war in Münster wegen seiner Streitbarkeit und zahlreichen Fehden unbeliebt und wurde hier nur „Bombenbernd“ genannt; u.a. hatte er die Stadt acht Monate lang belagert. Da er ein großer Förderer der Marienwallfahrt nach Telgte, war, zeigt ihn ein Relief im Sockel des Denkmals am Münstertor in Telgte als Betender vor der Marien-Pietà. Zwar konnte die [[Plastik]] im Ersten Weltkrieg vor der sog. „Metallspende“ für die Rüstungsindustrie bewahrt werden, aber im Zweiten Weltkrieg blieb sie davon nicht verschont. Nach dem Krieg wurde das Standbild neu gegossen und an gleicher Stelle errichtet. Seit 1996 steht es auf der Denkmalliste der Stadt Telgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmäler für Staatsmänner ===&lt;br /&gt;
Der Ruf des Bildhauers führte dazu, dass ihm zahlreiche Aufträge zuteil wurden. So hat er beispielsweise in Ibbenbüren ein Preußen-Denkmal geschaffen. Nach seinem Entwurf wurde das Bismarck-Standbild in Herne-Eickel in Bronze gegossen. Aus seiner Hand entstand für den Reichskanzler Otto von Bismarck ein Bismarck-Denkmal in Bad Bentheim, das am 16.06.1901 feierlich enthüllt wurde. Das Denkmal ist erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Populäre Typen: Landois und Kuhhirte ===&lt;br /&gt;
[[bild:Landois-im-zoo.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Hermann Landois als Skulptur von August Schmiemann]] &lt;br /&gt;
Anlässlich der &amp;quot;Silberhochzeits-Feier&amp;quot; des [[Allwetterzoo|Zoologischen Gartens Münster]] im Jahre 1900 beauftragten Freunde von Prof. [[Hermann Landois]] den Künstler, eine Skulptur von ihm anzufertigen. Landois hatte den Zoo im Jahre 1875 gegründet und sollte nicht vergessen werden. Anfangs stand das Denkmal vor der [[Tuckesburg]] am Zoo, wo Landois mit seiner Nichte Pollak und dem Affen [[Lehmann (Affe)|Lehmann]] wohnte. Später wurde es - wie der Zoo - zum [[Aasee umgesiedelt]], wo es heute die Gäste im Eingangsbereich begrüßt. Im Kopf des Denkmals befindet sich ein Nistkasten für Stare. Landois meinte dazu: ''&amp;quot;Ick hew mien ganz Liäwen lang eenen Vuogel innen Kopp hat! Nu sallt de Vüögel sick up mien Denkmaol setten&amp;quot;'' [Anm. 1]. Barbara Klössel bezeichnet das Denkmal als ''&amp;quot;Grenzposition der damaligen Kunstübung&amp;quot;'' [Anm. 1], weil es in akribischer Genauigkeit die Gestalt von Landois mit all ihren spezifischen Merkmalen - in der Haltung, der Gestik und Mimik, sowie den Attributen - in Metall getrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Bochum wollte mit einem Denkmal an die Vergangenheit als Ackerbürger-Städtchen erinnern. Dem Bildhauer wurde der Auftrag erteilt, dem städtischen Kuhhirten, die bis 1870 tätig waren, ein Denkmal zu errichten. Das von Schmiemann geschaffene Werk stellt einen Kuhhirten mit seinem Hund dar, in der Hand ein Horn, mit dem er das Vieh der Bochumer Bürger auf die [[Vöde]] trieb, die damals ein städtisches Weideland war. Ein Teil der Vöde ist nun der Stadtpark von Bochum. Das Denkmal ist am [[30. Mai]] [[1908]] auf dem alten Markt in Bochum der Öffentlichkeit übergeben worden. Im Zweiten Weltkrieg wurde es für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen und im Jahre 1962 vom Bochumer Bildhauer Kruse in einer Neufassung wieder errichtet. Sein Standort wurde aufgrund der städtebaulichen Umgestaltung nach 1945 um einige Meter verrückt.&lt;br /&gt;
In Bochum wird das Denkmal im Allgemeinen mit &amp;quot;dem letzten Kuhhirte Fritz Kortebusch&amp;quot; in Verbindung gebracht. Dieser Henrich Kortebusch starb zwar vier Jahre vor Ende des Viehtriebes, ist aber als langjähriger Viehhirte belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiller-Denkmal in Leipzig ===&lt;br /&gt;
In Leipzig führte August Schmiemann den Entwurf eines Kollegen für ein Schiller-Denkmal in weißem Marmor aus. Dabei handelt es sich aber um den ältesten Sohn, der auch als Bildhauer arbeitete und sich in Leipzig niederließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sense(n)mann in Köln ===&lt;br /&gt;
Auf dem Melaten-Friedhof in Köln steht ein Grabmal für den Kaufmann Johann Müllemeister in Form eines &amp;quot;Sensenmanns&amp;quot; mit Sanduhr und Sense. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Werke ===&lt;br /&gt;
Schließlich stammt auch ein Kreuzweg in Sögel (Emsland) neben vielen anderen sakralen Kunstwerken von seiner Hand. Außerdem stammen von ihm Modelle für eine Kuhhirtin, einen alten Seidenweber, einen Hacketäuer, eine &amp;quot;Appeltiewe&amp;quot; - alle mit dem gleichen Humor und Sinn für volkstümliche Gestalten geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schmiemann als Lehrer ==&lt;br /&gt;
Der Künstler war auch als Lehrer aktiv. Der emsländische Bildhauer Bernhard Heller (1878-1937), genannt Hellerbernd, absolvierte zwischen 1895 und 1900 bei Professor Schmiemann eine gründliche Ausbildung in allen Bildhauerarbeiten. Auch der Bildhauer Wilhelm Haverkamp (1864-1929) aus Senden, ein Vertreter der Stilepoche des Historismus, fand seine erste künstlerische Ausbildung schon als 13-jähriger Junge bei Schmiemann und [[Heinrich Fleige]]. Von 1877 bis 1881 absolvierte er eine Bildhauerlehre und wurde Gehilfe von Schmiemann. Er bat diesen um Unterstützung zum Erlangen eines Stipendiums, damit er die Berliner Kunstakademie besuchen konnte. Dies gelang ihm mit einer Gruppe &amp;quot;Rotkäppchen&amp;quot;, wofür er 1883 einen 1. Preis erhielt und von der Stadt Münster ein Stipendium in Höhe von 400 Mark. Schließlich wirkte er zusammen mit anderen Münsteraner Bildhauern am Westportal der St.-Lamberti-Kirche mit, wo eine ganze Reihe von Skulpturen vereinigt sind, von denen zwei eine frappierende Ähnlichkeit mit Goethe und Schiller aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausblick ==&lt;br /&gt;
Eli Marcus, der bekannte jüdische Schriftsteller aus Münster (1854-1935), mit dem Schmiemann befreundet war, schrieb im Jahre 1910 einen Beitrag für die illustrierte Halbmonatsschrift &amp;quot;Niedersachsen&amp;quot;. Darin führte er u.a. aus, Schmiemann nehme unter den westfälischen Künstlern eine &amp;quot;ganz besondere Stellung&amp;quot; ein. Er nannte ihn ''den'' niederdeutschen Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Person von August Schmiemann weithin vergessen. Keine Straße in Münster erinnert an sein Wirken. Auch die Archive als Gedächtnis einer Stadt weisen nur rudimentäre Erinnerungen an seine Biografie auf. Seine Werke aber haben Bestand, obwohl sie durch ihre natürliche Darstellung von der modernen, abstrakten Kunst nur belächelt werden. Seine Werke erfreuen sich nach wie vor &lt;br /&gt;
- wie das Denkmal für Professor Landois und vor allem der Kiepenkerl in Münster - erheblicher Beliebtheit. Sie gelten als Symbole der sog. &amp;quot;guten alten Zeit&amp;quot;, weil man deren harte Realität weder erleben konnte noch sich überhaupt nur vorstellen kann. Diese nostalgische Hinwendung geht so weit, dass der US-amerikanische Modekünstler Jeff Koons (Jg. 1955) zur Internationalen Ausstellung [[Skulptur-Projekte 1987]] eine Kiepenkerl-Statue aus Stahl ausstellte, die heute im Hirschhorn-Museum and Skulpture-Garden Washington D.C. steht. Offenbar versprechen sich Politiker von solchen populären Skulpturen positiven Eindruck auf Bürger; so ließ sich der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, bei seinem Aufenthalt in Washington im Februar 2009 neben dieser Skulptur ablichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
*[Anm. 1] Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aloys Buschmann: ''Münsters Bildhauer der Gegenwart.'' Münster o.J. (ca. 1920).&lt;br /&gt;
* Eli Marcus: ''Ein niederdeutscher Künstler.'' In: ''Niedersachsen, illustrierte Halbmonatsschrift'', 15. Jahrgang 1909/1910, S. 123-125.&lt;br /&gt;
* Walter Werland: ''Bildhauer August Schmiemann.'' In: ''[[Westfälische Nachrichten]]'' (Ausgabe Münster?) vom 31. Januar 1984&lt;br /&gt;
* ''August Schmiemann.'' In: Helmut Ebert: ''Lexikon der bildenden und gestaltenden Künstlerinnen und Künstler in Westfalen-Lippe.'' Aschendorff, Münster 2001, ISBN 3-402-05458-2.&lt;br /&gt;
* Fred Kaspar: ''Ein Denkmal für Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen.'' In: ''Westfalen'', Band 82 (2004, erschienen 2007), S. 343-354.&lt;br /&gt;
* Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gernert: ''August Schmiemann schuf Denkmäler und Grabmale.'' In: ''Jahrbuch Unser Westfalen'', Hamm (Westfälischer Anzeiger) 2010, S. 99/100; Derselbe, Der vergessene Bildhauer August Schmiemann (1846-1927). In: Zeitschrift Westfalen, 89.Bd. 2011, Münster 2012, S. 273-300, ISNN 0043-4337&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Münster|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben in Münster|Schmiemann, August]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=August_Schmiemann&amp;diff=47468</id>
		<title>August Schmiemann</title>
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		<updated>2022-06-27T21:51:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: /* Der Kiepenkerl */ Leerzeichen, Gänsefüßchen, div. Ergänzungen, u.a. Links&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Der Sensemann2.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Der Sensemann, Skulptur von August Schmiemann auf dem Melaten-Friedhof in Köln]] &lt;br /&gt;
'''August Schmiemann'''  (* [[17. Februar]] [[1846]] in Münster; † [[5. August]] [[1927]] in Münster) war ein Münsteraner Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schmiemann entstammt einer alteingesessenen „Paohlbürger“-Familie. Pate war sein Onkel, der Theologie-Professor [[August Bisping]]. Seine Eltern schickten ihn aufs Gymnasium, weil sie und der Taufpate ihn als Geistlichen wünschten. August setzte sich nach dem Schulabschluss gegen alle Widerstände durch und absolvierte eine Lehre beim Bildhauer Wörmann. Der Nachbar, ein Ofensetzer, hatte als erster sein Talent erkannt: „''Schmiemanns Vater, ick sägge di, de Junge hät Schanie''“. Die Wanderjahre führten August nach Hannover und Amsterdam, wo er die Kunstschule Felix Meritis besuchte, und schließlich zur Weiterbildung nach Berlin. Danach zog er in den Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871. Nach seiner Rückkehr heiratete er seine Jugendliebe Elisabeth Meschewsky; mit ihr hatte er zehn Kinder, davon wurden drei Söhne Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Schmiemann schuf zahlreiche sakrale und profane Werke. Religiöse Kunstwerke stehen in 150 Kirchen - Altäre, Heiligenfiguren und Grabmale. Monumente für den Reichskanzler von Bismarck und Friedrich Schiller entstanden in rascher Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kiepenkerl ===&lt;br /&gt;
[[bild:Kiepenkerl1 mittel.jpg|thumb|right|Foto: Presseamt Stadt Münster / Angelika Klauser.]] &lt;br /&gt;
Im Oktober 1895 schloss der [[Verschönerungsverein Münster]] mit dem Bildhauer einen Vertrag über die Schaffung eines [[Kiepenkerl]]-Denkmals. Die Statue sollte 1,75 m groß sein und auf einem Sockel aus Sandstein stehen. Als Vergütung wurde ein Betrag von 2.960 Mark vereinbart. Die Statue wurde am [[16. Oktober]] [[1896]] unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Sie wurde allgemein geschätzt. Dazu trug bei, dass Schmiemann einen klugen Mann dargestellt hatte, der um keine Worte verlegen war, um seine Kunden zu bedienen. Hinzu kam ein bodenständiger Humor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal überstand die Bombenangriffe auf Münster im Oktober 1943: »Während rundherum die Altstadt brannte, blieb die Statue ohne Beschädigung stehen. Daraufhin ließen die Nationalsozialisten ein Plakat mit seinem Foto drucken und der Aufschrift: „''Wi staoht fast - trotzdem und dennoch!''“ Diesem Umstand ist es zuzuschreiben, daß die US-amerikanischen Besatzer bei ihrem Einmarsch in Münster einen Zusammenhang zwischen Nationalsozialisten und Kiepenkerl herstellten und das Denkmal mit einem Panzer umlegten.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Münster noch in Trümmern lag, schrieb die [[Niederdeutsche Bühne]] einen Wettbewerb für die neu zu errichtende Kiepenkerl-Statue aus. Die zwölf eingesandten Entwürfe sagten der Jury unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. [[Karl Zuhorn]] jedoch nicht zu. Als dann der Bildhauer [[Albert Mazzotti (junior)|Albert Mazzotti jr.]] in einem Brief die Stadtverwaltung anflehte, ihm angesichts seiner desolaten wirtschaftlichen Lage eine Arbeitsmöglichkeit zu verschaffen, beauftragte man ihn und seinen Kollegen [[Heinrich Ostlinning]], eine dem ursprünglichen Denkmal ähnliche Statue zu erstellen. Dieser Auftrag wurde zur allgemeinen Zufriedenheit erfüllt. So konnte dieses Denkmal in Beisein von Bundespräsident [[Theodor Heuss]] anläßlich des 20. Deutschen Bauerntages in Münster enthüllt werden. Mazzotti jr. bezeichnete diesen Auftrag als seine wichtigste Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmal Christoph Bernhard von Galen ===&lt;br /&gt;
Der Pfarrer von Telgte, Anton Hovestadt, regte 1896 an, zum 250. Jahrestag der Errichtung der Wallfahrtskapelle Telgte im Jahre 1904 ihrem Erbauer, Fürstbischof [[Christoph Bernhard von Galen]], ein Denkmal zu setzen. Das zu diesem Zweck gebildete Komitee erließ einen Spendenaufruf und suchte Sponsoren. Schmiemann wurde damit beauftragt, einen Entwurf für dieses Denkmal zu liefern. Von Galen war in Münster wegen seiner Streitbarkeit und zahlreichen Fehden unbeliebt und wurde hier nur &amp;quot;Bombenbernd&amp;quot; genannt; u.a. hatte er die Stadt acht Monate lang belagert. Da er ein großer Förderer der Marienwallfahrt nach Telgte, war, zeigt ihn ein Relief im Sockel des Denkmals am Münstertor in Telgte als Betender vor der Marien-Pieta. Zwar konnte die Skulptur im Ersten Weltkrieg vor der sog. &amp;quot;Metallspende&amp;quot; für die Rüstungsindustrie bewahrt werden, aber im Zweiten Weltkrieg blieb sie davon nicht verschont. Nach dem Krieg wurde das Monument neu gegossen und an gleicher Stelle errichtet. Seit 1996 steht es auf der Denkmalliste der Stadt Telgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmäler für Staatsmänner ===&lt;br /&gt;
Der Ruf des Bildhauers führte dazu, dass ihm zahlreiche Aufträge zuteil wurden. So hat er beispielsweise in Ibbenbüren ein Preußen-Denkmal geschaffen. Nach seinem Entwurf wurde das Bismarck-Standbild in Herne-Eickel in Bronze gegossen. Aus seiner Hand entstand für den Reichskanzler Otto von Bismarck ein Bismarck-Denkmal in Bad Bentheim, das am 16.06.1901 feierlich enthüllt wurde. Das Denkmal ist erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Populäre Typen: Landois und Kuhhirte ===&lt;br /&gt;
[[bild:Landois-im-zoo.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Hermann Landois als Skulptur von August Schmiemann]] &lt;br /&gt;
