28. Oktober

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Ereignisse

  • 1239 : Münsters Bischof Ludolf von Holte weiht den gewählten Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden zum Bischof, nachdem er ihn kurz zuvor zum Priester geweiht hatte.
  • 1933 : Der bisherige Pfarrer an Sankt Lamberti Clemens August Graf von Galen wird zum Bischof von Münster geweiht. Er legt als erster Bischof vor Hermann Göring den Treueid auf die neue nationalsozialistische Regierung ab und sagt: Wir wollen Gott, dem Herrn, für seine liebevolle Führung dankbar sein, welche die höchsten Führer unseres Vaterlandes erleuchtet und gestärkt hat, daß sie die furchtbare Gefahr, welche unserem geliebten deutschen Volke durch die offene Propaganda für Gottlosigkeit und Unsittlichkeit drohte, erkannt haben und sie auch mit starker Hand auszurotten suchen.
  • 1943 : Das in Münster tagende Sondergericht Bielefeld verhandelt gegen vier junge Frauen aus Münster, denen verbotener Umgang mit Kriegsgefangenen vorgeworfen wird. Sie hätten dadurch "das gesunde Volksempfinden gröblich verletzt" und die Wehrkraft zersetzt. Die vier Frauen werden zu Gefängnis- bzw. Zuchthausstrafen von einem bis zu drei Jahren verurteilt. Was mit den französischen Kriegsgefangenen geschehen ist, ist nicht bekannt.

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