16. August

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Ereignisse

  • 1451 : Nachdem er zur Huldigung für Walram von Moers als neuen Bischof von Münster aufgefordert hat, erlässt Kaiser Friedrich III. das Interdikt über die Anhänger der Partei der Hoya. Durch das kaiserliche Eingreifen in die Stiftsfehde ist die Stellung von Johann von Hoya in Münster erschüttert.
  • 1532 : Eine Liste von "Missbräuchen der römischen Kirche", die wohl maßgeblich unter dem Einfluss des Reformators Bernhard Rothmann entstanden ist, wird dem Rat übergeben. Da der zur Stellungnahme aufgeforderte katholische Klerus keine begründete Antwort liefert, werden die katholische Messe, jede gottesdienstliche Handlung gegen Bezahlung, die Verehrung von Heiligen und Bildern als gotteslästerlich, die Segnung von Öl, Wasser und Kerzen als heidnisch-abergläubische Zermonien untersagt. Das katholische Ritual bleibt aber im Dom, in den Klosterkirchen sowie - auf Betreiben dr Äbtissin des Liebfrauenstifts - in der Überwasserkirche noch eine Zeit lang bestehen.

Gestorben