Anlässlich der &amp;quot;Silberhochzeits-Feier&amp;quot; des [[Allwetterzoo|Zoologischen Gartens Münster]] im Jahre 1900 beauftragten Freunde von Prof. [[Hermann Landois]] den Künstler, eine Skulptur von ihm anzufertigen. Landois hatte den Zoo im Jahre 1875 gegründet und sollte nicht vergessen werden. Anfangs stand das Denkmal vor der [[Tuckesburg]] am Zoo, wo Landois mit seiner Nichte Pollak und dem Affen [[Lehmann (Affe)|Lehmann]] wohnte. Später wurde es - wie der Zoo - zum [[Aasee umgesiedelt]], wo es heute die Gäste im Eingangsbereich begrüßt. Im Kopf des Denkmals befindet sich ein Nistkasten für Stare. Landois meinte dazu: ''&amp;quot;Ick hew mien ganz Liäwen lang eenen Vuogel innen Kopp hat! Nu sallt de Vüögel sick up mien Denkmaol setten&amp;quot;'' [Anm. 1]. Barbara Klössel bezeichnet das Denkmal als ''&amp;quot;Grenzposition der damaligen Kunstübung&amp;quot;'' [Anm. 1], weil es in akribischer Genauigkeit die Gestalt von Landois mit all ihren spezifischen Merkmalen - in der Haltung, der Gestik und Mimik, sowie den Attributen - in Metall getrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Bochum wollte mit einem Denkmal an die Vergangenheit als Ackerbürger-Städtchen erinnern. Dem Bildhauer wurde der Auftrag erteilt, dem städtischen Kuhhirten, die bis 1870 tätig waren, ein Denkmal zu errichten. Das von Schmiemann geschaffene Werk stellt einen Kuhhirten mit seinem Hund dar, in der Hand ein Horn, mit dem er das Vieh der Bochumer Bürger auf die [[Vöde]] trieb, die damals ein städtisches Weideland war. Ein Teil der Vöde ist nun der Stadtpark von Bochum. Das Denkmal ist am [[30. Mai]] [[1908]] auf dem alten Markt in Bochum der Öffentlichkeit übergeben worden. Im Zweiten Weltkrieg wurde es für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen und im Jahre 1962 vom Bochumer Bildhauer Kruse in einer Neufassung wieder errichtet. Sein Standort wurde aufgrund der städtebaulichen Umgestaltung nach 1945 um einige Meter verrückt.&lt;br /&gt;
In Bochum wird das Denkmal im Allgemeinen mit &amp;quot;dem letzten Kuhhirte Fritz Kortebusch&amp;quot; in Verbindung gebracht. Dieser Henrich Kortebusch starb zwar vier Jahre vor Ende des Viehtriebes, ist aber als langjähriger Viehhirte belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiller-Denkmal in Leipzig ===&lt;br /&gt;
In Leipzig führte August Schmiemann den Entwurf eines Kollegen für ein Schiller-Denkmal in weißem Marmor aus. Dabei handelt es sich aber um den ältesten Sohn, der auch als Bildhauer arbeitete und sich in Leipzig niederließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sense(n)mann in Köln ===&lt;br /&gt;
Auf dem Melaten-Friedhof in Köln steht ein Grabmal für den Kaufmann Johann Müllemeister in Form eines &amp;quot;Sensenmanns&amp;quot; mit Sanduhr und Sense. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Werke ===&lt;br /&gt;
Schließlich stammt auch ein Kreuzweg in Sögel (Emsland) neben vielen anderen sakralen Kunstwerken von seiner Hand. Außerdem stammen von ihm Modelle für eine Kuhhirtin, einen alten Seidenweber, einen Hacketäuer, eine &amp;quot;Appeltiewe&amp;quot; - alle mit dem gleichen Humor und Sinn für volkstümliche Gestalten geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schmiemann als Lehrer ==&lt;br /&gt;
Der Künstler war auch als Lehrer aktiv. Der emsländische Bildhauer Bernhard Heller (1878-1937), genannt Hellerbernd, absolvierte zwischen 1895 und 1900 bei Professor Schmiemann eine gründliche Ausbildung in allen Bildhauerarbeiten. Auch der Bildhauer Wilhelm Haverkamp (1864-1929) aus Senden, ein Vertreter der Stilepoche des Historismus, fand seine erste künstlerische Ausbildung schon als 13-jähriger Junge bei Schmiemann und [[Heinrich Fleige]]. Von 1877 bis 1881 absolvierte er eine Bildhauerlehre und wurde Gehilfe von Schmiemann. Er bat diesen um Unterstützung zum Erlangen eines Stipendiums, damit er die Berliner Kunstakademie besuchen konnte. Dies gelang ihm mit einer Gruppe &amp;quot;Rotkäppchen&amp;quot;, wofür er 1883 einen 1. Preis erhielt und von der Stadt Münster ein Stipendium in Höhe von 400 Mark. Schließlich wirkte er zusammen mit anderen Münsteraner Bildhauern am Westportal der St.-Lamberti-Kirche mit, wo eine ganze Reihe von Skulpturen vereinigt sind, von denen zwei eine frappierende Ähnlichkeit mit Goethe und Schiller aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausblick ==&lt;br /&gt;
Eli Marcus, der bekannte jüdische Schriftsteller aus Münster (1854-1935), mit dem Schmiemann befreundet war, schrieb im Jahre 1910 einen Beitrag für die illustrierte Halbmonatsschrift &amp;quot;Niedersachsen&amp;quot;. Darin führte er u.a. aus, Schmiemann nehme unter den westfälischen Künstlern eine &amp;quot;ganz besondere Stellung&amp;quot; ein. Er nannte ihn ''den'' niederdeutschen Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Person von August Schmiemann weithin vergessen. Keine Straße in Münster erinnert an sein Wirken. Auch die Archive als Gedächtnis einer Stadt weisen nur rudimentäre Erinnerungen an seine Biografie auf. Seine Werke aber haben Bestand, obwohl sie durch ihre natürliche Darstellung von der modernen, abstrakten Kunst nur belächelt werden. Seine Werke erfreuen sich nach wie vor &lt;br /&gt;
- wie das Denkmal für Professor Landois und vor allem der Kiepenkerl in Münster - erheblicher Beliebtheit. Sie gelten als Symbole der sog. &amp;quot;guten alten Zeit&amp;quot;, weil man deren harte Realität weder erleben konnte noch sich überhaupt nur vorstellen kann. Diese nostalgische Hinwendung geht so weit, dass der US-amerikanische Modekünstler Jeff Koons (Jg. 1955) zur Internationalen Ausstellung [[Skulptur-Projekte 1987]] eine Kiepenkerl-Statue aus Stahl ausstellte, die heute im Hirschhorn-Museum and Skulpture-Garden Washington D.C. steht. Offenbar versprechen sich Politiker von solchen populären Skulpturen positiven Eindruck auf Bürger; so ließ sich der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, bei seinem Aufenthalt in Washington im Februar 2009 neben dieser Skulptur ablichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
*[Anm. 1] Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aloys Buschmann: ''Münsters Bildhauer der Gegenwart.'' Münster o.J. (ca. 1920).&lt;br /&gt;
* Eli Marcus: ''Ein niederdeutscher Künstler.'' In: ''Niedersachsen, illustrierte Halbmonatsschrift'', 15. Jahrgang 1909/1910, S. 123-125.&lt;br /&gt;
* Walter Werland: ''Bildhauer August Schmiemann.'' In: ''[[Westfälische Nachrichten]]'' (Ausgabe Münster?) vom 31. Januar 1984&lt;br /&gt;
* ''August Schmiemann.'' In: Helmut Ebert: ''Lexikon der bildenden und gestaltenden Künstlerinnen und Künstler in Westfalen-Lippe.'' Aschendorff, Münster 2001, ISBN 3-402-05458-2.&lt;br /&gt;
* Fred Kaspar: ''Ein Denkmal für Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen.'' In: ''Westfalen'', Band 82 (2004, erschienen 2007), S. 343-354.&lt;br /&gt;
* Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gernert: ''August Schmiemann schuf Denkmäler und Grabmale.'' In: ''Jahrbuch Unser Westfalen'', Hamm (Westfälischer Anzeiger) 2010, S. 99/100; Derselbe, Der vergessene Bildhauer August Schmiemann (1846-1927). In: Zeitschrift Westfalen, 89.Bd. 2011, Münster 2012, S. 273-300, ISNN 0043-4337&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Münster|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben in Münster|Schmiemann, August]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
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		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=August_Schmiemann&amp;diff=47467</id>
		<title>August Schmiemann</title>
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		<updated>2022-06-27T21:45:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: /* Leben */ die „verhassten Gänsefüßchen“ berichtigt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Der Sensemann2.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Der Sensemann, Skulptur von August Schmiemann auf dem Melaten-Friedhof in Köln]] &lt;br /&gt;
'''August Schmiemann'''  (* [[17. Februar]] [[1846]] in Münster; † [[5. August]] [[1927]] in Münster) war ein Münsteraner Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schmiemann entstammt einer alteingesessenen „Paohlbürger“-Familie. Pate war sein Onkel, der Theologie-Professor [[August Bisping]]. Seine Eltern schickten ihn aufs Gymnasium, weil sie und der Taufpate ihn als Geistlichen wünschten. August setzte sich nach dem Schulabschluss gegen alle Widerstände durch und absolvierte eine Lehre beim Bildhauer Wörmann. Der Nachbar, ein Ofensetzer, hatte als erster sein Talent erkannt: „''Schmiemanns Vater, ick sägge di, de Junge hät Schanie''“. Die Wanderjahre führten August nach Hannover und Amsterdam, wo er die Kunstschule Felix Meritis besuchte, und schließlich zur Weiterbildung nach Berlin. Danach zog er in den Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871. Nach seiner Rückkehr heiratete er seine Jugendliebe Elisabeth Meschewsky; mit ihr hatte er zehn Kinder, davon wurden drei Söhne Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Schmiemann schuf zahlreiche sakrale und profane Werke. Religiöse Kunstwerke stehen in 150 Kirchen - Altäre, Heiligenfiguren und Grabmale. Monumente für den Reichskanzler von Bismarck und Friedrich Schiller entstanden in rascher Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kiepenkerl ===&lt;br /&gt;
[[bild:Kiepenkerl1 mittel.jpg|thumb|right|Foto: Presseamt Stadt Münster / Angelika Klauser.]] &lt;br /&gt;
Im Oktober 1895 schloss der [[Verschönerungsverein Münster]] mit dem Bildhauer einen Vertrag über die Schaffung eines [[Kiepenkerl]]-Denkmals. Die Statue sollte 1,75 m groß sein und auf einem Sockel aus Sandstein stehen. Als Vergütung wurde ein Betrag von 2.960 Mark vereinbart. Die Statue wurde am [[16.Oktober]] [[1896]] unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Sie wurde allgemein geschätzt. Dazu trug bei, dass Schmiemann einen klugen Mann dargestellt hatte, der um keine Worte verlegen war, um seine Kunden zu bedienen. Hinzu kam ein bodenständiger Humor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal überstand die Bombenangriffe auf Münster im Oktober 1943: Während rundherum die Altstadt brannte, blieb die Statue ohne Beschädigung stehen. Daraufhin ließen die Nationalsozialisten ein Plakat mit seinem Foto drucken und der Aufschrift: &amp;quot; ''Wi staoht fast - trotzdem und dennoch!''&amp;quot; Diesem Umstand ist es zuzuschreiben, daß die US-amerikanischen Besatzer bei ihrem Einmarsch in Münster einen Zusammenhang zwischen Nationalsozialisten und Kiepenkerl herstellten und das Denkmal mit einem Panzer umlegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Münster noch in Trümmern lag, schrieb die [[Niederdeutsche Bühne]] einen Wettbewerb für die neu zu errichtende Kiepenkerl-Statue aus. Die zwölf eingesandten Entwürfe sagten der Jury unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. [[Karl Zuhorn]] nicht zu. Als dann der Bildhauer [[Albert Mazzotti (junior)]] in einem Brief die Stadtverwaltung anflehte, angesichts seiner desolaten wirtschaftlichen Lage eine Arbeitsmöglichkeit zu verschaffen, beauftragte man ihn und seinen Kollegen Heinrich Ostlinning, eine dem ursprünglichen Denkmal ähnliche Statue zu erstellen. Dieser Auftrag wurde zur allgemeinen Zufriedenheit erfüllt. So konnte dieses Denkmal in Beisein von Bundespräsident [[Theodor Heuss]] anläßlich des 20. Deutschen Bauerntages in Münster enthüllt werden. Mazzotti bezeichnete dies als seine wichtigste Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmal Christoph Bernhard von Galen ===&lt;br /&gt;
Der Pfarrer von Telgte, Anton Hovestadt, regte 1896 an, zum 250. Jahrestag der Errichtung der Wallfahrtskapelle Telgte im Jahre 1904 ihrem Erbauer, Fürstbischof [[Christoph Bernhard von Galen]], ein Denkmal zu setzen. Das zu diesem Zweck gebildete Komitee erließ einen Spendenaufruf und suchte Sponsoren. Schmiemann wurde damit beauftragt, einen Entwurf für dieses Denkmal zu liefern. Von Galen war in Münster wegen seiner Streitbarkeit und zahlreichen Fehden unbeliebt und wurde hier nur &amp;quot;Bombenbernd&amp;quot; genannt; u.a. hatte er die Stadt acht Monate lang belagert. Da er ein großer Förderer der Marienwallfahrt nach Telgte, war, zeigt ihn ein Relief im Sockel des Denkmals am Münstertor in Telgte als Betender vor der Marien-Pieta. Zwar konnte die Skulptur im Ersten Weltkrieg vor der sog. &amp;quot;Metallspende&amp;quot; für die Rüstungsindustrie bewahrt werden, aber im Zweiten Weltkrieg blieb sie davon nicht verschont. Nach dem Krieg wurde das Monument neu gegossen und an gleicher Stelle errichtet. Seit 1996 steht es auf der Denkmalliste der Stadt Telgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmäler für Staatsmänner ===&lt;br /&gt;
Der Ruf des Bildhauers führte dazu, dass ihm zahlreiche Aufträge zuteil wurden. So hat er beispielsweise in Ibbenbüren ein Preußen-Denkmal geschaffen. Nach seinem Entwurf wurde das Bismarck-Standbild in Herne-Eickel in Bronze gegossen. Aus seiner Hand entstand für den Reichskanzler Otto von Bismarck ein Bismarck-Denkmal in Bad Bentheim, das am 16.06.1901 feierlich enthüllt wurde. Das Denkmal ist erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Populäre Typen: Landois und Kuhhirte ===&lt;br /&gt;
[[bild:Landois-im-zoo.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Hermann Landois als Skulptur von August Schmiemann]] &lt;br /&gt;
Anlässlich der &amp;quot;Silberhochzeits-Feier&amp;quot; des [[Allwetterzoo|Zoologischen Gartens Münster]] im Jahre 1900 beauftragten Freunde von Prof. [[Hermann Landois]] den Künstler, eine Skulptur von ihm anzufertigen. Landois hatte den Zoo im Jahre 1875 gegründet und sollte nicht vergessen werden. Anfangs stand das Denkmal vor der [[Tuckesburg]] am Zoo, wo Landois mit seiner Nichte Pollak und dem Affen [[Lehmann (Affe)|Lehmann]] wohnte. Später wurde es - wie der Zoo - zum [[Aasee umgesiedelt]], wo es heute die Gäste im Eingangsbereich begrüßt. Im Kopf des Denkmals befindet sich ein Nistkasten für Stare. Landois meinte dazu: ''&amp;quot;Ick hew mien ganz Liäwen lang eenen Vuogel innen Kopp hat! Nu sallt de Vüögel sick up mien Denkmaol setten&amp;quot;'' [Anm. 1]. Barbara Klössel bezeichnet das Denkmal als ''&amp;quot;Grenzposition der damaligen Kunstübung&amp;quot;'' [Anm. 1], weil es in akribischer Genauigkeit die Gestalt von Landois mit all ihren spezifischen Merkmalen - in der Haltung, der Gestik und Mimik, sowie den Attributen - in Metall getrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Bochum wollte mit einem Denkmal an die Vergangenheit als Ackerbürger-Städtchen erinnern. Dem Bildhauer wurde der Auftrag erteilt, dem städtischen Kuhhirten, die bis 1870 tätig waren, ein Denkmal zu errichten. Das von Schmiemann geschaffene Werk stellt einen Kuhhirten mit seinem Hund dar, in der Hand ein Horn, mit dem er das Vieh der Bochumer Bürger auf die [[Vöde]] trieb, die damals ein städtisches Weideland war. Ein Teil der Vöde ist nun der Stadtpark von Bochum. Das Denkmal ist am [[30. Mai]] [[1908]] auf dem alten Markt in Bochum der Öffentlichkeit übergeben worden. Im Zweiten Weltkrieg wurde es für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen und im Jahre 1962 vom Bochumer Bildhauer Kruse in einer Neufassung wieder errichtet. Sein Standort wurde aufgrund der städtebaulichen Umgestaltung nach 1945 um einige Meter verrückt.&lt;br /&gt;
In Bochum wird das Denkmal im Allgemeinen mit &amp;quot;dem letzten Kuhhirte Fritz Kortebusch&amp;quot; in Verbindung gebracht. Dieser Henrich Kortebusch starb zwar vier Jahre vor Ende des Viehtriebes, ist aber als langjähriger Viehhirte belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiller-Denkmal in Leipzig ===&lt;br /&gt;
In Leipzig führte August Schmiemann den Entwurf eines Kollegen für ein Schiller-Denkmal in weißem Marmor aus. Dabei handelt es sich aber um den ältesten Sohn, der auch als Bildhauer arbeitete und sich in Leipzig niederließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sense(n)mann in Köln ===&lt;br /&gt;
Auf dem Melaten-Friedhof in Köln steht ein Grabmal für den Kaufmann Johann Müllemeister in Form eines &amp;quot;Sensenmanns&amp;quot; mit Sanduhr und Sense. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Werke ===&lt;br /&gt;
Schließlich stammt auch ein Kreuzweg in Sögel (Emsland) neben vielen anderen sakralen Kunstwerken von seiner Hand. Außerdem stammen von ihm Modelle für eine Kuhhirtin, einen alten Seidenweber, einen Hacketäuer, eine &amp;quot;Appeltiewe&amp;quot; - alle mit dem gleichen Humor und Sinn für volkstümliche Gestalten geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schmiemann als Lehrer ==&lt;br /&gt;
Der Künstler war auch als Lehrer aktiv. Der emsländische Bildhauer Bernhard Heller (1878-1937), genannt Hellerbernd, absolvierte zwischen 1895 und 1900 bei Professor Schmiemann eine gründliche Ausbildung in allen Bildhauerarbeiten. Auch der Bildhauer Wilhelm Haverkamp (1864-1929) aus Senden, ein Vertreter der Stilepoche des Historismus, fand seine erste künstlerische Ausbildung schon als 13-jähriger Junge bei Schmiemann und [[Heinrich Fleige]]. Von 1877 bis 1881 absolvierte er eine Bildhauerlehre und wurde Gehilfe von Schmiemann. Er bat diesen um Unterstützung zum Erlangen eines Stipendiums, damit er die Berliner Kunstakademie besuchen konnte. Dies gelang ihm mit einer Gruppe &amp;quot;Rotkäppchen&amp;quot;, wofür er 1883 einen 1. Preis erhielt und von der Stadt Münster ein Stipendium in Höhe von 400 Mark. Schließlich wirkte er zusammen mit anderen Münsteraner Bildhauern am Westportal der St.-Lamberti-Kirche mit, wo eine ganze Reihe von Skulpturen vereinigt sind, von denen zwei eine frappierende Ähnlichkeit mit Goethe und Schiller aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausblick ==&lt;br /&gt;
Eli Marcus, der bekannte jüdische Schriftsteller aus Münster (1854-1935), mit dem Schmiemann befreundet war, schrieb im Jahre 1910 einen Beitrag für die illustrierte Halbmonatsschrift &amp;quot;Niedersachsen&amp;quot;. Darin führte er u.a. aus, Schmiemann nehme unter den westfälischen Künstlern eine &amp;quot;ganz besondere Stellung&amp;quot; ein. Er nannte ihn ''den'' niederdeutschen Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Person von August Schmiemann weithin vergessen. Keine Straße in Münster erinnert an sein Wirken. Auch die Archive als Gedächtnis einer Stadt weisen nur rudimentäre Erinnerungen an seine Biografie auf. Seine Werke aber haben Bestand, obwohl sie durch ihre natürliche Darstellung von der modernen, abstrakten Kunst nur belächelt werden. Seine Werke erfreuen sich nach wie vor &lt;br /&gt;
- wie das Denkmal für Professor Landois und vor allem der Kiepenkerl in Münster - erheblicher Beliebtheit. Sie gelten als Symbole der sog. &amp;quot;guten alten Zeit&amp;quot;, weil man deren harte Realität weder erleben konnte noch sich überhaupt nur vorstellen kann. Diese nostalgische Hinwendung geht so weit, dass der US-amerikanische Modekünstler Jeff Koons (Jg. 1955) zur Internationalen Ausstellung [[Skulptur-Projekte 1987]] eine Kiepenkerl-Statue aus Stahl ausstellte, die heute im Hirschhorn-Museum and Skulpture-Garden Washington D.C. steht. Offenbar versprechen sich Politiker von solchen populären Skulpturen positiven Eindruck auf Bürger; so ließ sich der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, bei seinem Aufenthalt in Washington im Februar 2009 neben dieser Skulptur ablichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
*[Anm. 1] Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aloys Buschmann: ''Münsters Bildhauer der Gegenwart.'' Münster o.J. (ca. 1920).&lt;br /&gt;
* Eli Marcus: ''Ein niederdeutscher Künstler.'' In: ''Niedersachsen, illustrierte Halbmonatsschrift'', 15. Jahrgang 1909/1910, S. 123-125.&lt;br /&gt;
* Walter Werland: ''Bildhauer August Schmiemann.'' In: ''[[Westfälische Nachrichten]]'' (Ausgabe Münster?) vom 31. Januar 1984&lt;br /&gt;
* ''August Schmiemann.'' In: Helmut Ebert: ''Lexikon der bildenden und gestaltenden Künstlerinnen und Künstler in Westfalen-Lippe.'' Aschendorff, Münster 2001, ISBN 3-402-05458-2.&lt;br /&gt;
* Fred Kaspar: ''Ein Denkmal für Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen.'' In: ''Westfalen'', Band 82 (2004, erschienen 2007), S. 343-354.&lt;br /&gt;
* Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gernert: ''August Schmiemann schuf Denkmäler und Grabmale.'' In: ''Jahrbuch Unser Westfalen'', Hamm (Westfälischer Anzeiger) 2010, S. 99/100; Derselbe, Der vergessene Bildhauer August Schmiemann (1846-1927). In: Zeitschrift Westfalen, 89.Bd. 2011, Münster 2012, S. 273-300, ISNN 0043-4337&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Münster|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben in Münster|Schmiemann, August]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Grabdenkmal von Horn</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Münster''' / Nordrhein-Westfalen &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Zugehörigkeit, aktuell: Bundesrepublik Deutschland &amp;gt; Bundesland Nordrhein-Westfalen &amp;gt; Regierungsbezirk Münster &amp;gt; Münster&lt;br /&gt;
; historisch (1914): [[Preußen |Königreich Preußen]], [[Provinz Westfalen]] &amp;gt; Regierungsbezirk Münster &amp;gt; Stadtkreis Münster &amp;gt; Münster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Art des Denkmals ==&lt;br /&gt;
'''Grabdenkmal des Generalleutnants Heinrich Wilhelm von Horn&lt;br /&gt;
* gusseiserner Rauch'scher Löwe auf dem Sockel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inschriften ===&lt;br /&gt;
;Inschrifttafeln am Sockel: &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=center | WILHELM VON HORN, &amp;lt;br&amp;gt;KÖNIGLICH PREUSSISCHER GENERAL-LIEUTENANT &amp;lt;br&amp;gt; UND &amp;lt;br&amp;gt; KOMMANDIERENDER GENERAL DES VII. ARMEE-COPRS &amp;lt;br&amp;gt;ZWEITER CHEF DES VIII. INFANTERIE-REGIMENTS &amp;lt;br&amp;gt;GENANNT LEIB&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;INFANTERIE&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;REGIMENT &amp;lt;br&amp;gt;RITTER DES SCHWARZEN ADLER-ORDENS &amp;lt;br&amp;gt;GEBOREN DEN XXXI. OCTOBER MDCCLXII, &amp;lt;br&amp;gt;GESTORBEN DEN XXXI. OCTOBER MDCCCXXIX.&lt;br /&gt;
| align=center | DAS &amp;lt;br&amp;gt;KOENIGLICHE PREUSSISCHE VII. ARMEE KORPS &amp;lt;BR&amp;gt; SEINEM VEREWIGTEN FUEHRER &amp;lt;BR&amp;gt;UND VORBILDE &amp;lt;BR&amp;gt;DER TREUE UND TAPFERKEIT&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
auf dem aufgelassenen Friedhof an der Wilhelmstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbleib ===&lt;br /&gt;
Das Denkmal ist erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwurf und Ausführung des Denkmals ==&lt;br /&gt;
=== Entwurf ===&lt;br /&gt;
''nach Bildhauer Christian Daniel Rauch''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ausführende Werkstätten / Material ===&lt;br /&gt;
;- Sockel: » Sandstein&lt;br /&gt;
;- Inschrifttafeln, Löwe: Königlich Preußische Eisengießerei, Gleiwitz &amp;lt;br&amp;gt;» Eisenguss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang des Denkmals ==&lt;br /&gt;
=== Projekt ===&lt;br /&gt;
* Stifter: Königreich Preußen&lt;br /&gt;
* Kosten: -?-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Errichtung des Denkmals ===&lt;br /&gt;
'''enthüllt __.__.1832'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabellarische Darstellung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur- und Quellenangaben / Weblinks ==&lt;br /&gt;
# Martin Bach: Studien zur Geschichte des deutschen Kriegerdenkmals in Westfalen und Lippe, Frankfurt am Main 1985, S. 162&lt;br /&gt;
# Zentral-Register der Preußischen Personen- und Krieger-Denkmäler - Z 3.000 (letzter Stand: 06.10.1998)&lt;br /&gt;
# Wikipedia – Heinrich_Wilhelm_von_Horn (abgerufen 15.09.2012)&lt;br /&gt;
# Besichtigung des Denkmals (Peter Wittgens: 11.04.2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1816 ist das [[Katholiken|katholische]] [[Westfalen]] endgültig von den [[Protestanten|protestantischen]] Preußen besetzt, gehört die [[Provinz Westfalen]] mit ihrer Haupt[[Stadt|stadt]] [[Münster]] nach Beschluss des Wiener Kongresses zum Königreich Preußen, in der Weimarer Republik zum Land Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: neu - Wilkinus' eigener Übertrag aus DenkmalWiki&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Münster''' / Nordrhein-Westfalen &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Zugehörigkeit, aktuell: Bundesrepublik Deutschland &amp;gt; Bundesland Nordrhein-Westfalen &amp;gt; Regierungsbezirk Münster &amp;gt; Münster&lt;br /&gt;
; historisch (1914): [[Königreich Preußen]], [[Provinz Westfalen]] &amp;gt; Regierungsbezirk Münster &amp;gt; Stadtkreis Münster &amp;gt; Münster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Art des Denkmals ==&lt;br /&gt;
'''Grabdenkmal des Generalleutnants Heinrich Wilhelm von Horn&lt;br /&gt;
* gusseiserner Rauch'scher Löwe auf dem Sockel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inschriften ===&lt;br /&gt;
;Inschrifttafeln am Sockel: &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
auf dem aufgelassenen Friedhof an der Wilhelmstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbleib ===&lt;br /&gt;
Das Denkmal ist erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwurf und Ausführung des Denkmals ==&lt;br /&gt;
=== Entwurf ===&lt;br /&gt;
''nach Bildhauer Christian Daniel Rauch''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ausführende Werkstätten / Material ===&lt;br /&gt;
;- Sockel: » Sandstein&lt;br /&gt;
;- Inschrifttafeln, Löwe: Königlich Preußische Eisengießerei, Gleiwitz &amp;lt;br&amp;gt;» Eisenguss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang des Denkmals ==&lt;br /&gt;
=== Projekt ===&lt;br /&gt;
* Stifter: Königreich Preußen&lt;br /&gt;
* Kosten: -?-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Errichtung des Denkmals ===&lt;br /&gt;
'''enthüllt __.__.1832'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabellarische Darstellung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur- und Quellenangaben / Weblinks ==&lt;br /&gt;
# Martin Bach: Studien zur Geschichte des deutschen Kriegerdenkmals in Westfalen und Lippe, Frankfurt am Main 1985, S. 162&lt;br /&gt;
# Zentral-Register der Preußischen Personen- und Krieger-Denkmäler - Z 3.000 (letzter Stand: 06.10.1998)&lt;br /&gt;
# Wikipedia – Heinrich_Wilhelm_von_Horn (abgerufen 15.09.2012)&lt;br /&gt;
# Besichtigung des Denkmals (P. Wittgens: 11.04.2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
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		<title>Benutzer:Wilkinus</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: /* ausführende Werkstätten / Material */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Wilkinus ... ==&lt;br /&gt;
* sei die Synopse seiner persönlichen Abstammung und beruflichen Tätigkeit, sowie seiner persönlichen Interessen&lt;br /&gt;
* war, ''jeder zu seiner Zeit''''':''' Domherr, Gutsherr, König der Wilkinen, Bildgießer und Bürger - &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#CD950C&amp;quot;&amp;gt;''nur soviel zum Thema „Wiedergeburt“''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;:-)&lt;br /&gt;
* „''hext''“ nicht nur [[Hauptseite |hier]] mit, sondern regelmäßig in allen möglichen, anderen Wikis. Er sieht sich selbst dabei aber eher als &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#EE30A7&amp;quot;&amp;gt;''Zauberlehrling''&amp;lt;/span&amp;gt;, weniger als &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#8B0000&amp;quot;&amp;gt;''Hexenmeister''&amp;lt;/span&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* ist davon überzeugt, dass Wikis nur (über)leben können, wenn alle Benutzer nach dem gleichen Prinzip handeln: „&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#00008B&amp;quot;&amp;gt;'''''Geben''' wollen &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; '''Nehmen''' können''&amp;lt;/span&amp;gt;“. &lt;br /&gt;
* ist immer auf der Suche nach neuen oder weiteren Angaben zu Denkmälern oder anderen interessanten Sachgebieten - und immer mit dem Hintergedanken: „Bildung schadet nicht ...“ &lt;br /&gt;
* betreibt seit mehr als 30 Jahren kunst- und kulturhistorische Forschungen und Studien (''nicht mehr nur'') zu preußischen Personen- und Kriegerdenkmälern, &lt;br /&gt;
* betreibt ein eigenes, &amp;lt;u&amp;gt;''nicht offenes''&amp;lt;/u&amp;gt; „DenkmalWiki“, in dem er seine Forschungsergebnisse veröffentlicht&amp;lt;!-- - und für das die Mitglieder des Preußischen Denkmal-Institutes eine Zugangs- und Benutzungsberechtigung erhalten (können) --&amp;gt;. ''Mögen sich spätere Generationen darüber unterhalten, ob und wann „DenkmalWiki“ für jedermann frei zugänglich werde...''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dahinter steckt ... ==&lt;br /&gt;
der Rheinländer '''Peter Wittgens''' ''(mit westfälischen Wurzeln mütterlicherseits)''. Er ist Gründungsmitglied und seit 1987 Vorsitzender des Vereins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preußisches Denkmal-Institut&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;Verein zur Erforschung Preußischer Denkmäler e.V. ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Verein betreibt immer noch keine eigene Homepage! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem Verein haben sich Personen zusammengeschlossen, die an der Erforschung preußischer Denkmäler interessiert sind. Zweck des Vereins ist die Förderung der auf wissenschaftlicher Basis begründeten kultur-, kunst- und militärhistorischen Forschung, insbesondere durch&lt;br /&gt;
* Zusammenführung von Interessierten zur Erforschung preußischer Denkmäler bei einer mindestens einmal jährlich stattfindenden Arbeitstagung.&lt;br /&gt;
* Erfassung, Katalogisierung und Erforschung Preußischer Denkmäler in Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Einrichtungen, Institutionen und Sammlungen&lt;br /&gt;
* Veröffentlichen von Forschungsergebnissen&lt;br /&gt;
* Beratung und Zusammenarbeit mit Initiativen und Vereinen bei der Erhaltung, Restaurierung und Wiederaufstellung von Denkmälern&lt;br /&gt;
* Führungen und Besichtigungen der noch vorhandenen Denkmäler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal - Leerformular ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[  |right|300px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''Ort ''' /  &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Zugehörigkeit, aktuell: Bundesrepublik Deutschland &amp;gt; &amp;lt;s&amp;gt;Nordrhein&amp;lt;/s&amp;gt;-Westfalen &amp;gt; Regierungsbezirk ? &amp;gt; Kreis ? &amp;gt; Ort&lt;br /&gt;
; historisch (1914): Königreich Preußen, [[Provinz Westfalen]] &amp;gt; Regierungsbezirk ? &amp;gt; Landkreis ? &amp;gt; Ort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Art des Denkmals ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Beschreibung des Denkmals === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inschriften am Denkmal ===&lt;br /&gt;
-?-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
# -?-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbleib ===&lt;br /&gt;
-?-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwurf und Ausführung des Denkmals ==&lt;br /&gt;
=== Entwurf ===&lt;br /&gt;
* Bildhauer: [[ ]]&lt;br /&gt;
* Architekt: [[ ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ausführende Werkstätten / Material ===&lt;br /&gt;
;- Stufenunterbau: -?- &lt;br /&gt;
;- Sockel: » -?-&lt;br /&gt;
;- Standbild: » -?-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Maße === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik des Denkmals ==&lt;br /&gt;
=== Projekt ===&lt;br /&gt;
* Stifter: -?-&lt;br /&gt;
* Kosten: -?-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Finanzierung: -?- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Errichtung des Denkmals ===&lt;br /&gt;
'''enthüllt __.__.____?'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- : '''Gedenktag:  ''' --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabellarische Darstellung === &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;lightgrey&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Geschehen&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur- und Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
# &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kriegerdenkmal]] --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Benutzer:Wilkinus&amp;diff=40635</id>
		<title>Benutzer:Wilkinus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Benutzer:Wilkinus&amp;diff=40635"/>
		<updated>2020-01-14T10:20:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: /* Dahinter steckt ... */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Wilkinus ... ==&lt;br /&gt;
* sei die Synopse seiner persönlichen Abstammung und beruflichen Tätigkeit, sowie seiner persönlichen Interessen&lt;br /&gt;
* war, ''jeder zu seiner Zeit''''':''' Domherr, Gutsherr, König der Wilkinen, Bildgießer und Bürger - &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#CD950C&amp;quot;&amp;gt;''nur soviel zum Thema „Wiedergeburt“''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;:-)&lt;br /&gt;
* „''hext''“ nicht nur [[Hauptseite |hier]] mit, sondern regelmäßig in allen möglichen, anderen Wikis. Er sieht sich selbst dabei aber eher als &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#EE30A7&amp;quot;&amp;gt;''Zauberlehrling''&amp;lt;/span&amp;gt;, weniger als &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#8B0000&amp;quot;&amp;gt;''Hexenmeister''&amp;lt;/span&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* ist davon überzeugt, dass Wikis nur (über)leben können, wenn alle Benutzer nach dem gleichen Prinzip handeln: „&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#00008B&amp;quot;&amp;gt;'''''Geben''' wollen &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; '''Nehmen''' können''&amp;lt;/span&amp;gt;“. &lt;br /&gt;
* ist immer auf der Suche nach neuen oder weiteren Angaben zu Denkmälern oder anderen interessanten Sachgebieten - und immer mit dem Hintergedanken: „Bildung schadet nicht ...“ &lt;br /&gt;
* betreibt seit mehr als 30 Jahren kunst- und kulturhistorische Forschungen und Studien (''nicht mehr nur'') zu preußischen Personen- und Kriegerdenkmälern, &lt;br /&gt;
* betreibt ein eigenes, &amp;lt;u&amp;gt;''nicht offenes''&amp;lt;/u&amp;gt; „DenkmalWiki“, in dem er seine Forschungsergebnisse veröffentlicht&amp;lt;!-- - und für das die Mitglieder des Preußischen Denkmal-Institutes eine Zugangs- und Benutzungsberechtigung erhalten (können) --&amp;gt;. ''Mögen sich spätere Generationen darüber unterhalten, ob und wann „DenkmalWiki“ für jedermann frei zugänglich werde...''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dahinter steckt ... ==&lt;br /&gt;
der Rheinländer '''Peter Wittgens''' ''(mit westfälischen Wurzeln mütterlicherseits)''. Er ist Gründungsmitglied und seit 1987 Vorsitzender des Vereins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preußisches Denkmal-Institut&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;Verein zur Erforschung Preußischer Denkmäler e.V. ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Verein betreibt immer noch keine eigene Homepage! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem Verein haben sich Personen zusammengeschlossen, die an der Erforschung preußischer Denkmäler interessiert sind. Zweck des Vereins ist die Förderung der auf wissenschaftlicher Basis begründeten kultur-, kunst- und militärhistorischen Forschung, insbesondere durch&lt;br /&gt;
* Zusammenführung von Interessierten zur Erforschung preußischer Denkmäler bei einer mindestens einmal jährlich stattfindenden Arbeitstagung.&lt;br /&gt;
* Erfassung, Katalogisierung und Erforschung Preußischer Denkmäler in Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Einrichtungen, Institutionen und Sammlungen&lt;br /&gt;
* Veröffentlichen von Forschungsergebnissen&lt;br /&gt;
* Beratung und Zusammenarbeit mit Initiativen und Vereinen bei der Erhaltung, Restaurierung und Wiederaufstellung von Denkmälern&lt;br /&gt;
* Führungen und Besichtigungen der noch vorhandenen Denkmäler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal - Leerformular ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[  |right|300px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''Ort ''' /  &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Zugehörigkeit, aktuell: Bundesrepublik Deutschland &amp;gt; &amp;lt;s&amp;gt;Nordrhein&amp;lt;/s&amp;gt;-Westfalen &amp;gt; Regierungsbezirk ? &amp;gt; Kreis ? &amp;gt; Ort&lt;br /&gt;
; historisch (1914): Königreich Preußen, [[Provinz Westfalen]] &amp;gt; Regierungsbezirk ? &amp;gt; Landkreis ? &amp;gt; Ort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Art des Denkmals ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Beschreibung des Denkmals === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inschriften am Denkmal ===&lt;br /&gt;
-?-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
# -?-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbleib ===&lt;br /&gt;
-?-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwurf und Ausführung des Denkmals ==&lt;br /&gt;
=== Entwurf ===&lt;br /&gt;
* Bildhauer: [[ ]]&lt;br /&gt;
* Architekt: [[ ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ausführende Werkstätten / Material ===&lt;br /&gt;
;- Stufenunterbau: -?- &amp;lt;br&amp;gt;» -?-&lt;br /&gt;
;- Sockel: -?- &amp;lt;br&amp;gt;» -?-&lt;br /&gt;
;- Standbild: -?- &amp;lt;br&amp;gt;» -?-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Maße === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik des Denkmals ==&lt;br /&gt;
=== Projekt ===&lt;br /&gt;
* Stifter: -?-&lt;br /&gt;
* Kosten: -?-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Finanzierung: -?- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Errichtung des Denkmals ===&lt;br /&gt;
'''enthüllt __.__.____?'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- : '''Gedenktag:  ''' --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabellarische Darstellung === &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;lightgrey&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Geschehen&lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;right&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur- und Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
# &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kriegerdenkmal]] --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Albert_Mazzotti_(senior)&amp;diff=40454</id>
		<title>Albert Mazzotti (senior)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Albert_Mazzotti_(senior)&amp;diff=40454"/>
		<updated>2019-09-08T13:08:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: /* Werke (in Auswahl) */ Link zu Architekt Wilhelm Wucherpfennig&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Albert Mazzotti (senior)''' (*[[25. Januar]] [[1882]] in Münster; † [[14. Februar]] [[1951]] ebenda) war ein Bildhauer aus Münster und Mitbegründer der ''[[Freie Künstlergemeinschaft Schanze e. V.|Freien Künstlergemeinschaft Schanze]]'' im Jahr [[1919]]. Sein Sohn war der Bildhauer und Gestalter [[Albert Mazzotti (junior)]] (*[[29. August]] [[1921]] in Münster; † [[14. Januar]] [[2008]] ebenda).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert war das älteste von vier Kindern der Eheleute Theresia und [[Pietro Mazzotti]]. Sein Vater, der aus der Toskana stammte, war ein italienischer Bildhauer und Gipsgießer, der sich um 1865 in Münster niedergelassen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon als Kind bekam der kleine Albert künstlerischen Unterricht von seinem Vater. Nach abgeschlossener Schulzeit – während der er bereits eine Bronzemedaille für seine Zeichenkunst erhielt – besuchte er die Bildhauerklasse an der Schule für Kunst und Handwerk in Münster. Einer seiner Lehrer war der bekannte Bildhauer [[Anton Rüller]]. Nach bestandener Abschlussprüfung schrieb er sich im Jahr 1906 an der Akademie der Bildenden Künste in München ein. Er studierte unter anderem bei Wilhelm von Rümann und lernte dort auch [[Bernhard Bleeker]] kennen, dessen Schwester er später heiratete.  Im Anschluss an Studienreisen in Deutschland und Italien zog es ihn zurück nach Münster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier arbeitet Mazzotti mit dem Prosektor (Sezierer) und  Anatomieprofessor Dr. Johannes Brodersen (1878–1970) am neu geschaffenen [[Anatomisches Institut|Anatomischen Institut]] der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität]] zusammen. Er experimentierte damit, plastische und zerlegbare Modelle von menschlichen Organen und einzelnen Körperteilen zu erschaffen. Mit diesem Wissen war er später unter anderem in der Lage, Totenmasken mit Ohren abzunehmen – wie die von [[Clemens August Kardinal von Galen | Clemens August Graf von Galen]] (1946). Die Zusammenarbeit am Anatomischen Institut verlief offenkundig nicht ganz spannungsfrei. Dabei ging es um den abgelehnten Ankauf „kostspieliger Modelle“,  die Mazzotti an Leichen aus dem Institut in Gips hatte ausführen können: ein Bein mit Arterien und Nerven sowie ein Modell der oberen Bauchorgane. Indes erwarb das Institut später zwei „instruktive Gipsmodelle menschlicher Organe“ und profitierte zudem von zwei Schenkungen des Künstlers. &amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 1]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch als Soldat im Ersten Weltkrieg heiratete er Anna Bleeker. Mazzotti gehörte 1919 zu den Mitbegründern der heute noch bestehenden [[Freie Künstlergemeinschaft Schanze e. V.|Künstlergemeinschaft Schanze]] in Münster. 1925 arbeitete er als Dozent am „Instituto Cesare Battisti“ in Triest (Italien). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Wirken während der NS-Zeit bedarf noch der historischen Einordnung. Noch 1944 wurde ihm der Gau-Kulturpreis Westfalen-Nord verliehen; im gleichen Jahr zerstörte ein Bombenangriff sein Atelier an der [[Kirchherrngasse]]. Dort arbeitete auch der Münsteraner Bildhauer und Grafiker [[Aloys Röhr]] (1887-1953) bis 1944 in fester Anstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1944 war Mazzotti für einige Jahre Patient in einem Krankenhaus in Meschede. Dennoch fertigte er im Jahr 1946 die Totenmaske des Kardinals von Galen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langer Krankheit verstarb Albert Mazzotti senior am 14. Februar 1951 in Münster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke (in Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein rascher Aufstieg begann um das Jahr 1914 in Münster ein. Der umtriebige Mazzotti war auf vielen Feldern aktiv. Er fertigte Büsten, schuf Krieger- und Grabdenkmäler, Brunnen, Heiligenstatuen, Altargruppen, Portraitköpfe, Plaketten, Gipsmodelle sowie Architekturplastiken. Zusammen mit seinem Vater produzierte er die in den 1920er Jahren beliebten Mazzotti-Krippen im Gipabdruckverfahren. Mazzotti soll über 200 Arbeiten erschaffen haben. Einige seiner Werke: &amp;lt;sup&amp;gt;[Anm. 2]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
*	Die Kriegergedächtniskapelle in der Dorfkirche in Westbevern (u. a. eine Ölbergszene)&lt;br /&gt;
*	Planungen für das  Denkmal der Kriegervereine in Balve, das zur Tausendjahrfeier des Ortes 1930 eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
*	Das Ehrenmal des königlich preußischen 3. Lothringischen Feldartillerie-Regiments Nr. 69, ein Lothringer Kreuz aus Stein, das im Schlosspark von Münster steht.  Es zeigt ein Relief von Soldaten, die in den Krieg ziehen, kämpfen und wieder in der Heimat empfangen werden.  Hinzugefügt sind die Namen der Schlachtfelder des Regiments. Geschaffen wurde es von Albert Mazzotti (sen.) und Architekt [[Wilhelm Wucherpfennig]]. &lt;br /&gt;
*	Ein Löwenmonument für die Stadt Dülmen&lt;br /&gt;
*	Franziskusbrunnen für den Innenhof des [[Franziskushospital]]s in Münster;&lt;br /&gt;
*	Statuette des Täuferkönigs [[Jan van Leyden|Johann Bockelson]]&lt;br /&gt;
*	Statue eines Hl. Joseph; eine „Immaculata“ und eine „Mater Dei“ für die [[Kreuzkirche|Heilig-Kreuzkirche]] in Münster&lt;br /&gt;
*	Ehrenplakette des Hl. Paulus (als Ehrenplakette der Stadt Münster);&lt;br /&gt;
*	Zahlreiche Portraitbüsten, u.a. des Pädagogen [[Bernhard Overberg]], sowie von Wilhelm Adam Sertürner (Entdecker des Morphiums), Karl Weierstraß (Mathematiker), Wilhelm Röntgen (Entdecker der Röntgenstrahlen), Johann Joseph von Görres, [[Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein]]&lt;br /&gt;
*	Die Habichtsstatue in der Gartenvorstadt [[Habichtshöhe]], die früher zu einem Brunnenensemble gehörte und noch heute zu besichtigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkungen und Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
* [Anm. 1]: Birte Barbian: ''Die Geschichte der Anatomischen Sammlung des Institutes für Anatomie in Münster mit besonderer Berücksichtigung ihrer historischen Modelle und Präparate.'' Inaugural-Disseration an der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, 2010&lt;br /&gt;
* [Anm. 2]: Daten zum Teil entnommen aus Aloys Dieckmann: ''Von zeitgenössischer Münsterscher Bildhauerkunst'', in: Die christliche Kunst, 25. Jg., 1928/29, (mit Abb. von Werken Mazzottis S. 258-260)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer|Mazzotti, Albert (senior)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Münster|Mazzotti, Albert (senior)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben in Münster|Mazzotti, Albert (senior)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Benutzer:Hochzeitsband_Muenster&amp;diff=39453</id>
		<title>Benutzer:Hochzeitsband Muenster</title>
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		<updated>2019-02-16T09:31:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: Korr.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Beispiel.jpg]]Beat'n duevel ist die ambitionierte Hochzeitsband / Partyband / Coverband in Münster. &lt;br /&gt;
Mit einem Repertoire von theoretisch über 80 Stunden Live-Musik ist &amp;quot;beat'n duevel&amp;quot; spezialisiert auf Veranstaltungen in und um Münster mit 50 bis 500 Gästen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bietenduevel.com]&lt;br /&gt;
[http://www.hochzeitsband-mit-niveau.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Kategorie:Handball&amp;diff=39452</id>
		<title>Kategorie:Handball</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Kategorie:Handball&amp;diff=39452"/>
		<updated>2019-02-16T09:28:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Sport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Kategorie:Bischof_von_Trier&amp;diff=39451</id>
		<title>Kategorie:Bischof von Trier</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Kategorie:Bischof_von_Trier&amp;diff=39451"/>
		<updated>2019-02-16T09:21:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Bischof]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Werner_Fuchs_(Arch%C3%A4ologe)&amp;diff=39450</id>
		<title>Werner Fuchs (Archäologe)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Werner_Fuchs_(Arch%C3%A4ologe)&amp;diff=39450"/>
		<updated>2019-02-16T08:36:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: korr. Kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Werner Fuchs''' (* [[27. September]] [[1927]] in Zwickau, Sachsen) ist ein deutscher Klassischer Archäologe und ehemaliger Hochschullehrer der [[WWU|Westfälischen Wilhelms-Universität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte in Leipzig und Tübingen und promovierte 1953 bei Bernhard Schweitzer. Von 1954 bis 1956 war er Mitarbeiter der Grabungen im antiken Olympia in Griechenland, anschließend Assistent in Tübingen, Referent am Deutschen Archäologischen Institut in Rom, dann in Athen. Nach Gastprofessuren in den USA und einer außerordentlichen Professur in Tübingen wurde er 1972 zum Ordinarius für Klassische Archäologie an der WWU ernannt, wo er bis zu seiner Emeritierung 1992 lehrte und die Zeitschrift ''Boreas. Münstersche Beiträge zur Archäologie'' herausgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* ''Die Vorbilder der neuattischen Reliefs.'' Berlin : de Gruyter, Berlin 1959.&lt;br /&gt;
* ''Der Schiffsfund von Mahdia.'' Tübingen : Wasmuth 1963.&lt;br /&gt;
* ''Die Skulptur der Griechen.'' (Mit Fotos von Max Hirmer) München : Hirmer 1969, 4. Auflage 1993, ISBN 3-7774-6100-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:#565656;font-size:11px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Fuchs_(Archäologe) Werner Fuchs (Archäologe)] aus der freien Enzyklopädie [http://de.wikipedia.org/ Wikipedia]. Der Wikipediaartikel steht unter der [http://www.gnu.org/licenses/fdl.txt GNU-Lizenz für freie Dokumentation]. In der Wikipedia ist eine [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Werner_Fuchs_(Archäologe)&amp;amp;action=history Liste der Autoren] verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologe|Fuchs, Werner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer der WWU|Fuchs, Werner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor (Geschichtswissenschaften)|Fuchs, Werner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Tr%C3%BCmmerlok&amp;diff=34288</id>
		<title>Trümmerlok</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Tr%C3%BCmmerlok&amp;diff=34288"/>
		<updated>2016-08-05T15:32:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: Satzbau; Ergänzungen, Tabelle&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine sogenannte '''Trümmerlok''' steht am [[Kalkmarkt]] zwischen [[Promenade]], [[Münzstraße]] und der Straße [[Neutor]] vor dem Hauptquartier des [[1. Deutsch-Niederländisches Korps|1. Deutsch-Niederländischen Korps]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die um 1910 von der Firma Orenstein &amp;amp; Koppel in Berlin gebaute kleine Lokomotive vom Typ „Baulok 4083/10“ war als Transportlok auf Baustellen der Firma Peter Büscher im Einsatz. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verrichteten Menschen mit diesen kleinen Baulokomotiven mit angehängten Kipploren auf improvisierten Gleiskörpern Dienste zur Beseitigung der Trümmermassen. Allein in Münster waren rund 2,5 Millionen Kubikmeter Trümmerschutt aus der Stadt hinaus zu eigens angelegten Schutthalden – wie auf dem damaligen [[Hindenburgplatz]] - zu transportieren. An ihrem jetzigen Standort in unmittelbarer Nähe zum Verlauf der damaligen Gleistrasse erinnert die Trümmerlok an die Schrecken des Krieges und den Wiederaufbau nach dem Krieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 wurde die Lok der Stadt von der Fa. Peter Büscher geschenkt. Sie stand anschließend über Jahrzehnte hinweg zur Freude der Kinder auf dem Spielplatz auf dem [[Coerdeplatz]] an der Promenade. In dieser Zeit sind Abertausende von Münsteraner Kindern auf der kleinen Lok herumgeklettert, bis sie aus Sicherheitsgründen nicht mehr als Kletter- und Spielgerät gebraucht werden konnte. Die Lok wurde im Herbst 2003 abmontiert, im März 2004 gründlich überholt und im August 2004 an ihrem neuen Standort wieder aufgebaut. Eingefasst ist die Trümmerlok in ein Rechteck aus einer kniehohen Koniferenhecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Hersteller: &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Fa. Ohrenstein &amp;amp; Koppel, Berlin &lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Baujahr: &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 1910&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Typ:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Baulok 4093/10&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leistung: &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 40 PS&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Spurbreite: &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 600 mm&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leergewicht: &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 6 – 7 Tonnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Grünanlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte (20. Jh.)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
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		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Heinrich_B%C3%A4umer_(1836_-_1898)&amp;diff=33034</id>
		<title>Heinrich Bäumer (1836 - 1898)</title>
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		<updated>2015-10-03T12:25:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: /* Arbeiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Theodor '''Heinrich Bäumer''' (* [[25. Februar]] [[1836]] in Warendorf - † [[27. April]] [[1898]] in Dresden)&lt;br /&gt;
war ein Bildhauer, der seine künstlerischen Anfänge in Münster nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Heinrich Bäumer wurde in Warendorf als Sohn eines Schreiners geboren. In der väterlichen Werkstatt erhielt er eine Ausbildung zum Modelltischler, bevor er in einer Bildhauerwerkstatt in Münster arbeitete. Dort schnitzte er vor allem Heiligenbilder. [[1859]] ging er nach Dresden und wurde Schüler von Wilhelm Schwenck. Zwischen [[1866]] und [[1868]] arbeitete er als Bildhauer in Rom, kehrte aber nach Dresden zurück und gründete eine eigene Werkstatt. Sie erhielt in der Folgezeit zahlreiche Aufträge aus der Stadt selbst und aus dem sächsischen Umland zu allegorischen und mythologischen Figuren, Büsten und zu Bauplastiken. In Dresden schloss sich Bäumer der Freimaurerloge ''&amp;quot;Zu den Schwertern und Asträa zur grünenden Raute&amp;quot;'' an. Zu seinen Schülern gehörte sein Neffe [[Heinrich Bäumer sen. (1874 - 1951)|Heinrich Bäumer sen.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeiten==&lt;br /&gt;
Heinrich Bäumer bevorzugte den neoklassizistischen Stil. Zu seinen Werken gehört die David-Statue am Royal Mausoleum oder Frogmore Mausoleum bei Windsor Castle, in dem Queen Victoria und Prince Albert ihre Grabstätte fanden. In Zittau gestaltete er einen Stadtbrunnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | [[1886]]&lt;br /&gt;
| '''Dresden'''/Sachsen, &amp;lt;br&amp;gt;auf der Bürgerwiese &lt;br /&gt;
| Marmorskulptur ''„Venus schneidet Amor die Flügel&amp;quot;''&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | bis&amp;amp;nbsp;1898&lt;br /&gt;
| '''Freiberg'''/Sachsen &lt;br /&gt;
| Beschäftigung als Bildhauer an der „Goldenen Pforte&amp;quot; des Domes&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1906&lt;br /&gt;
| '''Warendorf'''/Westfalen &lt;br /&gt;
| „Löwendenkmal“ als Kriegerdenkmal für die Gefallenen von 1870/71 &amp;lt;br&amp;gt;» Als [[1889]] der Kriegerverein seiner Heimatstadt Warendorf einen Ausschuss zur Errichtung eines Kriegerdenkmals gründete, warb dieser mit einem von Heinrich Bäumer entworfenen Modell eines Löwendenkmals im Schaufenster der örtlichen Schnell'schen Buchhandlung für das geplante Projekt. Dessen Realisierung zog sich aber noch hin, sodass die Einweihung des Löwendenkmals erst acht Jahre nach Bäumers Tod - [[1906]] - stattfand. [[1943]] wurde der Löwe von der Metallverwertungstelle für Kriegszwecke eingeschmolzen.&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1929&lt;br /&gt;
| '''Münster'''/Westfalen &amp;lt;br&amp;gt;auf der Promenade/ &amp;lt;br&amp;gt;am Stadtgarten &lt;br /&gt;
| Regimentsdenkmal 1914-18 für die Gefallenen des [http://wiki-de.genealogy.net/IR_13 Infanterie-Regiments Herwarth von Bittenfeld (1. Westfälisches) Nr. 13] und seiner Kriegsformationen &amp;lt;br&amp;gt;Das Denkmal in Form einer Pyramide ist erhalten. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- |- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Eintrag in: ''Saur Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker; Band 6 : Avogaro - Barbieri; München und Leipzig : K. G. Saur 1992, S. 260&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.derkleinegarten.de/700_archiv/710_bildergalerie/4_venus_und_amor/dresden.htm &amp;quot;Venus schneidet Amor die Flügel&amp;quot; in Dresden]&lt;br /&gt;
* [http://www.warendorf-information.de/denkmal.htm Löwendenkmal in Warendorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Baumer, Heinrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer|Baumer, Heinrich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Diskussion:August_Schmiemann&amp;diff=33033</id>
		<title>Diskussion:August Schmiemann</title>
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		<updated>2015-10-03T12:02:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: großes Rätselraten?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Was sollen diese vagen Sätze? ==&lt;br /&gt;
„In Leipzig führte August Schmiemann den Entwurf eines Kollegen für ein Schiller-Denkmal in weißem Marmor aus. Dabei handelt es sich aber um den ältesten Sohn, der auch als Bildhauer arbeitete und sich in Leipzig niederließ.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schillerdenkmal_Leipzig.jpg Schiller-Denkmal] in Leipzig war ein Werk des Bildhauers [https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Hartmann_%28Bildhauer%29 Johannes Hartmann]. Aber wer war Johannes Hartmann (1869-1952), der Schöpfer des Schiller-Denkmals – war es der „Kollege“ oder dessen ältester Sohn? &amp;lt;br&amp;gt;Schmiemann wird weder bei Wikipedia, noch unter ''Hartmann, Johannes'' im Künstlerlexikon Thieme-Becker (Band 16, S. 81) erwähnt. Eine Referenzangabe, woher die Information stammt, wäre wirklich hilfreich. --[[Benutzer:Wilkinus|Wilkinus]] ([[Benutzer Diskussion:Wilkinus|Diskussion]]) 14:02, 3. Okt. 2015 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
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		<title>August Schmiemann</title>
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		<updated>2015-10-03T11:54:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: /* Sonstige Werke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Der Sensemann2.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Der Sensemann, Skulptur von August Schmiemann auf dem Melaten-Friedhof in Köln]] &lt;br /&gt;
'''August Schmiemann'''  (* [[17. Februar]] [[1846]] in Münster; † [[5. August]] [[1927]] in Münster) war ein Münsteraner Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schmiemann entstammt einer alteingesessenen &amp;quot;Paohlbürger&amp;quot;-Familie. Pate war sein Onkel, der Theologie-Professor [[August Bisping]]. Seine Eltern schickten ihn aufs Gymnasium, weil sie und der Taufpate ihn als Geistlichen wünschten. August setzte sich nach dem Schulabschluss gegen alle Widerstände durch und absolvierte eine Lehre beim Bildhauer Wörmann. Der Nachbar, ein Ofensetzer, hatte als erster sein Talent erkannt: &amp;quot;''Schmiemanns Vater, ick sägge di, de Junge hät Schanie''&amp;quot;. Die Wanderjahre führten August nach Hannover und Amsterdam, wo er die Kunstschule Felix Meritis besuchte, und schließlich zur Weiterbildung nach Berlin. Danach zog er in den Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871. Nach seiner Rückkehr heiratete er seine Jugendliebe Elisabeth Meschewsky; mit ihr hatte er zehn Kinder, davon wurden drei Söhne Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Schmiemann schuf zahlreiche sakrale und profane Werke. Religiöse Kunstwerke stehen in 150 Kirchen - Altäre, Heiligenfiguren und Grabmale. Monumente für den Reichskanzler von Bismarck und Friedrich Schiller entstanden in rascher Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kiepenkerl ===&lt;br /&gt;
[[bild:Kiepenkerl1 mittel.jpg|thumb|right|Foto: Presseamt Stadt Münster / Angelika Klauser.]] &lt;br /&gt;
Im Oktober 1895 schloss der [[Verschönerungsverein Münster]] mit dem Bildhauer einen Vertrag über die Schaffung eines [[Kiepenkerl]]-Denkmals. Die Statue sollte 1,75 m groß sein und auf einem Sockel aus Sandstein stehen. Als Vergütung wurde ein Betrag von 2.960 Mark vereinbart. Die Statue wurde am [[16.Oktober]] [[1896]] unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Sie wurde allgemein geschätzt. Dazu trug bei, dass Schmiemann einen klugen Mann dargestellt hatte, der um keine Worte verlegen war, um seine Kunden zu bedienen. Hinzu kam ein bodenständiger Humor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal überstand die Bombenangriffe auf Münster im Oktober 1943: Während rundherum die Altstadt brannte, blieb die Statue ohne Beschädigung stehen. Daraufhin ließen die Nationalsozialisten ein Plakat mit seinem Foto drucken und der Aufschrift: &amp;quot; ''Wi staoht fast - trotzdem und dennoch!''&amp;quot; Diesem Umstand ist es zuzuschreiben, daß die US-amerikanischen Besatzer bei ihrem Einmarsch in Münster einen Zusammenhang zwischen Nationalsozialisten und Kiepenkerl herstellten und das Denkmal mit einem Panzer umlegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Münster noch in Trümmern lag, schrieb die [[Niederdeutsche Bühne]] einen Wettbewerb für die neu zu errichtende Kiepenkerl-Statue aus. Die zwölf eingesandten Entwürfe sagten der Jury unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. [[Karl Zuhorn]] nicht zu. Als dann der Bildhauer [[Albert Mazzotti (junior)]] in einem Brief die Stadtverwaltung anflehte, angesichts seiner desolaten wirtschaftlichen Lage eine Arbeitsmöglichkeit zu verschaffen, beauftragte man ihn und seinen Kollegen Heinrich Ostlinnig, eine dem ursprünglichen Denkmal ähnliche Statue zu erstellen. Dieser Auftrag wurde zur allgemeinen Zufriedenheit erfüllt. So konnte dieses Denkmal in Beisein von Bundespräsident [[Theodor Heuss]] anläßlich des 20. Deutschen Bauerntages in Münster enthüllt werden. Mazzotti bezeichnete dies als seine wichtigste Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmal Christoph Bernhard von Galen ===&lt;br /&gt;
Der Pfarrer von Telgte, Anton Hovestadt, regte 1896 an, zum 250. Jahrestag der Errichtung der Wallfahrtskapelle Telgte im Jahre 1904 ihrem Erbauer, Fürstbischof [[Christoph Bernhard von Galen]], ein Denkmal zu setzen. Das zu diesem Zweck gebildete Komitee erließ einen Spendenaufruf und suchte Sponsoren. Schmiemann wurde damit beauftragt, einen Entwurf für dieses Denkmal zu liefern. Von Galen war in Münster wegen seiner Streitbarkeit und zahlreichen Fehden unbeliebt und wurde hier nur &amp;quot;Bombenbernd&amp;quot; genannt; u.a. hatte er die Stadt acht Monate lang belagert. Da er ein großer Förderer der Marienwallfahrt nach Telgte, war, zeigt ihn ein Relief im Sockel des Denkmals am Münstertor in Telgte als Betender vor der Marien-Pieta. Zwar konnte die Skulptur im Ersten Weltkrieg vor der sog. &amp;quot;Metallspende&amp;quot; für die Rüstungsindustrie bewahrt werden, aber im Zweiten Weltkrieg blieb sie davon nicht verschont. Nach dem Krieg wurde das Monument neu gegossen und an gleicher Stelle errichtet. Seit 1996 steht es auf der Denkmalliste der Stadt Telgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmäler für Staatsmänner ===&lt;br /&gt;
Der Ruf des Bildhauers führte dazu, dass ihm zahlreiche Aufträge zuteil wurden. So hat er beispielsweise in Ibbenbüren ein Preußen-Denkmal geschaffen. Nach seinem Entwurf wurde das Bismarck-Standbild in Herne-Eickel in Bronze gegossen. Aus seiner Hand entstand für den Reichskanzler Otto von Bismarck ein Bismarck-Denkmal in Bad Bentheim, das am 16.06.1901 feierlich enthüllt wurde. Das Denkmal ist erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Populäre Typen: Landois und Kuhhirte ===&lt;br /&gt;
[[bild:Landois-im-zoo.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Hermann Landois als Skulptur von August Schmiemann]] &lt;br /&gt;
Anlässlich der &amp;quot;Silberhochzeits-Feier&amp;quot; des [[Allwetterzoo|Zoologischen Gartens Münster]] im Jahre 1900 beauftragten Freunde von Prof. [[Hermann Landois]] den Künstler, eine Skulptur von ihm anzufertigen. Landois hatte den Zoo im Jahre 1875 gegründet und sollte nicht vergessen werden. Anfangs stand das Denkmal vor der [[Tuckesburg]] am Zoo, wo Landois mit seiner Nichte Pollak und dem Affen [[Lehmann (Affe)|Lehmann]] wohnte. Später wurde es - wie der Zoo - zum [[Aasee umgesiedelt]], wo es heute die Gäste im Eingangsbereich begrüßt. Im Kopf des Denkmals befindet sich ein Nistkasten für Stare. Landois meinte dazu: ''&amp;quot;Ick hew mien ganz Liäwen lang eenen Vuogel innen Kopp hat! Nu sallt de Vüögel sick up mien Denkmaol setten&amp;quot;'' [Anm. 1]. Barbara Klössel bezeichnet das Denkmal als ''&amp;quot;Grenzposition der damaligen Kunstübung&amp;quot;'' [Anm. 1], weil es in akribischer Genauigkeit die Gestalt von Landois mit all ihren spezifischen Merkmalen - in der Haltung, der Gestik und Mimik, sowie den Attributen - in Metall getrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Bochum wollte mit einem Denkmal an die Vergangenheit als Ackerbürger-Städtchen erinnern. Dem Bildhauer wurde der Auftrag erteilt, dem letzten Kuhhirten Fritz Kortebusch, der von 1850 bis 1877 tätig war, ein Denkmal zu errichten. Das von Schmiemann geschaffene Werk stellt den Kuhhirten mit seinem Hund dar, in der Hand ein Horn, mit dem er das Vieh der Bochumer Bürger auf die [[Vöde]] trieb, die damals ein städtisches Weideland war und heute den Stadtpark von Bochum bildet. Das Denkmal ist am [[30. Mai]] [[1908]] auf dem alten Markt in Bochum der Öffentlichkeit übergeben worden. Im Zweiten Weltkrieg wurde es für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen und im Jahre 1962 vom Bochumer Bildhauer Kruse in einer Neufassung wieder errichtet. Sein Standort zwischen der Propsteikirche St. Peter und Paul und der Pauluskirche stimmt aufgrund der städtebaulichen Umgestaltung nach 1945 nicht mit dem des originalen Denkmals überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiller-Denkmal in Leipzig ===&lt;br /&gt;
In Leipzig führte August Schmiemann den Entwurf eines Kollegen für ein Schiller-Denkmal in weißem Marmor aus. Dabei handelt es sich aber um den ältesten Sohn, der auch als Bildhauer arbeitete und sich in Leipzig niederließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sense(n)mann in Köln ===&lt;br /&gt;
Auf dem Melaten-Friedhof in Köln steht ein Grabmal für den Kaufmann Johann Müllemeister in Form eines &amp;quot;Sensenmanns&amp;quot; mit Sanduhr und Sense. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Werke ===&lt;br /&gt;
Schließlich stammt auch ein Kreuzweg in Sögel (Emsland) neben vielen anderen sakralen Kunstwerken von seiner Hand. Außerdem stammen von ihm Modelle für eine Kuhhirtin, einen alten Seidenweber, einen Hacketäuer, eine &amp;quot;Appeltiewe&amp;quot; - alle mit dem gleichen Humor und Sinn für volkstümliche Gestalten geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schmiemann als Lehrer ==&lt;br /&gt;
Der Künstler war auch als Lehrer aktiv. Der emsländische Bildhauer Bernhard Heller (1878-1937), genannt Hellerbernd, absolvierte zwischen 1895 und 1900 bei Professor Schmiemann eine gründliche Ausbildung in allen Bildhauerarbeiten. Auch der Bildhauer Wilhelm Haverkamp (1864-1929) aus Senden, ein Vertreter der Stilepoche des Historismus, fand seine erste künstlerische Ausbildung schon als 13-jähriger Junge bei Schmiemann und [[Heinrich Fleige]]. Von 1877 bis 1881 absolvierte er eine Bildhauerlehre und wurde Gehilfe von Schmiemann. Er bat diesen um Unterstützung zum Erlangen eines Stipendiums, damit er die Berliner Kunstakademie besuchen konnte. Dies gelang ihm mit einer Gruppe &amp;quot;Rotkäppchen&amp;quot;, wofür er 1883 einen 1. Preis erhielt und von der Stadt Münster ein Stipendium in Höhe von 400 Mark. Schließlich wirkte er zusammen mit anderen Münsteraner Bildhauern am Westportal der St.-Lamberti-Kirche mit, wo eine ganze Reihe von Skulpturen vereinigt sind, von denen zwei eine frappierende Ähnlichkeit mit Goethe und Schiller aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausblick ==&lt;br /&gt;
Eli Marcus, der bekannte jüdische Schriftsteller aus Münster (1854-1935), mit dem Schmiemann befreundet war, schrieb im Jahre 1910 einen Beitrag für die illustrierte Halbmonatsschrift &amp;quot;Niedersachsen&amp;quot;. Darin führte er u.a. aus, Schmiemann nehme unter den westfälischen Künstlern eine &amp;quot;ganz besondere Stellung&amp;quot; ein. Er nannte ihn ''den'' niederdeutschen Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Person von August Schmiemann weithin vergessen. Keine Straße in Münster erinnert an sein Wirken. Auch die Archive als Gedächtnis einer Stadt weisen nur rudimentäre Erinnerungen an seine Biografie auf. Seine Werke aber haben Bestand, obwohl sie durch ihre natürliche Darstellung von der modernen, abstrakten Kunst nur belächelt werden. Seine Werke erfreuen sich nach wie vor &lt;br /&gt;
- wie das Denkmal für Professor Landois und vor allem der Kiepenkerl in Münster - erheblicher Beliebtheit. Sie gelten als Symbole der sog. &amp;quot;guten alten Zeit&amp;quot;, weil man deren harte Realität weder erleben konnte noch sich überhaupt nur vorstellen kann. Diese nostalgische Hinwendung geht so weit, dass der US-amerikanische Modekünstler Jeff Koons (Jg. 1955) zur Internationalen Ausstellung [[Skulptur-Projekte 1987]] eine Kiepenkerl-Statue aus Stahl ausstellte, die heute im Hirschhorn-Museum and Skulpture-Garden Washington D.C. steht. Offenbar versprechen sich Politiker von solchen populären Skulpturen positiven Eindruck auf Bürger; so ließ sich der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, bei seinem Aufenthalt in Washington im Februar 2009 neben dieser Skulptur ablichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
*[Anm. 1] Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aloys Buschmann: ''Münsters Bildhauer der Gegenwart.'' Münster o.J. (ca. 1920).&lt;br /&gt;
* Eli Marcus: ''Ein niederdeutscher Künstler.'' In: ''Niedersachsen, illustrierte Halbmonatsschrift'', 15. Jahrgang 1909/1910, S. 123-125.&lt;br /&gt;
* Walter Werland: ''Bildhauer August Schmiemann.'' In: ''[[Westfälische Nachrichten]]'' (Ausgabe Münster?) vom 31. Januar 1984&lt;br /&gt;
* ''August Schmiemann.'' In: Helmut Ebert: ''Lexikon der bildenden und gestaltenden Künstlerinnen und Künstler in Westfalen-Lippe.'' Aschendorff, Münster 2001, ISBN 3-402-05458-2.&lt;br /&gt;
* Fred Kaspar: ''Ein Denkmal für Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen.'' In: ''Westfalen'', Band 82 (2004, erschienen 2007), S. 343-354.&lt;br /&gt;
* Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gernert: ''August Schmiemann schuf Denkmäler und Grabmale.'' In: ''Jahrbuch Unser Westfalen'', Hamm (Westfälischer Anzeiger) 2010, S. 99/100; Derselbe, Der vergessene Bildhauer August Schmiemann (1846-1927). In: Zeitschrift Westfalen, 89.Bd. 2011, Münster 2012, S. 273-300, ISNN 0043-4337&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Münster|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben in Münster|Schmiemann, August]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=August_Schmiemann&amp;diff=33031</id>
		<title>August Schmiemann</title>
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		<updated>2015-10-03T11:24:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: /* Populäre Typen: Landois und Kuhhirte */ Im Jahre 1962 ist nach dem Kriege&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Der Sensemann2.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Der Sensemann, Skulptur von August Schmiemann auf dem Melaten-Friedhof in Köln]] &lt;br /&gt;
'''August Schmiemann'''  (* [[17. Februar]] [[1846]] in Münster; † [[5. August]] [[1927]] in Münster) war ein Münsteraner Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schmiemann entstammt einer alteingesessenen &amp;quot;Paohlbürger&amp;quot;-Familie. Pate war sein Onkel, der Theologie-Professor [[August Bisping]]. Seine Eltern schickten ihn aufs Gymnasium, weil sie und der Taufpate ihn als Geistlichen wünschten. August setzte sich nach dem Schulabschluss gegen alle Widerstände durch und absolvierte eine Lehre beim Bildhauer Wörmann. Der Nachbar, ein Ofensetzer, hatte als erster sein Talent erkannt: &amp;quot;''Schmiemanns Vater, ick sägge di, de Junge hät Schanie''&amp;quot;. Die Wanderjahre führten August nach Hannover und Amsterdam, wo er die Kunstschule Felix Meritis besuchte, und schließlich zur Weiterbildung nach Berlin. Danach zog er in den Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871. Nach seiner Rückkehr heiratete er seine Jugendliebe Elisabeth Meschewsky; mit ihr hatte er zehn Kinder, davon wurden drei Söhne Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Schmiemann schuf zahlreiche sakrale und profane Werke. Religiöse Kunstwerke stehen in 150 Kirchen - Altäre, Heiligenfiguren und Grabmale. Monumente für den Reichskanzler von Bismarck und Friedrich Schiller entstanden in rascher Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kiepenkerl ===&lt;br /&gt;
[[bild:Kiepenkerl1 mittel.jpg|thumb|right|Foto: Presseamt Stadt Münster / Angelika Klauser.]] &lt;br /&gt;
Im Oktober 1895 schloss der [[Verschönerungsverein Münster]] mit dem Bildhauer einen Vertrag über die Schaffung eines [[Kiepenkerl]]-Denkmals. Die Statue sollte 1,75 m groß sein und auf einem Sockel aus Sandstein stehen. Als Vergütung wurde ein Betrag von 2.960 Mark vereinbart. Die Statue wurde am [[16.Oktober]] [[1896]] unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Sie wurde allgemein geschätzt. Dazu trug bei, dass Schmiemann einen klugen Mann dargestellt hatte, der um keine Worte verlegen war, um seine Kunden zu bedienen. Hinzu kam ein bodenständiger Humor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal überstand die Bombenangriffe auf Münster im Oktober 1943: Während rundherum die Altstadt brannte, blieb die Statue ohne Beschädigung stehen. Daraufhin ließen die Nationalsozialisten ein Plakat mit seinem Foto drucken und der Aufschrift: &amp;quot; ''Wi staoht fast - trotzdem und dennoch!''&amp;quot; Diesem Umstand ist es zuzuschreiben, daß die US-amerikanischen Besatzer bei ihrem Einmarsch in Münster einen Zusammenhang zwischen Nationalsozialisten und Kiepenkerl herstellten und das Denkmal mit einem Panzer umlegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Münster noch in Trümmern lag, schrieb die [[Niederdeutsche Bühne]] einen Wettbewerb für die neu zu errichtende Kiepenkerl-Statue aus. Die zwölf eingesandten Entwürfe sagten der Jury unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. [[Karl Zuhorn]] nicht zu. Als dann der Bildhauer [[Albert Mazzotti (junior)]] in einem Brief die Stadtverwaltung anflehte, angesichts seiner desolaten wirtschaftlichen Lage eine Arbeitsmöglichkeit zu verschaffen, beauftragte man ihn und seinen Kollegen Heinrich Ostlinnig, eine dem ursprünglichen Denkmal ähnliche Statue zu erstellen. Dieser Auftrag wurde zur allgemeinen Zufriedenheit erfüllt. So konnte dieses Denkmal in Beisein von Bundespräsident [[Theodor Heuss]] anläßlich des 20. Deutschen Bauerntages in Münster enthüllt werden. Mazzotti bezeichnete dies als seine wichtigste Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmal Christoph Bernhard von Galen ===&lt;br /&gt;
Der Pfarrer von Telgte, Anton Hovestadt, regte 1896 an, zum 250. Jahrestag der Errichtung der Wallfahrtskapelle Telgte im Jahre 1904 ihrem Erbauer, Fürstbischof [[Christoph Bernhard von Galen]], ein Denkmal zu setzen. Das zu diesem Zweck gebildete Komitee erließ einen Spendenaufruf und suchte Sponsoren. Schmiemann wurde damit beauftragt, einen Entwurf für dieses Denkmal zu liefern. Von Galen war in Münster wegen seiner Streitbarkeit und zahlreichen Fehden unbeliebt und wurde hier nur &amp;quot;Bombenbernd&amp;quot; genannt; u.a. hatte er die Stadt acht Monate lang belagert. Da er ein großer Förderer der Marienwallfahrt nach Telgte, war, zeigt ihn ein Relief im Sockel des Denkmals am Münstertor in Telgte als Betender vor der Marien-Pieta. Zwar konnte die Skulptur im Ersten Weltkrieg vor der sog. &amp;quot;Metallspende&amp;quot; für die Rüstungsindustrie bewahrt werden, aber im Zweiten Weltkrieg blieb sie davon nicht verschont. Nach dem Krieg wurde das Monument neu gegossen und an gleicher Stelle errichtet. Seit 1996 steht es auf der Denkmalliste der Stadt Telgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmäler für Staatsmänner ===&lt;br /&gt;
Der Ruf des Bildhauers führte dazu, dass ihm zahlreiche Aufträge zuteil wurden. So hat er beispielsweise in Ibbenbüren ein Preußen-Denkmal geschaffen. Nach seinem Entwurf wurde das Bismarck-Standbild in Herne-Eickel in Bronze gegossen. Aus seiner Hand entstand für den Reichskanzler Otto von Bismarck ein Bismarck-Denkmal in Bad Bentheim, das am 16.06.1901 feierlich enthüllt wurde. Das Denkmal ist erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Populäre Typen: Landois und Kuhhirte ===&lt;br /&gt;
[[bild:Landois-im-zoo.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Hermann Landois als Skulptur von August Schmiemann]] &lt;br /&gt;
Anlässlich der &amp;quot;Silberhochzeits-Feier&amp;quot; des [[Allwetterzoo|Zoologischen Gartens Münster]] im Jahre 1900 beauftragten Freunde von Prof. [[Hermann Landois]] den Künstler, eine Skulptur von ihm anzufertigen. Landois hatte den Zoo im Jahre 1875 gegründet und sollte nicht vergessen werden. Anfangs stand das Denkmal vor der [[Tuckesburg]] am Zoo, wo Landois mit seiner Nichte Pollak und dem Affen [[Lehmann (Affe)|Lehmann]] wohnte. Später wurde es - wie der Zoo - zum [[Aasee umgesiedelt]], wo es heute die Gäste im Eingangsbereich begrüßt. Im Kopf des Denkmals befindet sich ein Nistkasten für Stare. Landois meinte dazu: ''&amp;quot;Ick hew mien ganz Liäwen lang eenen Vuogel innen Kopp hat! Nu sallt de Vüögel sick up mien Denkmaol setten&amp;quot;'' [Anm. 1]. Barbara Klössel bezeichnet das Denkmal als ''&amp;quot;Grenzposition der damaligen Kunstübung&amp;quot;'' [Anm. 1], weil es in akribischer Genauigkeit die Gestalt von Landois mit all ihren spezifischen Merkmalen - in der Haltung, der Gestik und Mimik, sowie den Attributen - in Metall getrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Bochum wollte mit einem Denkmal an die Vergangenheit als Ackerbürger-Städtchen erinnern. Dem Bildhauer wurde der Auftrag erteilt, dem letzten Kuhhirten Fritz Kortebusch, der von 1850 bis 1877 tätig war, ein Denkmal zu errichten. Das von Schmiemann geschaffene Werk stellt den Kuhhirten mit seinem Hund dar, in der Hand ein Horn, mit dem er das Vieh der Bochumer Bürger auf die [[Vöde]] trieb, die damals ein städtisches Weideland war und heute den Stadtpark von Bochum bildet. Das Denkmal ist am [[30. Mai]] [[1908]] auf dem alten Markt in Bochum der Öffentlichkeit übergeben worden. Im Zweiten Weltkrieg wurde es für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen und im Jahre 1962 vom Bochumer Bildhauer Kruse in einer Neufassung wieder errichtet. Sein Standort zwischen der Propsteikirche St. Peter und Paul und der Pauluskirche stimmt aufgrund der städtebaulichen Umgestaltung nach 1945 nicht mit dem des originalen Denkmals überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Werke ===&lt;br /&gt;
In Leipzig führte August Schmiemann den Entwurf eines Kollegen für ein Schiller-Denkmal in weißem Marmor aus. Dabei handelt es sich aber um den ältesten Sohn, der auch als Bildhauer arbeitete und sich in Leipzig niederließ. Auf dem Melaten-Friedhof in Köln steht ein Grabmal für den Kaufmann Johann Müllemeister in Form eines &amp;quot;Sensenmanns&amp;quot; mit Sanduhr und Sense. Schließlich stammt auch ein Kreuzweg in Sögel (Emsland) neben vielen anderen sakralen Kunstwerken von seiner Hand. Außerdem stammen von ihm Modelle für eine Kuhhirtin, einen alten Seidenweber, einen Hacketäuer, eine &amp;quot;Appeltiewe&amp;quot; - alle mit dem gleichen Humor und Sinn für volkstümliche Gestalten geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schmiemann als Lehrer ==&lt;br /&gt;
Der Künstler war auch als Lehrer aktiv. Der emsländische Bildhauer Bernhard Heller (1878-1937), genannt Hellerbernd, absolvierte zwischen 1895 und 1900 bei Professor Schmiemann eine gründliche Ausbildung in allen Bildhauerarbeiten. Auch der Bildhauer Wilhelm Haverkamp (1864-1929) aus Senden, ein Vertreter der Stilepoche des Historismus, fand seine erste künstlerische Ausbildung schon als 13-jähriger Junge bei Schmiemann und [[Heinrich Fleige]]. Von 1877 bis 1881 absolvierte er eine Bildhauerlehre und wurde Gehilfe von Schmiemann. Er bat diesen um Unterstützung zum Erlangen eines Stipendiums, damit er die Berliner Kunstakademie besuchen konnte. Dies gelang ihm mit einer Gruppe &amp;quot;Rotkäppchen&amp;quot;, wofür er 1883 einen 1. Preis erhielt und von der Stadt Münster ein Stipendium in Höhe von 400 Mark. Schließlich wirkte er zusammen mit anderen Münsteraner Bildhauern am Westportal der St.-Lamberti-Kirche mit, wo eine ganze Reihe von Skulpturen vereinigt sind, von denen zwei eine frappierende Ähnlichkeit mit Goethe und Schiller aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausblick ==&lt;br /&gt;
Eli Marcus, der bekannte jüdische Schriftsteller aus Münster (1854-1935), mit dem Schmiemann befreundet war, schrieb im Jahre 1910 einen Beitrag für die illustrierte Halbmonatsschrift &amp;quot;Niedersachsen&amp;quot;. Darin führte er u.a. aus, Schmiemann nehme unter den westfälischen Künstlern eine &amp;quot;ganz besondere Stellung&amp;quot; ein. Er nannte ihn ''den'' niederdeutschen Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Person von August Schmiemann weithin vergessen. Keine Straße in Münster erinnert an sein Wirken. Auch die Archive als Gedächtnis einer Stadt weisen nur rudimentäre Erinnerungen an seine Biografie auf. Seine Werke aber haben Bestand, obwohl sie durch ihre natürliche Darstellung von der modernen, abstrakten Kunst nur belächelt werden. Seine Werke erfreuen sich nach wie vor &lt;br /&gt;
- wie das Denkmal für Professor Landois und vor allem der Kiepenkerl in Münster - erheblicher Beliebtheit. Sie gelten als Symbole der sog. &amp;quot;guten alten Zeit&amp;quot;, weil man deren harte Realität weder erleben konnte noch sich überhaupt nur vorstellen kann. Diese nostalgische Hinwendung geht so weit, dass der US-amerikanische Modekünstler Jeff Koons (Jg. 1955) zur Internationalen Ausstellung [[Skulptur-Projekte 1987]] eine Kiepenkerl-Statue aus Stahl ausstellte, die heute im Hirschhorn-Museum and Skulpture-Garden Washington D.C. steht. Offenbar versprechen sich Politiker von solchen populären Skulpturen positiven Eindruck auf Bürger; so ließ sich der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, bei seinem Aufenthalt in Washington im Februar 2009 neben dieser Skulptur ablichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
*[Anm. 1] Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aloys Buschmann: ''Münsters Bildhauer der Gegenwart.'' Münster o.J. (ca. 1920).&lt;br /&gt;
* Eli Marcus: ''Ein niederdeutscher Künstler.'' In: ''Niedersachsen, illustrierte Halbmonatsschrift'', 15. Jahrgang 1909/1910, S. 123-125.&lt;br /&gt;
* Walter Werland: ''Bildhauer August Schmiemann.'' In: ''[[Westfälische Nachrichten]]'' (Ausgabe Münster?) vom 31. Januar 1984&lt;br /&gt;
* ''August Schmiemann.'' In: Helmut Ebert: ''Lexikon der bildenden und gestaltenden Künstlerinnen und Künstler in Westfalen-Lippe.'' Aschendorff, Münster 2001, ISBN 3-402-05458-2.&lt;br /&gt;
* Fred Kaspar: ''Ein Denkmal für Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen.'' In: ''Westfalen'', Band 82 (2004, erschienen 2007), S. 343-354.&lt;br /&gt;
* Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gernert: ''August Schmiemann schuf Denkmäler und Grabmale.'' In: ''Jahrbuch Unser Westfalen'', Hamm (Westfälischer Anzeiger) 2010, S. 99/100; Derselbe, Der vergessene Bildhauer August Schmiemann (1846-1927). In: Zeitschrift Westfalen, 89.Bd. 2011, Münster 2012, S. 273-300, ISNN 0043-4337&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Münster|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben in Münster|Schmiemann, August]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
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		<title>Benutzer:Wilkinus</title>
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		<updated>2015-10-03T11:15:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: /* Wilkinus ... */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Wilkinus ... ==&lt;br /&gt;
* sei die Synopse seiner persönlichen Abstammung und beruflichen Tätigkeit, sowie seiner persönlichen Interessen&lt;br /&gt;
* war, ''jeder zu seiner Zeit''''':''' Domherr, Gutsherr, König der Wilkinen, Bildgießer und Bürger - &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#CD950C&amp;quot;&amp;gt;''nur soviel zum Thema „Wiedergeburt“''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;:-)&lt;br /&gt;
* „''hext''“ nicht nur [[Hauptseite |hier]] mit, sondern regelmäßig in allen möglichen, anderen Wikis. Er sieht sich selbst dabei aber eher als &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#EE30A7&amp;quot;&amp;gt;''Zauberlehrling''&amp;lt;/span&amp;gt;, weniger als &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#8B0000&amp;quot;&amp;gt;''Hexenmeister''&amp;lt;/span&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* ist davon überzeugt, dass Wikis nur (über)leben können, wenn alle Benutzer nach dem gleichen Prinzip handeln: „&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#00008B&amp;quot;&amp;gt;'''''Geben''' wollen &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; '''Nehmen''' können''&amp;lt;/span&amp;gt;“. &lt;br /&gt;
* ist immer auf der Suche nach neuen oder weiteren Angaben zu Denkmälern oder anderen interessanten Sachgebieten - und immer mit dem Hintergedanken: „Bildung schadet nicht ...“ &lt;br /&gt;
* betreibt seit mehr als 30 Jahren kunst- und kulturhistorische Forschungen und Studien (''nicht mehr nur'') zu preußischen Personen- und Kriegerdenkmälern, &lt;br /&gt;
* betreibt ein eigenes, &amp;lt;u&amp;gt;''nicht offenes''&amp;lt;/u&amp;gt; „DenkmalWiki“, in dem er seine Forschungsergebnisse veröffentlicht&amp;lt;!-- - und für das die Mitglieder des Preußischen Denkmal-Institutes eine Zugangs- und Benutzungsberechtigung erhalten (können) --&amp;gt;. ''Mögen sich spätere Generationen darüber unterhalten, ob und wann „DenkmalWiki“ für jedermann frei zugänglich werde...''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dahinter steckt ... ==&lt;br /&gt;
der Rheinländer '''Peter Wittgens''' ''(mit westfälischen Wurzeln mütterlicherseits)''. Er ist Gründungsmitglied und seit 1987 Vorsitzender des '''gemeinnützigen Vereins'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preußisches Denkmal-Institut&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;Verein zur Erforschung Preußischer Denkmäler e.V. ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Verein betreibt immer noch keine eigene Homepage! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem Verein haben sich Personen zusammengeschlossen, die an der Erforschung preußischer Denkmäler interessiert sind. Zweck des Vereins ist die Förderung der auf wissenschaftlicher Basis begründeten kultur-, kunst- und militärhistorischen Forschung, insbesondere durch&lt;br /&gt;
* Zusammenführung von Interessierten zur Erforschung preußischer Denkmäler bei einer mindestens einmal jährlich stattfindenden Arbeitstagung.&lt;br /&gt;
* Erfassung, Katalogisierung und Erforschung Preußischer Denkmäler in Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Einrichtungen, Institutionen und Sammlungen&lt;br /&gt;
* Veröffentlichen von Forschungsergebnissen&lt;br /&gt;
* Beratung und Zusammenarbeit mit Initiativen und Vereinen bei der Erhaltung, Restaurierung und Wiederaufstellung von Denkmälern&lt;br /&gt;
* Führungen und Besichtigungen der noch vorhandenen Denkmäler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal - Leerformular ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[  |right|300px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''Ort ''' /  &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Zugehörigkeit, aktuell: Bundesrepublik Deutschland &amp;gt; &amp;lt;s&amp;gt;Nordrhein&amp;lt;/s&amp;gt;-Westfalen &amp;gt; Regierungsbezirk ? &amp;gt; Kreis ? &amp;gt; Ort&lt;br /&gt;
; historisch (1914): Königreich Preußen, [[Provinz Westfalen]] &amp;gt; Regierungsbezirk ? &amp;gt; Landkreis ? &amp;gt; Ort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Art des Denkmals ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Beschreibung des Denkmals === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inschriften am Denkmal ===&lt;br /&gt;
-?-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
# -?-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbleib ===&lt;br /&gt;
-?-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwurf und Ausführung des Denkmals ==&lt;br /&gt;
=== Entwurf ===&lt;br /&gt;
* Bildhauer: [[ ]]&lt;br /&gt;
* Architekt: [[ ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ausführende Werkstätten / Material ===&lt;br /&gt;
;- Stufenunterbau: -?- &amp;lt;br&amp;gt;» -?-&lt;br /&gt;
;- Sockel: -?- &amp;lt;br&amp;gt;» -?-&lt;br /&gt;
;- Standbild: -?- &amp;lt;br&amp;gt;» -?-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Maße === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik des Denkmals ==&lt;br /&gt;
=== Projekt ===&lt;br /&gt;
* Stifter: -?-&lt;br /&gt;
* Kosten: -?-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Finanzierung: -?- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Errichtung des Denkmals ===&lt;br /&gt;
'''enthüllt __.__.____?'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- : '''Gedenktag:  ''' --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabellarische Darstellung === &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;lightgrey&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Geschehen&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur- und Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
# &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kriegerdenkmal]] --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Benutzer:Wilkinus</title>
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		<updated>2015-10-03T11:14:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: Das bin ich.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Wilkinus ... ==&lt;br /&gt;
* sei die Synopse seiner persönlichen Abstammung und beruflichen Tätigkeit, sowie seiner persönlichen Interessen&lt;br /&gt;
* war, ''jeder zu seiner Zeit''''':''' Domherr, Gutsherr, König der Wilkinen, Bildgießer und Bürger - &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#CD950C&amp;quot;&amp;gt;''nur soviel zum Thema „Wiedergeburt“''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;:-)&lt;br /&gt;
* „''hext''“ nicht nur [[Hauptseite |hier]] mit, sondern regelmäßig in allen möglichen, anderen Wikis. Er sieht sich selbst dabei aber eher als &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#EE30A7&amp;quot;&amp;gt;''Zauberlehrling''&amp;lt;/span&amp;gt;, weniger als &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#8B0000&amp;quot;&amp;gt;''Hexenmeister''&amp;lt;/span&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* ist davon überzeugt, dass Wikis nur (über)leben können, wenn alle Benutzer nach dem gleichen Prinzip handeln: „&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#00008B&amp;quot;&amp;gt;'''''Geben''' wollen &amp;lt;u&amp;gt;und&amp;lt;/u&amp;gt; '''Nehmen''' können''&amp;lt;/span&amp;gt;“. &lt;br /&gt;
* ist immer auf der Suche nach neuen oder weiteren Angaben zu Denkmälern oder anderen interessanten Sachgebieten - und immer mit dem Hintergedanken: „Bildung schadet nicht ...“ &lt;br /&gt;
* betreibt seit fast 30 Jahren kunst- und kulturhistorische Forschungen und Studien (''nicht mehr nur'') zu preußischen Personen- und Kriegerdenkmälern, &lt;br /&gt;
* betreibt ein eigenes, &amp;lt;u&amp;gt;''nicht offenes''&amp;lt;/u&amp;gt; „DenkmalWiki“, in dem er seine Forschungsergebnisse veröffentlicht&amp;lt;!-- - und für das die Mitglieder des Preußischen Denkmal-Institutes eine Zugangs- und Benutzungsberechtigung erhalten (können) --&amp;gt;. ''Mögen sich spätere Generationen darüber unterhalten, ob und wann „DenkmalWiki“ für jedermann frei zugänglich werde...''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dahinter steckt ... ==&lt;br /&gt;
der Rheinländer '''Peter Wittgens''' ''(mit westfälischen Wurzeln mütterlicherseits)''. Er ist Gründungsmitglied und seit 1987 Vorsitzender des '''gemeinnützigen Vereins'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preußisches Denkmal-Institut&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;Verein zur Erforschung Preußischer Denkmäler e.V. ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Verein betreibt immer noch keine eigene Homepage! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem Verein haben sich Personen zusammengeschlossen, die an der Erforschung preußischer Denkmäler interessiert sind. Zweck des Vereins ist die Förderung der auf wissenschaftlicher Basis begründeten kultur-, kunst- und militärhistorischen Forschung, insbesondere durch&lt;br /&gt;
* Zusammenführung von Interessierten zur Erforschung preußischer Denkmäler bei einer mindestens einmal jährlich stattfindenden Arbeitstagung.&lt;br /&gt;
* Erfassung, Katalogisierung und Erforschung Preußischer Denkmäler in Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Einrichtungen, Institutionen und Sammlungen&lt;br /&gt;
* Veröffentlichen von Forschungsergebnissen&lt;br /&gt;
* Beratung und Zusammenarbeit mit Initiativen und Vereinen bei der Erhaltung, Restaurierung und Wiederaufstellung von Denkmälern&lt;br /&gt;
* Führungen und Besichtigungen der noch vorhandenen Denkmäler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal - Leerformular ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[  |right|300px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''Ort ''' /  &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Zugehörigkeit, aktuell: Bundesrepublik Deutschland &amp;gt; &amp;lt;s&amp;gt;Nordrhein&amp;lt;/s&amp;gt;-Westfalen &amp;gt; Regierungsbezirk ? &amp;gt; Kreis ? &amp;gt; Ort&lt;br /&gt;
; historisch (1914): Königreich Preußen, [[Provinz Westfalen]] &amp;gt; Regierungsbezirk ? &amp;gt; Landkreis ? &amp;gt; Ort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Art des Denkmals ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Beschreibung des Denkmals === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inschriften am Denkmal ===&lt;br /&gt;
-?-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
# -?-&lt;br /&gt;
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=== Verbleib ===&lt;br /&gt;
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== Entwurf und Ausführung des Denkmals ==&lt;br /&gt;
=== Entwurf ===&lt;br /&gt;
* Bildhauer: [[ ]]&lt;br /&gt;
* Architekt: [[ ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ausführende Werkstätten / Material ===&lt;br /&gt;
;- Stufenunterbau: -?- &amp;lt;br&amp;gt;» -?-&lt;br /&gt;
;- Sockel: -?- &amp;lt;br&amp;gt;» -?-&lt;br /&gt;
;- Standbild: -?- &amp;lt;br&amp;gt;» -?-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Maße === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik des Denkmals ==&lt;br /&gt;
=== Projekt ===&lt;br /&gt;
* Stifter: -?-&lt;br /&gt;
* Kosten: -?-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Finanzierung: -?- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Errichtung des Denkmals ===&lt;br /&gt;
'''enthüllt __.__.____?'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- : '''Gedenktag:  ''' --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Tabellarische Darstellung === &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;lightgrey&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Geschehen&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Literatur- und Quellenangaben ==&lt;br /&gt;
# &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kriegerdenkmal]] --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=August_Schmiemann&amp;diff=33028</id>
		<title>August Schmiemann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=August_Schmiemann&amp;diff=33028"/>
		<updated>2015-10-03T11:00:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilkinus: /* Denkmäler für Staatsmänner */ Das B.-Denkmal in Eickel hat Schmiemann nur entworfen, das Standbild in Bentheim dürfte er tatsächlich selbst „gepickelt“ haben.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Der Sensemann2.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Der Sensemann, Skulptur von August Schmiemann auf dem Melaten-Friedhof in Köln]] &lt;br /&gt;
'''August Schmiemann'''  (* [[17. Februar]] [[1846]] in Münster; † [[5. August]] [[1927]] in Münster) war ein Münsteraner Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schmiemann entstammt einer alteingesessenen &amp;quot;Paohlbürger&amp;quot;-Familie. Pate war sein Onkel, der Theologie-Professor [[August Bisping]]. Seine Eltern schickten ihn aufs Gymnasium, weil sie und der Taufpate ihn als Geistlichen wünschten. August setzte sich nach dem Schulabschluss gegen alle Widerstände durch und absolvierte eine Lehre beim Bildhauer Wörmann. Der Nachbar, ein Ofensetzer, hatte als erster sein Talent erkannt: &amp;quot;''Schmiemanns Vater, ick sägge di, de Junge hät Schanie''&amp;quot;. Die Wanderjahre führten August nach Hannover und Amsterdam, wo er die Kunstschule Felix Meritis besuchte, und schließlich zur Weiterbildung nach Berlin. Danach zog er in den Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871. Nach seiner Rückkehr heiratete er seine Jugendliebe Elisabeth Meschewsky; mit ihr hatte er zehn Kinder, davon wurden drei Söhne Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Schmiemann schuf zahlreiche sakrale und profane Werke. Religiöse Kunstwerke stehen in 150 Kirchen - Altäre, Heiligenfiguren und Grabmale. Monumente für den Reichskanzler von Bismarck und Friedrich Schiller entstanden in rascher Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kiepenkerl ===&lt;br /&gt;
[[bild:Kiepenkerl1 mittel.jpg|thumb|right|Foto: Presseamt Stadt Münster / Angelika Klauser.]] &lt;br /&gt;
Im Oktober 1895 schloss der [[Verschönerungsverein Münster]] mit dem Bildhauer einen Vertrag über die Schaffung eines [[Kiepenkerl]]-Denkmals. Die Statue sollte 1,75 m groß sein und auf einem Sockel aus Sandstein stehen. Als Vergütung wurde ein Betrag von 2.960 Mark vereinbart. Die Statue wurde am [[16.Oktober]] [[1896]] unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Sie wurde allgemein geschätzt. Dazu trug bei, dass Schmiemann einen klugen Mann dargestellt hatte, der um keine Worte verlegen war, um seine Kunden zu bedienen. Hinzu kam ein bodenständiger Humor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal überstand die Bombenangriffe auf Münster im Oktober 1943: Während rundherum die Altstadt brannte, blieb die Statue ohne Beschädigung stehen. Daraufhin ließen die Nationalsozialisten ein Plakat mit seinem Foto drucken und der Aufschrift: &amp;quot; ''Wi staoht fast - trotzdem und dennoch!''&amp;quot; Diesem Umstand ist es zuzuschreiben, daß die US-amerikanischen Besatzer bei ihrem Einmarsch in Münster einen Zusammenhang zwischen Nationalsozialisten und Kiepenkerl herstellten und das Denkmal mit einem Panzer umlegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Münster noch in Trümmern lag, schrieb die [[Niederdeutsche Bühne]] einen Wettbewerb für die neu zu errichtende Kiepenkerl-Statue aus. Die zwölf eingesandten Entwürfe sagten der Jury unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. [[Karl Zuhorn]] nicht zu. Als dann der Bildhauer [[Albert Mazzotti (junior)]] in einem Brief die Stadtverwaltung anflehte, angesichts seiner desolaten wirtschaftlichen Lage eine Arbeitsmöglichkeit zu verschaffen, beauftragte man ihn und seinen Kollegen Heinrich Ostlinnig, eine dem ursprünglichen Denkmal ähnliche Statue zu erstellen. Dieser Auftrag wurde zur allgemeinen Zufriedenheit erfüllt. So konnte dieses Denkmal in Beisein von Bundespräsident [[Theodor Heuss]] anläßlich des 20. Deutschen Bauerntages in Münster enthüllt werden. Mazzotti bezeichnete dies als seine wichtigste Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmal Christoph Bernhard von Galen ===&lt;br /&gt;
Der Pfarrer von Telgte, Anton Hovestadt, regte 1896 an, zum 250. Jahrestag der Errichtung der Wallfahrtskapelle Telgte im Jahre 1904 ihrem Erbauer, Fürstbischof [[Christoph Bernhard von Galen]], ein Denkmal zu setzen. Das zu diesem Zweck gebildete Komitee erließ einen Spendenaufruf und suchte Sponsoren. Schmiemann wurde damit beauftragt, einen Entwurf für dieses Denkmal zu liefern. Von Galen war in Münster wegen seiner Streitbarkeit und zahlreichen Fehden unbeliebt und wurde hier nur &amp;quot;Bombenbernd&amp;quot; genannt; u.a. hatte er die Stadt acht Monate lang belagert. Da er ein großer Förderer der Marienwallfahrt nach Telgte, war, zeigt ihn ein Relief im Sockel des Denkmals am Münstertor in Telgte als Betender vor der Marien-Pieta. Zwar konnte die Skulptur im Ersten Weltkrieg vor der sog. &amp;quot;Metallspende&amp;quot; für die Rüstungsindustrie bewahrt werden, aber im Zweiten Weltkrieg blieb sie davon nicht verschont. Nach dem Krieg wurde das Monument neu gegossen und an gleicher Stelle errichtet. Seit 1996 steht es auf der Denkmalliste der Stadt Telgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmäler für Staatsmänner ===&lt;br /&gt;
Der Ruf des Bildhauers führte dazu, dass ihm zahlreiche Aufträge zuteil wurden. So hat er beispielsweise in Ibbenbüren ein Preußen-Denkmal geschaffen. Nach seinem Entwurf wurde das Bismarck-Standbild in Herne-Eickel in Bronze gegossen. Aus seiner Hand entstand für den Reichskanzler Otto von Bismarck ein Bismarck-Denkmal in Bad Bentheim, das am 16.06.1901 feierlich enthüllt wurde. Das Denkmal ist erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Populäre Typen: Landois und Kuhhirte ===&lt;br /&gt;
[[bild:Landois-im-zoo.jpg|mittel.jpg|thumb|right|Hermann Landois als Skulptur von August Schmiemann]] &lt;br /&gt;
Anlässlich der &amp;quot;Silberhochzeits-Feier&amp;quot; des [[Allwetterzoo|Zoologischen Gartens Münster]] im Jahre 1900 beauftragten Freunde von Prof. [[Hermann Landois]] den Künstler, eine Skulptur von ihm anzufertigen. Landois hatte den Zoo im Jahre 1875 gegründet und sollte nicht vergessen werden. Anfangs stand das Denkmal vor der [[Tuckesburg]] am Zoo, wo Landois mit seiner Nichte Pollak und dem Affen [[Lehmann (Affe)|Lehmann]] wohnte. Später wurde es - wie der Zoo - zum [[Aasee umgesiedelt]], wo es heute die Gäste im Eingangsbereich begrüßt. Im Kopf des Denkmals befindet sich ein Nistkasten für Stare. Landois meinte dazu: ''&amp;quot;Ick hew mien ganz Liäwen lang eenen Vuogel innen Kopp hat! Nu sallt de Vüögel sick up mien Denkmaol setten&amp;quot;'' [Anm. 1]. Barbara Klössel bezeichnet das Denkmal als ''&amp;quot;Grenzposition der damaligen Kunstübung&amp;quot;'' [Anm. 1], weil es in akribischer Genauigkeit die Gestalt von Landois mit all ihren spezifischen Merkmalen - in der Haltung, der Gestik und Mimik, sowie den Attributen - in Metall getrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Bochum wollte mit einem Denkmal an die Vergangenheit als Ackerbürger-Städtchen erinnern. Dem Bildhauer wurde der Auftrag erteilt, dem letzten Kuhhirten Fritz Kortebusch, der von 1850 bis 1877 tätig war, ein Denkmal zu errichten. Das von Schmiemann geschaffene Werk stellt den Kuhhirten mit seinem Hund dar, in der Hand ein Horn, mit dem er das Vieh der Bochumer Bürger auf die Vöde trieb, die damals ein städtisches Weideland war und heute den Stadtpark von Bochum bildet. Das Denkmal ist am [[30. Mai]] [[1908]] auf dem alten Markt in Bochum der Öffentlichkeit übergeben worden. Im Zweiten Weltkrieg wurde es für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen und nach dem Kriege vom Bochumer Bildhauer Kruse im Jahre 1962 in einer Neufassung wieder errichtet. Sein Standort zwischen der Propsteikirche St. Peter und Paul und der Pauluskirche stimmt aufgrund der städtebaulichen Umgestaltung nach 1945 nicht mit dem des originalen Denkmals überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Werke ===&lt;br /&gt;
In Leipzig führte August Schmiemann den Entwurf eines Kollegen für ein Schiller-Denkmal in weißem Marmor aus. Dabei handelt es sich aber um den ältesten Sohn, der auch als Bildhauer arbeitete und sich in Leipzig niederließ. Auf dem Melaten-Friedhof in Köln steht ein Grabmal für den Kaufmann Johann Müllemeister in Form eines &amp;quot;Sensenmanns&amp;quot; mit Sanduhr und Sense. Schließlich stammt auch ein Kreuzweg in Sögel (Emsland) neben vielen anderen sakralen Kunstwerken von seiner Hand. Außerdem stammen von ihm Modelle für eine Kuhhirtin, einen alten Seidenweber, einen Hacketäuer, eine &amp;quot;Appeltiewe&amp;quot; - alle mit dem gleichen Humor und Sinn für volkstümliche Gestalten geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schmiemann als Lehrer ==&lt;br /&gt;
Der Künstler war auch als Lehrer aktiv. Der emsländische Bildhauer Bernhard Heller (1878-1937), genannt Hellerbernd, absolvierte zwischen 1895 und 1900 bei Professor Schmiemann eine gründliche Ausbildung in allen Bildhauerarbeiten. Auch der Bildhauer Wilhelm Haverkamp (1864-1929) aus Senden, ein Vertreter der Stilepoche des Historismus, fand seine erste künstlerische Ausbildung schon als 13-jähriger Junge bei Schmiemann und [[Heinrich Fleige]]. Von 1877 bis 1881 absolvierte er eine Bildhauerlehre und wurde Gehilfe von Schmiemann. Er bat diesen um Unterstützung zum Erlangen eines Stipendiums, damit er die Berliner Kunstakademie besuchen konnte. Dies gelang ihm mit einer Gruppe &amp;quot;Rotkäppchen&amp;quot;, wofür er 1883 einen 1. Preis erhielt und von der Stadt Münster ein Stipendium in Höhe von 400 Mark. Schließlich wirkte er zusammen mit anderen Münsteraner Bildhauern am Westportal der St.-Lamberti-Kirche mit, wo eine ganze Reihe von Skulpturen vereinigt sind, von denen zwei eine frappierende Ähnlichkeit mit Goethe und Schiller aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausblick ==&lt;br /&gt;
Eli Marcus, der bekannte jüdische Schriftsteller aus Münster (1854-1935), mit dem Schmiemann befreundet war, schrieb im Jahre 1910 einen Beitrag für die illustrierte Halbmonatsschrift &amp;quot;Niedersachsen&amp;quot;. Darin führte er u.a. aus, Schmiemann nehme unter den westfälischen Künstlern eine &amp;quot;ganz besondere Stellung&amp;quot; ein. Er nannte ihn ''den'' niederdeutschen Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Person von August Schmiemann weithin vergessen. Keine Straße in Münster erinnert an sein Wirken. Auch die Archive als Gedächtnis einer Stadt weisen nur rudimentäre Erinnerungen an seine Biografie auf. Seine Werke aber haben Bestand, obwohl sie durch ihre natürliche Darstellung von der modernen, abstrakten Kunst nur belächelt werden. Seine Werke erfreuen sich nach wie vor &lt;br /&gt;
- wie das Denkmal für Professor Landois und vor allem der Kiepenkerl in Münster - erheblicher Beliebtheit. Sie gelten als Symbole der sog. &amp;quot;guten alten Zeit&amp;quot;, weil man deren harte Realität weder erleben konnte noch sich überhaupt nur vorstellen kann. Diese nostalgische Hinwendung geht so weit, dass der US-amerikanische Modekünstler Jeff Koons (Jg. 1955) zur Internationalen Ausstellung [[Skulptur-Projekte 1987]] eine Kiepenkerl-Statue aus Stahl ausstellte, die heute im Hirschhorn-Museum and Skulpture-Garden Washington D.C. steht. Offenbar versprechen sich Politiker von solchen populären Skulpturen positiven Eindruck auf Bürger; so ließ sich der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, bei seinem Aufenthalt in Washington im Februar 2009 neben dieser Skulptur ablichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
*[Anm. 1] Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aloys Buschmann: ''Münsters Bildhauer der Gegenwart.'' Münster o.J. (ca. 1920).&lt;br /&gt;
* Eli Marcus: ''Ein niederdeutscher Künstler.'' In: ''Niedersachsen, illustrierte Halbmonatsschrift'', 15. Jahrgang 1909/1910, S. 123-125.&lt;br /&gt;
* Walter Werland: ''Bildhauer August Schmiemann.'' In: ''[[Westfälische Nachrichten]]'' (Ausgabe Münster?) vom 31. Januar 1984&lt;br /&gt;
* ''August Schmiemann.'' In: Helmut Ebert: ''Lexikon der bildenden und gestaltenden Künstlerinnen und Künstler in Westfalen-Lippe.'' Aschendorff, Münster 2001, ISBN 3-402-05458-2.&lt;br /&gt;
* Fred Kaspar: ''Ein Denkmal für Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen.'' In: ''Westfalen'', Band 82 (2004, erschienen 2007), S. 343-354.&lt;br /&gt;
* Barbara Klössel: ''Moderne Kunst in Münster.'' Münster 1986, S. 54.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gernert: ''August Schmiemann schuf Denkmäler und Grabmale.'' In: ''Jahrbuch Unser Westfalen'', Hamm (Westfälischer Anzeiger) 2010, S. 99/100; Derselbe, Der vergessene Bildhauer August Schmiemann (1846-1927). In: Zeitschrift Westfalen, 89.Bd. 2011, Münster 2012, S. 273-300, ISNN 0043-4337&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Münster|Schmiemann, August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben in Münster|Schmiemann, August]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilkinus</name></author>
		
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